Beim vorgestrigen Spiel ist mir wieder einmal aufgefallen, wie gerne die
Torhüter einen gewalt'gen Abschlag machen und den Ball weit in die
gegnerische Hälfte donnern.
Warum wird das gemacht?
Je weiter der Ball fliegt, desto höher ist die Chance, dass der Gegner
ihn bekommt (da normalerweise in der eigenen Hälfte mehr eigene Spieler
sind, 4 Abwehrer + 2-3 Mittelfeldler gegen 1-3 gegnerische Stürmer und
1-2 gegnerische Mittelfeldler). Ist es da nicht sinnvoller, den Ball
"normal" zum nächstgelegenen Verteidiger zu geben, dann bleibt man im
Ballbesitz und mit 1-2 Pässen ist der Ball auch vorm Strafraum.
Junibowle wrote:
> dann bleibt man im Ballbesitz und mit 1-2 Pässen ist der Ball auch vorm> Strafraum.
Oder der Ball ist nach 2 Dribblings sowieso beim Gegner, weil man so
schwache Spieler hat...
Ich bin selbst kein großer Fussballfan aber im Radio habe ich oft gehört
wie über die deutsche WM-Abwehr geschimpft wurde, vllt. versucht der
Torhüter deshalb diese "Fehlerquelle" zu überspringen ;-)
Oh Mann, das sind ja wieder Kommentare.
Das Ganze bezieht sich NICHT nur auf die deutsche Mannschaft!
Der serbische Torhüter (und jeder andere) macht das auch.
Bitte keine überflüssige
"unsereMannschafftistsotoll/schlecht"-Diskussion!
Wenn wir schon dabei sind, hier eine Frage an die Experten:
Warum darf man eigentlich die Eckfahnen des Fußballfeldes
nicht versetzen oder gar wegnehmen?
Reiner S. wrote:
> Abseits ist das, was der Luca Toni so gut beherrscht...
Jop, das natürlich auch ;-).
Ich mach jetzt einfach mal ein Bsp., dann ist es vielleicht leichter zu
verstehen: Ein Italienischer Spieler steht hinter allen anderen
deutschen Spieler, d.h. näher am Deutschen Tor. Wenn nun dieser
Italiener angespielt wird von einem anderen Italiener, dann ist er ja
näher am deutschen Tor, als jeder deutsche Spieler (Torwart
ausgenommen), und das wäre dann Abseits.
warum gibt man nicht jedem Spieler nen Ball?
Dann sind alle zufrieden aufm Feld und ich kann mich in Ruhe (vor dem
Fussball) endlich wieder meiner Arbeit widmem.
:-)
VG,
/r.
Abseits sitzen die Frauen,
und wünschen sich ihre Männer ins Jenseits,
die Männer ihrerseits
hocken längsseits des TV.
Einerseits Bier trinkend,
andererseits laut brullend.
Der Kaiser, seinerseits selbst Fussballer,
moderiert noch im Dieseits.
Oder: jedem Spieler, ausgenommen dem Torwart, zwei Fähnlein
mit der Vereins- bzw. Nationalflagge oder was auch immer drauf
in beide Hände drücken. Wer eins fallen lässt ist draußen.
Ich muss immerzu an das berühmte Schürbelspiel von
Schobert und Black denken, bitte verzeiht !!!!
Das war mir klar! ;-)
Wir spielten das allerdings nicht mit Tennisbällen sondern etwas
abgeändert:
Mit Fußball auf nem kleinen Platz und die Mannschaft die ein Tor gemacht
hat musste ein Bier exen, wir haben nie länger als ein halbe Stunde
Spielzeit gehabt XD
meine vermutung: über eine große zahl an abschlägen gesehen ist es
effektiver.
sagen wir, es gibt 3 möglichkeiten für einen torwart, den ball
loszuwerden: in die eigene abwehr, ind defensive mittelfeld und ins
offensive mittelfeld. bis zum sturm kommt man nur schlecht. der ball zur
abwehr fliegt nicht lange, man kann ihn recht präzise an den mann
bringen. jedoch macht man damit vielleicht 20 meter raumgewinn und die
abwehrspieler haben das problem, durch die gegner zu kommen, was
verlustbehaftet ist. je mehr meter man machen muss, desto größer ist das
risiko. sieht nun de torwart einen spieler im defensiven mittelfeld, so
kann er diesen noch immer recht zügig anspielen, allerdings ist die
ballannahme schon schwieriger und der gegner hat etwas mehr zeit,
störend dazwischenzukommen. auch müssen noch ein paar meter raumgewinn
durch das recht dicht stehende mittelfeld gemacht werden. der abschlag
über weite teile des mittelfelds sind stark ballistisch, der ball ist
3-4 sekunden in der luft, genug zeit für mit- und gegenspieler an den
ball zu kommen, ich schätze mal, dass vielleicht 60% dieser bälle beim
1. sicheren ballkontakt beim mitspieler landen. von da aus ist es zum
tor nicht mehr so weit. wenn nun der gegner den ball bekommt, muss
dieser sich auch ersteinmal durch das mittelfeld kämpfen, dort passieren
einige ballverluste.
somit könnte es einfach auf lange zeit am geschicktesten sein, eben
diese oft zu sehenden hohen bälle zu spielen.
aber naja, fußball ist, wenn man sich nicht auf die eher hochklassigen
spiele beschränkt, ein eher langweiliger sport mit vielen doofen regeln,
der mir irgendwie zu sehr ein massensport ist. ich kann mich für z.b.
endspiele durchaus begeistern, aber z.b. für den normalen
bundesligabetrieb habe ich wenig übrig. und selbst praktiziere ich für
mich einen viel interessanteren sport
Fussballer sind doch intelligent, ergo haben sie sich das gut
ausgedacht:
Wenn der Tormann den Ball weit nach vorne haut, kann jeder der hinteren
Spieler mal diskret an die Seite gehen und seinen Manager oder Trainer
fragen, welchen Kurswert sein Aktienpaket gerade hat und ggf. Aufträge
erteilen.
( Der Torwart selbst hat dafür sein Maskottchen im Kasten hinter sich,
mit eingebauter Stand-Internetverbindung zu seinem Broker. )
Da die gegnerischen Spieler das gleiche Problem haben, und deren Torwart
den Ball auch immer nach vorne haut, haben die eigenen Angriffsspieler
auch immer genug Gelegenheiten, in dieser wichtigen Angelegenheit immer
"am Ball" zu bleiben !
Oder ?