Gast
#885815
Hallo Fourieranalysten :) ich habe heute versucht, die Zeitverschiebungsregel auf eine T-periodische Funktion anzuwenden. x(t) = x(t-T) | | X(f) = exp(-j*2*pi*f*T)*X(f) da sich die Funktion bei einer T-Verschibung immernoch dieselbe ist, muss exp(-j*2*pi*f*T) = 1 werden/sein => 2*pi*f*T = 2*pi*n => f*T = n T kann beliebig gewählt werden und f läuft über alle Frequenzen und der Produkt muss ganzzahlig sein. Das ist nur auf den ersten Blick ein Widerspruch. Denn später habe ich mich erinnert, dass das Spektrum X(f) nur an den diskreten Frequenzen Beiträge hat, also aus Dirakimpulsen aufgebaut ist. Für das Produkt aus exp(-j*2*pi*f*T) und X(f) ist es somit unwichtig, nur fur die Frequenzen an denen Dirakimpuls steht, muss die obige Bedingung f*T = ganzzahlig gelten. Ist diese "Herleitung" sauber? Grüsse, Daniel