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Forum: Offtopic Ölpreis steigt um fast 10 % an einem TAG


Autor: Tommi Huber (drmota)
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Spekuklanten jagen den Ölpreis an einem Tag fast 10 % in die Höhe. Das 
dürfte Rekord sein. Diesen Preistreibern muss endlich auf die Finger 
geklopft werden sonst ruinieren sie uns noch alle.

http://biz.yahoo.com/ap/080606/oil_prices.html

Autor: Ede Zimmermann (Gast)
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Warum hast du nicht einen Thread gestartet als der Ölpreis in den 
letzten Tagen um 10% runter ging?

Autor: Teeren&Federn (Gast)
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Teeren&Federn ist da viel zu wenig.

Die Welt in der Hand von einigen geistig armseligen Spekulanten.
Und das im dritten Jahrtausend.

Traurig.

Autor: The one (Gast)
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Hast du nen Nagel im Kopf? Ich hab da auch viel Geld drin!!!

Autor: OEL (Gast)
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Um welches Oel geht es ? Ich konnte beim Olivenoel keine Preissteigerung 
feststellen !

Autor: Gast (Gast)
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>ruinieren sie uns noch alle

Wer ist "alle"? Sprichst du für alle? Wenn es dich ruiniert, wen 
interessiert das?

Autor: der Hesse (Gast)
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> Ich konnte beim Olivenoel keine Preissteigerung
> feststellen !

Rapsöl ist deutlich teurer geworden, aber darum gehts wohl nicht.

Autor: Ede Zimmermann (Gast)
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> Die Welt in der Hand von einigen geistig armseligen Spekulanten.


Selbst die rücksichtslosesten Spekulanten spekulieren nicht 'aus dem 
hohlen Bauch' heraus.

Ursächlich war ein Kommentar des Präsidenten der EZB Trichet. Nur auf 
dessen Meinung haben die Spekulanten reagiert. Streng genommen müsste 
Trichet zum Teufel gejagt werden.

Autor: Bernd (Gast)
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wer setzt denn heute noch auf Öl? Ich würde mir heute kein Automobil mit 
Fossilbrennstoffbefeuerung mehr zulegen...

Autor: ... (Gast)
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Was soll das Affentheater ? Noch nie was von Marktwirtschaft gehoert ? 
Das ist unser heutiges System. Da gibt es solche, die Arbeiten, und 
solche, die spekulieren koennen. Die Spekulanten erzeugen unsere Renten, 
so fganz nebenbei. Die Spekulanten koennen den Preis nur hochtreiben 
weil wir zuwenig feuern und fahren.

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> Die Spekulanten erzeugen unsere Renten

Wi bitte? Welche Gehinrwäsche hat dich denn umgekrempelt?

Autor: Irritierter (Gast)
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Öl ist GENUG da, sagen viele Experten !

Fragt sich nur wie lange, und/oder für wen ?

( Zitat P. Ustinov: Kurz, nachdem ALLE Experten festgestellt haben, dass 
die Erde NIE explodieren kann, WIRD sie es tun ! /

Vielleicht bringt ja die derzeitige Mars-Mission neue Erkenntnisse, wenn 
eine Pipeline durch die Ostsee geht, ist u.U. auch ein flexibler 
Schlauch zu unserem Nachbar-Planeten denkbar, wenn nicht, beten wir halt 
öfters, die Moslems machen es uns doch vor, jeweils zeitgleich mit den 
Mittwochs/Samstags- Lotto-Ziehungen im Fernsehen ... )

Viele Grüsse

Autor: Ede Zimmermann (Gast)
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> Vielleicht bringt ja die derzeitige Mars-Mission neue Erkenntnisse, wenn
eine Pipeline durch die Ostsee geht, ist u.U. auch ein flexibler
Schlauch zu unserem Nachbar-Planeten denkbar, wenn nicht, beten wir halt
öfters, die Moslems machen es uns doch vor, jeweils zeitgleich mit den
> Mittwochs/Samstags- Lotto-Ziehungen im Fernsehen ... )

Von diesen Aktivitäten sind nur die Ziehung der Lottozahlen eine seriöse 
Alternative. ;-)

Autor: Irritierter (Gast)
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Von diesen Aktivitäten sind nur die Ziehung der Lottozahlen eine seriöse
Alternative. ;-)

=> Die Lotto-Veranstaltungen bezahlen wir zum erheblichen Teil 
freiwillig, falls wir denn mitspielen, Mars-Missionen usw. zahlen wir 
hingegen ungefragt über die Steuern ...

Gruss

Autor: ... (Gast)
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> Die Spekulanten erzeugen unsere Renten

Wi bitte? Welche Gehinrwäsche hat dich denn umgekrempelt?

Aha. Ein Ahnungsloser. Ein grossteil unserer Gelder liegen am 
Aktienmarkt. Eine Pensionskasse hier in CH muss 7%pa bringen. Das macht 
sie natuerlich nicht mit Spareinlagen auf einer Bank mit 0.25%. Die 
Kurse an den Aktienboersen gehen laengerfristig konstant, von 
Ausreissern mal abgesehn, nach oben. Weshalb ist das so ? Weil alle 
Unternehmen immer besser und effizienter arbeiten ? Nein. Natuerlich 
nicht. Sondern weil jeden Monat so-und-soviele Millionen 
Pensionskassengelder neu angelegt werden muessen. Das Ganze ist 
natuerlich Spekulation, da alle darauf spekulieren, dass das ganze 
System funktioniert. Zumindest bis ich die Rente bezogen habe ...

Dabei gibt es eigentlich nur einen Weg. Unserer Jugend eine Welt 
(Umwelt, Infrastruktur, Ausbildung, internationale Positionierung, ..) 
zu hinterlassen, die es ihnen ermoeglicht uns die letzten paar Jahre 
finanzieren zu koennen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Eine Pensionskasse hier in CH muss 7%pa bringen. Das macht
> sie natuerlich nicht mit Spareinlagen auf einer Bank mit 0.25%.

Jaaaa, in der Schweiz ...

Hierzulande kommt das Geld vom Staat und die Rendite regeln wir einfach 
per Gesetz.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Albert (Gast)
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>> Hierzulande kommt das Geld vom Staat und die Rendite regeln wir einfach
>> per Gesetz.


Woher kommst Du? Lummerland?

Albert

Autor: Zardoz (Gast)
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> Woher kommst Du? Lummerland?

Nennt sich glaub ich BRDDR ...

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Jupp (Gast)
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Ein großer Teil der Bevölkerung wird bald Allmosen brauchen, wenn das so 
weiter geht denn es ist Fakt, dass sich der Normalverdiener bald keine 
Energie mehr leisten kann. Und unsere "Regierung"? Naja die gucken 
nur...

Autor: ... (Gast)
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>> Eine Pensionskasse hier in CH muss 7%pa bringen. Das macht
>> sie natuerlich nicht mit Spareinlagen auf einer Bank mit 0.25%.
>
>Jaaaa, in der Schweiz ...

Wenn die Schweiz das Spielchen alleine machen wuerde... tut sie aber 
nicht. Das sieht man daran, dass die Schweiz 1/2 des globalen 
Pensionskassenvermoegens verwaltet.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@....,

> Eine Pensionskasse hier in CH muss 7%pa bringen. Das macht
> sie natuerlich nicht mit Spareinlagen auf einer Bank mit 0.25%.

Wer legt denn in der Schweiz die Pflicht-7% fest? Der Staat? Gilt der 
Wert auch bei sinkenden Zinssätzen der Zentralbanken?

Nur so am Rande, wenn Du auf Deinem Girokonto 0,25% Zinsen bekommst, 
heißt das nicht automatisch, daß die Bank das Geld an Dich auch mit 
0,25% verleiht.

Laß Dir das Ganze mal von unserem Markexperten Zardoz erklären.

Nice explaining

Autor: Zardoz (Gast)
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> Fakt, dass sich der Normalverdiener bald keine Energie mehr
> leisten kann. Und unsere "Regierung"? Naja die gucken nur...

Ganz falsch: Die tun was.

Sie erhöhen die Belastung der "Normalverdiener" durch weiter steigende 
Subventionen für "Ökostrom".

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Nur so am Rande, wenn Du auf Deinem Girokonto 0,25% Zinsen
> bekommst, heißt das nicht automatisch, daß die Bank das Geld
> an Dich auch mit 0,25% verleiht.

Und das Problem dabei ist welches?

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> Aha. Ein Ahnungsloser.

Aha! Ein Gutgläubiger. Die Börse ist keine Einbahnstrasse. Rechne mal 
gegen, wieviel Geld durch Spekulation den Bach runter geht. Denke mal an 
den neuen Markt und seine Spekulationsblase. Denke mal an die 
Pensionsfonds in den USA die Millionen von Rentnern an den Bettelstab 
gebracht haben. Ein Satz wie "die Spekulanten erzeugen unsere Renten" 
ist schon gemeingefährliche Volksverblödung. In Deutschland werden 
Renten nicht von Spekulanten erzeugt sondern durch ein Umlageverfahren + 
private Rücklagen.

Autor: ... (Gast)
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Also, ich weiss, dass die das alles Spekulation ist. Die ganze 
Altersvorsorge ist falsch. Der Verzinsungssatz fuer Einlagen von 7% 
steht im Gesetz. Da konnten wir mal drueber abstimmen. Wenn die Zinsen 
tiefer sind jammern die Banken. Was sie selten tun. Das bedeutet die 
Banken legen die Kohle fuer 14% an und speisen uns mit 7% ab.

Ein anderes vernuenftiges Modell der Umlagerung hat Lettland. Da wird an 
die Rentner nur soviel ausbezahlt wie die Jungen einzahlen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> In Deutschland werden Renten nicht von Spekulanten erzeugt sondern
> durch ein Umlageverfahren + private Rücklagen.

Umgelegt werden kann nur etwas, das zuvor auch eingenommen wurde. Geht 
es also wirtschaftlich bergab, gibt's auch nicht mehr viel "umzulegen".

Private Rücklagen werden entweder von der Inflation gefressen oder sie 
müssen verzinslich angelegt werden. Genau das tun Pensionsfonds.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> Umgelegt werden kann nur etwas, das zuvor auch eingenommen wurde. Geht
> es also wirtschaftlich bergab, gibt's auch nicht mehr viel "umzulegen".

Unsinn, es gibt immer etwas umzulegen.

> Private Rücklagen werden entweder von der Inflation gefressen oder sie
> müssen verzinslich angelegt werden. Genau das tun Pensionsfonds.

Das bestreitet niemand. Trotzdem ist der Satz quatsch um den es hier 
ging.

Autor: 3358 (Gast)
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>Umgelegt werden kann nur etwas, das zuvor auch eingenommen wurde. Geht
>es also wirtschaftlich bergab, gibt's auch nicht mehr viel "umzulegen".

Leider nein. Wir haben auch teilweise das Umlagerungsverfahren (AHV) in 
der Schweiz. Die Renten sind fest, und wenn weniger reinkommt laeuft die 
Kasse ins Minus, bekommt den Wimpel : "defizitaer", laeuft aber 
gleichwohl weiter pro Jahr mit einigen Milliarden in Minus und alle 
schauen zu. .. Unsere Jungen werden das Problem irgendwann loesen 
muessen und gut ist. Was soviel heisst wie : wenn ihr dann mal dran 
kommt ist ein riesen Schuldenberg da, der am Zins laeuft. Von 
irgendwelchen schlauen Investoren gespiesen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Unsinn, es gibt immer etwas umzulegen.

Sprach's und hob die Kalaschnikov ...

Danke, jetzt hab' ich's verstanden.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Rechne mal gegen, wieviel Geld durch
> Spekulation den Bach runter geht.

Spekulation, Aktienmärkte schaffen weder Geld noch geht Geld verloren. 
In Aktienmärkten wird das Geld nur umverteilt.

Was der eine gewinnt, verliert der andere.

Eigentlich recht einfach, aber kaum einer kapiert das.

Autor: 3358 (Gast)
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Naja nicht ganz. Wenn man mit einem Geruecht den Kurs in den Keller 
zwingen kann...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Eigentlich recht einfach, aber kaum einer kapiert das.

Nicht verwunderlich, wenn man die Serie "Operation Wunderland" auf 
Phönix verfolgt. Offensichtlich mußte nicht dem östlichen Teil 
Deutschlands der Sozialismus, sondern dem westlichen Teil ein bißchen 
Kapitalismus aufgezwungen werden. Und auch das bißchen wurde erst 
akzeptiert, nachdem der Marktwirtschaft das Attribut "sozial" 
hinzugefügt wurde.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: jl (Gast)
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der Aktienkurs ist ja nur virtuelles Geld. Geld oder Tauschwerte wird 
damit nicht geschaffen.

Klar könnte ich an einem Tag 100€ für eine Aktie bekommen. Am nächsten 
Tag dann 120€. Aber solange es nicht verkauft wird, hat es einen nicht 
reallen Wert. Es muss sich immer ein Käufer finden.

Oder anders ausgedrückt, wenn man 10Aktien besitzt und jemand 120€ für 
1-ne bietet, so sind die anderen nach aktueller Rechnung/Annahme auch 
120 Wert. Aber es gibt keinen Käufer dafür. Also sind sie eigentlich gar 
nichts wert.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Oder anders ausgedrückt, wenn man 10Aktien besitzt und jemand 120€ für
> 1-ne bietet, so sind die anderen nach aktueller Rechnung/Annahme auch
> 120 Wert. Aber es gibt keinen Käufer dafür. Also sind sie eigentlich gar
> nichts wert.

Man könnte auch sagen: Ein Preis wird auf einem freien Markt erst dann 
gebildet, wenn Angebot und Nachfrage zusammentreffen.

Sozialisten dagegen behaupten gerne, irgendetwas habe sowieso einen 
"Wert". Und wundern sich dann, warum ihre schöne Wirtschaft nicht 
funktioniert ...

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> Spekulation, Aktienmärkte schaffen weder Geld noch geht Geld verloren.
> In Aktienmärkten wird das Geld nur umverteilt.

Ganau so ein Unsinn und der "Profi" Zardoz stimmt auch noch zu. Wenn 
durch Spekulation d.h. Gewinnerwartung der Aktienkurs stark ansteigt, 
dann hat das auch eine positive Rückwirkung auf das Unternehmen, z.B. 
eines Solarmodul-Herstellers. Allein der "Werbeeffekt" durch 
Herausstellung genau dieses Unternehmens kann dann dessen Auftragslage 
stark positiv beeinflussen. Ginge es nur um Umverteilung, dann müsste 
gleichzeitig ein anderes (börsen notiertes) Unternehmen stark 
einbrechen, aber das Auftragsvolumen in einem Marktsektor muss 
schließlich nicht konstant sein, sondern kann wachsen. Wie erklärt 
beispielsweise die Theorie "an der Börse wird nur umverteilt" den großen 
Börsencrash von 1923? Wer hat denn all das Geld erhalten, was kurz zuvor 
noch im Markt war, wenn es nur "umverteilt" wurde?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Wie erklärt beispielsweise die Theorie "an der Börse wird nur
> umverteilt" den großen Börsencrash von 1923? Wer hat denn all
> das Geld erhalten, was kurz zuvor noch im Markt war, wenn es
> nur "umverteilt" wurde?

1. Niemals Aktien auf Kredit, niemals Kredit auf Aktien.

2. Nur Geld einsetzen, dessen Verlust man verschmerzen kann.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> 1. Niemals Aktien auf Kredit, niemals Kredit auf Aktien.

> 2. Nur Geld einsetzen, dessen Verlust man verschmerzen kann.

das ist eine Empfehlung wie man sich verhalten sollte, aber keine 
Erklärung auf meine Frage.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Wenn durch Spekulation d.h. Gewinnerwartung der Aktienkurs stark
> ansteigt, dann hat das auch eine positive Rückwirkung auf das
> Unternehmen, z.B. eines Solarmodul-Herstellers.

Das steht ausser Frage. Dennoch wird damit weder Geld geschaffen noch 
vernichtet.

> Wer hat denn all das Geld erhalten, was kurz zuvor
> noch im Markt war, wenn es nur "umverteilt" wurde?

Diejenigen, die vorher "long" waren, oder diejenigen, die bei fallenden 
Kursen "short" gehen.

 - A kauft für 100,- Euro eine Aktie von einem Unternehmen
 - B kauft von A die Aktie für 110,- ab.
 - C kauft von B die Aktie für 120,- ab.

Stand bis hierher:

  A hat 10,- verdient, B ebenso 10,-, C hat die Aktie

Kleine "Marktunsicherheit":

  - C kann kann keinen Käufer finden, der im 130,- Euro
    für seine Aktie gibt. Also bietet er die Aktie für
    100,- Euro an.
  - A sieht das Angebot und kauft von C die Aktie für 100,-

Situation jetzt:

  1.) A hat 10,- verdient und besitzt die Aktie.
  2.) B hat 10,- verdient und hat keine Aktie.
  3.) C hat 20,- verloren und hat keine Aktie.


Ganz einfach.

Autor: Zardoz (Gast)
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> das ist eine Empfehlung wie man sich verhalten sollte,
> aber keine Erklärung auf meine Frage.

Die Erklärung ist, daß sich damals zuviele nicht an diese Empfehlungen 
gehalten haben. Wie übrigens immer, wenn es zu sogenannten "Blasen" 
kommt.

Eine recht brauchbare Beschreibung dieses Phänomens gibt's hier:
http://www.handelsblatt.com/news/Wissenschaft-Deba...

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz:

Autor: Zardoz (Gast) Datum: 07.06.2008 15:36:
">Nur so am Rande, wenn Du auf Deinem Girokonto 0,25% Zinsen
> bekommst, heißt das nicht automatisch, daß die Bank das Geld
> an Dich auch mit 0,25% verleiht.
Und das Problem dabei ist welches?"

Ich habe dabei kein Problem gesehen? Du etwa? Soll heißen, wenn Banken 
0,25% Zinsen zahlen, können sie für von ihnen verliehenes Geld durchaus 
höhere Zinsen nehmen.

Autor: Zardoz (Gast), Datum: 07.06.2008 14:28:
"> Eine Pensionskasse hier in CH muss 7%pa bringen. Das macht
> sie natuerlich nicht mit Spareinlagen auf einer Bank mit 0.25%.
Jaaaa, in der Schweiz"

Autor: ... (Gast), Datum: 07.06.2008 15:47:
"Verzinsungssatz fuer Einlagen von 7% steht im Gesetz."

Das ist doch Sozialismus pur, staatlich garantierte Verzinsung. 
Wechselst Du jetzt die Fronten?

Autor: ... (Gast)
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Ich wechsle nicht die Fronten. Die Pensionskassen kann man die 
kapitalistische Loesung nennen, aber wenn man es als obligatorisch 
erklaeren will, kriegt man das gegenueber dem Stimmbuerger nur durch 
wenn auch etwas garantiert ist. Wir stimmen ueber alles ab. Entweder es 
kommt durch oder eben nicht. So oder so. Es funktioniert nicht, da 
Spekulation im grossen Stil.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@...,

Ich meinte nicht Dich, sondern Zardoz.

Autor: Gast (Gast)
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>Spekulation, Aktienmärkte schaffen weder Geld noch geht Geld verloren.

Dafür sind Kapitalmärkte auch gar nicht gedacht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalmarkt

>Aber es gibt keinen Käufer dafür.

Wenn man nicht gerade Exoten hat, gibt es immer Käufer dafür. Meist sind 
es die vom einfachen Bürger so verachteten Spekulanten.

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> Die Erklärung ist, daß sich damals zuviele nicht an diese Empfehlungen
> gehalten haben. Wie übrigens immer, wenn es zu sogenannten "Blasen"
> kommt.

das ist keine Erklärung für die folgende These

> Dennoch wird damit weder Geld geschaffen noch
> vernichtet.

"Schwarzer Donnerstag"
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Donnerstag

" Massive Verkäufe brachten den Kurs in den Sturzflug, in Panik wurden 
viele Händler angewiesen, zu jedem Preis zu verkaufen, der Handel brach 
mehrfach zusammen. Zwei Stunden später war der Gesamtwert der 
börsennotierten Unternehmen um 11 Milliarden US-Dollar gefallen, 
ungefähr 1,5 % des damaligen Jahres-Bruttosozialproduktes der USA."

Wenn angeblich nur umverteilt wurde, wer hat die 11 Milliarden Dollar 
dann erhalten?

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Wenn angeblich nur umverteilt wurde, wer hat die 11 Milliarden
> Dollar dann erhalten?

Verstehst Du es wirklich nicht?

Wenn A eine Aktie für 100,- Euro kauft, die Aktie in mehreren Jahren 
und/oder durch Spekulation auf 1100,- Euro steigt, er die Aktie an B 
verkauft, hat A 1000,- Euro Gewinn gemacht. Nun gibt es einen "Crash", 
die Märkte Fallen. B hält eine Aktie in der Hand, die er für 1100,- Euro 
gekauft hat und die ihm nur noch jemand für 100,- Euro abkauft. Dann hat 
B genau die 1000,- Euro Verlust, die A als Gewinn verzeichnet. Das Geld 
ist von B nach A gewandert.

Autor: Spekulationsgeschädigter (Gast)
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> Verstehst Du es wirklich nicht?

Beantworte doch mal die Frage, wo die 11 Milliarden Dollar geblieben 
sind, die spontan verlustig gegangen sind. Dein Einzelbeispiel ersklärt 
das nicht, dann müsste diese Summe weiterhin im Markt sein. Der Markt 
hat nach dem Crash aber noch deutlich mehr verloren. Wo ist das Geld 
geblieben?

"Viele Anleger blieben hochverschuldet zurück, dabei auch viele Firmen, 
die nun Bankrott anmelden mussten. Andere Firmen hatten Kredite mit 
ihren eigenen Aktien gedeckt und gerieten ebenfalls in Probleme. Dies 
führte zu Massenentlassungen, Arbeitslosigkeit griff um sich. Die akuten 
Kapitalverluste, vor allem aber auch der Vertrauensverlust bei den 
Anlegern, machte eine Erholung der Wirtschaft schwierig. In Europa 
brachen ebenfalls die Aktienmärkte zusammen, etliche Vermögen wurden 
zerstört und Unternehmen mussten aufgeben."

Wer hatte nach deiner Umverteilungsthese anschließend die verlorene 
Geldmenge?

Autor: Gast (Gast)
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>Nun gibt es einen "Crash",
>die Märkte Fallen.

Die Aktien fallen nicht einfach so, weil es einen Crash gibt, sondern 
weil durch Angebot und Nachfrage es zu massiven Verkäufen kam. Gewinner, 
falls man es so nennen kann, sind in den meisten Fällen dann Banken. Ich 
würde diese eher Steuerungdszentralen nennen.

Und das schlimmste, was passieren kann, wenn psychologische SL-Orders 
gesetzt werden, z.B. auf feste Marken. Steht eine Aktie bei 120 EUR und 
eine SL bei 100, die nächste bei 90, dann 80 usw., dann muss nur die 
Aktie durch ganz normale Vorgänge auf 100 fallen und schon kommt es zum 
Lawineneffekt. Die ersten Aktie werden bei 100 EUR zwangsverkauft, 
dadurch fällt der Kurs auf 90, wo es die nächsten erwischt.

Autor: na sowas (Gast)
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>In Aktienmärkten wird das Geld nur umverteilt.

>> Eigentlich recht einfach, aber kaum einer kapiert das.

> Nicht verwunderlich [..] Offensichtlich mußte nicht dem östlichen Teil
> Deutschlands der Sozialismus, sondern dem westlichen Teil ein bißchen
> Kapitalismus aufgezwungen werden. Und auch das bißchen wurde erst
> akzeptiert, nachdem der Marktwirtschaft das Attribut "sozial"
> hinzugefügt wurde.

> Nice weekend,
> Zardoz

Zardoz stimmt also dem Argument "in Aktienmärkten wird nur Umverteilt" 
zu. Das ist interessant, schliesslich hält Zardoz der Linken immer vor, 
die wolle nur umverteilen. Das "Umverteilen" scheint ihm also schon ganz 
recht zu sein, wenn es nur von einer ihm genehmen Seite kommt. :)

nice thinking,
na sowas

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Zardoz stimmt also dem Argument "in Aktienmärkten wird nur Umverteilt"
>zu. Das ist interessant, schliesslich hält Zardoz der Linken immer vor,
>die wolle nur umverteilen. Das "Umverteilen" scheint ihm also schon ganz
>recht zu sein, wenn es nur von einer ihm genehmen Seite kommt. :)

Oh Mann, ist das ein Schwachsinn. Äpfel und Bananen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> Dein Einzelbeispiel ersklärt das nicht

Ok, mein letzter Versuch:

Ersetze die Teilnehmer A und B durch tausende Markteilnehmer die eine 
Aktie kaufen, kurz halten, und dann wieder verkaufen.


> dann müsste diese Summe weiterhin im Markt sein.

Nein. Wenn Geld aus dem Aktienmarkt abgezogen wird, weil es anders 
investiert wird, z.B. in Imobilien oder Edelmetalle usw, dann fallen die 
Kurse im Allgemeinen.

Ist doch logisch: Angebot und Nachfrage.

Ist das Angebot groß, fallen die Preise, ist die Nachfrage groß, steigen 
die Preise.


> Umverteilungsthese

Das ist keine These, sondern einfachste Mathematik und Grundlagen 
unserer Wirtschaft.


Weder wird an Aktienmärkte Geld geschaffen, noch vernichtet. Geld 
wechselt nur den Besitzer mit Hilfe von Aktien.

Die Sekundär-Effekte der Kursschwankungen der Aktienmärkte sind eine 
andere Geschichte. Wenn Kredite mit Aktien "gesichert" werden, ist das 
einfach ein hohes Risiko. Denn diese Aktien haben nur einen imaginären 
Buchwert. Der Buchwert kann steigen oder fallen. Fällt der Buchwert, 
muss der Kreditnehmer andere Sicherheiten bieten. Kann er das nicht, 
wird die Bank die Aktien verkaufen und ihre Verluste mit dem 
Kreditgeschäft zu begrenzen.

Autor: Paul (Gast)
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> Ursächlich war ein Kommentar des Präsidenten der EZB Trichet. Nur auf
> dessen Meinung haben die Spekulanten reagiert. Streng genommen müsste
> Trichet zum Teufel gejagt werden.

Dass die EZB den Leitzins noch dieses Jahr erhöhen wird, ist nun 
wirklich keine Überraschung. Das hätte ich auch ohne die Andeutung 
Trichets gewusst. Wenn die Inflation steigt, wird der Leitzins erhöht. 
Das war schon immer so und ist auch sinnvoll so.

Autor: Raketendüse (Gast)
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> Das ist keine These, sondern einfachste Mathematik und Grundlagen
> unserer Wirtschaft.

Und weil das alles so einfach ist, ist es auch einfach möglich die Kurse 
von morgen zu errechnen. Deswegen gibt es auch Software, mit der 
jederzeit die Börsenkurse der nächsten Zeit errechnet werden können. Ist 
schließlich nur 'einfachste Mathematik' und ein paar Grundlagen unserer 
Wirtschaft.

Träum weiter, Junge!

> Ist doch logisch: Angebot und Nachfrage.

Nur wenn Tiffy die Börse in der Sesamstrasse erklärt

Frage: Wieso drückst du dich hier in so einem Forum herum? Du solltest 
schon längst reich sein, ist doch alles so einfach?!

Autor: Ede Zimmermann (Gast)
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Da an der Börse auch Emotionen gehandelt werden hat die Mathematik keine 
große Chance. Tatsache ist aber, dass Angebot und Nachfrage den Preis 
einer Aktie bestimmen.
Analysten und Spekulanten versuchen auf Grund der aktuellen 
Nachrichtenlage Angebot und Nachfrage vorherzusagen.

Software zu Bestimmung von Aktienkursen ist moderne Kaffeesatzleserei.
Das fatale hieran ist, das Analysten meinen, z.B. nach einer 
Schulter-Kopf-Formation müsse wieder eine Schulterformation kommen. 
Zuweilen funktioniert das auch, aber nur desswegen weil Marktteilnehmer 
der Meinung sind, die Vorhersage der Analysten treffe zu. Das hat dann 
aber nichts mit dem Wert einer Aktiengesellschaft zu tun. Die 
Marktteilnehmer sind nur durch die Meinung der Analysten manipuliert 
worden, nicht durch den Wert der Aktiengesellschaft.

Autor: Spötter (Gast)
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"Tatsache ist aber, dass Angebot und Nachfrage den Preis
einer Aktie bestimmen."

Wer hätte das gedacht ?

Autor: Mike (Gast)
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Ich sehe darin kein Problem...
Nur so haben neue Technologien eine Chance.
Und solange so viele Leute diese <10L Autos kaufen, kann das Erdöl gar 
nicht teuer genug sein...

Autor: juppi (Gast)
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hallo  Aktienexperten



Die 11 Milliarden waren doch nicht Bargeld!!

Die anschließenden Verlierer bei der Umverteilung waren auch die 
Arbeitslosen

MfG

Autor: helferlein (Gast)
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wer etwas über die börse lernen mag, kann sich das FAZ-börsenspiel 
ansehen.
und wers verstanden hat, ist im forbes - nicht im offtopic.

finanz-schnelltest:

drei kinder legen je 10 euro zusammen und kaufen sich ein xxx-video.
nach der transaktion fällt dem verkäufer auf das der artikel falsch
ausgezeichnet war und nur 25 euros gekostet hätte, er läuft den
kindern nach und retouniert ihnen je einen euro, die restlichen
zwei lässt er mangels teilmöglichkeit in die eigenen tasche gleiten.

jedes kind hat also 9 euro bezahlt, plus die 2 in des händlers tasche
ergibt 29, wo ist nu der 30.ste euro ?

Autor: habs verstanden (Gast)
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> und wers verstanden hat, ist im forbes - nicht im offtopic.

so wie du!

hast wohl von deinen Sprüchlein noch nicht profitiert, was?

das nennt man (wo gerade Fussball ist) ein Eigentor

:)))

Autor: Ede Zimmermann (Gast)
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Das die Arbeitslosen auch zu den Verlierern gehören ist doch 
selbstverständlich.

Arbeitslose und Arbeitnehmer sind auch nur Marktteilnehmer im 
Arbeitsmarkt.

Autor: Rumpel (Gast)
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Helferlein, bitte die Auflösung!

Autor: Bobby (Gast)
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Rumpel, ist doch einfach.

Das plus 2 ist falsch, es muss minus 2 heißen.
Dann kommt man auf die 25...

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