Okay, dann ist der Zähler-Ansatz der richtige Weg. Soll heißen: du baust
einen Zähler [1] (in VHDL), welcher durch einen Schreibbefehl des Pico
nach I/O-Adresse A auf den Wert 0 resettet werden kann. Schreiben nach
I/O-Adresse B speichert den geschriebenen Wert an der Adresse im SRAM,
welcher durch den Zähler gegeben ist, und lässt den Zähler eins
hochzählen. Nach dem resetten kannst du also durch wiederholtes
schreiben nach B einen Pixel nach dem anderen schreiben und damit ein
ganzes Bild einspeichern. Auf die selbe Art kann lesen von der Adresse B
einen Wert aus dem SRAM auslesen und den Zähler eins hochzählen; damit
kannst du das Bild wieder Zeile für Zeile ausgeben (je Bild vorher durch
Schreiben nach A den Zähler resetten).
Was das spätere Ändern der Pixel angeht kommt es wieder auf das
Zugriffsmuster an. Evtl. kannst du auch da den Zähler ganz oder
teilweise wiederverwenden. Das Grundprinzip ist aber dasselbe: Die
Zugriffsadresse für das SRAM kommt nicht oder nicht direkt vom Pico,
sondern von eine Spezialschaltung, die du in VHDL schreibst.
[1] 320*240 = 76800; 2^216 < 76800 < 2^17, also muss der Zähler 17 Bit
breit sein.