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Forum: Offtopic Neue KFZ-Steuer


Autor: Stinker (Gast)
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Na endlich:
http://www.tagesschau.de/inland/kfzsteuereinigung2.html

Jetzt hat man es mal wieder geschafft dem Bürger, unter der Flagge 
Klimaschutz, in die Tasche zu greifen.

Bald werden wir eine Nation von Smartfahrern werden, denn nur bei diesem 
Auto
wirds wohl günstiger werden.

Autor: Frank (Gast)
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Jeder der eine Schwanzverlängerung braucht, der soll auch dafür zahlen. 
Für andere gibts (besser: es gab - weil der Verkaufserfolg ausblieb) 
schon seit 1999 Alterativen mit 89g CO2 je km. Vier Türen und Platz 
inklusive (Audi A2).

Frank

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Und jeder in D kann sich nen neuen auch Leisten. Das werd ich aus meinem 
Zeitvertrag sicherlich machen, ein modernes Umweltschonendes Auto für 
30k aufwärts kaufen. Klar.

Mann, immer dieses eindimensionale denken.....

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Jens Plappert wrote:
> Und jeder in D kann sich nen neuen auch Leisten. Das werd ich aus meinem
> Zeitvertrag sicherlich machen, ein modernes Umweltschonendes Auto für
> 30k aufwärts kaufen. Klar.
>
> Mann, immer dieses eindimensionale denken.....

Jup genau des ist ja auch der Grund warum so viele alte Schüsseln 
unterwegs sind gerade weil des Geld für nen richtiges Auto fehlt.

Un den reicheren interessiert des net wirklich nur die ärmeren bekommen 
bei so was mal wieder aufm Deckel.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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Vielleicht einigen die sich ja nachher drauf, das auf die alte Steuer 
obendrauf zu packen.
Kaum haben die mit nem neuen Entwurf den Fuss in der Tür wirds doch nur 
teurer...

Autor: Frank (Gast)
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@Jens:
ich habe vor 5 Jahren einen Lupo 3L gekauft. Der kostete weniger als 
16.000€, der A2 war 5000€ teuer. also noch ein stück entfernt von Deinen 
30.000€. Ein Polo Bluemotion kostet sicher auch nicht die Welt

 Frank

Autor: dasich (Gast)
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> Jeder der eine Schwanzverlängerung braucht, der soll auch dafür zahlen.
> Für andere gibts (besser: es gab - weil der Verkaufserfolg ausblieb)
> schon seit 1999 Alterativen mit 89g CO2 je km. Vier Türen und Platz
> inklusive (Audi A2).

1. Der A2 wird nicht mehr gebaut, wird also niemals in den Genuß der 
reduzierten CO2 abhängigen Steuer kommen.

2. Der geringe CO2-Ausstoß resultiert nicht zuletzt auf der Vermeidung 
von Gewicht (Alu) was sich aber auch auf den Kaufpreis auswirkt. Deshalb 
und weil Audi eine Prestige-Marke ist die einfach ein bischen mehr 
kostet war der Verkaufserfolg bescheiden. Und ich denke das war von Audi 
auch so gewollt.

3. "Schwanzverlängerung"? Du armer kleiner Neidhammel.

Es ist scheißegal was die Flachpfeifen in Berlin wieder aus dem Hut 
zaubern, Logik, Gerechtigkeit, Sinnvolles darf man nicht erwarten. Und 
"billiger" wird es nur für den der sowieso schon nicht so schlecht 
darsteht.

Aber dann kommt wieder so ein Kleingeist daher und blubbert was von 
"Schwanzverlängerung" und das das ja alle richtig ist, und das man 
sowieso alles besser machen kann, wenn man nur vernünftig agiert (A2 
kaufen und so).

Mann, mann, Du könntest mir glatt ein bischen Leid tun...

Autor: Frank (Gast)
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"vernünftig agieren" = vorausschauend denken. Es war schon vor ein paar 
Jahren absehbar, dass Benzin/Diesel überdurchschnittlich teuerer werden. 
Jedem stand es schon da frei, ein sparsames Automobil zu erwerben. Doch 
taten es leider zu wenige. Sicher auch einer der Gründe, warum der A2 
nicht mehr gebaut wird.
frank

Autor: Ja mann (Gast)
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>Bald werden wir eine Nation von Smartfahrern werden
Ja um Gottes willen! Das wäre ja der Weltuntergang! Alle Freunde, 
Arbeitskollegen und Nachbarn würden sich über mich lustig machen wenn 
ich mit einem Smart aufkreuzen würde! Auch müsste ich dann zu Fuß 
einkaufen gehen, mit einem Smart kann man sich ja auf dem Aldiparkplatz 
nicht sehen lassen.
Man Stinker, hast du noch ein paar Stammtischparolen ?

Autor: Stinker (Gast)
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>>Man Stinker, hast du noch ein paar Stammtischparolen ?
 Ja mann, "Arbeit muss sich wieder lohnen", "Dem kleinen Mann knöpfen 
sie
immer mehr ab", "So eine Ungerechtigkeit",...

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Das einzig Vernünftige ist es, die Steuer auf den Treibstoff zu legen. 
Wer viel fährt und viel verbraucht und damit viel CO2 erzeugt, bezahlt 
auch viel. Wer wenig fährt und damit wenig CO2 erzeugt, zahlt wenig.

Es wird wohl jeder einsehen, daß es letztlich umweltschonender ist, mit 
einem Fahrzeug 1000km/Jahr zu fahren welches 20l/100km braucht, als 
50000 km/Jahr mit einem, welches 10l/100km braucht.

Es ist nicht die Größe, der Hubraum, oder gar der Luxus eines Fahrzeugs 
das die Umwelt belastet, sondern letztlich die Verwendung.

Zoe

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Jetzt mal im ernst: "Vor ein paar Jahren" hab ich gerade mal meinen 
Führerschein gemacht. Das war Ende 2004. Was meinst du was ich mir als 
azubi Leisten konnte? Ich habe Jahrelang gespart um mir einen T4 von 
1994 Leisten zu können. Ein 1,4t-Auto mit 72PS ist KEINE 
Schwanzverlängerung. Bevor du mir jetzt erklärst dass so ein riesending 
absoluter unsinn ist, verrate ich dir, dass ich

1. oft im Auto übernachte und
2. in einer Band spiele. Da braucht man ein großes Auto (ja, der Techno 
DJ nicht, und der Wochenend-Rocker von der örtlichen Coverband auch 
nicht)

so, 5400€ hat das Dingen gekostet, wurde aufgerüstet und hat immerhin 
noch ne gelbe plakette.

Hätte ich mir für das Geld einen wirklich geräumigen Kombi oder einen 
supermodernen T5 leisten können? nein.

Es gibt eben auch Leute die NICHT Fussball als Hobby haben. Weissu?

Soll ich jetzt aufhören einer von wenigen mit einer sinnvollen 
Freizeitbeschäftigung zu sein, weil ich mir von den 5400 keine 
gebrauchte Mickey-Maus Plastik-Schüssel gekauft hab?

BTW hab ich meiner erste Tankfüllung Anfang 2005 für 93,8ct Diesel 
gemacht....

Steuern sind ja mittlerweile schon mehrfach hoch (erst fiel meiner aus 
WoMo raus, dann noch ne erhöhung des grundsatzes drauf)

Wenn wir nicht den Bus nehmen, sind wir mit dem Auto meiner Freundin 
unterwegs. Auch nur n Escort von 93. Meinst du als Schülerin geht da 
viel mehr wenn zuhause keiner Zucker blasen kann?

Jetzt ham wa halt n auto dass 10L Diesel braucht und eines das 8,5l 
Benzin verbraucht. Kann ich daran was ändern? Sie Student, ich 
Zeitvertrag?

Anscheinend givbt es nur 25L/100km-BMW-Prolos und Grünengesocks erster 
Garde. Dazwischen nix.

Leute wie du wiedern mich so an. Wegen Blindschleichen wie dir geht das 
Land vor die Hunde. Aber bild dir mal lieber weiter ein dass wegen 
deinem tollen Audi irgendwo eine Wiese saubergehalten wird.

Der Staat mag ja zum glück niemanden abzocken....

Autor: Alle verhaften! (Gast)
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Werd ich eben meine alte Möhre weiterfahren. Ist ja Gottseidank ein noch 
ordentlich gebauter VW Passat 35i von 1993. Kann man fast noch selbst 
reparieren.

CO2-Steuern gehören auf den Kraftstoff, nicht auf das Fahrzeug!
Ursache und Wirkung wurden wieder einmal mehr von der Politik 
miteinander verwechselt.

Autor: Frank (Gast)
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@Jens: dann lies erstmal richtig. ich hab gar keinen audi.
Nein, mein Hobby ist auch nicht Fussball spielen. Ich kenn nicht 
Gesetzeslage wegen dem Wegfall der Besteuerung als WoMo. Deiner 
Beschreibung nach hast du auch gar kein echtes Womo, sondern 
übernachtest halt gelegentlich mal drin. Von daher war die 
Steuererleichterung "Zulassung als Womo" eh auf sehr dünnem Eis.
Die Schwanzverlängerung galt im übrigen dem Stinker.
Frank

Autor: Stinker (Gast)
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>>Die Schwanzverlängerung galt im übrigen dem Stinker.
Ich hab gar kein Auto!

Autor: Youngtimer (Gast)
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Bleibe dann wohl auch am Ehesten bei meinem Alten ...

Wenigstens kann ich mir die Euro-2 Umrüstung sparen, die lohnt nicht 
mehr, wenn Euro-1 nach dem alten System, Euro-2 nach dem Neuen besteuert 
wird.

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Sorry, Frank, aber du hast dich schon arg in die Richtung "wer sich kein 
teures (für mich sind 20k ein Nettojahreseinkommen!) Sparsames Auto 
Leisten kann ist selbst schuld. Mir ging es nur darum auch mal 
darzulegen dass man gerade bei autos eben nicht schwarz/weiss malen 
kann.

Das  mit dem WoMo ist so ne Sache. ist halt n Multivan, aber sdnan haben 
sie nachträglich, ohne Bestandschutz, die Bestimmungen geändert. Bett 
und tisch hab ich ja, aber jetzt fehlt mir die stehhöhe und ich glaub 
kühlschrank+gasherd. (Gaskocher mitnehmen is ja unmöglich camping...)

Lieber Umweltbedachter Vater Staat wollte (ich konnte es dann mit 
sofortiger umrüstung und etwas rumzacken auf knapp 300€ reduzieren) 
1600(!) € RÜCKWIRKEND! Du bekommst n Brief, dass dein auto, welches 
bisher 170€ gekostet hat nun wegen einer RÜCKWIRKENDEN Gesetzesänderung 
auf einmal 1600 nachzuzahlen sind. Wo gibt es denn sowas? Verstehst du 
nun vielleicht auch warum mich der Vater S. in Sachen 
Auto-/Umwelt-/Fairness- und Political Corectness-Geschwafel sonst wo 
kann?

Ich glaube diesem Lumpenpack einfach nichts mehr, und ehrlich gesagt 
kann ich mir mittlerweile ein hämisches grinsen garnicht mehr verkneifen 
wenn im kaltstart mal ne fettschwarze wolke hinten rausdonnert.

Autor: yalu (Gast)
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Anja zoe Christen schrieb:

> Das einzig Vernünftige ist es, die Steuer auf den Treibstoff zu
> legen. Wer viel fährt und viel verbraucht und damit viel CO2
> erzeugt, bezahlt auch viel. Wer wenig fährt und damit wenig CO2
> erzeugt, zahlt wenig.

Vollste Zustimmung!

Genau das ist die Lösung, die ich auch schon seit Jahren propagiere.
Aber sie scheint zu einfach, zu logisch, zu naheliegend und zu leicht
umzusetzen zu sein, als dass unsere Politiker daraufkämen.

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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schaut euch do die WEEE an, dann wisst ihr wie pervers diese Idioten 
denken.

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> Es ist scheißegal was die Flachpfeifen in Berlin wieder aus dem Hut
> zaubern, Logik, Gerechtigkeit, Sinnvolles darf man nicht erwarten. Und
> "billiger" wird es nur für den der sowieso schon nicht so schlecht darsteht.

Letztenendes geht es darum, möglichst viel Geld in die Kasse zu 
bekommen. Und das schafft man nur, indem man es von "der breiten Masse" 
holt.
Auch dies Modell wird in kurzer Zeit mehr kosten als das alte. 
Begünstigung neuer Modelle ist nur eine Art Subvention der Wirtschaft.

Umwelttechnisch sind diese Sachen ja eh blödsinn. Warum soll z.B. ein 
Dieselschlucker mehr Steuern zahlen, aus Umwelttechnischer Sicht?
Ein Diesel läuft niedertouriger = weniger Verschleiss, weniger Sprit, 
weniger Ausstoss. Ausserdem ist Diesel glaub ich ein Vorprodukt des 
Benzins (bzw. kann man es einfacher herstellen, und bekommt auch mehr 
Ertrag), was somit aus Umwelttechnischer Sicht auch wieder vorteilhafter 
ist.

Also nix mit "umwelttechnischen" Steuern.

Noch so nen Dunpfsinn: Umweltzone. Hier in Hannover bereits eingeführt.
Was hat das zur Folge? Musste mal ca. 10km extra von meiner Bude 
losfahren, um einem Wartenden (draussen) etwas zu bringen.

Ausserdem fahren die Leute, die nicht reindürfen, so lange um die Stadt 
herum, bis sie möglichst dicht am Ziel sind. Also?!?


VG,
/r.

Autor: Gunb (Gast)
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Mehr Körpermasse = Mehr Benzinverbrauch = Mehr CO2-Ausstoss.

Soll der dicke Gabriel doch erstmal abnehmen, dann labert er nicht immer 
nur dumm rum, sondern leistest mal einen vernünftigen Beitrag. 
Vielleicht passt er dann selbst mal in einen SMART for Two und kann 
seine dicken Limo stehen lassen.

Alles reine Ablenkungsmanöver, Deutschland rettet die Welt nicht 
alleine.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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yalu wrote:

> Genau das ist die Lösung, die ich auch schon seit Jahren propagiere.
> Aber sie scheint zu einfach, zu logisch, zu naheliegend und zu leicht
> umzusetzen zu sein, als dass unsere Politiker daraufkämen.

Am Ende würden die Leute gar keine Autos mehr kaufen...  nein, so
weit geht unser Klimaschutz nun nicht.

Ich wäre für diese Lösung übrigens auch voll dafür.

Autor: Bobby (Gast)
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Dass es die KFZ-Steuer noch gibt liegt für mich
an der Lobbyarbeit der Autoindustrie. Wie sollen
die denn sonst ihre Produktion verkaufen, wenn nicht
"alte" (die vom Vorjahr?) Fahrzeuge aus dem Verkehr
gezogen werden. Und deshalb kosten die alten, ob sie
fahren oder nicht...

Die Unverschämtheit ist halt, dass es immer den zuerst
trifft, der eh schon wenig im Beutel hat.

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Am Ende würden die Leute gar keine Autos mehr kaufen...  nein, so
>weit geht unser Klimaschutz nun nicht.
>
>Ich wäre für diese Lösung übrigens auch voll dafür.

Dann müßten Pendler, die viel C02 aus beruflichen Gründen verblasen, 
aber massiv entlastet werden. Eine neue, bessere Pendlerpauschale 
sozusagen. Das bringt dann im Endeffekt eben weniger Einnahmen für den 
Staat als die jetzige Regelung. Werden die schon ordentlich 
durchgerechnet haben...

>Wenigstens kann ich mir die Euro-2 Umrüstung sparen, die lohnt nicht
>mehr, wenn Euro-1 nach dem alten System, Euro-2 nach dem Neuen besteuert
>wird.

Wo steht das denn? Dachte das Gesetz gilt nur für Neufahrzeuge.

Autor: Nixwisser (Gast)
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>Umwelttechnisch sind diese Sachen ja eh blödsinn. Warum soll z.B. ein
>Dieselschlucker mehr Steuern zahlen, aus Umwelttechnischer Sicht?

Soviel ich weiß erzeugen Dieselfahrzeuge im Vergleich zu ähnlich 
motorisierten Benzinern weniger C02. Sie würden also durch die neue 
Regelung evtl. sogar besser gestellt.

Autor: Gunb (Gast)
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Hmm,

wer viel fährt, soll viel zahlen?! Tut er jetzt schon.

Eigentlich richtig, nur was macht die Landbevölkerung, die muss oft 
lange Anfahrten in Kauf nehmen? Sollen alle in die Städte ziehen?

Zug und Bahn wäre zwar schön, nur gerade da liegt das Problem. Während 
die Städte eine gute Infrastruktur haben, wird auf dem Land genau daran 
gespart.

Wäre dankbar, wenn unsere populistischen Politiker das auch mal zur 
Sprache bringen würden und erst einmal die Voraussetzungen für weniger 
Autofahren schaffen - dann würden viele von selbst umsteigen.

Aber: Das will die Politik ja garnicht! Denn am Autofahrer verdient sich 
dieser Staat eine goldene Nase und selbst, wenn er's wollte, könnte er's 
nicht - bei der Steuer pro Liter Sprit und dem, was damit alles 
finanziert wird: Rente, Bundeswehr, Ökosteuer...

Nichts gegen Umweltschutz, nichts gegen weniger CO2 und mehr öffentliche 
Verkehrsmittel - aber dieses oberflächliche Gelaber nervt und ist 
unglaubwürdig. Was musste man in den letzten 20Jahren als Autofahrer 
nicht alles über sich ergehen lassen, und immer wieder macht man's 
falsch. Am Ende wird's für ALLE teurer.

Macht die Autoindustrie kaputt, verbraucht keinen Sprit mehr - am Ende 
wird es für alle wieder Steuererhöhungen geben, weil der Staat diese 
Gelder braucht und sie sich dann woanders holt.

Das ganze Thema muss zwar angepackt werden, aber nicht wie dieser 
Selbstdarsteller Gabriel das macht - grosse Schn..., nix dahinter.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Achne, jetzt bitte nicht schon wieder die arme Landbevölkerung. Die 
meisten die doch so laut schreien sind doch die, die erst aufs Land 
rausgezogen sind.

Re: Diesel und Umwelt: Mag sein daß der Diesel weniger CO2 emittiert, 
dafür aber jede Menge Ruß bzw. Feinstaub, damit ist seine Umweltbilanz 
schlechter als die eines Ottomotors.

Zoe

Autor: Random ... (thorstendb) Benutzerseite
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> Zug und Bahn wäre zwar schön, nur gerade da liegt das Problem. Während
> die Städte eine gute Infrastruktur haben, wird auf dem Land genau daran
> gespart.

Ganz einfach:

Um ein interessantes Angebot in der heutigen Zeit zu erstellen, müssten 
die Bahnen alle 10...15minuten fahren. Dann müssen genug Stationen und 
Strecken da sein, damit man so gut wie überall mit Bahn und Fuss 
hinkommt.
Selbst wenn alle Einwohner mehrerer Dörfer, die man auf diese Weise 
vernetzt, dies Angebot nutzen würden (sprich alle verzichten auf den 
PKW), ist es wirtschaftlichn nicht tragbar, da dort zu wenig Leute 
wohnen.

Die bestehenden Busverbindungen gibt es ja auch nur, weil es an diesen 
Stellen Schülerverkehr (=subventioniert) gibt. Sonst würden schon viel 
weniger Busse fahren.


> Wäre dankbar, wenn unsere populistischen Politiker das auch mal zur
> Sprache bringen würden und erst einmal die Voraussetzungen für weniger
> Autofahren schaffen - dann würden viele von selbst umsteigen.
s.o.g. Problem.


VG,
/r.

Autor: Gast (Gast)
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>Es ist scheißegal was die Flachpfeifen in Berlin wieder aus dem Hut
>zaubern, Logik, Gerechtigkeit, Sinnvolles darf man nicht erwarten.

Es ist logisch, gerecht und sinnvoll, wenn nach dem Verursacherprinzip 
abgerechnet wird. Auch ein 20 Jahre alter Golf 1 würde mehr besteuert 
werden, als ein Toyota Aygo. Es hätte sicherlich niemand etwas dagegen, 
wenn sich jemand eine Porsche mit 4 l Verbrauch kaufen würde. Aber warum 
sollte man für 25 Liter Verbrauch genausoviel bezahlen, wie für 4 Liter?

Autor: Altautofahrer (Gast)
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Die KFZ-Steuer gehört abgeschaft. Gerade für Altfahrzeuge wird hier 
unglaublich zugelangt (z.B. VW Golf II mit ungeregeltem Kat satte 329 
EUR pro Jahr). Damit blutet man finanziell obwohl man noch keinen 
Kilpmeter gefahren ist. Das ist ungerecht, das ist unverschämt. Die 
KFZ-Steuer gehört abgeschafft und auf den Spritpreis gelegt. Wer fährt 
soll zahlen, wer nicht fährt spart. Gleichzeitig gehören alle Pendler 
entlastet und nicht nur die Fernpendler. Geringverdiener können die 
Lasten kaum mehr tragen. Altautofahrer fahren nur deswegen alte Kisten, 
weil die Kohle für was neues einfach nicht vorhanden ist. 
Neuwagenanschaffer werden in unserem Land auch noch durch 
Steuerbefreiung zusätzlich gepämpert. Das muss aufhören!

WEG MIT DER KFZ-STEUER!

Autor: HariboHunter (Gast)
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Die KFZ Steuer abzuschaffen war doch mal ein Wahlversprechen gewesen.
Wer war es nochmal? CDU,SPD?

Autor: Gast (Gast)
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>CO2-Steuern gehören auf den Kraftstoff, nicht auf das Fahrzeug!
>Ursache und Wirkung wurden wieder einmal mehr von der Politik
>miteinander verwechselt.

Der CO2-Ausstoß ist in den meisten Fällen proportional zum 
Kraftstoffverbrauch. Ein höherer Kraftstoffpreis würde erst einmal dazu 
führen, dass man wieder einmal nach einem Grundgesetz auf stabile 
Benzinpreise brüllt. Weiterhin würde es sich noch mehr lohnen, im 
Ausland tanken zu fahren. Es hat eine psychologische Wirkung. So wie 
mancher Autofahrer denkt, er bezahlt ein Vermögen und "Benzin schon 
wieder schweineteuer und unbezahlbar geworden" ruft, wenn der Liter um 3 
Cent steigt (bei einer Tankfüllung gerade mal 2 EUR), so wird dieser 
Effekt noch größer sein, wenn der Liter um 10 oder gar 20 Cent steigt. 
Schon jetzt wird im großen Umfang Treibstoff geklaut.

Eine jährlich abgerechnete Steuer tut dagegen nur einmal weh. Und die 
Ursache ist nun mal das Auto. Eine "Klimasteuer" gibt es übrigens schon 
auf dem Treibstoff.

Autor: Youngtimer (Gast)
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>>Wenigstens kann ich mir die Euro-2 Umrüstung sparen, die lohnt nicht
>>mehr, wenn Euro-1 nach dem alten System, Euro-2 nach dem Neuen besteuert
>>wird.

>Wo steht das denn? Dachte das Gesetz gilt nur für Neufahrzeuge.

Das Thema ist ja nicht neu und soweit mir bisher bekannt war, sollte die 
Grenze der Alt/Neu-Regelung daddurch gezogen werden. Sicherlich steht 
das noch nicht fest, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es so 
kommt ...

Autor: Altautofahrer (Gast)
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> Eine jährlich abgerechnete Steuer tut dagegen nur einmal weh.

Das ist falsch. Bei Leuten die wenig Geld haben reißt eine hohe 
KFZ-Steuer Monate lang Löcher in die Kasse bzw. lässt das Konto ins 
Minus wandern. Das Argument vom höheren Tank-Tourismus ist ebenso 
schwach. Die Allermeisten haben nicht die Möglichkeit ihren Sprit 
außerhalb des Landes zu beziehen, außerdem ist Tank-Tourismus nur ein 
Indiz für eine grundsätzlich überhöhte bereits bestehende 
Steuerbelastung beim Benzin.

Autor: Gast (Gast)
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>Das ist falsch. Bei Leuten die wenig Geld haben reißt eine hohe
>KFZ-Steuer Monate lang Löcher in die Kasse bzw.

Wir reden hier von 54 EUR im Jahr beim entsprechenden Auto und das kann 
ja auch bei jemanden mit wenig Geld auch erwarten. Oder ist es etwa doch 
so, dass die Leistungsfähigkeit des Fahrzeuges umgekehrt proportional 
zum IQ und der Brieftasche ist?

>außerdem ist Tank-Tourismus nur ein
>Indiz für eine grundsätzlich überhöhte bereits bestehende
>Steuerbelastung beim Benzin.

Es gibt keine überhöhte Steuerbelastung. Die kann gar nicht hoch genug 
sein. Es ist einfach schwachsinnig, einen so edlen Rohstoff einfach zu 
verbrennen.

Bei zu hohen Benzinpreisen würde ein Schwarzmarkt entstehen. Es würde im 
Ausland eingekauft und im Inland verkauft werden.

Autor: Altautofahrer (Gast)
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> Wir reden hier von 54 EUR im Jahr beim entsprechenden Auto und das kann
> ja auch bei jemanden mit wenig Geld auch erwarten.

DU redest von 54 EUR im Jahr. ICH rede von 329 EUR im Jahr!

> Es gibt keine überhöhte Steuerbelastung. Die kann gar nicht hoch genug
> sein. Es ist einfach schwachsinnig, einen so edlen Rohstoff einfach zu
> verbrennen.

Du hast nicht alle Latten am Zaun!

> Bei zu hohen Benzinpreisen würde ein Schwarzmarkt entstehen. Es würde im
> Ausland eingekauft und im Inland verkauft werden.

Schwarzmarkt beim Benzin? Du siehst zuviele schlechte Filme!

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Nixwisser wrote:
>>Am Ende würden die Leute gar keine Autos mehr kaufen...  nein, so
>>weit geht unser Klimaschutz nun nicht.
>>
>>Ich wäre für diese Lösung übrigens auch voll dafür.
>
> Dann müßten Pendler, die viel C02 aus beruflichen Gründen verblasen,
> aber massiv entlastet werden. Eine neue, bessere Pendlerpauschale
> sozusagen. Das bringt dann im Endeffekt eben weniger Einnahmen für den
> Staat als die jetzige Regelung. Werden die schon ordentlich
> durchgerechnet haben...
>

Nein die Pendler porschale ist auch nicht wirklich toll weil es geht ja 
net darum was man am ende des Jahres wiederbekommt sondern um das was 
man am Anfang eine Monats zum leben. hat des ist wie bei Strom und 
Wasser man zahlt Horrende Monats summen bekommt am ende des Jahres 
400eur und mehr zurück und bekommt keine Zinsen.

Autor: Walter (Gast)
Datum:

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>Ich glaube diesem Lumpenpack einfach nichts mehr, und ehrlich gesagt
>kann ich mir mittlerweile ein hämisches grinsen garnicht mehr verkneifen
>wenn im kaltstart mal ne fettschwarze wolke hinten rausdonnert.

das sind doch die Mitmenschen die man sich wünscht!

Autor: habs verstanden (Gast)
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> Es gibt keine überhöhte Steuerbelastung. Die kann gar nicht hoch genug
> sein.

das traust du dich bestimmt nicht mit einem ordentlichen Nick und als 
angemeldeter Benutzer zu vertreten

> ach und diese Umgangsformen, wie liebenswert!

nun ja, wer solche Sätze ablässt der verdient es nicht anders als sich 
den Zorn der Gesschröpften zuzuziehen ;)

solche Auffassungen tragen dazu bei ganze Teile der Gesellschaft vom 
Wohlstand auszugrenzen während der Porsche Fahrer sich freut, weil für 
ihn dann die Bahn frei ist

Autor: Zardoz (Gast)
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> solche Auffassungen tragen dazu bei ganze Teile der Gesellschaft vom
> Wohlstand auszugrenzen während der Porsche Fahrer sich freut, weil für
> ihn dann die Bahn frei ist

Bitte nicht immer so diskriminierend: Andere fahren auch ganz gern mal 
250. Ist einfach ein geiles Gefühl ...

Nice week,
Zardoz

Autor: habs verstanden (Gast)
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> Ist einfach ein geiles Gefühl ...

an der nächsten Tanke wenns ans Bezahlen geht

Autor: Beobachter (Gast)
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> Schon jetzt wird im großen Umfang Treibstoff geklaut.

Hab gerade beim Blick aus dem Firmenfenster gesehen, wie die Baulümmel
vom Betonwerk gegenüber das geklaute Heizöl in ihre alten Dieselkarren
schütten. Absolut ungeniert.

Scheiße, nur ich fahre hier einen Benziner!

Autor: Gast (Gast)
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>Das ist falsch. Bei Leuten die wenig Geld haben reißt eine hohe
>KFZ-Steuer Monate lang Löcher in die Kasse bzw.

>DU redest von 54 EUR im Jahr. ICH rede von 329 EUR im Jahr!

Von welchem Fahrzeug redest du dann, das sich der arme Schlucker leisten 
muss? Der Steuer nach zu urteilen, ein Diesel. Nun, den Aygo gibt es 
z.B. für  unter 10 TEUR, hat einen Benzinverbrauch von unter 5l und 
kostet mit der neuen Regelung sehr wenig.

Interessant ist ja, dass die angeblichen Leute, die angeblich so wenig 
Geld haben, die natürlich angeblich kennen willst, genügend Geld haben, 
um die Treibstoffpreise zu bezahlen.

Und nein, es muss kein neues Auto sein. Selbst ein Golf 4 ist mit unter 
100 EUR günstiger, als dein Diesel. Und ja, sie haben genügend Geld, um 
sich einen neuen Gebrauchten zu kaufen. Das gebietet einfach die Logik. 
Warum? Du musst schon selber drauf kommen, warum nicht jede Ausrede 
standhält.

Autor: dasich (Gast)
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>>Es ist scheißegal was die Flachpfeifen in Berlin wieder aus dem Hut
>>zaubern, Logik, Gerechtigkeit, Sinnvolles darf man nicht erwarten.
>
>Es ist logisch, gerecht und sinnvoll, wenn nach dem Verursacherprinzip
>abgerechnet wird. Auch ein 20 Jahre alter Golf 1 würde mehr besteuert
>werden, als ein Toyota Aygo. Es hätte sicherlich niemand etwas dagegen,
>wenn sich jemand eine Porsche mit 4 l Verbrauch kaufen würde. Aber warum
>sollte man für 25 Liter Verbrauch genausoviel bezahlen, wie für 4 Liter?

Ebend genau das würde nicht passieren. Die neue Besteuerung würde nur 
für Fahrzeuge gelten die ab dem 01.01.2009 bzw. 2010 zugelassen werden. 
Alle anderen bleiben unverändert. Das heißt ein A2, Lupo 3l, oder die 
Käsereibe von Smart würden weiterhin viel bezahlen, vermutlich sogarnoch 
mehr, wohingegen jemand der ein Neufahrzeug anmeldet weiniger bezahlt. 
Wo ist das logisch, gerecht und sinnvoll?

Wenn es rein nach dem CO2-Ausstoß/km ginge, dann würden viele Diesel-KFZ 
weniger als vergleichbarer Benziner Modelle bezahlen müssen.

Verursacherprinzip geht nur über die Besteuerung des Kraftstoffes. Das 
wird Deutschland aber nicht machen, weil dann auch die hiesigen 
LKW-Flotten mehr bezahlen müssten (Lobby). Zudem würde sich der 
Tanktourismus noch verschärfen. (Fehlende Steuer)

Dauert nicht mehr lange, bis der erste Schmuggler mit Sprit im 
Reservereifen erwischt wird  ;-)

Autor: dasich (Gast)
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>Und nein, es muss kein neues Auto sein. Selbst ein Golf 4 ist mit unter
>100 EUR günstiger, als dein Diesel. Und ja, sie haben genügend Geld, um
>sich einen neuen Gebrauchten zu kaufen. Das gebietet einfach die Logik.
>Warum? Du musst schon selber drauf kommen, warum nicht jede Ausrede
>standhält.

Blabla...

Ich habe vor 3 Jahren einen gebrauchten Golf4 TDI gekauft, weil ich 
beruflich ca. 35tkm/Jahr fahren mußte (man soll ja flexibel sein). 
Damals hat sich das noch gelohnt. Heute wo ich nicht mehr so viel fahren 
muß lohnt sich der Verkauf des Wagens aber auch nicht mehr.

Der erzeugt übrigens nur 141g/km CO2. Weniger als ein 1,6l Benziner. 
Bekommt sogar die Grüne Umweltverarschungsplakette. Trotzdem ist die 
Steuer am 01.04.2007 von 293 auf 316 Euro gestiegen. Achja, 
Durschnittsverbrauch über die letzten 40tkm 5,8l bei normaler Fahrweise, 
also nicht besonders auf Spritsparen geachtet.

Autor: I_ H. (i_h)
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50% oder so vom Spritpreis sind doch eh Steuern. Wir zahlen also eh 
schon doppelt, einmal die pauschale Steuer pro Jahr, und dann noch an 
der Tanke. Eins davon sollte man ersatzlos streichen.
Ich seh es zB. auch garnet ein für meinen fast-Oldtimer (27 Jahre) 500€ 
Steuern pro Jahr zu zahlen, obwohl der im Jahr max. 1000km bewegt wird.

Und zu den ganzen Neuwagenfahrern: Mein (Alltags-)Auto wurde vor 16 
Jahren gebaut. Vor 16 Jahren hat die Fabrik in Trollhättan entsprechende 
Schadstoffe in die Umwelt gepustet, das ist längst in irgendwelchen 
Statistiken aufgetaucht und tut heute nix mehr zur Sache.
Heute ist die Herstellung zum einen viel aufwendiger, und zum anderen 
wirken sich die dabei entstehenden Schadstoffe erst in der Statistik von 
morgen aus. Den Autoherstellern geht's mit dem ganzen Ökoquatsch nur 
darum Autos zu verkaufen, nicht die Umwelt zu schonen.

Autor: Jo. aus H (Gast)
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... und ich hatte schon geglaubt, mit meinem A2-1,4L-TDI einen guten 
Fang gemacht zu haben für meine 25tkm/a. Wie's aussieht, nützen mir nun 
im Endeffekt weder meine bescheinigten 120g/km CO2 noch der 
nachgerüstete Rußfilter von Nein,-sag-ich-nicht-laut ...

Autor: Gast (Gast)
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>vermutlich sogarnoch mehr

"Vermutlich" basiert augf Glauben, nicht Wissen. Vermutlich wird sich 
auch für die gar nichts ändern. Und was interessiert es dich, was andere 
bezahlen müssen?

>Bekommt sogar die Grüne Umweltverarschungsplakette.

Der bekommt sie nur, wenn er einen Partikelrußfilter nachgerüstet hat. 
Die Umweltplakette gibt es nicht wegen dem geringen Verbrauch. Und es 
interessiert nicht, was du gekauft hast, du redest hier von Leuten, "die 
wenig Geld haben" und nicht von Vielfahrern. Und es interessiert nicht, 
was war, sondern was kommt und da reißt nu mal so eine Popelsteuer kein 
Loch in die Kassen, außer man möchte seien Minderwertigkeitskomplexe 
vertuschen, aber dann soll man auch zahlen.

>Eins davon sollte man ersatzlos streichen.

Bitte mal weiterdenken, wofür die Steuern verwendet werden oder ist es 
normal, sich unsozial zu verhalten, wenn es einen selber betrifft?

http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosteuer

>Den Autoherstellern geht's mit dem ganzen Ökoquatsch nur
>darum Autos zu verkaufen, nicht die Umwelt zu schonen.

Ach, die Autohersteller gehst also nur um Öko und deshalb wollen sie 
Autos verkaufen. Hört hört, das ist was ganz neues. Eigentlich wollen 
die unter allen Umständen Autos verkaufen.

>Heute ist die Herstellung zum einen viel aufwendiger

Die Alternative heißt, auf Autos zu verzichten. Aber nein, das geht doch 
nicht. Was kann die arme minderwertige und von Konsum geprägte Seele 
schon dagegensetzen, wenn die Autofirmen suggerieren, das man mit ihrem 
Auto wieder wie ein Mann dasteht?

>noch der nachgerüstete Rußfilter

Die "Bestrafung" war eh ein Witz. 1,20 EUR mehr pro 100 cc ist 
lächerlich. Es hätten 10 EUR sein müssen. Zum Glück gibt es den Zwang 
über Umweltzonen.

Autor: Markus Stehr (bastetfur)
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Was machen die Deppen wenn keiner mehr Tankt weil alle ein billiges Auto 
fahren was mit Elektro läuft?

Ich überlege mir schon seid geraumer Zeit ein billiges Elektroauto zu 
kaufen, Solarzellen aufs Garagendach zu packen und damit dann durch den 
Ruhrpott zu gondeln.

Autor: I_ H. (i_h)
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Ich seh es aber nicht ein als Vielfahrer mehr in die Rentenkassen zahlen 
zu müssen, als Leute die wenig oder garnicht fahren. Wo liegt darin die 
Gerechtigkeit? Mir geht's nicht darum nix zahlen zu müssen, ich will nur 
nicht deutlich mehr Rentengelder als andere zahlen, weil ich nunmal viel 
Auto fahre. Aber an Vielfahrer hast du wohl nicht gedacht... naja, 
Tellerrand und so.

Und die Alternative zur aufwendigen Neuherstellung liegt nicht im 
Verzicht, sondern darin alte Autos nachzurüsten. Meiner hat Euro2, 
effektiv auch D3.
Die dazu nötigen Abgasuntersuchungen (hab einen Edelstahlkat reingebaut, 
der wird schneller warm und arbeitet dadurch früher) kosten locker 
mehrere tausend Euros (so Richtung 10k). Glücklicherweise haben sich 
einige Interessenten zusammengefunden, und so wurde die Geschichte 
bezahlbar.
Mit ein klein wenig Aufwand bekommt man mein Modell Bj 84 auch auf Euro2 
(original Euro garnix).

Den Autoherstellern wär es aber lieber, ich würd mir für einen Haufen 
Geld ein neues Auto kaufen. Und da die in der Politik einiges an Gewicht 
haben...

Autor: Johannes (Gast)
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Ey, Gast, also entweder bist Du jetzt nur noch am Stänkern oder ich 
versehe Deinen Sarkasmus nicht. Ich vermute mal, wahrscheinlich ist es 
das letzere...

Autor: dasich (Gast)
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>Der bekommt sie nur, wenn er einen Partikelrußfilter nachgerüstet hat.

Und genau bei diesem Satz zeigt sich das hier mal wieder jemand 
geballtes Halbwissen blubbert. NEIN, mein lieber Gast, die Plakette gibt 
es serienmäßig, ohne Partikelfilter. Informiere Dich, bevor Du 
Unwahrheiten verbreitest.

>Die Umweltplakette gibt es nicht wegen dem geringen Verbrauch.

Nein, die gibt es wenn eine Karre Euro 2-4 erfüllt, unbhängig vom 
Verbrauch. Deshalb ist es eine Verarsche und in keinster Weise öko, grün 
oder toll.

>Und es interessiert nicht, was du gekauft hast, du redest hier von Leuten, >"die 
wenig Geld haben" und nicht von Vielfahrern.

Der Bereicht über meinen "teuren" Golf war um Dir Blubberbacke vor Augen 
zu führen, dass Du Blödsinn sabbelst, wenn Du verkündest, dass ein Golf 
nur 100 Euro Steuern kostet. Kommt auf das Fahrzeug an.

>Und es interessiert nicht, was war, sondern was kommt und da reißt nu mal >so 
eine Popelsteuer kein Loch in die Kassen, außer man möchte seien 
>Minderwertigkeitskomplexe vertuschen, aber dann soll man auch zahlen.

Es geht hier auch nicht um die Höhe der (Popel) Steuer, euer 
Hochwohlgeboren, sondern um die neuerliche Ungerechtigkeit bei der 
Besteuerung von Fahrzeugen und die nicht vorhandene Logik, die angeblich 
dahinterstecken soll.

>Die "Bestrafung" war eh ein Witz. 1,20 EUR mehr pro 100 cc ist
>lächerlich. Es hätten 10 EUR sein müssen. Zum Glück gibt es den Zwang
>über Umweltzonen.

Du prollst hier gegen die Diesel-Fahrer rum, sagst aber kein bischen zu 
der Tatsache, dass vergleichbare Benziner mehr CO2 in die Umwelt blasen.

Autor: I_ H. (i_h)
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Anmerkung: Plakette gibt's ab 'echtem' Euro1. Es gibt auch 
Euro1-Äquivalent (zB. alte US-Normen, die wie Euro1 besteuert werden), 
dafür gibt es keine Plakette.

Autor: Gast (Gast)
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>Wo liegt darin die Gerechtigkeit?

Nun, die Gerechtigkeit wäre dann wohl, dass die Rentner weniger Rente 
erhalten, was die Sozialisten und Kommunisten hier nicht gefallen 
dürfte. Sie würden sofort argumentieren, dass es ungerecht wäre, ein 
Leben lang hart zu arbeiten und dann sowenig zu erhalten.

Gerade der Deutsche mit einem ausgesprochenen Gerechtigkeitsgefühl ruft 
nach Gerechtigkeit, wenn es ihn selber trifft. Jedoch ist 
Gerechtigkeitsempfinden subjektiv.

>sondern darin alte Autos nachzurüsten

Es ist nicht unbedingt sinnvoll, einen neuen Motor oder gar 
Hybridantrieb nachzurüsten.

>Den Autoherstellern wär es aber lieber, ich würd mir für einen Haufen
>Geld ein neues Auto kaufen. Und da die in der Politik einiges an Gewicht
>haben...

Hätten die in der Politik Gewicht, würden sie eine Höherbesteuerung 
älterer Fahrzeuge nicht nur fordern, sondern auch umsetzen, denn 
angeblich schreiben die ja die Gesetze selber, wie wir von 
Politikexperten erfahren durften.

>NEIN, mein lieber Gast, die Plakette gibt
>es serienmäßig, ohne Partikelfilter. Informiere Dich, bevor Du
>Unwahrheiten verbreitest.

Soso, serienmäßig beim Golf 4 TDI und das bei mehrere Versionen des 
Motors. Nur der AXR bekommt die grüne Plakette, nicht der ATD und es 
dürfte nur für PD gelten, nicht für die 90PS-Variante. Aber das wusstest 
du sicherlich als "Experte".

Witzig ist es ja, dass es diese Rußfilter für den 4er TDI zum Nachrüsten 
gibt. Komisch, wenn die unnötig sind.

>Kommt auf das Fahrzeug an.

Ach, jetzt kommt es auf einmal auf das Fahrzeug an, aber oben noch w2as 
von "serienmäßig" brüllen. Es ist scheißegal, was du bezahlst aber 
einfach zu behaupten, dass die Steuern zu hoch sind, ist schlicht 
gelogen. Sie sind genau so hoch, wie man es sich leisten kann und das 
ist niemals zu hoch. Wer die hohe Steuer auf Diesel nicht bezahlen kann, 
muss eben einen Benziner kaufen oder zu Fuß gehen.

> die nicht vorhandene Logik

Die Logik ist klar erkennbar. Es wird nach Verursacherprinzip 
abgerechnet. Und wer mehr verbraucht, zahlt auch mehr. Und es gibt keine 
Rückwärtsbehandlung, denn das wäre ungerecht. Denn dann würde genau das 
eintreten, wo du dagegen bist und was die Autoindustrie fordert. Auf 
einmal  wäre das in deinen Augen gerecht? Hatte ich schon erwähnt, dass 
Gerechtigkeitsempfinden subjektiv ist?

>Du prollst hier gegen die Diesel-Fahrer rum, sagst aber kein bischen zu
>der Tatsache, dass vergleichbare Benziner mehr CO2 in die Umwelt blasen.

Du hast es anscheinend nicht begriffen, dass es bei der Umweltplakette 
nicht um den CO2-Ausstoß geht.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Trollst du absichtlich rum?

Ich hab kein Problem damit einen Zusatzbetrag in die Rentenkassen zu 
zahlen, wenn ich an der Tanke dann wirklich nur noch Steuern für die 
Umwelt zahlen muss, und der sch*** mit den zusätzlichen KfZ Steuern 
aufhört.

So wie es jetzt läuft hab ich, wenn ich mal alt und grau bin, viel mehr 
in die Rentenkasse eingezahl als jemand der jeden Tag mit'm Fahrad 
fährt. Trotzdem bekomme ich nicht mehr Rente. Wo ist das fair? Soll doch 
der mit'm Fahrrad mehr zahlen als jetzt, und ich weniger - so, dass es 
sich ausgleicht.


Und an den Motoren brauchst du übrigens quasi garnix ändern, da solltest 
du dich vll mal mit dem technischen Hintergrund vertraut machen. Heutige 
Motoren sind nicht großartig anders aufgebaut als 15 Jahre alte.



PS alte Autos WERDEN höher besteuert. Scheinbar ist dir das entgangen. 
Die Umweltzonen sind der nächste Blödsinn. Selbst mein 27 Jahre alter 
fast-Oldtimer macht 0.0nix Feinstaub. Genau der ist aber die Begründung 
dafür, dass er bis 2011 nicht mehr in Innenstädten mit Umweltzonen 
fahren darf (danach kommt ein H-Kennzeichen dran - da kann ich fahren wo 
ich will).

Ein nagel neuer Cayenne mit gut und gern >>15l in der Stadt zahlt 
übrigens eher weniger Steuern als ich. Zum Verbrauch und damit CO2 
Ausstoß sag ich mal nix...

Autor: Jo. aus H (Gast)
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Also um die heißen Teile der Debatte mal abzukühlen oder umzulenken, je 
nachdem:

Um Hannover, wo ich wohne, gibt es einen ziemlich soliden Ring von 
sogenannten Schnellwegen, die seit Einführung der LKW-Maut für die 
Autobahnen ein wohlbekannter "Schleichweg" geworden sind. Offiziell zwar 
für den Durchgangsverkehr verboten, aber mangels Kontrollen ständig zum 
Mautsparen benutzt, wobei die Umleitung um die städtische 
Umweltmessstelle (wobei die Feinstaubmessung eh schon länger anderswo 
stattfindet, um die EU-Werte zu halten) die gesparten Maut-km eher noch 
vergrößert hat. "Zum Ausgleich" stehen seit Anfang des Jahres an jeder 
Schnellwegabfahrt Umweltzonenschilder, die auf die Plicht zur Plakette 
hinweisen, was vor allem die innerhalb des Schnellwegrings Wohnenden 
betrifft, zumal die wenigen stattfindenden Kontrollen vor allem 
parkenden Autos gelten...

Autor: Altautofahrer (Gast)
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> PS alte Autos WERDEN höher besteuert. Scheinbar ist dir das entgangen.

Gast (Gast) hat keine Ahnung, das sieht man an diesem Posting mir 
gegenüber

> Von welchem Fahrzeug redest du dann, das sich der arme Schlucker leisten
> muss? Der Steuer nach zu urteilen, ein Diesel.

ich zahle 329 EUR Steuer für einen 50 PS Golf II !!

> Und wer mehr verbraucht, zahlt auch mehr.

schön wär's

mein Verbrauch liegt immer noch bei sparsamen 7 Liter auf 100 Km für 
meinen alten Golf, trotzdem darf ich extrem viel Steuer zahlen. Bei den 
Benzinpreisen verkneife ich mir jede Fahrt die nicht absolut notwendig 
ist.

Autor: Altautofahrer (Gast)
Datum:

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um es nochmal neraus zu stellen

ich zahle 329 EUR Steuer für einen 50 PS Golf II !!

Benziiiiiiiiineeerrrr

hörst du

Benziiiiiiiiineeerrrr

nix Diesel!

Autor: Markus Stehr (bastetfur)
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Super, Ingo.......



SCNR ;)

Autor: dasich (Gast)
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>Soso, serienmäßig beim Golf 4 TDI und das bei mehrere Versionen des
>Motors. Nur der AXR bekommt die grüne Plakette, nicht der ATD und es
>dürfte nur für PD gelten, nicht für die 90PS-Variante. Aber das wusstest
>du sicherlich als "Experte".

Das "serienmäßig" bezog sich auch nur auf meine Variante (AXR, PD). Weil 
Du ja so kackfrech und vorlaut Unwarheiten verbreitest und anfingst 
alles über einen Kamm zu scheren. Du hast behauptet, das ein Golf 4TDI 
keine grüne Plakette bekommt, du "Möchtegern-Experte", Du hast 
behauptet, dass ein Golf4 nur 100 Euro Steuern kostet. DU HAST KEINE 
AHNUNG!

>Witzig ist es ja, dass es diese Rußfilter für den 4er TDI zum Nachrüsten
>gibt. Komisch, wenn die unnötig sind.

Hab ich das behauptet? Du labberst doch irgendwelchen zusammenhanglosen 
Scheiß hier.

>>Kommt auf das Fahrzeug an.
>
>Ach, jetzt kommt es auf einmal auf das Fahrzeug an, aber oben noch w2as
>von "serienmäßig" brüllen. Es ist scheißegal, was du bezahlst aber
>einfach zu behaupten, dass die Steuern zu hoch sind, ist schlicht
>gelogen. Sie sind genau so hoch, wie man es sich leisten kann und das
>ist niemals zu hoch. Wer die hohe Steuer auf Diesel nicht bezahlen kann,
>muss eben einen Benziner kaufen oder zu Fuß gehen.

Richtig. Kommt auf das Fahrzeug an. Erklärung siehe oben.

Weiterhin habe ich mit keinem Wort gesagt, das die Steuern zu hoch sind, 
ich sagte lediglich, dass die Verteilung nicht gerecht ist. Aber das ist 
natürlich (und nur da gebe ich Dir recht) subjektiv.

Autor: dasich (Gast)
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>ich zahle 329 EUR Steuer für einen 50 PS Golf II !!

Das ist traurig, insbesondere vor dem Hintergrund, dass z.B. in meiner 
Gegend einige Oldtimer fahren (Benz 220 Diesel u.Ä.) die 191,73 Euro 
Steuer zahlen, weil Oldtimer, dafür aber jede Menge Öl verlieren und 
völlig ohne Kat und Filter Richtig viel Dreck aus dem Auspuff hauen.

Vieleicht schafft Dein Gölfchen die 30 Jahre ja noch ;-)

Autor: Toxic (Gast)
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>> Bald werden wir eine Nation von Smartfahrern werden
> Ja um Gottes willen! Das wäre ja der Weltuntergang! Alle Freunde,
> Arbeitskollegen und Nachbarn würden sich über mich lustig machen

Und genau das ist es, wovor die Leute Angst haben. Dem Nachbarn, dem 
Kollegen und vor allem dem Unbekannten neben mir an der Ampel nicht mehr 
zeigen zu können, was für ein toller Hecht er/sie/es ist. Angst, im 
Kampf der Angeberei verlieren zu können.

Ich bin auch dafür, dass der Spritpreis weiter steigt. Damit würden die 
überflüssigen Spritfresse/CO²-Schleudern von der Straße verschwinden. 
Wer viel fährt soll viel bezahlen. Wer eine Dreckschleuder hat soll von 
mir aus noch mehr bezahlen

Autor: DickerPi**el (Gast)
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@Toxic

Spricht derjeninge, der bei dem Duell unter Nachbarn, Kollegen oder an 
der Kreuzung bislang immer den Kürzeren gezogen hat ;-)

Autor: Toxic (Gast)
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@dickerPullermann
es ist immer wieder erstaunlich, das die Leute immer wieder versuchen, 
Argumente fürs Spritsparen/Umweltschutz/... mit mit anklagendem 
Sozialneid auszuhebeln.

Autor: Bernhard D. (duddi)
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Toxic wrote:
> Ich bin auch dafür, dass der Spritpreis weiter steigt. Damit würden die
> überflüssigen Spritfresse/CO²-Schleudern von der Straße verschwinden.
> Wer viel fährt soll viel bezahlen. Wer eine Dreckschleuder hat soll von
> mir aus noch mehr bezahlen

Ich sehe das nicht so ganz:

1. Ich brauche das Auto, weil ich der einzige in der Familie bin, der
   überhaupt mit seinem Auto einspringen kann.

2. Mein Auto ist zwar von 98 (Astra F Caravan), verbraucht aber
   auch nur 6-7 Liter, bei normaler Fahrweise. Also kein "Spritfresser".

3. Zug fahren ist für mich praktisch immer teurer als Auto

Also sollen die da oben erstmal was ordentliches austüfteln, und nicht 
die belasten, die eh nix weiter haben (ich fahre den auch nur weil ich 
mir keinen Neuen leisten kann, auch wenn schön wäre.

Ansonsten stimme ich ja auch zu, das Autos mit >10-12 l/100km, gerade 
auch Moderne(!!), absolut unzeitgemäß sind.

MfG

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Wenn man - wie von den Politclowns und ihren Sprachrohren immer wieder 
behauptet - den CO2-Ausstoß besteuern will, dann muß man die Steuer auf 
den Sprit erheben, nicht auf die Autos.

Branntweinsteuer wird ja auch nicht pro (Sauf-)Kopf erhoben...

Autor: DickerPi**el (Gast)
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>Ich bin auch dafür, dass der Spritpreis weiter steigt. Damit würden die
>überflüssigen Spritfresse/CO²-Schleudern von der Straße verschwinden.
>Wer viel fährt soll viel bezahlen. Wer eine Dreckschleuder hat soll von
>mir aus noch mehr bezahlen

Das ist sehr kurz gedacht, findest Du nicht?
Erstmal ist IMHO die CO2-Diskussion doch nur vorgeschobenes Geplänkel um 
von Berlin aus dem Bürger nochmals in die Tasche zu greifen. Das Autos 
viel Dreck machen ist unbestritten. Das da was passieren sollte ist auch 
unbestritten. Wenn ich jedoch die Zahlen richtig im Kopf habe, 
verursacht der PKW-Verkehr lediglich 7% der CO2 Emmisionen. Die 
Restlichen 93% teilt sich die Industrie, Kraftwerke, LKW und Schiffe. Es 
ist doch ausgemachter Blödsinn beim kleinsten Verursacher anzufangen und 
die großen Schweine ziehen zu lassen. Wenn dann sollte man doch überall 
ansetzen, oder? Ich habe mal so eine Zahl gehört, wonach der Hafen in HH 
80% der Luftverschmutzung verursachen soll. Trotzdem wird wieder beim 
kleinen Verursacher angesetzt. Man Diskutiert ebenfalls eine Umweltzone 
einzurichten, und evtl. sogar ein Citymaut nach Londoner Vorbild. Auf 
der anderen Seite haben sich CDU/Grüne dann doch für ein Kohlekraftwerk 
entschieden. Das passt doch alles nicht zusammen, meine Meinung.

Diese ganze Diskussion um CO2, Umweltschutz, Rußpartikelfilter ist aus 
der Distanz betrachtet doch ein wunderbares "Ablenkungsmanöver" der 
Komiker aus Berlin. Es entsteht ein Zwist zwischen den verschiedenen 
Interessengruppen in Deutschland. Das findet der Politiker klasse. So 
schaut ihm keiner auf die Finger und er muß keine Revolution fürchten, 
wenn er mal wieder scheiße baut. Das ist mit der 
Raucher/Nichtraucher-Diskussion und vielen anderen Dingen auch so. "Gib 
dem Pöbel etwas mit dem er beschäftigt ist, dann hast Du Deine Ruhe beim 
Regieren."

Aber um auf Deinen Kommentar zurückzukommen, steigende Spritpreise 
treffen nicht nur den Autofahrer, sondern alle. Auch LKW brauchen Sprit. 
Und das Mineralwasser auf Südfrankreich muß doch irgendwie 
hierherkommen.

Autor: Gast (Gast)
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>ich zahle 329 EUR Steuer für einen 50 PS Golf II !!

Dann hast du dir wohl gerade einen ausgesucht, der ohne geregelten Kat 
fährt. Klasse gemacht. Und du willst doch nicht ernsthaft behaupten, 
dass du mit deiner stinkenden Dreckschleuder ungerecht behandelt wirst. 
Da ist die Steuer noch viel zu niedrig.

>Das "serienmäßig" bezog sich auch nur auf meine Variante (AXR, PD).

Witzig. Und vermutlich bezog es sich nur auf schwarze Golfs mit 
Alufelgen. Serienmäßig bedeutet, für alle Golf 4 TDI.

>Hab ich das behauptet?

Du hast behauptet, dass der Golf 4 TDI serienmäßig die grüne Plakette 
bekommt. Schon vergessen? Wenn er serienmäßig die grüne Plakette 
bekommt, braucht er auch keinen DPF. So einfach ist das.

"NEIN, mein lieber Gast, die Plakette gibt
es serienmäßig, ohne Partikelfilter. Informiere Dich, bevor Du
Unwahrheiten verbreitest."

Autor: Toxic (Gast)
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>2. Mein Auto ist zwar von 98 (Astra F Caravan), verbraucht aber
>   auch nur 6-7 Liter, bei normaler Fahrweise. Also kein "Spritfresser".

Wer es "braucht" soll es ja auch haben. Aber (ich lehne mich jetzt mal 
ein bisschen aus dem Fenster), ich schätze mal, das 70% der Autobesitzer 
ihr Fahrzeug nur zu 30% ausnutzen. Der Rest ist doch nur "haben haben 
haben wollen", Erster im Stau sein zu wollen und dem Nachbar zu zeigen, 
was man sich leisten kann. Und sowas darf nicht auf Kosten der Umwelt 
passieren...

Autor: dasich (Gast)
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>>Das "serienmäßig" bezog sich auch nur auf meine Variante (AXR, PD).
>
>Witzig. Und vermutlich bezog es sich nur auf schwarze Golfs mit
>Alufelgen. Serienmäßig bedeutet, für alle Golf 4 TDI.

Serienmäßig bedeutet: So wie der Wagen in Serie gefertigt wird. Ohne 
Extras wie z.B. DPF. Im Übrigen habe ich schon viele TDI mit grüner 
Plakette gesehen. Ist also nicht so ungewöhnlich.

>>Hab ich das behauptet?
>
>Du hast behauptet, dass der Golf 4 TDI serienmäßig die grüne Plakette
>bekommt. Schon vergessen?

Ich habe behauptet, dass mein Golf serienmäßig die grüne Plakette 
bekommt. Weil ein gewisser Nixwisser was anderes behauptet hat:

>>>Der bekommt sie nur, wenn er einen Partikelrußfilter nachgerüstet hat.
>>
>>Und genau bei diesem Satz zeigt sich das hier mal wieder jemand
>>geballtes Halbwissen blubbert. NEIN, mein lieber Gast, die Plakette gibt
>>es serienmäßig, ohne Partikelfilter. Informiere Dich, bevor Du
>>Unwahrheiten verbreitest.

>Wenn er serienmäßig die grüne Plakette bekommt,
>braucht er auch keinen DPF. So einfach ist das.

Auch dass ist ausgemachter Blödsinn. Auch mit grüner Plakette ist die 
KFZ-Steuer gestiegen. Das hätte nur ein DPF verhindert.

Grüne Plakette != DPF

Du kannst Dich drehen und wenden wie Du willst, Du kommst aus der Nummer 
nicht raus: Du hast keinen Plan und verbreitest nur Halbwissen. Leg Dich 
gehackt.

Autor: Sven F. (sven0876)
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leute leute leute

Fakt ist es wird mal wieder teuerer und um das zu verstecken wirds halt 
mla wieder nen neuen namen geben....

fakt ist auch das mein 27jahre alte vw bus mit 2L hubraum ca 10L/100km 
verbraucht aber effektiv viel weniger co2 austoß erzeugt als mein 
alltagsauto
6-7l/100km aber der vw kostet 520€ steuern im jahr (kein diesel) und 
mein alltagsauto knapp 130€ nachdem ich aber mit dem vw gerade mal 
2-5tkm fahre und mit dem alltagsauto ca 20tkm würd ich sagen ist das 
nicht wirklich eine co2 versteuerung da co2 durch den kat nicht 
reduziert wird....

unterm strich werden wir mal wieder alle besch.... was erwartet ihr auch 
von politikern die selbst in den aufsichtsräten der automobil und öl 
konzernen sitzen.... "würdet ihr eueren arbeitsplatz selber 
zerstöhren???"

noch vergessen mein vw hat ne schwarze Plakette mit der 1

sven

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

wenn die diese Steuer auch irgendwann noch für die Altfahrzeuge oben 
drauf packen dann wird das für mich richtig teuer. Ich brauch als 
Handwerker nun mal meinen Transporter mit dem ganzen Werkzeug und 
Material drin...
Manchmal denke ich ob es nicht besser wäre das Auto irgendwo im Ausland 
anzumelden nur geht das sicher auch wieder nicht problemlos, die Politik 
wird schon vorgesorgt haben für solche Fälle das ihnen ja kein €uro 
durch die Lappen geht...
Warum soll ich meinen 16 Jahre alten Transporter verschrotten und einen 
neuen Kaufen? Das Geld dafür ist leider nicht da und die alte Mühle 
fährt noch also wo ist das Problem. Ich finde es eine Sauerei daß man 
somit von der Politik gezwungen wird ein neues Fahrzeug zu kaufen nur 
damit man den Ausstoß an CO2 reduziert. Das dieses Auto erst mal mit 
viel Energieaufwand Hergestellt werden muss und das auch vom Käufer 
bezahlt werden muss interessiert da oben anscheinend keinen.
Es wird wieder so rauskommen wie immer bei solch einer Staatlichen 
Regulierungsaktion: Der dumme kleine Mann  Handwerker  usw. zahlt 
saftig drauf und die gehobenere Klasse interessiert das eh nicht da dort 
genug Kohle da ist.
Hoffentlich ist bei den Elektroautos bald das Energiespeicherproblem 
bezahlbar gelöst, dann kann mich unsere Politik mal kreuzweise.... :/

Autor: Gast (Gast)
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>Serienmäßig bedeutet: So wie der Wagen in Serie gefertigt wird.

Bekommt er dann serienmäßig einen PD eingepflanzt? Oder bezieht sich 
serienmäßig eher auf die Ausstattung? Serienmäßig lässt sich eben je 
nach Argumentation bis zu einer äußerst speziellen Definition 
runterbrrechen. Deshalb auch deine Argumentation:

"...dass mein Golf serienmäßig..."

Du versuchst eben alles, um dennoch recht zu bekommen. Nur hast du das 
zu dem Zeitpunkt verbockt, wo du behauptet hast

"NEIN, mein lieber Gast, die Plakette gibt
es serienmäßig, ohne Partikelfilter. Informiere Dich, bevor Du
Unwahrheiten verbreitest."

Von "...dass mein Golf serienmäßig..." war nie die Rede.

>Grüne Plakette != DPF

Das hat auch nie jemand behauptet, denn ein Benziner hat von haus aus 
keinen DPF.

http://www.umwelt-plakette.de/
"Die Umwelt-Plakette regelt also den Umgang mit dem Feinstaub, nicht 
aber die Belastung der Umwelt mit dem schädlichen Treibhausgas 
Kohlendioxid CO2."

Deshalb ist ja auch deine Argumentation weiter oben Nonsens:

>Du prollst hier gegen die Diesel-Fahrer rum, sagst aber kein bischen zu
>der Tatsache, dass vergleichbare Benziner mehr CO2 in die Umwelt blasen.

>fakt ist auch das mein 27jahre alte vw bus mit 2L hubraum ca 10L/100km
>verbraucht aber effektiv viel weniger co2 austoß erzeugt als mein
>alltagsauto 6-7l/100km

Dann solltest du das Leck im Tank stopfen.

>Warum soll ich meinen 16 Jahre alten Transporter verschrotten und einen
>neuen Kaufen? Das Geld dafür ist leider nicht da und die alte Mühle
<fährt noch also wo ist das Problem.

Was machst du, wenn er kaputt geht?

>Ich finde es eine Sauerei daß man
>somit von der Politik gezwungen wird ein neues Fahrzeug zu kaufen nur
>damit man den Ausstoß an CO2 reduziert.

Ich finde es ganz in Ordnung. Langfristig gesehen, kann es nur nützen. 
Warum soll es schön sein, die Umwelt zu verpesten. Haben wir noch 
mehrere, die man einfach auswechseln kann? Der Trend muss zu 
Hybridfahrzeugen, Klein- und Elektrowagen gehen. Wer unbedingt etwas 
größeren haben will, soll auch dafür bezahlen.

natürlich ist erst mal das Geschrei groß, dass angeblich niemand das 
bezahlen kann. Auf diese leere Gejammer gibt doch keiner mehr was. 
Irgendwie geht es immer und die Absatzzahlen von Porsche, BMW, Mercedes 
und Audi, sprechen eine deutliche Sprache.

Wer es sich nicht leisten kann, soll es eben lassen. Es wird sich ja 
wohl keiner so asozial verhalten wollen, das er meint, andere schädigen 
zu dürfen, damit es ihm besser geht.

Autor: dasich (Gast)
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>Von "...dass mein Golf serienmäßig..." war nie die Rede.

Das sollte sich eigentlich aus dem Zusammenhang ergeben. OK kann man 
nicht von jedem erwarten. Mein Fehler.

>>Grüne Plakette != DPF
>
>Das hat auch nie jemand behauptet, denn ein Benziner hat von haus aus
>keinen DPF.

Doch, Du hast die grüne Plakette und den DPF zusammengeschmissen und in 
Abhängigkeit gebracht:

>>Wenn er serienmäßig die grüne Plakette bekommt,
>>braucht er auch keinen DPF. So einfach ist das.


>Deshalb ist ja auch deine Argumentation weiter oben Nonsens:
>
>>Du prollst hier gegen die Diesel-Fahrer rum, sagst aber kein bischen zu
>>der Tatsache, dass vergleichbare Benziner mehr CO2 in die Umwelt blasen.

Das ist keine Argumentation, sondern die Aufforderung nicht immer nur 
ausgewählte Punkte anzusprechen.


>Ich finde es ganz in Ordnung. Langfristig gesehen, kann es nur nützen.
>Warum soll es schön sein, die Umwelt zu verpesten. Haben wir noch
>mehrere, die man einfach auswechseln kann? Der Trend muss zu
>Hybridfahrzeugen, Klein- und Elektrowagen gehen. Wer unbedingt etwas
>größeren haben will, soll auch dafür bezahlen.

Schau Dir die Gesamtenergiebilanz eines Fahrzeugs an. Bei 
Bestandsfahrzeugen verbessert sie sich stetig, solange sie fahren. 
Neufahrzeuge müssen unter Aufwendung von viel Energie und den damit 
verbundenen Umweltbelastungen erst produziert werden.

Autor: Toxic (Gast)
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>Wenn ich jedoch die Zahlen richtig im Kopf habe,
>verursacht der PKW-Verkehr lediglich 7% der CO2 Emmisionen. Die
>Restlichen 93% teilt sich die Industrie, Kraftwerke, LKW und Schiffe

Ja ja... und das ist dann immer das Argument der Leute, die nicht zurück 
stecken können.
Kann man nicht einfach mal bei sich selber anfangen? Selbst wenn der 
PKW-Verkehr bei 0,1% liegen würde... Aber nein, wir leben im HIER und 
JETZT und was in 2-3 Generationen ist kann uns doch egal sein... Diese 
Verhalten soll wohl aus einer Gehirnregion kommen, welche sich nur ganz 
wenig weiter entwickelt hat. (kam das mal bei Quarks&Co???)

Autor: Kollega (Gast)
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> Wenn man - wie von den Politclowns und ihren Sprachrohren immer wieder
> behauptet - den CO2-Ausstoß besteuern will, dann muß man die Steuer auf
> den Sprit erheben, nicht auf die Autos.

Durch die KFZ-Steuer wird aber zusätzlich zum gesamten Verbrauch auch 
noch berücksichtigt wie effizient dieser Sprit genutzt wird. Halte ich 
schon für sinnvoll.

Autor: nicht armer (Gast)
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Hoffentlich kostet der Sprit bald 5€ dann sind die Autobahnen leerer!

Autor: DickerPi**el (Gast)
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>Ja ja... und das ist dann immer das Argument der Leute, die nicht zurück
>stecken können.
>Kann man nicht einfach mal bei sich selber anfangen? Selbst wenn der
>PKW-Verkehr bei 0,1% liegen würde... Aber nein, wir leben im HIER und
>JETZT und was in 2-3 Generationen ist kann uns doch egal sein... Diese
>Verhalten soll wohl aus einer Gehirnregion kommen, welche sich nur ganz
>wenig weiter entwickelt hat. (kam das mal bei Quarks&Co???)

Wenn Du schon anfängst zu zitieren, dann doch bitte alles. Ich habe 
nicht abgestritten, dass es sinnvoll ist auch bei den Autos auf 
Umweltschutz zu achten. Ich habe nur gesagt, dass es Unsinn ist die 
großen Umweltschweine ungeschoren zu lassen, weil das die gesamte Aktion 
ad absudum führt.

Aber das wolltest Du garnischt wissen. Du wolltest nur wieder rumprollen 
und jemanden blöde anpflaumen. Bitte gerngeschehen, damit sind wir jetzt 
quitt.

Autor: Kollega (Gast)
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>Kann man nicht einfach mal bei sich selber anfangen? Selbst wenn der
>PKW-Verkehr bei 0,1% liegen würde...

...dann wären diese Besteuerungsmaßnahmen unverhältnismäßig und 
kontraproduktiv. Man kann nicht punktuell herumdoktorn ohne das 
Gesamtbild zu berücksichtigen. Wenn der Großteil des CO2 von der 
Industrie verursacht wird, muss man sich auch überlegen wie viel CO2 
durch das Ersetzen von alten durch neue Autos erzeugt wird, was durch 
die Bindung der KFZ-Steuer an die Effizienz gefördert wird. Das selbe 
gilt für Energiesparbirnen, neue sparsamere Elektrogeräte, usw.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Kollega wrote:
>> Wenn man - wie von den Politclowns und ihren Sprachrohren immer wieder
>> behauptet - den CO2-Ausstoß besteuern will, dann muß man die Steuer auf
>> den Sprit erheben, nicht auf die Autos.
>
> Durch die KFZ-Steuer wird aber zusätzlich zum gesamten Verbrauch auch
> noch berücksichtigt wie effizient dieser Sprit genutzt wird. Halte ich
> schon für sinnvoll.

Dann erkläre doch mal, warum das dazu führen kann, daß für ein Fahrzeug, 
welches ~10l/100km Benzin benötigt die mehrfache Steuer fällig wird, als 
für eines, das ~15l/100km benötigt und dabei auch noch mehr CO2 
ausstößt.

Zoe

Autor: St (Gast)
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>Ja ja... und das ist dann immer das Argument der Leute, die nicht zurück
>stecken können.

Naja, es ist ein faires Argument. Die Verhältnisse müssen stimmen.
Wenn denn diese Zahlen stimmen, obwohl ich mir das kaum vorstellen kann,
kann die staatliche Maßregelung der PKW keinen Sinn machen.
Über 7% braucht man ja fast nicht diskutieren.

Da aber der liebe Bürger sich ja nicht wehren kann wenn man ihm in
die Tasche langt wird das wohl auch gemacht.

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

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Mal etwas zur Klarstellung:

Die Angabe "CO2 in Gramm pro Kilometer" ist direkt proportional zu 
"Liter pro 100 Kilometer"

Es entsteht immer die gleiche Menge CO2, wenn man einen Liter Sprit 
verbrennt, egal ob der Motor 20 Jahre alt ist oder neuste Technik 
verwendet wird.

Worin sich alte von modernen Motoren unterscheiden, ist der Anteil an 
Stoffen im Abgas wie Kohlenmonoxid, Stickoxide, etc. Die Mengen dieser 
Stoffe sind aber im Vergleich zum CO2 so gering, dass sie weit, sehr 
weit, unter der Prozentgrenze liegen und somit in der Betrachtung der 
CO2-Menge überhaupt keine Rolle spielen.

Wenn man von Konstanz nach Hamburg fährt und dabei 80 Liter Benzin 
verfährt ist es piep-egal, welches Auto man benutzt hat. Einzig und 
allein die Menge von 80 Litern Benzin entscheidet darüber, wieviel CO2 
entstanden ist.

Autor: Martin (Gast)
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@ Gast (Gast) gepostet am Datum: 10.06.2008 11:24

Sorry das ich das so in aller Deutlichkeit Sage, aber du bist ein 
Dummschwätzer.
Klar geht das Auto irgenwann mal kaputt und die Reparatur rentiert sich 
nicht mehr oder ist eventuell sogar unmöglich. Da stimme ich dir zu.
Aber als Argument taugt das nicht, auch ein Neufahrzeug gibt ganz gerne 
mal den Löffel ab. Außerdem habe ich den Tranporter als ich ihn vor ca. 
16Jahren gekauft habe von meinem Geld bezahlt, faktisch gehört mir das 
Fahrzeug also. Ich lasse mir also nicht eine "maximale Nutzungsdauer" 
vorschreiben (ok, TÜV mal ausgenommen das ist aber auch nachvollziehbar) 
Außerdem brauche ich die Kiste als Handwerker oder soll ich mein 
Werkzeug schleppen oder auf einem Wägelchen selbst hinterherziehen?

2. Argument meinerseits:
Vor einigen Jahren wurden die Fahrzeuge mit Dieselmotoren gepusht ohne 
ende da die ja so sauber sind und sparsam. Die Preise für die 
Dieselautos waren recht hoch. Jetzt wo die meisten ein Dieselfahrzeug 
ihr eigen nennen sind das auf einmal Stinker, Dreckschleudern, Feinstaub 
blablabla... Klar ist das Zeug Lungengängig aber ich klebe ja auch nicht 
am Auspuff des Autos oder? Das was beim Benziner hinten rauskommt ist 
auch nicht viel besser.

Weiterhin fahre ich keinen Porsche, BMW, Mercedes oder Audi, ich brauche 
das Fahrzeug nicht zum Prollen oder als (Schwanzverlängerung) sondern 
als Arbeitsmittel! Ich verdiene meinen Lebensunterhalt damit deshalb hat 
das Auto zweckmassig zu sein nicht mehr und nicht weniger. Zugegeben 
wenn weniger "Dreck" hinten rauskommt solls mir recht sein aber deshalb 
bin ich absolut nicht bereit mal eben so min. 20000€ in einen neuen 
Transporter zu investieren. Wer sagt mir daß ich gesetzter Fall ich 
kaufe jetzt ein neues Fahrzeug nicht in ein paar Jahren wieder zur Kasse 
gebeten werden weil es ja logischerweise wieder etwas modereneres, 
besseres gibt? Die Technik macht halt Fortschritte und das ist auch 
richtig und gut so. Aber diese endlose Geldabpresserei der Autofahrer 
sollte langsam am Limit angekommen sein. Bei den LKWs traut sich das 
niemand da die eine zu grosse Lobby haben und auch mehr "Macht" da 
werden die LKWs hat schnell im Ausland angemeldet somit steht der 
deutsche Staat in dem Falle vor leeren (Steuer) Töpfen.
Ich überlege ernsthaft ob ich, wenn das so weiter geht mit der Steuer 
und reglementierungswut nicht mein ganzes Geschäft ebenfalls ins Ausland 
verlege, hier Arbeitet man z.Z. nur noch für die Steuer und sonstige 
Zwangsabgaben...

Autor: Gast (Gast)
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>>>Grüne Plakette != DPF

>>Das hat auch nie jemand behauptet, denn ein Benziner hat von haus aus
>>keinen DPF.

>Doch, Du hast die grüne Plakette und den DPF zusammengeschmissen und in
>Abhängigkeit gebracht:

>>Wenn er serienmäßig die grüne Plakette bekommt,
>>braucht er auch keinen DPF. So einfach ist das.

Und was verstehst du daran jetzt nicht? Wo steht denn die Behauptung, 
dass die Grüne Plakette = DPF bedeutet? Vielleicht ist es zu 
kompliziert, aber ein Diesel mit DPF erhält die Plakette, wobei aber 
eine grüne Plakette nicht heißt, dass er einen DPF hat. Vielleicht für 
langsame leute noch mal so erklärt. Es gibt Autos, die sind rot. Das 
bedeutet jedoch nicht, dass alles was rot ist, auch ein Auto ist.

>Das ist keine Argumentation, sondern die Aufforderung nicht immer nur
>ausgewählte Punkte anzusprechen.

Soso, deshalb ist das auch so richtig allgemein gesprochen:
"...dass mein Golf serienmäßig..."

>Neufahrzeuge müssen unter Aufwendung von viel Energie und den damit
>verbundenen Umweltbelastungen erst produziert werden.

ja und? Entweder, man kauft sich einen neuen Wagen, wenn der alte seinen 
Geist aufgibt oder man geht zu Fuß.

>Da aber der liebe Bürger sich ja nicht wehren kann wenn man ihm in
>die Tasche langt wird das wohl auch gemacht.

natürlich kann er sich dagegen wehren, auch wenn es ein wenig außer Mode 
gekommen ist. Das reicht von öffentliche Verkehrsmittel, geht über 
benzinsparende Fahrzeuge bis zu Hybridantrieben oder zu 
Elektrofahrzeugen. Ein Recht auf hohen Benzinverbrauch gibt es nicht.

Aber obwohl das gängige Straßenbild etwas anderes spricht, sind 
plötzlich alle Menschen arm und fahren nur noch 20 Jahre alte Golf 2.

Autor: Gast (Gast)
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>Sorry das ich das so in aller Deutlichkeit Sage, aber du bist ein
>Dummschwätzer.

Das muss jemand sagen, der meint, ein Handwerker zu sein und das Auto 
nicht als Nutzfahrzeug bzw. betrieblichen Ausgaben absetzen kann.

>Ich überlege ernsthaft ob ich, wenn das so weiter geht mit der Steuer
>und reglementierungswut nicht mein ganzes Geschäft ebenfalls ins Ausland
>verlege, hier Arbeitet man z.Z. nur noch für die Steuer und sonstige
>Zwangsabgaben...

Tu es doch. Denn scheinbar ist dein ganzes angebliches Geschäft so auf 
kante genäht, dass du dir nicht mal mehr ein neues Nutzfahrzeug leisten 
könntest. Wenn dein Auto kaputt geht, scheinst du eh pleite zu sein.

Autor: Toxic (Gast)
Datum:

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>>Ja ja... und das ist dann immer das Argument der Leute, die nicht zurück
>>stecken können.
>Wenn Du schon anfängst zu zitieren, dann doch bitte alles. Ich habe
>nicht abgestritten, dass es sinnvoll ist auch bei den Autos auf
>Umweltschutz zu achten. Ich habe nur gesagt, dass es Unsinn ist die
>großen Umweltschweine ungeschoren zu lassen, weil das die gesamte Aktion
>ad absudum führt.

Ich habe es abgeschnitten, weil ich mich auf diesen einen Teil der 
Aussage und nicht auf deine Person im speziellen bezog - weil man diesen 
Teil immer und immer wieder von "solchen" Leuten hört, die sich zu fein 
für Umweltschutz sind, gerne auf andere Leute abwälzen, das 
grundsätzlich als Blödsinn abtun, ... Wo du dich jetzt zu zählst musst 
du selber wissen (darfst du - erlaube ich dir ;-))

>Du wolltest nur wieder rumprollen
>und jemanden blöde anpflaumen.
Stimmt. Ich bin arbeitslos und weiss nichts mit mir anzufangen. 
Normalerweise fahr ich immer sinnlos durch die Gegend und pöbel 
SUV-Fahrer an. Da ich mir den Sprit aber nicht mehr leisten kann, muss 
ich zusehen, wo ich meine tägliche Dosis herbekomme.

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

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Leute die glauben, dass das mit dem Draufpacken auf die KFZ-Steuer 
Zufall ist, der hat die Taktik der Leute in Berlin noch nicht begriffen:

Er wird zwangsläufig so kommen:

KFZ-Steuer erhöhen bzw. CO2 Abgabe drauf. Un weil's nach ein paar Jahren 
eh niemanden mehr interessiert, wird dann die CO2 Abgabe in die 
KFZ-Steuer reingepackt. Dann zahlt jeder. Oder denkt ihr im Ernst ihr 
werdet jemals in eurem Leben eine Steuersenkung erleben? Wer das glaubt, 
der kann einem Leid tun!

Es gibt zwangsläufig nur einen Trend -> Nach oben!
Und daran wird sich bis zum Zusammenbruch des Staates oder einem 
Weltuntergang, o.ä. nichts mehr ändern!

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
Datum:

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@ Gast(Gast) (ich weiss nicht ob ihr (letzte 2 posts) einer seid)

1. Kannst du jetzt mal aufhören was da verdammt noch mal serienmäßig an 
dem Golf war? Das nervt.

2. Ist dir schonmal aufgefallen dass ein Handwerker zwar etwas absetzen 
kann, er es aber trotzdem nicht geschenkt bekommt? Mit der reinen Steuer 
geb ich dir recht, aber was ist mit dem Spritpreis an sich? und den 
Umweltzonen?
Wenn autos generell teurer zu halten werden, dann gilt dass auch fürs 
arbeitende Volk, nicht nur für dummschwätzer wie dich.

Meinst der Staat erlässt ihm die Sprit-Steuer und was sonst nocha lles 
dranhängt bis er das Benzin mal kaufen darf?

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Wir sollten vielleicht alle auswandern, und zwar hierhin:

Youtube-Video "Die angefahrenen Schulkinder - Land mit dem Daumen im Po"

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Martin wrote:
> Vor einigen Jahren wurden die Fahrzeuge mit Dieselmotoren gepusht ohne
> ende da die ja so sauber sind und sparsam.

Sparsam, ja, aber als Saubermänner waren die Diesel noch nie verschrien. 
Das war ja genau der (Augenwischerei-) Grund für die höhere KfZ Steuer 
um Vergleich zum Ottomotor.


> ihr eigen nennen sind das auf einmal Stinker, Dreckschleudern, Feinstaub
> blablabla... Klar ist das Zeug Lungengängig aber ich klebe ja auch nicht
> am Auspuff des Autos oder? Das was beim Benziner hinten rauskommt ist
> auch nicht viel besser.

Doch, Ottomotoren erzeugen keinen Feinstaub.

Ich halte nichts von der ganzen "Feinstaub"debatte weil sie völlig am 
Thema vorbeigeht, aber es bleibt eine Tatsache, daß die Dieselabgase 
mehr umweltbelastend sind als die eines Ottomotors. Ganz schlimm für die 
Lunge sind die modernen TDIs, da deren Partikel im Abgas so fein sind, 
daß sie in die Lunge gehen. Der Ruß eines Vorkammerdiesels wurde dagegen 
schon in der Nase ausgefiltert.

Zoe

Autor: Jens Plappert (Firma: Bei mir und dir.) (gravewarrior)
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Was auch gut zu wissen ist: die Partikelfilter zerkleinern oftmals den 
staub nur noch mehr. Dann ham wa Feinen Feinststaub. Aber die 
Sachverständigen Minister unserer auf Kompetenz beruhenden Regierung, in 
der Jeder das Fachgebiet seines Amtes studiert hat, die wussten das 
natürlich.

Autor: Martin (Gast)
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@Gast (Gast),

du hast keine Ahnung aber davon ganz viel. Es geht dir doch gar nicht 
mehr ums richtige Diskutieren deine Argumente sind nur noch Arm und zum 
Flamen geeignet. Nebenher bemerkt läuft mein Geschäft sehr gut, ich habe 
3 Mitarbeiter und wir sind voll Ausgelastet. Weiterhin bin ich dir 
sicherlich keine Rechenschaft schuldig, und zu beurteilen wie mein 
Betrieb läuft das überlasse doch bitte Personen die was davon verstehen, 
wozu du offensichtlich nicht gehörst. Was mich so Anko**t ist diese 
Staatliche Geldgeilheit die immer von den gleichen Befriedigt werden 
muss, dicht gefolgt von Leuten wie dir die das auch noch gutheissen. 
Also posaune deine Parolen bitte am Stammtisch herum da hast du die 
Zuhörer die das richtige (Bildzeitungs-)Niveau haben.
Zum Thema Steuer absetzen: Informiere dich über die aktuelle 
Gesetzeslage und das was man als Kleinbetrieb so alles aufgebrummt 
bekommt. Klar setze ich die Fahrzeuge ab (wie viel Blödheit willst du 
mir denn noch unterstellen), ich bin schließlich nicht nur auf dem 
Papier selbstständig sonder ich lebe von meiner Arbeit schon seit vielen 
Jahren!
Ich vermute mal das du auch zu denen gehörst die sich den ganzen Tag im 
Büro rumdrücken oder sich irgend ein hochgeistiges Weltfremdes Studium 
finanzieren lassen, von nix eine Ahnung aber Hauptsache Riesengrosse 
Klappe. Hast du schonmal richtig in deinem Leben gearbeitet und damit 
meine ich nicht nur nen paar Stunden? Hattest du schon einmal Monatelang 
jeden Tag 13-15 Stunden geackert, inklusive Wochenende damit ein 
vorgezogener Kundentermin eingehalten werden kann? Nein? Also kannst du 
bei Handwerklicher Betriebsführung auch nicht mitreden.

Das Thema ist für mich gestorben, Leute mit solchen 
"Totschlagargumenten" sind absolut Lernresistent und so von sich 
eingenommen das eine vernünftige Diskussion unmöglich ist...

Autor: Martin (Gast)
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@ Anja zoe Christen (zoe)

gibt es irgendwelche Quellen oder Belege für die Aussage dass Benziner 
"besser" sind als Diesel? Das Thema würde mich interessieren.
Die Fahrzeuge die wir haben sind Vorkammerdiesel, die TDI-Sache war ja 
damals noch nicht soweit bzw. Bezahlbar.
Allerdings wird mir denke ich jeder zustimmen wenn ich sage dass ein 
neues Auto, oder eventuell gleich einen neuen Fuhrpark (wenn schon dann 
richtig) eine große Investition darstellt die halt erst mal 
vorfinanziert werden muss.
Das Ottomotoren keinen Feinstab erzeugen ist mir bekannt, das gehört 
schließlich zum Grundwissen und ergibt sich schon aus der verwendeten 
Motorentechnologie.
Die Feinstaubdebatte ist meiner Meinung nach (eben da diese ganz 
gewaltig am eigentlichen "Problem" vorbeigeht) ein Schuss in den Ofen, 
aber recht gut dafür geeignet wieder mal den KFZ-Fahrern dreist von 
Staatlicher Seite her in die Tasche zu greifen. Das Problem wird damit 
allerdings auf lange Sicht nicht gelöst und genau das ist der Punkt der 
mich so Ärgert, nämlich dass es im Prinzip nur um eine neue 
Einnahmequelle von stattlicher Seite her geht.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Gast wrote:
>
>>Ich überlege ernsthaft ob ich, wenn das so weiter geht mit der Steuer
>>und reglementierungswut nicht mein ganzes Geschäft ebenfalls ins Ausland
>>verlege, hier Arbeitet man z.Z. nur noch für die Steuer und sonstige
>>Zwangsabgaben...
>
> Tu es doch. Denn scheinbar ist dein ganzes angebliches Geschäft so auf
> kante genäht, dass du dir nicht mal mehr ein neues Nutzfahrzeug leisten
> könntest. Wenn dein Auto kaputt geht, scheinst du eh pleite zu sein.

LOL, Du hast doch wohl nen knall oder es ist nun mal so das Selbständige 
Handwerker am Existenzminimum leben und wer ist da dran schult Leute wie 
DU es werden immer mehr Ansprüche gestellt aber immer weniger bezahlt 
und jetzt sach nicht nen Handwerker ist teuer von den 40-60eur 
arbeitslon bleibt nichts über.

Autor: Gunb (Gast)
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@Anja:
Der Ruß eines Vorkammerdiesels wurde dagegen schon in der Nase ausgefiltert.

...vorausgesetzt, man macht den Mund nicht zu weit auf und atmet durch 
die Nase.

Wirkungsgrad beim Diesel ist höher als beim Benziner, dadurch weniger 
Verbrauch = weniger CO2. TDI/ Common Rail hat das noch einmal getopt, da 
zu im Vergleich zum Wirbelkammerdiesel der Wirkungsgrad verbessert 
wurde.

Unbestritten. Mehr Leistung bei weniger Verbrauch. Geht nicht? Doch, die 
alten Wirbelkammermotoren hatten höhere Verluste als moderne 
Direkteinspritzer, was direkt positive Auswirkungen auf den CO2-Ausstoss 
hat.
Alleine, dass durch die feinere Vernebelung im Zylinder der 
Verbrennungsprozess optimiert wird, ist ein grosser Vorteil für den 
Wirkungsgrad.

Ojo, wie die Politik es doch immer wieder schafft, von ihrem eigenen 
dilettantischen Profilierungsversuchen abzulenken und die Bürger 
gegeneinander aufbringt.

Wir haben heute weltweit ca. 900Mio. Autos auf den Strassen, davon in 
der BRD 41Mio., dass sind ca. 4,5% . Diese 4,5% könnten alle von Heute 
auf Morgen stehen bleiben, es würde nichts an den Problemen dieser Welt 
lösen, daran ändert der dicke Gabriel auch mit seiner CO2-Strafsteuer 
nichts.

Ich bin für Verbesserungen, nicht für zwecklose Flickschusterei oder der 
Suche nach neuen Geldquellen mit fadenscheinigen Argumenten. Dafür bin 
ich Ing. geworden statt Politiker.

Autor: Gast (Gast)
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>2. Ist dir schonmal aufgefallen dass ein Handwerker zwar etwas absetzen
>kann, er es aber trotzdem nicht geschenkt bekommt? Mit der reinen Steuer
>geb ich dir recht, aber was ist mit dem Spritpreis an sich? und den
>Umweltzonen?

Der angebliche Handwerker jammert wegen der Steuer. Er kann sogar 
Fahrkosten abrechnen. Es ist grundloses Jammern.

>Wenn autos generell teurer zu halten werden, dann gilt dass auch fürs
>arbeitende Volk, nicht nur für dummschwätzer wie dich.

Sie können nicht teuer genug sein. Denn dann kommen alternative, 
umweltschonendere Transportmittel wieder in Mode.

>Was mich so Anko**t ist diese
>Staatliche Geldgeilheit die immer von den gleichen Befriedigt werden
>muss, dicht gefolgt von Leuten wie dir die das auch noch gutheissen.

Dann solltest du wirklich auswandern. Zum einen geht es darum, das 
Umweltverpester auch für die Schäden bezahlen müssen, zum anderen 
solltest du mal überlegen, wofür Steuern gebraucht werden.

>Informiere dich über die aktuelle
>Gesetzeslage und das was man als Kleinbetrieb so alles aufgebrummt
>bekommt.

Wenn du damit nicht klar kommst, lass es. Es ist ganz einfach. Es 
dennoch zu tun und dann rumjammern, ist etwas schwach.

Lustigerweise erzählst du immer was anderes:

"Warum soll ich meinen 16 Jahre alten Transporter verschrotten und einen
neuen Kaufen? Das Geld dafür ist leider nicht da und die alte Mühle
fährt noch also wo ist das Problem."

"Nebenher bemerkt läuft mein Geschäft sehr gut, ich habe
3 Mitarbeiter und wir sind voll Ausgelastet."

>Klar setze ich die Fahrzeuge ab

Aber jammern: "dann wird das für mich richtig teuer", denn wenn dein 
angebliches Geschäft als angeblicher Handwerker angeblich so gut läuft, 
dann würden dich die paar hundert EUR Steuern jährlich, die du eh 
absetzen kannst, weil du ja angeblich nicht blöd sein willst, nicht 
jucken.

Mich würde bei dem ganzen Rumgejammer mal interessieren, aus welchem 
Bundesland du kommst. Ich hab da nämlich so eine Theorie.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Martin wrote:
> @ Anja zoe Christen (zoe)
>
> gibt es irgendwelche Quellen oder Belege für die Aussage dass Benziner
> "besser" sind als Diesel? Das Thema würde mich interessieren.

Such mal hier im Forum nach einem Dieselthread, die Diskussion hatten 
wir schon mal und ich hatte paar Links und Zitate wimre auch vom UBA 
gepostet.

> Allerdings wird mir denke ich jeder zustimmen wenn ich sage dass ein
> neues Auto, oder eventuell gleich einen neuen Fuhrpark (wenn schon dann
> richtig) eine große Investition darstellt die halt erst mal
> vorfinanziert werden muss.

Stimmt. Es ist auch ökologisch besser, vorhandene Fahrzeuge lange zu 
nutzen; denn die Herstellung eines neuen Fahrzeugs ist zwar gut für die 
Industrie (warum wohl der VDA immer die Anschaffung neuer Autos 
propagiert, honi soit qui mal y pense), aber verbraucht Resourcen wie 
blöd.

> Das Ottomotoren keinen Feinstab erzeugen ist mir bekannt, das gehört
> schließlich zum Grundwissen und ergibt sich schon aus der verwendeten
> Motorentechnologie.

Hast Recht, wird aber natürlich in der allgegenwärtigen Gehirnwäsche 
unter den Teppich geschoben, weil nicht sein kann was nicht sein darf.

> Die Feinstaubdebatte ist meiner Meinung nach (eben da diese ganz
> gewaltig am eigentlichen "Problem" vorbeigeht) ein Schuss in den Ofen,
> aber recht gut dafür geeignet wieder mal den KFZ-Fahrern dreist von
> Staatlicher Seite her in die Tasche zu greifen.

Latürnich, der Absatz von Neufahrzeugen muß ja angekurbelt werden.

> Das Problem wird damit
> allerdings auf lange Sicht nicht gelöst und genau das ist der Punkt der
> mich so Ärgert, nämlich dass es im Prinzip nur um eine neue
> Einnahmequelle von stattlicher Seite her geht.

Darum geht es auch, aber nicht nur. Das Ganze ist zusätzlich noch eine 
staatlich subventionierte und von den Massenmedien einschl. 
Automobilclubs gehirngewaschene Industrieförderung.

Zoe

Autor: Gast (Gast)
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>Ich bin für Verbesserungen, nicht für zwecklose Flickschusterei oder der
>Suche nach neuen Geldquellen mit fadenscheinigen Argumenten. Dafür bin
>ich Ing. geworden statt Politiker.

Wenn dui Politiker wärst, wie würdest du reagieren, um den CO2-Ausstoß 
zu verringern.

Da hier nicht die Vernunft regiert (weniger fahren, nicht mehr unnütz 
fahren, langsamer fahren), kann der erhoffte Erfolg nur dann erzielt 
werden, wenn man den einfachen deutschen Bürger dort anpackt, wo es am 
meisten wehtut, am Geldbeutel.

Nebenbei hat das noch einen positiven Nebeneffekt. Die Sozialkassen 
werden aufgebessert, es ist somit möglich, die ständig geforderten 
Erhöhungen der renten und der H4-Bezüge durchzuführen.

Oder ist das plötzlich alles nicht mehr wichtig, weil es an das eigene 
Geld geht?

Autor: Zardoz (Gast)
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“Finanzminister Peer Steinbrück profitiert nicht von den immer höheren 
Spritpreisen, im Gegenteil: er zahlt drauf. […] Vor fünf Jahren nahm der 
Staat noch 43,2, Milliarden Euro an Mineralölsteuern ein, 2007 waren es 
nur noch 39 Milliarden. Der Grund: Immer häufiger schaffen sich die 
Deutschen wegen der hohen Spritpreise sparsamere Autos an. Das lässt die 
Einnahmen schrumpfen.” (Spiegel 24/2008, S. 82)

Die Einnahmelücke muß natürlich dringend geschlossen werden.

Nice week,
Zardoz

Autor: Martin (Gast)
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>2. Ist dir schonmal aufgefallen dass ein Handwerker zwar etwas absetzen
>kann, er es aber trotzdem nicht geschenkt bekommt? Mit der reinen Steuer
>geb ich dir recht, aber was ist mit dem Spritpreis an sich? und den
>Umweltzonen?

>Der angebliche Handwerker jammert wegen der Steuer. Er kann sogar
>Fahrkosten abrechnen. Es ist grundloses Jammern.

Sicher ist es Grundloses jammern du unterstellst also allen Handwerkern 
daß diese den Hals nicht mit Geld vollbekommen? Entschuldigung aber maßt 
du dir bitte an über andere so zu Urteilen?

>Wenn autos generell teurer zu halten werden, dann gilt dass auch fürs
>arbeitende Volk, nicht nur für dummschwätzer wie dich.

>Sie können nicht teuer genug sein. Denn dann kommen alternative,
>umweltschonendere Transportmittel wieder in Mode.

Sicher kommen dann alternative Transportmittel, allerdings Kostet die 
damit verbundene große finanzielle Mehrbelastung mit Sicherheit etlichen 
Betriebe die Existenz, möchtest du das? Wenn es soweit ist hoffe ich 
dass es dich ebenfalls Trifft, dann kannst du mitreden.

>Was mich so Anko**t ist diese
>Staatliche Geldgeilheit die immer von den gleichen Befriedigt werden
>muss, dicht gefolgt von Leuten wie dir die das auch noch gutheissen.

>Dann solltest du wirklich auswandern. Zum einen geht es darum, das
>Umweltverpester auch für die Schäden bezahlen müssen, zum anderen
>solltest du mal überlegen, wofür Steuern gebraucht werden.

Das Steuern notwendig sind habe ich nie bestritten, wenn diese 
Steuerlast gerecht verteilt wird ist das ja auch in Ordnung nur wird mal 
wieder einseitig Abkassiert. Ich wünsche dir mal nen schönen 
Wasserrohrbruch oder Kurzschluss in der Elektroanlage, wenn dann der 
bestellte Handwerker nicht kommt weil deine Bude in einer 
"Giftstaubfrei" Zone liegt wo der mit seinem ach so ekelhaften 
Dieselfahrzeug nicht Reindarf guckst du blöde aus der Wäsche, wetten?

>Informiere dich über die aktuelle
>Gesetzeslage und das was man als Kleinbetrieb so alles aufgebrummt
>bekommt.

>Wenn du damit nicht klar kommst, lass es. Es ist ganz einfach. Es
>dennoch zu tun und dann rumjammern, ist etwas schwach.
Mein Betrieb besteht seit nun fast 15 Jahren ich musste noch nie wegen 
Arbeitsmangel Personal entlassen und Kurzarbeit ist ebenso ein Fremdwort 
was willst du also noch.

>Lustigerweise erzählst du immer was anderes:

>"Warum soll ich meinen 16 Jahre alten Transporter verschrotten und einen
>neuen Kaufen? Das Geld dafür ist leider nicht da und die alte Mühle
>fährt noch also wo ist das Problem."

>"Nebenher bemerkt läuft mein Geschäft sehr gut, ich habe
>3 Mitarbeiter und wir sind voll Ausgelastet."
Die finanziellen Mittel sind in Form von Maschinen die vor kurzem erst 
neu angeschafft wurden vorhanden, dadurch nicht in "flüssiger" Form. 
Weitere Rechenschaft bin ich dir glaube ich nicht schuldig.

>Klar setze ich die Fahrzeuge ab

>Aber jammern: "dann wird das für mich richtig teuer", denn wenn dein
>angebliches Geschäft als angeblicher Handwerker angeblich so gut läuft,
>dann würden dich die paar hundert EUR Steuern jährlich, die du eh
>absetzen kannst, weil du ja angeblich nicht blöd sein willst, nicht
>jucken.

Mann bist du ein Wortverdreher es geht mir nicht mehr primär um die 
Steuer sondern darum dass ein oder mehrere Firmenfahrzeuge ja auch 
bezahlt werden müssen wenn ich Aufgrund dieser Reglementierungswut neue 
Anschaffen muss. Neuanschaffungen wegen defekten o.ä. sind etwas anderes 
und stehen hier nicht zur Debatte. Das hat mit der Steuer nix zu tun. 
Spare dir vielleicht auch mal deine ganze Anzweiflerei von wegen 
angeblich blablabla...

>Mich würde bei dem ganzen Rumgejammer mal interessieren, aus welchem
>Bundesland du kommst. Ich hab da nämlich so eine Theorie.

Oh nein kommst du jetzt wo dir die Argumente ausgehen gleich mit der 
Rassistenkeule?

Große Klappe, keine Ahnung so kommt dein Text bei mir rüber.
Setzte dich mit den Fragen von mir Weiter oben Auseinander bezüglich 
Arbeit usw, dann melde dich wenn du Ahnung hast gerne für eine 
konstruktive Diskussion wieder du Troll.

Ich habe übrigends auch eine Theorie über dich und dein Berufsumfeld, 
die behalte ich aber lieber für mich...

Autor: dasich (Gast)
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>“Finanzminister Peer Steinbrück profitiert nicht von den immer höheren
>Spritpreisen, im Gegenteil: er zahlt drauf. […] Vor fünf Jahren nahm der
>Staat noch 43,2, Milliarden Euro an Mineralölsteuern ein, 2007 waren es
>nur noch 39 Milliarden. Der Grund: Immer häufiger schaffen sich die
>Deutschen wegen der hohen Spritpreise sparsamere Autos an. Das lässt die
>Einnahmen schrumpfen.” (Spiegel 24/2008, S. 82)
>
>Die Einnahmelücke muß natürlich dringend geschlossen werden.

Und was ist mit der MWST die bei einem höherem Preis natürlich auch mehr 
abwirft? Und waren vor 5 Jahren nicht auch "nur 16%" MWST fällig?
MWST ist IMHO wie auch die Mineralölsteuer eine Angelegenheit des 
Bundes.

Und wieso zahlt der Peer eigentlich drauf? Krieg jetzt jeder an der 
Tanke was zurück wenn der Spritpreis steigt? Oder gilt die 
Pendlerpauschale jetzt doch wieder ab dem 1. km?

Der Spiegel ist auch ein populistisches Käseblatt wie mir scheint. Die 
Aussage dieses Textfetzens scheint mir eher fragwürdig.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Und was ist mit der MWST die bei einem höherem Preis natürlich auch
> mehr abwirft? Und waren vor 5 Jahren nicht auch "nur 16%" MWST fällig?

Soweit es den Anteil der MwSt betrifft, der wiederum auf die 
Mineralölsteuer erhoben wird, kannst Du Dir das doch leicht ausrechnen: 
43,2 * 1,16 zu 39,0 * 1,19 macht dann 50,1 zu 46,4.

> MWST ist IMHO wie auch die Mineralölsteuer eine Angelegenheit des Bundes.

Die MwSt wird "paritätisch" aufgeteilt zwischen Bund und Ländern.

> Der Spiegel ist auch ein populistisches Käseblatt wie mir scheint.
> Die Aussage dieses Textfetzens scheint mir eher fragwürdig.

Die Angaben lassen sich leicht verifizieren. Bei der Gelegenheit fällt 
auch schnell auf, daß das Aufkommen der Kfz-Steuer noch steigerungsfähig 
ist. So erklärt sich auch, warum der Bund diese gern selbst erheben 
möchte. Und warum es auf keinen Fall einen Ersatz der Kfz-Steuer durch 
eine höhere Mineralölsteuer geben wird.

Nice week,
Zardoz

Autor: Gunb (Gast)
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@Gast:
Wenn dui Politiker wärst, wie würdest du reagieren, um den CO2-Ausstoß
zu verringern.

Ich würde die Autolobby bestrafen, und nicht den Bürger, der sowieso 
immer als schwächstes Glied in der Kette die Prügel abbekommt. Was 
machen wir denn, wenn das Durchschnittsauto zukünftig 130g/km ausstösst, 
der Grenzwert aber bei 120g/km liegen wird? Ganz einfach, der Bürger 
muss mehr zahlen, weil die Autolobby im Bundestag sitzt und sich selbst 
absichert. Die zwei Modelle, bei denen man wirklich sparen kann, sind 
wohl für die wenigsten Zwecke geeignet.
Da hier nicht die Vernunft regiert (weniger fahren, nicht mehr unnütz
fahren, langsamer fahren), kann der erhoffte Erfolg nur dann erzielt
werden, wenn man den einfachen deutschen Bürger dort anpackt, wo es am
meisten wehtut, am Geldbeutel.

Komisch, warum ist eigentlich der Deutsche immer an allem Weltübel 
schuld?
Nebenbei hat das noch einen positiven Nebeneffekt. Die Sozialkassen
werden aufgebessert, es ist somit möglich, die ständig geforderten
Erhöhungen der renten und der H4-Bezüge durchzuführen.

Was hat das bitte mit dem Thema zu tun? Wenn wirklich einmal weniger 
Sprit an der Tankstelle verkauft wird (von mir aus), dann werden erst 
einmal Steuergelder weniger eingenommen, die eher Löcher in die Kasse 
reissen als diese aufzubessern.
Und wer sagt bitte, dass die Steuererhöhungen zum Stopfen der 
Sozialkassen da seien? Die Ausfälle der Länder müssen ausgeglichen 
werden, womit es eher eine reine Umverteilungsmassnahme wird als es zu 
Mehreinnahmen führt.
Oder ist das plötzlich alles nicht mehr wichtig, weil es an das eigene
Geld geht?

So ist es! Bin ich für Ihr Schicksal verantwortlich? Ich arbeite, zahle 
fast die Hälfte meines Bruttos an den Staat - das reicht. Der Autofahrer
ist nicht für die sozialen Sicherungssysteme verantwortlich. Die 
Rechnung dafür wird einem monatlich auf der Gehaltsabrechnung 
präsentiert - ENDE.

Autor: Altautofahrer (Gast)
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> Dann hast du dir wohl gerade einen ausgesucht, der ohne geregelten Kat
> fährt. Klasse gemacht. Und du willst doch nicht ernsthaft behaupten,
> dass du mit deiner stinkenden Dreckschleuder ungerecht behandelt wirst.
> Da ist die Steuer noch viel zu niedrig.

ICh hab mir das überhaupt nicht "ausgesucht", du Heini! Die Einzelheiten 
dazu bespreche ich aber mit guten Freunden und nicht mit Blödmännern wie 
dir! Mein Golf verbraucht bei meiner Fahrweise nie mehr als 7 Liter auf 
100 KM und das im Stadtverkehr. Ich nutze das Fahrzeug praktisch nur für 
Einkäufe und unarlässliche Fahrten, was anderes könnte ich mir auch gar 
nicht mehr erlauben. Freizeitgestaltung mit dem Fahrzeug ist schon lange 
passe. Eine "Dreckschleuder" betreibt im Übrigen JEDER Autofahrer. Meine 
Jahreskilometer mit dem Golf betragen noch nicht mal den zehnten Teil 
der üblichen Vielfahrer. Ich werde nicht für das Fahren mit dem Auto 
betraft (das würde ich noch hinnehmen), sondern für den bloßen Besitz 
und dann kommen solche Typen wie du und stellen einen noch als Umweltsau 
hin. Das ist eine Unverschämtheit. Du hast eine mächtig große Klappe, 
die solltest du mal dazu nutzen die hochmotorigen bulligen 
Spritschlucker der Gutverdiener anzuprangern und vor allem ein 
Tempolimit zu fordern, aber das passt einem Sysmpathisanten der 
gehobenen Einkommen wie dir nicht in den Kram, nicht war? Du möchtest 
den Geringverdienern den Besitz eines Autos abgewöhnen, damit es den 
Gutverdienern in diesem Land noch besser geht und der soziale 
Unterschied noch heftiger wird. Bei Typen wie dir wird mir schlecht!

Autor: I_ H. (i_h)
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@Gast

Lass mich raten... du hast kein Auto? Ich vermute mal, weil du dir keins 
leisten kannst. Erfahrungsgemäß gehen die meisten Trolle und 
Dummschwätzer aus solchen Situationen hevor - sehen nur, dass da jemand 
was hat, was man selber nicht hat, und leben ihren Neid dann voll und 
ganz aus.
Ich vermute auch, dass du nichts von der Steuer absetzen kannst - daher 
weist du auch nicht, wieviel dabei wirklich rumkommt. Und bei den ganzen 
anderen Aussagen wird es wohl ähnlich sein.


@Topic

Wirklich fair wäre es, nur an den Tankstellen zu versteuern. Einmal für 
CO2 und einmal schadstoffklassenabhängig den Rest. Dann würde ich für 
mein Alltagsauto vll 1.4€/l zahlen, und für meinen Oldtimer meinentwegen 
1.8€/l (wirkliche Ökosteuer, keine Rentenbeiträge).
Mit so einem Modell hätte ich, abgesehen von den teils blödsinnigen 
Schadstoffeinstufungen (wenn ich nur Langstrecke fahre gibt es zwischen 
Euro1 und Euro2 quasi garkeinen Unterschied), kein Problem.

So direkt kann man das leider nicht umsetzen, es gibt aber eine ganze 
Menge besserer Varianten als die aktuelle.

Solange dem Gro aber nicht endlich mal auffällt, dass es den Politikern 
nicht um gerechte Steuern und den Autobauern nicht um Umweltschutz geht, 
wird daraus nix. Selber nachdenken ist in Deutschland aber leider nicht 
so sehr verbreitet.

Alle Neuwagenkäufer sollten übrigens erstmal saftig Steuern für die 
Herstellungs-Umweltverschmutzung bezahlen. Dafür winken dann niedrige 
Spritpreise an den Tankstellen.

Autor: Gast (Gast)
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>Sicher ist es Grundloses jammern du unterstellst also allen Handwerkern
>daß diese den Hals nicht mit Geld vollbekommen?

Ich unterstelle nicht allen Handwerkern irgendwas. Bei dir sind mir eben 
nur die Fehler in deiner Argumentation aufgefallen.

>allerdings Kostet die
>damit verbundene große finanzielle Mehrbelastung mit Sicherheit etlichen
>Betriebe die Existenz, möchtest du das?

Wenn mancher meint, er müsse zugunsten seiner Firma die Umwelt 
verdrecken, dann hat er in der Wirtschaft nichts zu suchen.

>wenn diese Steuerlast gerecht verteilt

Was ist dennn daran ungerecht, wenn nach dem Verursacherprinzip 
abgerechnet wird? Gerecht verteilen heißt wohl für dich, dass alle 
bezahlen müssen, auch die Fußgänger. "Hilfe, warum muss ich für meine 
Umweltsünden bezahlen?"

>Ich wünsche dir mal nen schönen
>Wasserrohrbruch oder Kurzschluss in der Elektroanlage, wenn dann der
>bestellte Handwerker nicht kommt weil deine Bude in einer
>"Giftstaubfrei" Zone liegt wo der mit seinem ach so ekelhaften
>Dieselfahrzeug nicht Reindarf guckst du blöde aus der Wäsche, wetten?

Wohl kaum. Da ich umweltbewusst denke, bekommen solche Umweltverseucher 
gar nicht erst den Auftrag. Wenn ich einen Handwerker beauftrage, fange 
ich nicht unten in der Preisliste an, sondern oben und untersuche, warum 
diese teurer sind, als andere.

Bei mir fehlt der geizgeile Effekt.

>Ich würde die Autolobby bestrafen, und nicht den Bürger, der sowieso
>immer als schwächstes Glied in der Kette die Prügel abbekommt. Was
>machen wir denn, wenn das Durchschnittsauto zukünftig 130g/km ausstösst,
>der Grenzwert aber bei 120g/km liegen wird? Ganz einfach, der Bürger
>muss mehr zahlen, weil die Autolobby im Bundestag sitzt und sich selbst
>absichert. Die zwei Modelle, bei denen man wirklich sparen kann, sind
>wohl für die wenigsten Zwecke geeignet.

Wie willst du denn die Autolobby bestrafen? Einfuhrzölle? Strafsteuern? 
Letztendlich würde sich das auf den Preis auswirken. Des Ergebnis wäre 
das selbe. Der Bürger sollte doch mündig genug sein, selber zu 
entscheiden, was er für ein Auto kauft. Und da gibt es alle klassen bis 
runter zum Elektrofahrzeug.

>Komisch, warum ist eigentlich der Deutsche immer an allem Weltübel
>schuld?

Ist er doch gar nicht.

>Was hat das bitte mit dem Thema zu tun? Wenn wirklich einmal weniger
>Sprit an der Tankstelle verkauft wird (von mir aus), dann werden erst
>einmal Steuergelder weniger eingenommen, die eher Löcher in die Kasse
>reissen als diese aufzubessern.

Dagegen steht die Mentalität der deutschen Autofahrer. Noch nicht 
bemerkt, dass in den letzen Jahren der Preis sehr stark gestiegen ist? 
Und was hat sich auf den Strassen geändert? Wird langsamer, 
umweltschonender gefahren? Sind verstärkt spritsparende Kleinwagen 
unterwegs? wenn die Steuer nicht auf den Treibstoff umgelegt wird, spürt 
der deutsche Michel auch nichts.

>Und wer sagt bitte, dass die Steuererhöhungen zum Stopfen der
>Sozialkassen da seien?

Schau doch mal hin, wofür die Ökosteuer ist.

Autor: Youngtimer (Gast)
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> Wirklich fair wäre es, nur an den Tankstellen zu versteuern. Einmal für
> CO2 und einmal schadstoffklassenabhängig den Rest. Dann würde ich für
> mein Alltagsauto vll 1.4€/l zahlen, und für meinen Oldtimer meinentwegen
> 1.8€/l (wirkliche Ökosteuer, keine Rentenbeiträge).

Das läuft doch wie alles in unserem lieben Land auf einen unnötig teuren 
Verwaltungsaufwand hinaus.

KFZ-Steuer auf Treibstoff umlegen -> ja
Schadstoffklassenabhängig -> nein !

Die Industrie gehört einfach dazu angehalten, immer weiter zu entwickeln 
und die Effizienz sowie Filtersysteme zu verbessern - wie das auch immer 
umgesetzt werden soll ...

Das Problem älterer Dreckschleudern löst sich außer ein paar weniger 
Fahrzeuge unbedeutender Menge von Liebhabern doch von ganz alleine.
Irgendwann übersteigen die Reparaturkosten eines alten fahrzeugs den 
Gebrauchtwert erheblich und es kommt weg - so einfach ist das in 99% 
aller Fälle ...

Autor: Gast (Gast)
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>Die Industrie gehört einfach dazu angehalten, immer weiter zu entwickeln
>und die Effizienz sowie Filtersysteme zu verbessern - wie das auch immer
>umgesetzt werden soll ...

Und da die deutsche Politik schlecht Einfluss auf die weltweite 
Automobilbranche nehmen kann, muss der deutsche Bürger eben diese, 
sofern er in der Lage ist, auch einmal selbständige Entscheidungen zu 
treffen, dazu zwingen. Das geht dann eben, indem man Autofahren teurer 
macht und somit den Wettbewerb dazu anheizt, günstigere Fahrzeuge zu 
produzieren. Das funktioniert natürlich nicht, wenn es dem Käufer egal 
ist, was Autofahren kostet. Das gegenteil scheint aber der Fall zu sein. 
Immerhin sprechen die Absatzzahlen von Toyotas Aygo und Prius eine 
deutliche Sprache. Auch Honda hat nachgelegt. Die deutsche 
Automobilindustrie sieht eben nur Felle wegschwimmen, denn sie ist noch 
nicht ganz so weit.

Autor: Latissimo (Gast)
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Kommen die kleinen Leute nach der Steuererhöhung noch an das Lenkrad??

Autor: Onan (Gast)
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@Latissimo

Ja, wenn sie ein neues Auto kaufen, da ist das Steuer dann automatisch 
niedriger.

Autor: Youngtimer (Gast)
Datum:

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Deinem Namen nach zu Urteilen du als Italiener eher nicht :)

Autor: Latissimo (Gast)
Datum:

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Kommt eher als Spitzname wegen folgendem:

http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_latissimus_dorsi


ich denke mit 1,81 bin ich normal....

;)

Autor: Sven L. (friemler)
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Youngtimer wrote:

> KFZ-Steuer auf Treibstoff umlegen -> ja

Wie soll das gehen?

Da wird sicherlich angenommen, dass man 3.752 Liter verbraucht und 
vielleicht 8367 km im Jahr fährt. Man kann sich dann selber ausrechnen, 
wieviel man mit so einer Umlage mehr zahlen darf. Wir kennen doch unsere 
Regierung.

Dann doch lieber so, wie bisher.

Autor: Youngtimer (Gast)
Datum:

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Es wurde nach einer faireren Lösung gesucht und bei entprechender 
Berechnung ist das durchaus in Ordnung. Schließlich gibt es zu Allem 
recht genaue Zahlen , zur Berechnung braucht es nicht einmal höhere 
Mathematik.

Was die Geldgeilen Verantwortlichen daraus machen würden steht auf einem 
anderen Blatt ...

Autor: Cabel Guy (Gast)
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So ganz verstehe ich es dennoch nicht. Hubraum und CO2-Austoß 
korrelieren
doch. Mehr Hub, also mehr Verbrauch, also mehr CO2.

Ich habe da eher das Gefühl, die jetzige KFZ-Steuer bringt zu wenig ein. 
Bei
einer neuen Berechnungsart, kann man eine "Preissteigerung" besser 
verstecken.

Autor: Youngtimer (Gast)
Datum:

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Natürlich bringt die mehr ein - die 5 Modelle bei denen man dann 10-20 
Euro sparen kann ... naja ...

Autor: I_ H. (i_h)
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Hubraum und Verbrauch haben so ziemlich garnix miteinander zu tun. Der 
eine fährt 10tkm pro Jahr, der andere 30tkm -> 3facher Verbrauch. 
Steuermäßig hab ich mit meinem Benziner-Turbo recht gute Karten, der hat 
nur 2l Hubraum. Hatte aber auch schon 16l/100km Verbrauch (bei 
entsprechender Fahrweise).
Selbes bei Diesel, der eine hat garkeinen Lader, der andere ist 
aufgeladen bis zum Abwinken.

Sinn macht es nur die Steuern an der Tanke zu erheben, sprich Spritpreis 
rauf und die Tankstellen müssen an den Staat abführen - so wie es ja im 
Moment schon bei der Ökosteuer der Fall ist. Dann muss aber die 
Einmalsteuer pro Jahr weg, und die Ökosteuer bitte zweckgebunden, also 
nicht in die Rentenkassen. Dafür kann man separat Steuern erheben, aber 
bitte für alle gleich.

Autor: freelancer (Gast)
Datum:

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Wen juckt den die KFZ Steuer ?  Ich zahle durch den Dieselpreis jetzt 
1600,- im Jahr statt 1100,- wie vorher. DASS ist die Erhöhung.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Wobei 50% oder so reine Steuern sind, wovon wiederum sicher 75% in die 
Rentenkassen fließen. Von den 1600€ zahlst du also ~600€ in die 
Rentenkassen. Dein Nachbar, der nur sehr wenig Auto fährt, zahlt dagegen 
vll nur 200€.


Btw. bei 30tkm lass ich jedes Jahr 4500€ an der Tanke. Ok, inzwischen 
sind es vll 20tkm, aber dann gehen immernoch 1125€ pro Jahr in die 
Rentenkasse.

Autor: 150PS (Gast)
Datum:

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> und die Ökosteuer bitte zweckgebunden

Das möchte ich mal sehen ...

Dunstabzugshauben über Ballungsräumen ? ^^

Wo geht das Geld denn wirklich hin ?

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Cabel Guy wrote:
> So ganz verstehe ich es dennoch nicht. Hubraum und CO2-Austoß
> korrelieren
> doch. Mehr Hub, also mehr Verbrauch, also mehr CO2.

Stimmt leider nicht; der CO2 Ausstoß ist proportional zum Hubraum, aber 
der Verbrauch nicht zum Hubraum.

Zoe

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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freelancer wrote:
> Wen juckt den die KFZ Steuer ?  Ich zahle durch den Dieselpreis jetzt
> 1600,- im Jahr statt 1100,- wie vorher. DASS ist die Erhöhung.

Es ist eine Erhöhung, soweit korrekt, aber es ist keine Erhöhung die 
durch die Steuer verursacht wird, sondern die aktuelle Situation am 
Ölmarkt. Die Dieselnachfrage steigt und damit die Preise.

Zoe

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Anja zoe Christen wrote:
> Cabel Guy wrote:
>> So ganz verstehe ich es dennoch nicht. Hubraum und CO2-Austoß
>> korrelieren
>> doch. Mehr Hub, also mehr Verbrauch, also mehr CO2.
>
> Stimmt leider nicht; der CO2 Ausstoß ist proportional zum Hubraum, aber
> der Verbrauch nicht zum Hubraum.
>
> Zoe

Nein, das ist völlig falsch. CO2 Ausstoß ist proportial dem Verbrauch 
und nix anderem! Die Kohlenstoffatome im CO2 kommen aus dem Sprit, das 
O2 aus der Luft.

Autor: Bastelmensch unangemeldet da zu faul (Gast)
Datum:

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Die neue KFZ-Steuer ist total für den A..ahm Popo!

Umlegen der KFZ-Steuer auf den Sprit, das ist das einzige Sozial faire.

Wer viel Verbraucht blecht viel. Wer sparsam fährt, der lebt eben 
billiger.

Und wer Spaß an einem schnellen Auto hat und es den Neidern mal richtig 
zeigen will, der zahlt eben Aufpreis.

Wieso soll jemand der seinen Spritvernichter nur für ein paar Km im Jahr 
rausholt eine Irrsinnig hohen KFZ-Steuer zahlen und jemand mit einem 3L 
Auto fährt jeden Schritt weil es so billig ist? Das dankt einem die 
Umwelt sicher auch nicht.

Aber mir egal, rauf mit den Kosten, immer weniger können es sich leisten 
Auto zu fahren. Muß ich weniger Bremsen, meine Kosten steigen dann 
unterproportional und ich habe auf der Autobahn wieder freie Bahn!

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

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> > So ganz verstehe ich es dennoch nicht. Hubraum und CO2-Austoß
> > korrelieren
> > doch. Mehr Hub, also mehr Verbrauch, also mehr CO2.
>
> Stimmt leider nicht; der CO2 Ausstoß ist proportional zum Hubraum, aber
> der Verbrauch nicht zum Hubraum.

Das ist alles nicht richtig.

Wenn ein Liter Benzin verbrannt wird, entsteht 2,36 kg CO2, völlig 
unabhängig vom Motor und/oder Hubraum.

Diese 2,36 kg CO2 pro Liter Benzin entstehen immer und sind nicht 
vermeidbar.

Wer CO2 besteuern möchte, muss das Benzin besteuern, und nicht die 
Maschine die es verbrennt.


Wer viele Liter Benzin im Jahr verbraucht, erzeugt auch dementsprechend 
viel CO2, ganz egal mit welchem Auto.


Aber solch einfache Chemie-Grundlagen sind in unserer PISA-Gesellschaft 
nicht vorhanden. Darum kann man den Leuten erzählen, die KFZ-Steuer wäre 
eine CO2-Besteuerung. Einfach nur Schwachsinn.

Autor: Gast (Gast)
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>Umlegen der KFZ-Steuer auf den Sprit, das ist das einzige Sozial faire.

Bullshitbingo.

Autor: I_ H. (i_h)
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Also neben CO2 gibt's auch noch 'ne Menge anderer giftiger Stoffe die 
aus'm Auspuff rauskommt, vor allem bei älteren Benzinern und Diesel.
Desswegen ist es in jedem Fall sinnvoll, auch die Schadstoffeinstufung 
zu besteuern - wie gesagt wär imho die optimale Lösung abh. von der 
Einstufung ein Aufpreis/Liter an der Tanke. So ist das aber leider nicht 
realisierbar.

Die Variante mit den pauschalen Steuern ist aber auch Bockmist. Alle den 
gleichen Steuersatz/Liter und sonst keine Steuern ist zwar nicht ideal, 
aber in jedem Fall besser.

Man könnte die jährlichen KfZ Steuern vll auch an die Versicherung 
binden, die müssen ja wissen wieviele km/Jahr man fährt.

Autor: Bobby (Gast)
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> Man könnte die jährlichen KfZ Steuern vll auch an die Versicherung
> binden, die müssen ja wissen wieviele km/Jahr man fährt.

Woher denn? Haben die etwa eine Maus im Tacho sitzen?

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>wie gesagt wär imho die optimale Lösung abh. von der
>Einstufung ein Aufpreis/Liter an der Tanke.

Stell dir mal vor, diesen Vorschlag hätte die CDU gemacht. Es würde ein 
Aufschrei durch die Kommunstenfraktion hier im Forum gehen und sie 
würden dir  vorrechnen, dass der arme Pendler, der vorher für sein Auto 
90 EUR Steuern gezahlt hat, nun über 400 EUR mehr berappen darf, wenn 
die CO2-Stuer auf das Bezin umgelegt werden würde, während der böse 
SUV-Fahrer, der nur sein Auto am Sonntag spazieren fährt, viel weniger 
als vorher zahlen muss und dass das sozial ungerecht sei.

Autor: I_ H. (i_h)
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Naja... im Durchschnitt müsste es billiger werden, weil der 
Rentenbeitrag sinnvollerweise natürlich wegfällt bzw. anders gedeckt 
wird. Da hat glaub ich niemand was dagegen.

Aber es bedeutet numal für den Staat weniger Einnahmen, und desswegen 
wird es das nicht geben.


Zu der Kilometersache: Die Versicherungen berechnen ihre Beiträge 
jahreskilometerabhängig. Fährt man viel zahlt man viel, fährt man nix 
zahlt man wenig. So ist das zumindest bei PKW. Ergo muss die 
Versicherung auch wissen wieviel man gefahren ist, dazu erfragen die 
immer mal wieder den Kilometerstand, und bei jedem Vertragsabschluss 
muss man die ungefähren Jahreskilometer angeben. Denkt man sich da 
irgendwelche Werte aus und es kommt raus, geht das als 
Versicherungsbetrug durch.

Aus den Kilometern und dem für das Auto üblichen Verbrauch könnte man 
dann so halbwegs auf den geflossenen Sprit zurückschließen. Natürlich 
ist das keine ideale Lösung, aber besser als jetzt.

Autor: Oberkommunist (Gast)
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> Stell dir mal vor, diesen Vorschlag hätte die CDU gemacht.

Seit wann hat die CDU schon mal irgendeinen vernünftigen Vorschlag 
gemacht? Die Merkelpartei hat doch gerade in der EU einen Diel 
ausgehandelt die Spritfresser in unserem Land weiter am Leben zu 
erhalten, Stichwort Flottenverbrauch bei Neufahrzeugen. Das nennt man 
"Zukunftsorientiert". Bei immer teureren Sprit wieder kein Anreiz bei 
Neufahrzeugen vom Spritschlucken weg zu kommen. Typisch Autolobby 
Partei. Wann endlich kommt das Tempolimit?

Autor: Oberkommunist (Gast)
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> Zu der Kilometersache: Die Versicherungen berechnen ihre Beiträge
> jahreskilometerabhängig. Fährt man viel zahlt man viel, fährt man nix
> zahlt man wenig. So ist das zumindest bei PKW

Welcher Depp schließt denn solche Verträge ab? Mein Vertrag ist 
unabhängig von irgendwelchen Kilometern. So einen Mist würde ich nie 
abschließen.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Ehm... alle heutigen Verträge sind so. Wann hast du das letzte mal mit 
deiner Versicherung geredet? Also egal ob Allianz, Huk, DEVK oder was 
anderes (bei den 3 hab ich es selber erlebt) - es ist wirklich bei 
praktisch allen Versicherungen so.

Autor: Gast123 (Gast)
Datum:

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Naja, wenn mans nicht kilometerabhängig macht bezahlt man wohl den 
Maximalbeitrag. Ist doch auch ok, wenn man das so möchte.

Autor: Gast (Gast)
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>Seit wann hat die CDU schon mal irgendeinen vernünftigen Vorschlag
>gemacht?

Du würdest es also einen vernünftigen Vorschlag finden, wenn Pendler 
weit mehr bezahlen? Du findest das also eine sozial gerechte Lösung.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
Datum:

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I_ H. wrote:
> Anja zoe Christen wrote:
>> Cabel Guy wrote:
>>> So ganz verstehe ich es dennoch nicht. Hubraum und CO2-Austoß
>>> korrelieren
>>> doch. Mehr Hub, also mehr Verbrauch, also mehr CO2.
>>
>> Stimmt leider nicht; der CO2 Ausstoß ist proportional zum Hubraum, aber
>> der Verbrauch nicht zum Hubraum.
>>
>> Zoe
>
> Nein, das ist völlig falsch. CO2 Ausstoß ist proportial dem Verbrauch
> und nix anderem! Die Kohlenstoffatome im CO2 kommen aus dem Sprit, das
> O2 aus der Luft.

Sorry war etwas spät schäm, sollte natürlich heißen - CO2 ist 
proportional zum VERBRAUCH.

Ergibt sich aber auch aus dem Zusammenhang...

Zoe

Autor: dasich (Gast)
Datum:

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>Du würdest es also einen vernünftigen Vorschlag finden, wenn Pendler
>weit mehr bezahlen? Du findest das also eine sozial gerechte Lösung.

Das ist das Ergebniss der verfehlten Wohnungsbaupolitik von Bundesbirne 
Helmut und seiner tollkühnen Crew. Eigenheimzulage und anderer Rotz 
haben eine Stadtflucht bewirkt. Alle schön weit raus ins grüne, jeden 
Tag 20..50km auf dem Weg zur Arbeit im Stau anstellen. Das ist aber 
persönliches Pech. Wer schönt wohnt, der viel zahlt.

Autor: yalu (Gast)
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>> Du würdest es also einen vernünftigen Vorschlag finden, wenn
>> Pendler weit mehr bezahlen? Du findest das also eine sozial
>> gerechte Lösung.
>
>> Wer schönt wohnt, der viel zahlt.

So ist es. Und ganz so schlimm ist es mit den Mehrkosten ja auch
wieder nicht, da auf dem Land die Mieten um einiges günstiger sind. Je
nach Wohnungsgröße sparen die Pendler in Summe sogar Kosten.

Wenn die Pendler ihre Fahrkosten steuerlich absetzen können, müssten
gerechterweise diejenigen, die nahe am Arbeitsplatz wohnen, die
Mietmehrkosten ebenfalls steuerlich absetzen können.

Aber lassen wir das. Jeder hier im Land kann zum Glück seinen Wohnort
frei wählen und - mit gewissen Einschränkungen - auch seinen
Arbeitsort. Warum sollte man also die Umweltschädigung des
Pendelverkehrs steuerlich fördern?

Ich bin übrigens selbst Pendler (wenn auch nur mit 12km Entfernung).
Trotzdem bin ich für die Umlegung der Kfz-Steuer auf die Spritkosten.
Das würde meine Auswahl beim letzten Autokauf bestätigen, bei dem ich
eher auf den Verbrauch als auf die Anschaffungskosten geachtet habe.
Außerdem würde es mich motivieren, die Strecke öfters mal mit dem
Fahrrad zurückzulegen, auch wenn sie etwas bergig ist :). Und falls
der Sprit irgendwann wirklich knapp und horrend teuer wird, bin ich
auch bereit, in den sauren Apfel zu beißen und umzuziehen.

Autor: Blackbird (Gast)
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"... bin ich auch bereit, in den sauren Apfel zu beißen und umzuziehen. 
..."

Na toll, ein halbes Jahr Probezeit - wieder neuer Job (wenn überhaupt) - 
wieder umziehen ...

"... da auf dem Land die Mieten um einiges günstiger sind ..."

Eine Vermutung, mehr nicht.


Blackbird
PS: Eine bessere Lösung habe ich aber auch nicht.

Autor: Unbekannter (Gast)
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> "... da auf dem Land die Mieten um einiges günstiger sind ..."
>
> Eine Vermutung, mehr nicht.

Nö, in Käffern die nicht an einem See oder so liegen, sind die Mieten 
traumhaft günstig. Brauchst halt eine Auto und mit DSL etc. ist es auch 
so eine Sache.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Wann endlich kommt das Tempolimit?

Ich hoffe nie! Wozu auch? Solange man überall im Stau steht, ist es 
Unsinn dort Begrenzungen einzuführen! Und wieviele Autos fahren denn so 
schnell, dass das was sie mehr verbrauchen, auch ein nennswerter Teil 
des Treibstoffs ist, welches in Staus verpufft??

Autor: Oberkommunist (Gast)
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> Ehm... alle heutigen Verträge sind so. Wann hast du das letzte mal mit
> deiner Versicherung geredet? Also egal ob Allianz, Huk, DEVK oder was
> anderes (bei den 3 hab ich es selber erlebt) - es ist wirklich bei
> praktisch allen Versicherungen so.

Mit denen rede ich nie, ich überweise einfach nur. :) Mein Vertrag ist 
noch ohne derartige Einschränkungen.

> Naja, wenn mans nicht kilometerabhängig macht bezahlt man wohl den
> Maximalbeitrag. Ist doch auch ok, wenn man das so möchte.

Sehe ich anders, der Unterschied bei mir war nicht allzu groß. Aber wehe 
wenn du mehr Kilometer fährst als vertraglich vereinbart, dann kann's 
teuer werden wenn der Schadensfall eintritt. Das Risiko war mir zu groß.

> Du würdest es also einen vernünftigen Vorschlag finden, wenn Pendler
> weit mehr bezahlen? Du findest das also eine sozial gerechte Lösung.

Ich würde es zunächst einmal als vernünftig halten diue KFZ-Steuer auf 
den Spritpreis umzulegen. Wer viel fährt soll auch viel bezahlen. Ein 
fixe KFZ-Steuer betraft den aber Besitz eines Fahrzeuges. Das ist 
unfair. Das Pendeln kann man steuerlich ausgleichen.

>> Wann endlich kommt das Tempolimit?
> Ich hoffe nie! Wozu auch? Solange man überall im Stau steht, ist es
> Unsinn dort Begrenzungen einzuführen! Und wieviele Autos fahren denn so
> schnell, dass das was sie mehr verbrauchen, auch ein nennswerter Teil
> des Treibstoffs ist, welches in Staus verpufft??

Das sind aber keine Argumente gegen ein Tempolimit, sondern eher dafür. 
Wenn man angeblich eh schon kaum noch mehr schnell fahren kann, dann 
kann man das auch bundesweit festschreiben. Wir wissen doch aber beide, 
dass dem nicht so ist. Es wird nach wie vor gerast, als ob der Sprit 
noch 75 Pfennig kostet. Das geht einfach nicht mehr. Solange wir "Bahn 
frei" in Deutschland haben wird die gesamte Werbung der Autoindustrie 
nach wie vor auf den PS-Kick setzen. Achtung, jetzt mal ein schräger 
Vergleich, nicht gleich aufschreien: Es ist ein bisschen wie mit 
PC-Netzteilen. Mittlerweile glauben viel zu viele, wenn das PC-Netzteil 
nicht mindestens 480 oder 550 Watt hat, dann läuft der PC nicht mehr. 
Die Gamer wollen dann sogar 700 Watt und mehr. Beim Auto glauben auch 
viele man bräuchte zwingend eine hohe 3-stellige PS Zahl, sonst käme man 
nicht vorwärts. Wie sagte der Physik Prof. in der Vorlesung einst, "Sie 
wollen beschleunigungen spüren". Wir sollten eher mal nachdenken nicht 
nur unser Leben zu entschleunigen, sondern auch unsere Fahrzeuge zu 
entschleunigen. Die Zeit der Kavalierstarts an der Ampel, der 
schnellen Überholvorgänge und der PS-Protzerei neigt sich dem Ende zu. 
Dafür ist der Sprit einfach zu kostbar (und zu teuer).

Autor: I_ H. (i_h)
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Wie war das? In Ländern mit Tempolimit ist die 
Durchschnittsgeschwindigkeit höher und dementsprechend gibt es auch mehr 
Unfälle? Kommt wohl dadurch, dass alle - auch die, die es sich 
eigentlich nicht so zutrauen - so schnell fahren wie es das Limit 
zulässt.
Außerdem lässt die Aufmerksamkeit nach, wenn beim Fahren nix passiert. 
Klemmt euch mal hinter 'n LKW und fahrt eine Stunde hinter dem her.


Und wenn du mehr Kilometer fährst als du vereinbart hattest, ist das 
garkein Problem - musst halt nachzahlen. Schadensfall ist trotzdem 
gedeckt. Weis nicht woher du deine Infos beziehst...

Autor: Oberkommunist (Gast)
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> Wie war das? In Ländern mit Tempolimit ist die
> Durchschnittsgeschwindigkeit höher und dementsprechend gibt es auch mehr
> Unfälle?

Halte ich für ein Märchen. Demnach müsste Deutschland das Land mit den 
geringsten Unfällen sein, denn alle anderen haben ein Tempolimit. 
Außerdem geht es vor allem um die Lenkwirkung auf die 
Automobilindustrie. Wir hätten schon seit 10 Jahren ein Tempolimit haben 
können, dann wärenm Deutsche Interventionen der Kanzlering beim 
Flottenverbrauch vielleicht nicht nötig gewesen. Schlimmer noch, die 
Chancen der Deutschen Automobilindustrie endlich überwiegend sparsame 
Kleinwagen zu bauen ist vertan. Der Markt wird sich bei steigenden 
Spritpreisen aber zwangsläufig dorthin entwickeln und die Deuschen 
Autobauer bauen immer noch Blechmonster statt sinnvolle sparsame 
Kleinwagen.

> Außerdem lässt die Aufmerksamkeit nach, wenn beim Fahren nix passiert.
> Klemmt euch mal hinter 'n LKW und fahrt eine Stunde hinter dem her.

Komisch, ich fahre immer schon nicht mehr als Richtgeschwindigkeit bzw. 
darunter und bin noch nie hintern nem Laster eingeschlafen. Sind die 
Amis eigentlich ein Volk von fahrenden Schlafwandlern?

> Und wenn du mehr Kilometer fährst als du vereinbart hattest, ist das
> garkein Problem - musst halt nachzahlen. Schadensfall ist trotzdem
> gedeckt. Weis nicht woher du deine Infos beziehst...

da hab ich aber schon ganz andere Sachen mitbekommen

Autor: I_ H. (i_h)
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Die Aussage mit den Unfällen stammt aus einer Studie vom glaub ADAC. Die 
sind ja auch seit je her gegen ein Tempolimit.

Außerdem... die Verkehrssicherheit ist in Deutschland ja schon ziemlich 
hoch. Warum soll es abwegig sein, dass wir gemessen gegen die 
pro-Kopf-Kilometer, die wenigsten Unfälle haben? Und die, die sich doch 
umfahren, haben meist den Lappen noch nicht lange und wickeln sich um 
irgend'n Baum auf der Landstraße.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrstod - da sind mal ein paar Werte. 
Obwohl es immer mehr Autos werden, werden es immer weniger Todesfälle. 
Die Entwicklung ist doch also völlig ok. Es sterben jedes Jahr schon 
mehr Leute am Zigarettenrauch, als im Auto.



Bei den Kilometerleistungen vertrau ich lieber auf das, was ich bisher 
immer gehört hab... als auf die Aussage von jemanden, der nichtmal so 
einen Vertrag hat, und sich offensichtlich schon länger nicht mehr damit 
beschäftigt hat ;)

Autor: Gast (Gast)
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>Solange man überall im Stau steht

Wenn man doch immer im Stau steht, ist es doch auch nicht so schlimm, 
wenn es ein Tempolimit gibt. Diese Verordnung würde dann ja nie in Kraft 
treten.

>Das Pendeln kann man steuerlich ausgleichen.

Sozusagen staatlich subventioniertes Umweltverpesten. Und diejenigen, 
die dann nicht pendeln, finanzieren also den Pendlern das Auto. Klasse 
Idee und so sozial gerecht.

Autor: yalu (Gast)
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I_ H. schrieb:

> Wie war das? In Ländern mit Tempolimit ist die
> Durchschnittsgeschwindigkeit höher und dementsprechend gibt es auch
> mehr Unfälle?

Stimmt das wirklich? Wenn ja, dann ist an der Theorie, dass ein
Tempolimit staumindernd sei, also tatsächlich etwas dran. Und das mit
den Unfällen liegt einfach daran, dass der, der mitten im Stau steht,
keine Unfälle baut.

Da für die Zeit zum Erreichen des Ziels nicht die
Höchstgeschwindigkeit, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit
maßgeblich ist, bin ich ab sofort ebenfalls für ein Tempolimit!

(war ich eigentlich vorher schon, so ein 130er-Limit schadet doch
wirklich keinem)

Autor: I_ H. (i_h)
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Deine Schlussfolgerung ist falsch. Wenn mehr Leute statt 100 zB. 130 
fahren, kommt die Masse schneller vorwärts. Wenn du aber schon seit je 
her >130 fährst, kommst du natürlich langsamer vorwärts.

Mit Stau hat das garnix zu tun.

Autor: I_ H. (i_h)
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Noch'n bissel was zu dem Thema:

http://www.tagesschau.de/inland/meldung50508.html
http://www.klima-aktiv.com/article32_5082.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Tempolimit#Diskussion...

Im Wikipedia-Artikel wird auch ein interessanter Aspekt angesprochen - 
wir haben schon die bestausgebauten und sichersten Autobahnen. Wenn man 
da nun ein Tempolimit macht, war das Geld für den Ausbau für die Katz.

Aus dem Wiki Artikel:

"Einer bundesweiten Studie der DEKRA-Unfallforschung aus dem Jahr 2007 
zufolge, sind bei einem Vergleich von unterschiedlichen 
Autobahnabschnitten mit und ohne Tempolimit keine Unterschiede 
hinsichtlich der Häufigkeit oder Folgen von Unfällen feststellbar. Es 
hat sich sogar gezeigt, dass es gerade bei geringen Geschwindigkeiten, 
zum Beispiel in Baustellenbereichen zu einer Häufung schwerer Unfälle 
kommt. Wesentlich effizienter zur Senkung der Unfallzahlen und Reduktion 
der Emissionen wäre der flächendeckende Einsatz von 
Verkehrsbeeinflussungsanlagen. Der Studie Zufolge würden bei generellen 
Tempolimits aufgrund von Unachtsamkeiten der Lenker oder Sekundenschlaf 
die Unfallzahlen sogar ansteigen."

Zu der Aussage gibt's im Artikel auch einen Link auf die dekra seite.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Auch sehr aussagekräftig:
http://www.youtube.com/watch?v=kXnVCUxqUmI

MfG Paul

Autor: Oberkommunist (Gast)
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> Es
> hat sich sogar gezeigt, dass es gerade bei geringen Geschwindigkeiten,
> zum Beispiel in Baustellenbereichen zu einer Häufung schwerer Unfälle
> kommt.

Das hieße im Umkehrschluss, rasen durch die Baustelle macht das Fahren 
sicherer. Sorry, aber das halte ich für absoluten Mumpitz. Außerdem geht 
es nicht nur um Unfallzahlen, sondern vor allem um die Lenkungswirkung 
auf unsere Automobilhersteller. Solange es in Deutschland heißt 'Bahn 
frei ich komme', solange wird die Werbung um den Kunden auf 
übermotorisierte Fahrzeuge ausgerichtet sein. Die ganzen 
Effizienzgewinne der letzten Jahre haben aus der gleichen Spritmenge 
immer noch mehr PS geholt. Richtig wäre gewesen sich auf den Verbrauch 
zu konzentrieren und zwar richtig! Es ist doch ganz einfach, viele 
kaufen solange sparsame kleinmotorisierte Autos nicht, solange sie das 
Gefühl haben mit einer lahmen Nuckelpinne auf der Gasse unterwegs zu 
sein, wenn sie ständig von 150+ PS boliden überholt werden. Wenn die 
Chinesen erst mal mit günstigen sparsamen Autos den Deustchen Markt 
überschwemmen, dann werden sich die Automobilhersteller umschauen. Dann 
werden ihre überteuerten Spritfresser wie Blei im Regal liegenbleiben.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Verdreh das bitte nicht - weiter unten steht ganz eindeutig:

"Der Studie Zufolge würden bei generellen
Tempolimits aufgrund von Unachtsamkeiten der Lenker oder Sekundenschlaf
die Unfallzahlen sogar ansteigen."


Das Tempolimits bezüglich der Auslegung von Autos nix bringen ist in 
einem der Links oben schonmal aufgegriffen... und schau doch mal nach 
Amiland. Die haben Tempolimits, und trotzden fahren da viele Autos ala 
5l V8 160PS rum.

Autor: Gast (Gast)
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>Einer bundesweiten Studie der DEKRA-Unfallforschung

Der ADAC ist da anderer Ansicht:
http://www.adac.de/Tests/Mobilitaet_und_Reise/baus...

"Die häufigsten Ursachen: zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer 
Abstand zum Vordermann, aber auch die seitliche Berührung von 
Fahrzeugen"

Autor: I_ H. (i_h)
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Auf der Autobahn - auf der 6.irgendwas % aller Unfälle deutschlandweit 
passieren. Unfälle durch Sekundenschlaf und Unaufmerksamkeit sind aber 
auch ein Problem, und die Dekra meint ja grad, dass es mit Tempolimit 
deutlich mehr davon geben wird. Außerdem entsteht aus hoher 
Geschwindigkeit meist erst dann ein Unfall, wenn jemand pennt.

Der ADAC ist übrigens auch absolut gegen ein Tempolimit, auch was die 
Unfallzahlen angeht. Im übrigen geht es in deinem Link nur um 
Baustellen, nicht um freie Strecke. Baustellen sind bekanntlich nicht 
freigegeben...
Hast du das absichtlich so aus dem Kontext gerissen, dass sich eine 
völlig andere Aussage ergibt??

Autor: Oberkommunist (Gast)
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> Das Tempolimits bezüglich der Auslegung von Autos nix bringen ist in
> einem der Links oben schonmal aufgegriffen... und schau doch mal nach
> Amiland. Die haben Tempolimits, und trotzden fahren da viele Autos ala
> 5l V8 160PS rum.

Da bist du nicht mehr auf dem neuesten Stand. Sprit ist auch in USA 
mittlerweile (für amerikanische Verhältnisse) spürbar teurer geworden 
(ca. + 40 Prozent). Dort bildet sich jetzt verstärkt der Trend zu 
Fahrgemeinschaften aus, weil die Amis gewohnt sind große Entfernungen 
zum Arbeitsplatz zurücklegen zu müssen und das spürt der Fahrer einer 
schweren, spritschluckenden Blechkarosse deutlich. Die Folge davon ist 
eine kleine "Revolution" in USA: Die Amis entdecken die Vorteile eines 
verbrauchsarmen Kleinwagens.

Ich kann mich übrigens noch sehr gut an eine Zeit bei uns erinnern, wo 
ein Katalysator (Fahrzeug) deswegen nicht gekauft wurde, weil angeblich 
die Motorleistung etwas abnehmen würde. Heute schüttelt man höchstens 
noch den Kopf über so ein Verhalten. In der Zukunft wird man mal ähnlich 
auf die (unsere) Zeit zurückblicken, als man kostbares Benzin noch in 
übermotorisierten viel zu schweren Karossen verschleudert hat. Was für 
eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Das mit dem KAT ist nicht nur angeblich so. Und auch wenn der Trend in 
den USA langsam in die Richtung spritsparen geht, die Autos von denen 
sind nach wie vor nicht im geringsten mit Europäischen/Japanischen 
Modellen verleichbar.

Autos ohne Kat und mit sonst ähnlichen Daten (Technik vom Steuergerät) 
brauchen übrigens weniger Sprit, weil die im Teillastbereich auch mager 
laufen können. Dafür kommen halt unangenehme Sachen hinten raus.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Der ADAC ist übrigens auch absolut gegen ein Tempolimit, auch was die
>Unfallzahlen angeht.

Der Verein ist in der Hinsicht allerdings komplett inkompetent.


Gast

Autor: Gast (Gast)
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>Im übrigen geht es in deinem Link nur um
>Baustellen, nicht um freie Strecke.

Du hast dich auch mit deiner Argumentation auf Baustellen bezogen.

>Es hat sich sogar gezeigt, dass es gerade bei geringen Geschwindigkeiten,
>zum Beispiel in Baustellenbereichen zu einer Häufung schwerer Unfälle
>kommt.

Als Ursache hat der ADAC u.a. zu hohe Geschwindigkeiten festgestellt. 
Aber nicht, weil zu hohe Geschwindigkeiten erlaubt wurden, sondern weil 
die vorgeschriebene missachtet wurden.

>und die Dekra meint ja grad, dass es mit Tempolimit
>deutlich mehr davon geben wird.

"Der Studie Zufolge würden bei generellen
Tempolimits aufgrund von Unachtsamkeiten der Lenker oder Sekundenschlaf
die Unfallzahlen sogar ansteigen."

Die Studie hätte ich gerne selber gelesen. So verweist der Link bei 
Wikipedia auf nicht mehr existierende Dokumente. So stehen gelassen ist 
die Aussage nonsens und reine Propaganda, denn sie gibt nur einen Aspekt 
wieder. Dass es aufgrund höherer Geschwindigkeiten zu einem Tunnelblick 
kommt, man viel angestrengter und konzentrierter fahren muss und somit 
schneller ermüdet, das wird mit dieser Aussage verschwiegen.

Weiterhin fließt hier mit Sicherheit der Sekundenschlaf bei LKW-Fahrern 
mit rein, der ja recht häufig ist, denn Sekundenschlaf ist unabhängig 
von der Geschwindigkeit. Zufälligerweise tritt er gehäuft bei Fahrten 
mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h auf. Das Unfallrisiko würde mit 
Sicherheit nicht verringert werden, wenn LKWs plötzlich 140 fahren 
dürften.

Die Tatsache aber, dass die Strasse bei einer Beschränkung wesentlich 
mehr Fahrzeuge fassen würde und damit den Fluss verbessert, wird nicht 
beachtet.

Autor: I_ H. (i_h)
Datum:

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Na ich seh schon, du kennst die Studie und weist genau wo die schwächen 
liegen... ohne die Studie überhaupt gesehen zu haben. Jede weitere 
Argumentation dir ggü. ist also sinnlos und reine Zeitverschwendung.

Außerdem verdrehst du dauernd irgendwelche Sachen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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>Außerdem verdrehst du dauernd irgendwelche Sachen.

Da du den Sekundenschlaf erwähnt hast, nehme ich stark an, dass du dich 
auch ausführlich damit befasst hast:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sekundenschlaf

"Besonders riskant ist hierbei das Zurücklegen langer Strecken bei Nacht 
oder monotoner Strecken, die die Aufmerksamkeit nicht zwingend fordern."

Monotone und lange Strecken treffen ja niemals nicht auf LKW-Fahrer, 
sondern nur immer PKW-Fahrer.

Man sollte Studien immer hinterfragen und nicht einfach alles glauben. 
Aber sobald es in das eigene Weltbild passt, wird alles drum rum 
geleugnet. Das ist fanatisch und Fanatiker lassen sich schon nicht aus 
Überzeugung überzeugen.

Übrigens lässt sich eine Studie in Auftrag geben, die aufzeigt, dass 
silberne Fahrzeuge besonders unsicher sind, da sie am häufigsten in 
Unfälle verstrickt sind. Mit am wenigsten sind davon pinkfarbene 
betroffen. Heißt das jetzt, dass pinkfarbene Fahrzeuge sicherer sind, 
als silberfarbene?

Das du dir die die Aussagen so zurechtlegst, wie sie dir ins Weltbild 
passen, erkennt man daran, wenn man mal deinen zitierten Text 
vervollständigt:

>"Der Studie Zufolge würden bei generellen
>Tempolimits aufgrund von Unachtsamkeiten der Lenker oder Sekundenschlaf
>die Unfallzahlen sogar ansteigen."

"Dem gegenüber erkennt eine Studie im Auftrag des Ministeriums für 
Infrastruktur und Raumordnung in Brandenburg auf Abschnitten mit neu 
eingeführten Tempolimit in Brandenburg einen Rückgang der Unfälle und 
Verkehrstoten um 20 bis 50 %"

Man sollte schon vollständig zitieren.

Warum glaubst du der DEKRA (obwohl du die Studie ebenfalls nicht 
kennst), aber nicht dem Ministerium?

Autor: Peter P. (Gast)
Datum:

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an Stinker,

was hast du gegen einen Smart? Sag bloss, du hast auch Kinder!?
Tipp: Fahrrad ist "noch" steuerfrei. Erst wenn es anteilig so viel
Fahrradfahrer, wie in China gibt, muss umdisponiert werden.

Dafür kann aber vorgesorgt werden, wenn man die Pedale
abmontiert, zählt es nicht mehr als Fahrrad (=Laufroller) und
die Investitionen der Umrüstung gehen gegen Null.

Kannst aber auch mit einem Solarmobil allein durch die Gegend
fahren, am besten umweltfreundlich mit 30 Klamotten.

Oder aber die fragst deinen Chef nach einem Arbeitnehmer-Zubringer-
Pauschsatz. Dann kann es aber passieren, dass er dich und die anderen
mit dem Betriebsbus abholen lässt, weil dieser unter Ausnahmeregel
6584 fällt und so eine betriebliche Steuerersparnis gegen die
Kosten für den Bus gegengerechnet werden kann, es sei denn,
deine Wohnung ist ein Haus und du verdienst sowieso schon
zu viel, weil dann tritt für den Betriebsbus Ausnahmeregel 6584
zumindest in deinem Fall nicht in Kraft und du könntest
durch dein Darinsitzen die Ausnahmeregel für die anderen
Mitfahrenden Wenigerverdienenden gefährden, wenngleich
dein Platz dann aber im Betriebsbus frei bleibt und du wieder
gegen alle Regeln des Umweltschutzes verstösst.

Denke nicht mehr drüber nach, morgen ist eh wieder alles anders.
Und die Pinguine passen auch nicht in den Smart.
Nimm einen Ami-Schlitten, bezahle voll Anstand die Steuern
und warte geduldig auf die steuerliche Besserstellung
deines Autos.

So was wie Busch gibts es bestimmt auch in Germany, und
wenn er unter seinem Stein vorgekrochen  kommt, wählen ihn
vielleicht auch welche. Geduld ist die Mutter der
Porzellankiste.

Nu Nu

Autor: Sven L. (friemler)
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Oberkommunist wrote:
>> Wie war das? In Ländern mit Tempolimit ist die
>> Durchschnittsgeschwindigkeit höher und dementsprechend gibt es auch mehr
>> Unfälle?
>
> Halte ich für ein Märchen.

Ich nicht. Warum wurde denn die Geschwindigkeitsbegrenzung über dem 
Brenner-Paß vor einiger Zeit wieder angehoben? Es gab deutlich mehr 
Unfälle bei geringeren Geschwindigkeiten. Grund: Monotonie und durch das 
rumgegurke nicht gefordert zu sein. Ergo: Müdigkeit.

> Demnach müsste Deutschland das Land mit den
> geringsten Unfällen sein, denn alle anderen haben ein Tempolimit.

Ist doch auch fast so. Schaue mal nach Frankreich. Weniger Landsleute, 
ähnliche Strassen, viel mehr Fläche und ähnliche 
Strassenlängenkilometer, aber bedeutend mehr Verkehrstote.

Im übrigen gibt es keine Statistik in welcher der Suizid mit dem Auto 
erfaßt wird und dabei gibt es in D ca. 100'000 Suizidgefährdete. Ich 
selber kannte leider 2 Leute, die die Methode mit dem KFZ durchführten.

>> Außerdem lässt die Aufmerksamkeit nach, wenn beim Fahren nix passiert.
>> Klemmt euch mal hinter 'n LKW und fahrt eine Stunde hinter dem her.
>
> Komisch, ich fahre immer schon nicht mehr als Richtgeschwindigkeit bzw.
> darunter und bin noch nie hintern nem Laster eingeschlafen.

Du gehörst wohl zu den Leuten, die ohne Spiegel die Spur wechseln, nur 
weil man nicht schneller fahren darf/müßte, oder?

> Sind die
> Amis eigentlich ein Volk von fahrenden Schlafwandlern?

Ja, wer fährt denn schon freiwillig Automatik? So schwer kann die 
Bedienung des Fahrzeuges doch nicht sein, ergo ist der Fahrer schon tot 
oder schläft. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

>> Und wenn du mehr Kilometer fährst als du vereinbart hattest, ist das
>> garkein Problem - musst halt nachzahlen. Schadensfall ist trotzdem
>> gedeckt. Weis nicht woher du deine Infos beziehst...
>
> da hab ich aber schon ganz andere Sachen mitbekommen

Gebe selber immer bedeutend weiniger an und wurde noch nie nach dem 
Kilometerstand gefragt. Wer viel fährt sollte doch eher einen Bonus 
bekommen, weil man erst durch Erfahrung in vielen Situationen erst 
richtig reagiert. Sicherheitstraining hin oder her, erst durch Routine 
von Situationen werden die gemeistert.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum:

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>Gebe selber immer bedeutend weiniger an und wurde noch nie nach dem
>Kilometerstand gefragt. Wer viel fährt sollte doch eher einen Bonus
>bekommen, weil man erst durch Erfahrung in vielen Situationen erst
>richtig reagiert. Sicherheitstraining hin oder her, erst durch Routine
>von Situationen werden die gemeistert.


Eben so sollte es sein:
Alle zB 15000km (nachzuweisen zB beim TÜV) fällt man eine 
Schadensfreiheitsklasse herunter. Somit gibt es einen Widerspruch 
Wertverfall Auto und Versicherungspreis. Dadurch werden Vielfahrer mit 
ihrer Fahrroutine und Erfahrung bessergestuft als den Opa, der alle zwei 
Wochen mit Oma auf in die Nachbarstraße zu Edeka fährt, und mit 80Jahren 
und insgesamt gefahrenen 20'000km eine Urkunde wegen 
50Jahre-unfallfreies-Fahren bekommt...

Autor: yalu (Gast)
Datum:

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Naja, der Opa wird auf der Fahrt in die Nachbarstraße  kaum eine
Massenkarambolage mit 100 Totalschäden verursachen. Außerdem würden
nach deiner Regelung 20 bekiffte Hippies, die sich eine Ente im
Car-Sharing-Verfahren miteinander teilen und in Summe natürlich viele
Kilometer zurücklegen, sehr günstig wegkommen ;-)

Und ob jemand wenig Schadensfälle hat, weil er ein geübter Fahrer ist,
oder weil sein Auto die meiste Zeit in der Garage steht, ist doch
letztendlich völlig egal. Was zählt, ist die mittlere Schadenssumme
pro Jahr, nicht pro Kilometer.

Ich glaube, die Versicherung überlegen sich in ihrem eigenen Interesse
sehr genau, welche Kunden sie durch niedrige Beiträge bei der Stange
halten und welche nicht.

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