Neuer Füllstandsensor soll alten ersetzen, jedoch andere ohmschen Werte!

Gast #891653
Ein Füllstand-Sensor hat einen Widerstandswert von 5 Ohm (leer) bis 95 
Ohm (voll). Nun hat dieser Füllstandsensor den Geist aufgegeben und 
alternativ gibt es nun welche von 65 Ohm (leer) bis 5 Ohm (voll). Nun 
habe ich 2 Probleme:
1. Der neue Füllstandsensor arbeitet genau umgekehrt
2. Wie muß eine OP Schaltung konstruiert sein, damit die Schaltung einen 
alten Sensor simuliert?

Spannungsteiler? Impedanzwandler?
Enno,

mit einer OP-Schaltung kannst Du eher eine Spannung erzeugen bzw. 
umrechnen. Wie ist der Sensor denn genau beschaltet, ist der Bestandteil 
eines Spannunsgteilers, steuert der eine Stromquelle, oder was passiert 
da?
Nur mit diesen Infos kann man genauer sagen, wie das zuu lösen ist.

Jochen Müller
Gast
Der Füllstandsensor ist ein Schwimmer in einer Flüssigkeit  (z.B. 
Heizöl), der durch einen Kontakt mit einem gewendelten Widerstandsdraht 
je nach Höhe des Schwimmers einen Widerstand darstellt. Einen 
Schiebepoti wenn man so will. Zusammen mit einem einfachen 
Zeigerinstrument und einer Kleinspannung (12V) zeigt dann das 
Instrument, wie voll der Tank ist.
Der Sensor ist kaputt und die Alternativen haben a.) einen anderen 
Widerstandswert und b.) arbeitet genau in den Widerstandswerten 
andersherum. Ist der Tank also voll, zeigt die Anzeige leer und 
umgekehrt.
Nun benötige ich eine Schaltung, die dem Zeigerinstrument (wird wohl so 
ein einfaches Bimetallinstrument sein wie in KFZ üblich) den alten 
Sensor vorgaukelt.
Gast
Wenn die Anschlüsse des Gebers getauscht werden, sind die 
Widerstandsverhältnisse so wie beim alten Geber und damit auch die 
Stromrichtung und Wertung durch die Niederohmwicklung. Den beim 
Neu-Geber niedrigeren Widerstand von 65Ohm gleicht man mit einem 
entsprechenden Vorwiderstand aus, dann stimmt auch die Skalierung des 
Anfangs-und Endbereichs.
Gast
Oft besteht die Schalung aus 2 Widerständen, die in einem Verhältnis 
stehen. Da sollte man doch genauer hinsehen.

In diesem Fall hier, ist jedoch auch der Regelbereich kleiner, womit 
sich der Drehwinkel nicht mit der vorhandenen Skalierung decken wird, 
WENN wir die fehlenden 30 Ohm durch einen weiteren Widerstand eränzen 
würden (wie oben geraten).

Also z.B. den anderen Widerstand suchen und das Verhältnis anpassen ?
Oder primitistve Lösung: neue Skale malen (ungünstige Aufteilung).
Oder aktuelle Messwerte erfassen und mit Mikrcontroller umrechnen. Damit 
sind wir wieder im richtigen Forum.
Gast
Wenn die Anschlüsse des Gebers getauscht... bedeutet, daß die Anschlüsse 
der Wicklung getauscht werden müßten, der Abgriff bleibt gleich, also 
nicht nur einfach die Strippen andersherum anschließen. Wie ist denn der 
Aufbau überhaupt? Das hat "Gast" schon wissen wollen. 
Vollbrückenschaltung oder Halbbrücke, in welchem Schaltungszweig liegt 
der Geber, im Spannungs-Plus oder nach Masse? Wird Spannung abgegriffen 
(hat der Geber 3 Anschlüsse?) oder Strom gemessen und umgewandelt? Alles 
trägt zum besseren Verständnis bei, auch wie z.B. was für ein 
Anzeigeinstrument? Gibts Einstellelemente auf der Platine zum Justieren? 
Welche anderen Bauteile gibts?

Die Bimetallanzeigen von früher sind  Stromanzeiger gewesen, wenig Strom 
bewirkt weniger Wärmeentwicklung und damit kleinen Auschlag des 
Schleppzeigers, ist robust, genau genugund man braucht keine zusätzliche 
Elektronik.

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