Gast
#892843
Hallo, ich habe ein paar Solarmodule von Pollin, einen Laderegler und einen größeren 12V Bleigelakku. Damit lassen sich bislang Gleichstromverbraucher versorgen. Nun würde ich aber durchaus gerne mal einen Eierkocher, das Radio oder die Kaffeemaschine mit Solarstrom speisen. Eine richtige große Dachanlage kommt preislich leider nicht in Frage und da dacht ich mir, ich könnte meine kleine Solarausrüstung ggf. um eine Netzspannungsfunktionalität erweitern: Wechselrichter, die z.B. für Camping etc. und zum Gebrauch am 12V-Autobordnetz gedacht sind, finden sich im Internet ja relativ preiswert. Solch einen Wechselrichter könnte ich ja statt des Gleichstromverbrauchers an meinen solargeladenen Akku anschließen. Nun gibt es bei solch einer kleinen Solaranlage aber das Problem, dass der Saft nach einer Weile alle ist. Die Stromversorgung soll aber weiter funktionieren. Daher habe ich mir überlegt, mit einem Mikrocontroller die DC-Eingangsspannung des Wechselrichters zu überwachen (ADC) und falls diese unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, den Wechselrichter mit einem Relais vom Akku und den Verbraucher über ein weiteres Relais (Wechsler) vom Wechselrichter zu trennen und stattdessen auf das normale Stromnetz zu legen. Der Mikrocontroller würde nach einer solchen Trennung aufgrund eines Spannungsabfalls erst mal darauf warten, dass sich die Spannung wieder erholt und dann noch mal einige Stunden zur Pufferladung warten, ehe er wieder auf Solar umstellt. Ist die Idee so realisierbar oder würdet ihr generell davon abraten? Wegen der Netzspannung am Relais mach ich mir keine Sorgen, das wird ordentlich isoliert und nicht angefasst, aber ich bin mir unsicher, ob sich das "Schlappmachen" des Akkus frühzeitig erkennen lässt, um eine Unterversorgung des Wechselrichters und der daran angeschlossenen Geräte zu verhindern, damit nicht auf einmal nur 150V Wechselstrom oder so an dessen Ausgang anliegen. Gruß, Spaghett-o-Code