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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Steckboard, beschissene Übergangswiderstände


Autor: Paul H. (powl)
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Hi!

Ich benutze das einfache Reichelt Steckboard. Kennt ihr das Problem, 
dass da teilweise recht üble Übergangswiderstände auftreten?

Zwischen der 1. und der 3. Masseschiene, die mit Drahtbrücken verbunden 
sind, habe ich einen Widerstand von 15 Ohm gemessen. Und dann wunder ich 
mich wenn der ADC meines AVRs nur schrott misst und verzweifel daran, 
baue filter ein usw. blabla.

Ist das generell bei den Dingern so?

lg PoWl

Autor: David (Gast)
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schon lange her, aber aus derartigen gründen verwende ich keine 
Steckboards mehr... löten spart da massiv nerven...

Autor: Gast (Gast)
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>Kennt ihr das Problem, dass da teilweise recht üble
>Übergangswiderstände auftreten?

Kenne ich. Billiger Chinamüll ist halt selten von guter Qualität. Die 
Steckbretter von Conrad* sind deutlich hochwertiger und halten 
problemlos 10 Jahre, wie bei mir.

>löten spart da massiv nerven

FULL ACK!

*) Best.-Nr. 526843

Autor: Paul H. (powl)
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der Preis von den Dingern bei Conrad hat mich halt damals abgeschreckt. 
das wären 55€ für Steckboards gewesen. Dafür krigt man bei Reichelt 20 
Stück von, nicht nur 5

Autor: David Madl (md2k7)
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Ich habe das Problem auch ständig. Inzwischen ist es so, dass ich 
teilweise sogar für Prototypen Platinen ätze - Bungard Foto- 
Basismaterial (Epoxy!) ist billiger als Lochraster (Pertinax-Schrott).
(ob das unterm Strich so ganz stimmt, weiß ich allerdings nicht, da ja 
etliches an Verbrauchsmaterial dazukommt außer der Platine selbst)

Autor: Geniesser (Gast)
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> der Preis von den Dingern bei Conrad hat mich halt damals abgeschreckt.
> das wären 55€ für Steckboards gewesen. Dafür krigt man bei Reichelt 20
> Stück von, nicht nur 5

Nur nützt einem das gar nichts wenn die damit gesteckten Schaltungen 
nicht funktionieren, außer "Spass" bei der Fehlersuche ;). Die 
Steckbretter vom Conrad sind einwandfrei und ihr Geld wert. Man muss 
sich nicht gleich damit eindecken, einfach ab und zu eines hinzukaufen, 
dann tuts nicht so weh.

Autor: Paul H. (powl)
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ok.. dann werd ich zusehen dass ich meine steckboards auf conrad 
umstelle.. dieser masse-mist is echt nix für mich

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Paul, drossele mal bitte Dein Fekal-Sprachventil. Wenn Du Schrott 
kaufst, kann kein anderer was dafür und Du mußt Dich hier nicht 
lautstark beklagen.

Autor: dreg (Gast)
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Hallo,

@Paul
ich finde nicht, dass du Fekalsprache benutzt hast oder dich lautstark 
beschwert hast. In allen deinen Einträgen waren sachliche und 
interessante Informationen für viele.

gruss
dreg

Autor: yalu (Gast)
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Auch wenn diese Reichelt-(Pollin-)Boards nicht gerade das Gelbe vom Ei
sind, kann man trotzdem einigermaßen damit leben, wenn man zwei Dinge
beachtet:

- Nie Anschlüsse mit mehr als 0,6 mm Durchmesser hineinstecken, sonst
  leiern die Federkontakte aus. Bei TO-220-Gehäusen haben die
  Anschlüsse einen rechteckigen Querschnitt. Biegt man sie entlang
  ihrer Längsachse um 90°, kann man sie ebenfalls kontaktschonend
  einsetzen. Bei anderen Bauteilen (dicken Dioden u.ä.) löte ich kurze
  Stücke Silberdraht mir 0,5 mm Durchmesser an.

- Als Steckbrücken kann man gewöhnlichen Schaltdraht nehmen. Er sollte
  aber unbedingt verzinnt sein, da sich auf dem blanken Kupfer mit der
  Zeit eine ziemlich abriebfeste Oxidschicht bildet. Das Zinn/Blei
  oxidiert zwar auch, die Schicht wird aber durch das Stecken
  weitgehend abgerieben. Besonders wichtig ist die Verzinnung bei den
  Drähten, die in die Stromversorgungsschienen des Boards gesteckt
  werden, da bei diesen die Federkraft kleiner als bei den übrigen
  Kontakten ist.

Auch wenn die Kontaktfedern bei den Conrad-Boards von etwas besserer
Qualität sind, wird man auch mit diesen mehr Freude haben, wenn man
die obigen Regeln beachtet.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>ich finde nicht, dass du Fekalsprache benutzt hast oder dich lautstark
>beschwert hast. In allen deinen Einträgen waren sachliche und
>interessante Informationen für viele.

Zitat Paul: beschissene Übergangswiderstände, masse-mist

Das kann man auch anders schreiben...

Autor: Olaf (Gast)
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> Zwischen der 1. und der 3. Masseschiene, die mit Drahtbrücken
> verbunden sind, habe ich einen Widerstand von 15 Ohm gemessen.

Also solche Board haben sicherlich ihre Grenzen die man kennen sollte,
aber 15Ohm sind doch wohl unkritisch solange du da kein fettes 
Leistungs-
netzteil drauf aufbaust.

> Und dann wunder ich
> mich wenn der ADC meines AVRs nur schrott misst und verzweifel daran,
> baue filter ein usw. blabla.

Wenn dein ADC wegen 15Ohm nicht richtig misst dann liegt der
Fehler sicherlich nicht an dem Board.

Olaf

Autor: Paul H. (powl)
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Der ADC war vielleicht nicht das beste Beispiel, ein analoger Filter 
begann bei mir wegen dem Widerstand allerdings zu schwingen.

sry @ Travel Rec.

Autor: Olaf (Gast)
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> ein analoger Filter begann bei mir wegen dem Widerstand allerdings
> zu schwingen.

Wenn du 1% Widerstaende verwendest dann hast du bei 1k auch bereits +/- 
10Ohm Abweichung. Wenn dein Schaltung so empfindlich ist, dann ist sie
wohl bereits schlecht weil sie in der Praxis auch nicht besonders
zuverlaessig sein wird.

Olaf

Autor: stinker (Gast)
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@ travel: scheiße, kacke, mist :P
Sei mal nicht so überempfindlich

Autor: Paul H. (powl)
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Schaltung so empfindlich? Überall wird einem doch gelehrt, dass die 
Masseversorgung besonders wichtig ist.

Ich muss zugeben, ich hab diesmal beim ADC gleich auf ne sternförmige 
Masseversorgung gesetzt, deswegen hier keine Erfahrungen. Mein Filter 
hat jedoch wirklich geschwungen und das verschwand, als ich auch dort 
eine sternförmige Masseversorgung eingebaut habe.

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