Elko im Netzteil

OP #893887
Hallo,
ich möchte mir ein Netzteil mit 34V/ 12 A bauen. Es soll für die 
Versorgung von Schrittmotoren einer CNC-Fräse sein. Es besteht nur aus 
Trafo, Gleichrichter, Elko 10.000 µF. Man könnte ja nun die Platine so 
gestalten, daß der Hauptstrom vom Gleichrichter direkt auf die 
Ausgangsklemmen geht und die Elkos daneben im "Bypaß" anordnen.
Müssen die Leiterbahnen, die zum Elko führen dann genauso dick sein wie 
für die Ausgangsspannung? Oder fließt da ein geringerer Dauerstrom, so 
daß ich die Leiterbahnen schmaler machen kann? Eigentlich dürfte ja nur 
kurzzeitig der max. Ladestrom zum Aufladen des Elkos fließen. Oder irre 
ich mich da?

Wäre für Antworten dankbar.

LazyBee
Gast
Gut wäre es, wenn die Anordung so gewählt würde.
Es fließt sogar noch ein größerer Strom duche die Zuleitungen des Elko.
Während der kurzen Zeit, wenn die Eingangsspannung vom Trafo größer als 
die Elkospannung ist, wird er mit großem Spitzenstrom geladen. Während 
der anderen Zeit muss er durch Entladung die Last versorgen.

->---   ----> VOut
     \ /
      |
     ===
     === Elko
      |
     / \
-----   ----- GNDout
Gast
Du mußt die Leitungen erst zum Elko und von da zu den Ausgangsklemmen 
legen. Sie müssen auch den gleichen Querschnitt aufweisen wie die 
anderen.
Schließlich ist ja der Elko in den "energiefreien" Zeiten die 
Stromquelle
für den ganzen "Fromm's".

MfG Paul
Gast
>Hilde war scheller... ;-)

>MfG Paul

Nicht schlimm - immerhin zwei unabhängige Bestätigungen für sein 
Problem. Das schafft Vertrauen in die Aussagen ...

MfG HildeK, männlich.
Gast
Oh, entschuldige, daß ich Dein Pseudonym verkürzt habe. Ich dachte mir 
aber schon, daß ich es mit einem Mann zu tun habe, weil die weiblichen 
Menschen hier rar gesät sind.

Paul (männlich, wie ein SUB-D-Stecker) ;-))
@SintesiMoe:
Der Unterschied "Stecker" <-> "Buchse" ist nicht immer eindeutig. Ein 
Stecker ist für die meisten etwas, das man in der Hand hält und irgendwo 
reinstecken kann, egal ob es Stifte oder Löcher hat. Deshalb kam 
irgendjemand mal auf die grandiose Idee, sich ein Beispiel bei Mutter 
Natur auszuleihen und fortan nur noch von männlichen und weiblichen 
Steckverbindern zu sprechen, und der Rest ist Geschichte... Ob die 
weiblichen Steckverbinder eine höhere Neigung zu Ausfällen wegen Migräne 
haben, wird derzeit noch an namhaften Forschungseinrichtungen 
untersucht.

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