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Forum: FPGA, VHDL & Co. hilfe hilfe bei meinem diplomarbeit


Autor: Elias S (Gast)
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hallo leute,

ich hab ein neuronalschlatwerk und ich will es in einem cpld umsetzen...
ich brauch jemand der mir tipps geben,oder ihn fragen kann..leider ich 
könnte die dateien nicht anhängen  (so gross)...bitte meld euch..danke
danke

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Elias S wrote:
> ich hab ein neuronalschlatwerk

Was soll das denn sein?

> und ich will es in einem cpld umsetzen...

Ich denke nicht dass "neuronal" und CPLD gut zusammen passt.

> ich brauch jemand der mir tipps geben,oder ihn fragen kann..

Den Betreuer deiner Diplomarbeit?

Autor: ... (Gast)
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Bei der Diplomarbeit muss man eine Erklärung unterschreiben, das man die 
Arbeit selbst geschrieben hat. Denk mal drüber nach.

Autor: Jörg (Gast)
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Wenn Du Dir einen Standardalgorithmus wie in

http://de.wikipedia.org/wiki/Backpropagation

anschaust und eine serielle Version davon versuchst in ein CPLD zu
pressen, wirst Du wahrscheinlich schon an der Anzahl Register scheitern.
Du musst ja nicht nur die Zwischenwerte speichern, sondern auch die
Gewichte. Bei mindestens 8 Bit je Wert passen selbst die Variablen
des abgebildeten (Spielzeug-)Netz kaum noch in ein CPLD. Dann brauchst
Du noch Addierer, einen Multiplizierer und eine Wertetabelle für die
Lernfunktion (z.B. Sigmoid-Funktion) mit uU. mehreren Hundert Werten,
dazu ein FSM mit nicht gerade wenigen Zuständen, der ja nicht nur das
Erkennen, sondern auch das Lernen übernehmen muss. Dafür braucht man
schon mindestens kleine FPGAs.

Schau Dir aber mal

http://de.wikipedia.org/wiki/Hopfield-Netz

an, dort sind Neuronen "digital", d.h. sie feuern oder Feuern nicht.
Dazu haben sie eine einfache Topologie (kann sehr variable gewählt
werden), so dass sie leicht in CPLDs gegossen werden können (inkl.
deren Lernfunktion), und das auch noch in der parallelen Version.
Grössere CPLDs (mit vieleicht 512 Registern, 100-200 I/Os) sind dafür
sicherlich geeignet.


Gruss

Jörg

Autor: mr.chip (Gast)
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Ein einstufiges Neuronales Netzwerk mit 4-Bit-Gewichtungen und 
1-Bit-Eingängen könnte man inkl. Lernalgorithmus evtl. knapp in einen 
grösseren CPLD kriegen. Ob das allerdings Sinn macht? Der CPLD ist zwar 
dann superschnell, aber aufgrund seiner niedrigen Gewichtungstiefe ist 
das Netz sowieso extrem schnell trainiert. Mit einem zwar langsameren 
Mikrocontroller liesse sich ein viel komplexeres Netz aufbauen, und 
ebenfalls noch recht fix trainieren.

Autor: Jörg (Gast)
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@  ... (Gast),

keine Diplomarbeit fängt bei NULL an, sie basieren auf idR. vielen
anderen Quellen (Artikeln,Dipl.Arbeiten,Büchern,Gesprächen).
Durch die Unterschrift versichert man, nur die genannten Quellen
genutzt zu haben, sonst keine anderen. Sich also Hilfe in einem Forum
einzuholen, ist nicht nur legitim, sondern sogar (bei deren Nennung!!)
gewünscht.

Gruss

Jörg

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Autor:  Jörg (Gast) schrieb:

>Sich also Hilfe in einem Forum einzuholen, ist nicht nur legitim, sondern >sogar 
(bei deren Nennung!!) gewünscht.

Hast Du für diese Aussage belege?
Wenn es im Forum/Newsgroup oder wo auch immer sehr hilfsbereite Leute 
gibt, kann es ja im Extremfall so weit kommen, dass dem Diplomanden fast 
alles vorgekaut wird.

Autor: VorWickler (Gast)
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Easy, easy klar ist es OK bei der Diplomarbeit nach rat zu fragen. Diese 
selbstständigkeitserklärung, nun ja, die bezieht sich mehr auf die 
Erkenntnisse, denn auf das Werkzeug. Über den der Dir gezeigt hat wie 
man VHDL in den FPGA bringt aber nicht in deiner Arbeit erwähnt wird 
braucht den schlechtes Gewissen nicht aktiv werden. Anders bei 
Algorithmen etc. die sollten einem selbst einfallen oder der genius wird 
namentlich genannt.

Autor: mr.chip (Gast)
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> Wenn es im Forum/Newsgroup oder wo auch immer sehr hilfsbereite Leute
> gibt, kann es ja im Extremfall so weit kommen, dass dem Diplomanden fast
> alles vorgekaut wird.

Möglich. Dann müssen die entsprechenden Beiträge aber als Quellen 
angegeben werden. Der Betreuer der Diplomarbeit wird sich irgendwann 
fragen, ob der Diplomand überhaupt noch etwas selbst gemacht hat und 
entsprechend benoten. Verboten im Sinne von Betrug ist aber eine 
deklarierte Unterstützung durch beliebige Quellen sicherlich nicht. Es 
ist ja ganz normal, dass man auf Vorleistungen aufbaut, sei dies nun 
implizit durch die Verwendung von Literatur oder Software, oder eben 
explizit, indem jemand anders einen Teil beisteuert.

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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Nun lasst doch bitte die Kirche im Dorf. Als Quelle einen Foreneintrag 
angeben? Mein Prof. würde mir 'nen Vogel zeigen...offizielle Newsgroups 
o.ä. ok, aber Forum?

Autor: ehemaliger Diplomand (Gast)
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> Hast Du für diese Aussage belege?
> Wenn es im Forum/Newsgroup oder wo auch immer sehr hilfsbereite Leute
> gibt, kann es ja im Extremfall so weit kommen, dass dem Diplomanden fast
> alles vorgekaut wird.

Oh Mann! Bist du so einer der für alles Belege braucht? Was meinst du 
wie viele Doktorarbeiten nur durch Zusammenschreiben und Neudarstellen 
von bereits vorhandenem Stoff enstehen? Ich möchte nicht wissen, wie 
viele Herren mit Doktortitel ihre Arbeiten noch nicht mal selbst 
verfasst haben. Da gibt es einen beachtlichen Markt inzwischen (die 
Belege dafür such dir mal selber, dafür hab ich keine Zeit). Wichtig 
ist, dass er (der Diplomand) genau weiß was er da macht und versteht 
worum es geht. Fertige Lösungen würde ich ihm allerdings nicht 
vorsetzen, die Denkarbeit soll es schon selber verrichten, aber den 
Anstoss dazu (welche Möglichkeiten hab ich, welche Wege gibt es) der 
kann aus allen Möglichen Ecken kommen.

Autor: Kiti Fix (Gast)
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up`s jetzt war der gerade Server down (Pic?)

Re: hilfe hilfe bei meinem(r) diplomarbeit

In meiner Zeit gab es noch kein Internet. Ich musste mir
meine Informationen über Bücher, Zeitschriften, Kollegen
.....beschaffen.

Heute im Internetzeitalter, WARUM, sollten nicht auch solche
Quellen zugelassen werden, natürlich nur mit Quellenangabe

:-)

Gruß Fred

Autor: Jörg (Gast)
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Ich habe mir mal kurz die Mühe gemacht, in mehreren Diplomarbeiten (und
Studienarbeiten) nachzuschauen. Auf einer der ersten Seiten erklärt
man per Unterschrift, dass nur die angegebenen Quellen verwendet
wurden und Zitate in Wort oder Sinn ordnungsgemäss angegeben wurden.
Quellen sind dabei nicht beschränkt, auch nicht in Bezug auf das
Internet. Ich habe jedenfalls mehrere Arbeiten gefunden, deren
Quellen Internet-Seiten (Tools und Leserbeiträge) waren. Aber genauso
wie Foreneintrage ja Quellen sind, sind auch Gespräche mit anderen
Dozenten legitime Quellen; in meinem Umfeld (Dipl.Arbeiten von
Komilitonen) wurden jedenfalls einige private Quellen angegeben und
auch akzeptiert (ist aber schon sehr lange her!!).
Frag aber am Besten mal beim Dozenten, der muss ja die Arbeit bewerten
und sollte (seine!) Regeln am Besten kennen.

Gruss

Jörg

Autor: Stefan Salewski (Gast)
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In den (Physik)-Diplomarbeiten die ich kenne steht am Ende in der Regel 
folgendes:

>Erklärung

>Ich versichere, die vorliegende Arbeit selbständig angefertigt und keine >anderen 
als die angegebenen Hilfsmittel benutzt zu haben.

Das "selbständig angefertigt" lässt natürlich viel Spielraum für 
Auslegungen.

Autor: mr.chip (Gast)
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> Nun lasst doch bitte die Kirche im Dorf. Als Quelle einen Foreneintrag
> angeben? Mein Prof. würde mir 'nen Vogel zeigen...offizielle Newsgroups
> o.ä. ok, aber Forum?

Wo ist denn da der Unterschied? Wenn man sieht, welches Know-How in den 
Beiträgen dieses Forums teilweise steckt, dann gibt es doch keinen 
einzigen Grund, dies nicht als Quelle zu verwenden. Oder gehts mal 
wieder darum, dass etwas noch nicht genügend 'etabliert' ist?

Autor: St (Gast)
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http://scholar.google.de/

Die Papers werden nach citation, also wie oft sie referenziert
wurde sortiert. Wenn sie oft referenzert werden, ist das ein guter
Indikator das du es auch gelesen haben solltest (und auch selbst
zitierst).
Ist ein Paper nicht verfügbar (ACM Press) bekommst du es definitiv
über das Uni-Netz. Wenn du Glück hast findest du in "Mehr Quellen"
das Paper auf irgendeiner Seite gespiegelt.

Guck dir die themenverwandten Diplomarbeiten in der Bibliothek an,
lass dir von deinem Betreuer helfen. Nicht alles steht in der BiBo
und du kannst nicht hellsehen. Die sind eigentlich immer daran 
interessiert
 das Forschung an der Uni sich gegenseitig ein bischen ergänzt und
wirbt. :)

Auf der o.g. Seite kannst du unter einstellungen auch einen Punkt
zum generieren von BibTex Einträgen einschalten. Haut zwar auch nicht
immer hin, aber das wird dir dein Betreuer sicher sagen können.


Papers werden normalerweise auf Fachkonferenzen Peer-Review't.
Das heisst, dass wenn du an einem Thema arbeitest zu dem es keine
Standardliteratur gibt, weill es so aktuell ist, such papers.

Autor: T. H. (pumpkin) Benutzerseite
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mr.chip wrote:
> Wo ist denn da der Unterschied? Wenn man sieht, welches Know-How in den
> Beiträgen dieses Forums teilweise steckt, dann gibt es doch keinen
> einzigen Grund, dies nicht als Quelle zu verwenden. Oder gehts mal
> wieder darum, dass etwas noch nicht genügend 'etabliert' ist?

Nein, meiner bescheidenen Meinung nach ist es nur über's Ziel 
hinausgeschossen jede Kleinigkeit anzugeben - denn wirklich 
Weltbewegende Dinge wird man in einem Forum wahrscheinlich nicht klären, 
schon garnicht wenn es so wenig spezifisch ist wie dieses hier (kein 
Kritik!). Das Einzigste was ich mir vorstellen kann ist eine 
Bug-Diskusion mit Jörg & Co., aber da würde ich dann den offiziellen 
Bug-Report als Quelle angeben. Ideen zu Problemlösungsansätzen etc. kann 
man sich hier zwar holen, aber man kommt trotzdem nicht umher sich mit 
Literatur reinzulesen - und das wären dann letztendlich die Quellen. Ich 
lasse mich aber gerne mit einem guten Beispielszenario vom Gegenteil 
überzeugen.

Autor: St (Gast)
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Sagen wir mal so: Du machst dich absolut lächerlich
wenn du Wissen (oder auch nicht) aus dem Hut zauberst.
Du solltest  eigentlich gelernt haben sowelche
Literatur nur mit vorsicht zu genießen und auch an zu zweifeln
(bsp. Wikipedia).

Autor: Andreas S. (andreas911)
Datum:

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Obwohl ich die Frage wann man ein Forum angeben muss auch ganz 
interessant finde. Ist schon eine Überlegung wert. Wir haben jetzt nicht 
rein zufällig einen Prof. hier ?


Gruß Andreas

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