mikrocontroller.net

Forum: HF, Funk und Felder FM Transmitter umbauen


Autor: Michi (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Leute,
Ich hab mit heute ein MP3 Player zusammen mit einem FM Transmitter 
gekauft. Philips SA2316. Funktioniert super das Ding, nur der MP3 Player 
hat ne schlechten DAC. Der Klang ist nicht ganz sauber, aber wenn man 
nicht grad Klassik musik hört, ist das egal! Der Empfang im Autoradio 
funktioniert, aber man hört bei Stille ein Rauschen, je nach 
Empfangsstärke im Radio.
Ich hab mir so gedacht, Philips verkauft die Dinger auch in China und 
Japan. Dort ist eine viel stärkere Sendeleistung erlaubt als in Europa. 
Vielleicht haben sie die Platine so entworfen das sie einfach durch eine 
Brücke die Sendeleistung hochstellen können. Bis jetzt hab leider noch 
keine Brücke oder sowas gefunden. In dem FM Transmitter ist ein Chip 
namens A7303B
http://www.amiccom.com.tw/upload/2008051913440452614.pdf
eingebaut. Leider ist dem Datenblatt auch keine Beispielschaltung 
dargestellt.
Die Leiterbahnen verfolgen geht auch nicht richtig, alles sehr klein und 
unter dem Bestückungsdruck verschwunden.
Was ich bis jetzt herausgefunden habe, auf der Platine muss ein StepUp 
Wandler untergebracht sein, weil der Chip mit min. 3V betrieben wird, 
und nur eine 1,5V batterie verbaut ist. Auf der Rückseite sind auch 
Induktivitäten für das den Wandler. Ich frage mich wie man die 
Sendeleistung ein bisschen erhöhen kann. Geht das über die VDD_RF 
Spannung? oder vielleicht reicht schon eine vernüpftige Antenne. Aber wo 
anschließen, es ist keine Antenne auf der Platine zu erkennen. Habt ihr 
eine Idee oder erfahrung?

P.s. das dies nicht mit dem Rundfunkgesetz vereinbau ist, weiß ich auch!

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Verfolge mal die Leiterbahnen die von Pin 18/19 aus weggehen das ist 
dein Senderausgang . Ich schaetze mal das die auf einen Tiefpass-Filter 
gehen und dan zur Antenne. Die Antenne ist wahrscheinleich die runde 
Leiterbahnschleife unten links. Versuchsweise mal dort einen laengeren 
Draht anloeten.

Gruss Helmi

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich kann es leider auf dem Foto nicht gut genaug erkennen, allerdings 
scheinen die Dinger alle auf die gleiche Art und Weise die Sendeleistung 
zu reduzieren: Die viel zu kurze Antenne wird mit Hilfe einer Spule 
"verlängert", sprich angepasst. In der Spule wird die meiste 
Sendeenergie dann verbraten und der Rest über die Antenne abgestrahlt.
Man kann jetzt die Spule auslöten und einfach eine "vernünftige" 
Wurfantenne anstelle dessen anlöten (1m). Wenn Du einfach nur die 
Wurfantenne anlötest ohne die Spule zu entfernen wird die Sendeleistung 
nicht erhöht. Es wird höchstens noch schlechter weil die Anpassung nicht 
mehr stimmt.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vergiss die Wurfantenne.
Bei (allen?) diesen Dingern wird als Antenne eine Leitung des Kabels zum 
MP3-Player genutzt. Meisst die Masseleitung. Nach dem Foto ist es hier 
genauso. Natürlich ist diese "Antenne" auch viel zu kurz (soll ca. 1,5m) 
aber kommt dieser schon sehr nahe. Die Sendeleistung müsstest Du durch 
zusätzliche Verstärker, oder durch irgendeinen der vermuteten Kniffe 
bewerkstelligen. Aber bringt das was? Um die Reichweite  spürbar zu 
erhöhen(oder Rauschabstand verringern), musst Du die Sendeleistung um 
ein Vielfaches anheben. Das saugt Dir die Batterie in null-komma-nix 
leer, ist also auch blöd.
Diese Teile stammen allesamt aus billigster Produktion mit billigsten 
Bauteilen. Da wird weder auf Rauschen noch auf HF-gerechten Aufbau 
geachtet, wir wollen das Ding ja für nen Appel ohne Ei kaufen! Wer 
billig kauft, bekommt auch billig. Was sonst?

Den besten Rauschabstand bekommt man immernoch mit einer soliden Buchse 
im Radio und einem ordentlichen Kabel vom MP3 zum Radio hin.
Basteln musst Du ja sowieso....

Old-Papa

Autor: Michi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja es ist so, die Antenne geht zum MP3 Player! Sie ist mit einem 
Kondensator an die Masseleitung angeschlossen. Ich werde einmal 
versuchen die Spule zu finden die die Antenne "verlängert". Sie dann 
auslöten und durch eine 1m lange wurfantenne ersetzen. Denn wenn man das 
Teil im Auto verwendet ändert sich der Rauschabstand schon, je nachdem 
wo ich das Ding hinlege.

Autor: Bernhard (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Guido

Die Batterie wird nicht leergesaugt, wenn man mehr Leistung macht. 
Rechne doch mal aus, was die erlaubten 50nW an Stromverbrauch ergeben - 
umgerechnet auf 3V sind das 17nA !!! Wenn man die Sendeleistung ein paar 
Dekaden erhöhen kann, 500nW oder 5uW, sind das doch immer noch absolute 
Winz-Leistungen. Dafür braucht man auch keine extra Verstärker, sondern 
lediglich die ziemlich sicher vorhandene Leistung besser auskoppeln.

@Harald

Ich bezweifel dass die Antenne angepasst ist, ich würde eher denken dass 
sie gerade nicht angepasst ist, um eben so wenig wie 50nW 
abzustrahlen. Gerade bei Billigelektronik wird man keine teure Spule zum 
Anpassen verwenden, wenn das wie hier überhaupt keinen Sinn macht.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Klar ändert sich das, je nach Lage. Die "Antenne" sollte möglichst 
gerade und wenns geht parallel zur Autoantenne gelegt werden. Das 
Problem kann aber sein, Deine Autoantenne ist draussen (kenne dein 
Fahrzeug ja nicht). Dann hast Du schonmal Probleme, die mühsam erzeugten 
Sendesignale nach draussen zu bekommen (faradayscher Käfig). Von dort 
geht das Signal dann wieder durch den kompletten Empfänger, durch 
diverse Vorstufen um dann endlich an den NF-Verstärker zu gelangen.
Der Weg ist also: NF (Mp3) nach HF, dann über die mucklige Sendeantenne 
durch das Autoblech (bzw. Scheiben), dort empfängt die Autoantenne 
irgendeinen Rest, überträgt den zum Empfänger, dort kommt nur noch ein 
geringerer Rest an (Verluste im Antennenkabel), der wird aufwändig 
verstärkt (und dabei auch das IMMER vorhandenen Grundrauschen 
verstärkt), in NF gewandelt (klar, auch das Rauschen) und zum Verstärker 
geschickt.
Fällt Dir was auf?
Richtig, das sowieso schon mucklige Signalgemisch Deines MP3-Players 
wird mehrfach gewandelt, aufbereitet und die Verluste zusammen mit dem 
Grundrauschen wieder verstärkt. Da kann doch nur noch Müll ankommen. Der 
Weg: NF-direkt-zum-Verstärker wäre wohl um vieles sinnvoller.

Aber ok....
Die Spule raus und einen Draht ran bringt überhaupt nichts. Eventuell 
wird das Ganze nur schlechter. Dein Draht muss ABGESTIMMT sein. Das 
heist, eine ganz bestimmte Länge bei einer ganz bestimmten Form (z.B. 
gestreckt oder Ring) haben. Das wirst Du also auch nicht besser 
hinbekommen, als der Draht, der schon dran ist. Der eine Meter wäre 
sowieso schon zu kurz, 1,5m kommt schon eher hin.
Es ist im Übrigen nicht nur ein Kondensator, sondern zuerst eine Spule, 
dann (am Bogen) ein Kondensator und danach noch eine Spule nach Masse. 
Wenn die Billigtechniker das halbwegs vernünftig dimensioniert haben, 
ist das ein auf die Kabellänge und dem Ausgangswiderstand des IC 
angestimmter Schwingkreis, den solltest Du so lassen wie er ist.
Wie vorhin schon geschrieben: Vergiss es!
Zum kennenlernen kannst Du natürlich hemmungslos experimentieren, man 
lernt ja immer was dazu ;-)))
Old-Papa

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernhard wrote:
> @Guido
>
> Die Batterie wird nicht leergesaugt, wenn man mehr Leistung macht.
> Rechne doch mal aus, was die erlaubten 50nW an Stromverbrauch ergeben -
> umgerechnet auf 3V sind das 17nA !!! Wenn man die Sendeleistung ein paar
> Dekaden erhöhen kann, 500nW oder 5uW, sind das doch immer noch absolute
> Winz-Leistungen. Dafür braucht man auch keine extra Verstärker, sondern
> lediglich die ziemlich sicher vorhandene Leistung besser auskoppeln.

Unter optimalen Bedingungen rast Du natürlich recht. Wer aber mit 
irgendeinem Zusatzvertärker (z.B. ein Transistor) fummelt, macht die 
alle ;-) Das meinte ich damit. Klar, wenn da irgenein Jumper von Nano- 
auf Milliwatt umschaltet, das wäre machbar, wird aber nicht so sein.

> @Harald
>
> Ich bezweifel dass die Antenne angepasst ist, ich würde eher denken dass
> sie gerade nicht angepasst ist, um eben so wenig wie 50nW
> abzustrahlen. Gerade bei Billigelektronik wird man keine teure Spule zum
> Anpassen verwenden, wenn das wie hier überhaupt keinen Sinn macht.


Doch, 2 Spulen und ein Kondensator sind drin. Ob das damit nun angepasst 
ist? .... Ich vermute eher, die gesamte HF-Schaltung ist nirgends 
richtig angepasst. Das Zwitscherrauschen kommt sicher durch diverse 
Mischprodukte und billigste Teile (jedes Teil rauscht), da kann er an 
der Antenne basteln wie er will ;-)
Old-Papa

Autor: Bernhard (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm, mit dem Rauschen bin ich mir nicht sicher, ich weiß aus eigener 
Erfahrung dass einfache Minisender (aka Wanze) extrem gute 
Übertragungsqualität haben, zumindest wenn das Signal am Empfänger stark 
genug ist. Nun ist hier wohl noch ein PLL Synthesizer drin, wenn der 
schlecht gebaut ist könnteste Recht haben und das Signal sendeseitig 
bereits gestört sein. Müsste man mal testen, Radio direkt mit Antenne an 
Transmitter stellen und Qualität prüfen.

Wo sind denn da Spulen, sind das diese türkisgrünen Dinger? Kenne mich 
mit SMD Bauteilen nicht so aus. Kann auch die Schaltung nicht richtig 
erkennen.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernhard wrote:
> Wo sind denn da Spulen, sind das diese türkisgrünen Dinger? Kenne mich
> mit SMD Bauteilen nicht so aus. Kann auch die Schaltung nicht richtig
> erkennen.


Ja, die grünen Teile sollten die Spulen sein. Eine in Reihe mit dem 
Kondensator am Bogen, die hat parallel noch einen Kondessator nach 
Masse, danach wieder eine nach Masse um die eigentliche Fuktion des 
Massekabels zu sichern.
Old-Papa

Autor: Harald (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also meinetwegen könnt ihr zum Rausknipsen der Spule und Wurfantenne 
stattdessen noch viele weitere Erklärungen liefern, ich habe jedenfalls 
schon zwei verschiedene Fabrikate auf die Art und Weise modifiziert. Mit 
Erfolg - versteht sich. Die Reichweite ist deutlich besser geworden.
Wie ihr schon sagt, in mein Auto käme so eine Transmitter-Lösung 
garantiert nicht rein, da bevorzuge ich ebenfalls einen vernünftigen 
Line-In. Die FM-Transmitter haben allesamt einen lausigen Klang.

Autor: gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dieses Datenblatt ist ein klein wenig kompletter:
http://www.luckupstar.com/xmb/download/12823348303...

Mit 105dbµV sollte schon ein guter Empfang drin sein. Das Problem ist
doch wohl die HF Seite (Layout).

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So, mit dem Datenblatt kann man doch schon was anfangen!

So wie ich das erkennen konnte, sollte das in etwa so sein wie 
eingezeichnet.
Danach wäre wohl das aussichtsreichste Unterfangen, die Rs entsprechend 
zu modifizieren. Eventuell den im Signalweg ganz überbrücken und die 
beiden anderen raus. Ich weis aber nicht genau wo die hingehen. Nach 
Masse wäre irgendwie logisch, das wären dann simple Spannungsteiler. Die 
Spule und der Kondensator nach Masse bilden sicher ein Filter um die 
gröbsten Oberwellen abzuleiten.

Also, nix Spule raus, keinen Draht anlöten, sondern zunächst mal den R 
überbrücken und dann sehen.
Old-Papa

Autor: tester (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi ich glaube nicht das eine leistungserhöhung das zwitschern 
unterdrückt
das klingt er nach einem PLL problehm.
Die information ist in der Frequenzänderung und nicht in der Amplitude.
Was auch nicht geht ist ein schon vohandenes Grundrauschen (FM 
Demodulator im Gerät bzw vom Modulator im Sender)durch sendeleistung zu 
eleminiren.
Aus erfahrung würde ich schauen ob der Mp3 Player den Sender richtig 
"Durchmodulirt" das ist bei den Meisten Playern nicht der fall,da die 
Ausgänge Niderohmig auf ca 32 Ohm (Strom wegen Leistung) arbeiten aber 
der Sender etwas hochohmig (will eine spannung sehn)ist meist auf 
Linepegel.
Beides direckt zusammen funst nich so dolle.
(wenn die modulation sehr gering ist dreht man Zwangsläufig für gleiche 
lautstärke das radio weiter auf was das "Demodulatorrauschen" des Radios 
nerfig werden läst)

Das teil sollte ungefähr -10dBm machen was 0,1mW sind wenn man das 
Dämpfungsglied entfernt welches aber wenigstens ca 3dB haben sollte 
damit
wenigstens 6dB "zwansanpassung" da sind was einem früzeitigen ablehben
vorbeugt so bleibe ca 50uW übrig.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
tester wrote:
> Hi ich glaube nicht das eine leistungserhöhung das zwitschern
> unterdrückt
> das klingt er nach einem PLL problehm.
> Die information ist in der Frequenzänderung und nicht in der Amplitude.
> Was auch nicht geht ist ein schon vohandenes Grundrauschen (FM
> Demodulator im Gerät bzw vom Modulator im Sender)durch sendeleistung zu
> eleminiren.

Soweit ok.

> Aus erfahrung würde ich schauen ob der Mp3 Player den Sender richtig
> "Durchmodulirt" das ist bei den Meisten Playern nicht der fall,da die
> Ausgänge Niderohmig auf ca 32 Ohm (Strom wegen Leistung) arbeiten aber
> der Sender etwas hochohmig (will eine spannung sehn)ist meist auf
> Linepegel.

Äh, niederohmiger Ausgang auf hochohmigen Eingang wäre eine ganz gute 
Anpassung (die Quelle wird kaum belastet)!

> Beides direckt zusammen funst nich so dolle.

Doch, ganz gut sogar. Im Zweifel mal die Lautstärke am MP3-Player 
erhöhen. Allerdings nur soweit, das der nicht übersteuert wird 
(Klirrfaktor) und natürlich darf der Modulator auch nicht übersteuert 
werden.

> (wenn die modulation sehr gering ist dreht man Zwangsläufig für gleiche
> lautstärke das radio weiter auf was das "Demodulatorrauschen" des Radios
> nerfig werden läst)

Stimmt schon, aber... (s. oben)

> Das teil sollte ungefähr -10dBm machen was 0,1mW sind wenn man das
> Dämpfungsglied entfernt welches aber wenigstens ca 3dB haben sollte
> damit
> wenigstens 6dB "zwansanpassung" da sind was einem früzeitigen ablehben
> vorbeugt so bleibe ca 50uW übrig.

Äh, wie meinen?? Verstehe jetzt nur wirr...
Old-Papa

Autor: tester (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Äh, niederohmiger Ausgang auf hochohmigen Eingang wäre eine ganz gute
>Anpassung (die Quelle wird kaum belastet)!

eine gute anpassung ist etwas anderes!
simulation und annahme gehen da weit auseinander zB. emphase usw der 
Klang  erinert mehr an eine Blechdose mit high boost :-)

--schnapp

>Äh, wie meinen?? Verstehe jetzt nur wirr...

ist etwas durcheinander gebe ich zu :-)
angenommen HF systehm bei 50R (üblich) dan entsprechen 105dBuV Pout (DBL 
S.6)

bei Uss  ca -10 dBm <--habe ich oben angenommen
bei Us   ca -5  dBm
bei Ueff ca -2  dBm

die direckt aus dem Cip kommen da aber mit refektionen zu rechnen sind
hat sich eine Resestive Anpassung bewärt die eifachste altanative ist 
ein
Dämpfungsglied.
Bei 3dB Dämpfung ergibt sich mindestens 6dB anpassung die quasi 
erzwungen werden. Ich Persönlich glaube aber nicht das die Popelleistung 
ein Problehm
ist :-) aber 'Mann' schläft besser .

tester

Autor: Michi (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
Ich bin nun endlich dazu gekommen die beiden Widerstände die das Signal 
auf Masse ziehen zu entfernen. Die Sendeleistung hat sich dadurch 
erhöht, und der Klang hat sich verbessert ;-)
Vielen danke an alle
michi

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin,

ich habe quasi so ein ähnliches Problem.

Mein FM-Transmitter schafft noch nichteinmal die 3m bis zum Radio. Wenn 
ich den Sender allerdings in die Hand nehme, kommt am Radio etwas an. 
Daher wäre auch ich an einer Optimierung meines Transmitters 
interessiert, da ich ihn sonst auch in den Müll werfen kann.

Auf dem Bild im Anhang kann man den Sender erkennen. Der zu sehende IC 
ist der GP214D, hier das Datenblatt: 
http://www.datasheetarchive.com/pdf-datasheets/Dat...

Ich habe auch schon versucht, die Schaltung zurück zu verfolgen. 
Allerdings ist dieses Vorhaben aus bereits genannten Gründen fast 
unmöglich.

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand bei meinem Transmitter 
weiterhelfen kann.

Vielen Dank!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
datasheetarchive hat immer mal Probleme, hier der Link zum Hersteller:

http://www.gain-tech.com/contents/product/GP214D.pdf

Das IC ist ja nur eine PLL-Steuerung.  Der VCO dürfte aus dem
Transistor bestehen, über den du den türkisen Strich gemalt hast.
Von da geht nach links weg noch ein gleicher Transistor (J8) als
Pufferstufe.  (Die Übersetzung des J8 als BCX71 nehme ich dem
SMD-Codebook hier nicht ab: der wäre pnp, die Transistoren hier
sind aber npn.  Vermutlich irgendein Fernost-Hersteller, aber
Typ "Feld, Wald und Wiese".)

Links davon ist die PA, Transistor R25.  Klassische Emitterschaltung.
R25 ist laut SMD Codebook ein 2SC4226, der könnte gut passen.
Datenblatt gibt's hier:

http://www.necel.com/microwave/en/pdf/PU10450EJ01V0DS.pdf

Die Spannungszuführung zum Kollektor erfolgt mit einer Drossel
(graues SMD links neben Transistor M6), die Auskopplung mit einem
Kondensator (links zwischen den Batteriefachanschlüssen), wobei
am Ausgang noch eine Drossel liegt (rechts neben dem Auskoppel-
kondensator).  Von da geht's direkt zum blauen Antennendraht.

Eigentlich verwunderlich, das da so wenig rauskommt.  Man müsste
da erst einmal die Pegel messen.  Aufs Blaue kannst du mal gucken,
ob Verkleinern des 39-kΩ-Basiswiderstands der PA (Aufschrift 393,
gleich über der ausgelöteten Batterieklemme) was bringt.  Du musst
ja den existierenden Widerstand nicht einmal auslöten, versuchs-
halber 10 kΩ drüber löten.

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hey,

danke für die schnelle und ausführliche Antwort!!!

Der blaue "Antennendraht" ist einer von dem Audio-Eingang (welcher genau 
weiß ich grade nicht).

Wäre es da nicht vielleicht besser, die Leiterbahn hier zu durchtrennen 
und hinter dem C und der Drossel einen "anständigen", seperaten 
Antennendraht zu verbauen? Ist vielleicht auch sinnvoller, als wenn die 
Antenne quasi in das Sendegerät geht? (Uiui, blöder Satz)

Ich werde dann auch mal probieren, ob ich mit einem kleineren Widerstand 
bessere Ergebnisse erziele.

Gruß,
Alex

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili wrote:

> Wäre es da nicht vielleicht besser, die Leiterbahn hier zu durchtrennen
> und hinter dem C und der Drossel einen "anständigen", seperaten
> Antennendraht zu verbauen?

Das wird kaum was ändern.  Sofern der blaue Draht nicht später in
einer Abschirmung landen sollte, kann er in dieser Form prima als
Antenne fungieren.

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

ich habe das Ganze mal audprobiert. Ein 10k bringt überhaupt nichts, 
leider. Wie weit könnte ich denn deiner Meinung nach runter gehen mit 
dem Wert?
Das blaue Kabel, welches die "Antenne" darstellt, ist die Masse des 
Klinkensteckers. Von daher könnte hier das Problem liegen?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili wrote:

> ich habe das Ganze mal audprobiert. Ein 10k bringt überhaupt nichts,
> leider. Wie weit könnte ich denn deiner Meinung nach runter gehen mit
> dem Wert?

Wenn das nichts ändert, sollte man wohl erst einmal mit Messen
anfangen.

Ich gehe mal aus, dass das Gerät mit 2 x LR6 oder 2 x LR03 betrieben
wird, also eine Betriebsspannung von etwa 2,5 V hat.  Damit würden
durch die 39 kΩ ungefähr 50 µA Basisstrom fließen, bei einer
Stromverstärkung von 100 ergibt das 5 mA Kollektorstrom.  Das muss
eigentlich reichen.  Wenn nicht, dann liegt der Verdacht nahe, dass
da was anderes kaputt ist: entweder der PA-Transistor selbst oder
irgendwas in dessen Beschaltung (bspw. die Kollektordrossel).

> Das blaue Kabel, welches die "Antenne" darstellt, ist die Masse des
> Klinkensteckers. Von daher könnte hier das Problem liegen?

Nein, wie kommst du darauf?  Was für NF eine gute Masse ist, ist
für 100 MHz allemal schon eine brauchbare Antenne...

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin
Baut euch doch einfach einen FM Transmitter selber...
http://www.geocities.com/tomzi.geo/4w_fm/4W_transmitter.htm

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gast wrote:

> Baut euch doch einfach einen FM Transmitter selber...

Troll.  Es ging nicht darum, einen Störsender zu bauen (um sich
anschließend mit der BNetzA anlegen zu dürfen und deren Messeinsatz
zu bezahlen), sondern die teilweise offenbar sehr miserabel
funktionierenden 50-nW-Senderchen auf ein akzeptables Niveau zu
bringen.

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dazu folgendes:
So einen ähnlichen Sender habe ich auch schon mal gebaut und kurz 
getestet. Leider war dieser mehr schlecht als recht und auch nicht legal 
zu betreiben. Durch die Erwärmung der Transistoren hat sich die 
Sendefrequenz immer verschoben, sodass man die ganze Zeit am Radio 
nachjustieren musste.

An Jörg:
Ich denke mal, dass an dem Gerät nichts defekt ist. Denn generell 
funktioniert es ja.
Da allerdings schon eine Hand im "Sendeweg" ausreicht, um den Empfang zu 
verhindern. Daher dachte ich mir, dass ein ca. 15cm langes Kabel als 
Antenne nicht das Optimum ist.

Ich werde mal gucken, was ich über dem R (393) so tut und berichten... 
:)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili wrote:

> Ich denke mal, dass an dem Gerät nichts defekt ist. Denn generell
> funktioniert es ja.

Naja, mit einer kaputten Endstufe wird es schon auch noch irgendwie
funktionieren, nur eben mehr schlecht als recht, weil es dann noch
weniger als 50 nW sind, die es aussendet.

> Daher dachte ich mir, dass ein ca. 15cm langes Kabel als
> Antenne nicht das Optimum ist.

OK, 15 cm ist wirklich wenig.  Du hast eine Wellenlänge von 3 m,
da wäre lambda/4 also 75 cm.  Ich hatte mir die Anschlussleitung
eher in dieser Größenordnung vorgestellt...

Hast du irgendwelche Messtechnik, mit der du Pegel bei 100 MHz
messen kannst?

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, die Lambda/4-Geschichte kommt mir bekannt vor :) Leider hört hier 
mein Wissen auf. Wenn es ein Anfang wäre, die Antenne zu verlängern 
müsste ich ja hinter der Stelle, an der der NF-Eingang abgegriffen wird, 
die Antenne trennen...

Mein Oszi hört leider bei 50MHz auf, ansonsten habe ich nichts in der 
Art. Daher muss ich wohl durch ausprobieren auf Ergebnisse kommen...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Du kannst den Auskoppelkondensator auslöten und dann einen
Antennendraht direkt an den Kollektor des PA-Transistors.  Der
sollte aber isoliert sein :), der liegt dann gleichspannungs-
mäßig auf Kollektorpotenzial.

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

ich hab mal in weiser Voraussicht die Leiterbahn durchtrennt. Hätte ich 
den C ausgelötet, hätte ich ihn nie mehr wieder gefunden :) Auf jeden 
Fall lötete ich eine 75cm lange Litze an den Transistor und siehe da -> 
alle Probleme sind weg. Der Empfang ist klar und bleibt es auch, wenn 
jemand im Weg steht!!

Also: Vielen Dank Jörg!!!

Autor: Simon Jansen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Alex!

Könntest du evtl. mal Bilder von deinem Umbau posten?

Viele Grüße, Simon

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Öh ja könnte ich theoretisch machen. Allerdings ist das Einzige, was du 
siehst, ein angelöteter Draht.
Möchtest du da wirklich ein Foto von haben? :) Dann müsste ich das Teil 
noch mal auseinanderschrauben...

Autor: Simon Jansen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mir war nicht ganz klar wo du die Antenne angeloetet hast.
An der Transe beschriftet mit R25 und danach die Leiterbahn aufgetrennt?

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
exakt!
:)

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • preview image for tx.jpg
    tx.jpg
    208 KB, 2882 Downloads

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe meinen Transmitter analysiert, und da fand sich am Ausgang solch 
ein reguläres Dämpfungsglied. Entfernt man dies (unteres Bild) dann 
sendet der Transmitter deutlich kräftiger. Im Ausgangsweg des Signals 
war noch ein Relais (Zur Umschaltung Antennensignal direkt aufs 
Autoradio, wenn TX abgeschaltet) das habe ich ebenfalls rausgeworfen. 
Schließlich noch eine schöne BNC-Buchse ins Gehäuse, und eine 
Dipolantenne dran (2 x ca.75cm).

Jetzt kann ich überal in der Wohnung mit gutem Signal Chaosradio Express 
hören :)

Bei Interesse sende ich Fotos vom PCB.

Autor: Klaus2 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jo, sende mal!

Klaus.

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo, hier kommt eine ausführliche Anleitung für den Umbau eines 
FM-MP3-Transmitters, die ich auch mal gebloggt habe:


http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/gesamt.jpg

Der "Lescars Stereo-FM-Modulator" wird von Pearl als Gerät verkauft, mit 
dem man Musik aus dem MP3 - Player ins Autoradio einschleifen kann. Dem 
Antennensignal von der Autoantenne wird das Signal eines kleinen 
FM-Senders mit 50nW, wie sie seit kurzem zulassungsfrei erlaubt sind, 
zugemischt.

http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/vorher.gif
Originalschaltung

http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/nachher.gif
Verbesserte Schaltung

Möchte man nicht das Autoradio, sondern die Wohnung versorgen, ist ein 
wenig mehr Sendeleistung angenehm. Im Gerät ist der BH1417F verbaut, ein 
PLL-Baustein. Im Datenblatt ist ein Applikationsvorschlag, der sich in 
dem Gerät auch exakt wiederfindet. Am HF-Ausgang sieht man ein 
Dämpfungsglied, das das Ausgangssignal um rund 20dB senkt. Entfernt man 
dies, so hätte man die hundertfache Leistung, nach Vorschrift also 
unsagbar fette 5µW ;)

Im Datenblatt ist aber als typischer Sendepegel 99dBµV angegeben, das 
entspricht an 50Ω so um die 0,2mW, na also (Da hat der Hersteller die 
Maßgabe der RegTP etwas lax umgesetzt, denkschma).

http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/vorher.jpg
Viel Dämpfung

http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/nachher.jpg
Wenig Dämpfung
Die Widerstände des Dämpfungsgliedes sind kleine SMD-Krümel auf der 
Unterseite. Einfach alle auslöten und wegschmeißen, den mittleren durch 
eine Drahtbrücke ersetzen.


http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/bnc.jpg
Ausgang BNC - Buchse, wie's sein soll
Bei der Gelegenheit habe ich das Umschaltrelais, das bei fehlender 
Betriebsspannung die Antenne direkt auf das Radio legt, gleich mit 
entfernt (Huh, Relais im HF-Weg!), und das Ausgangskabel zum Radio durch 
eine HF-gerechte BNC-Buchse ersetzt.

http://www.blogmich.de/snafu/mikrocontrollernet/dipol.jpg
Dipol nach dem Herrn Rothammel
Jetzt gehts auch ohne angesteckte Antenne in der ganzen Wohnung, und 
wenn man da einen kleinen Halbwellendipol anschließt, dann hat man im 
ganzen Quartier gutes Radio. Nachbars wundern sich dann über Chaosradio 
Express :)

Nach Herrn Rothammel selig müßte jeder Draht des Dipols 82cm lang sein, 
wenn man auf 88MHz sendet.

Das Projekt mikro.fm nutzt exakt solchen Spaß für eine schöne Idee, 
flächendeckendes UKW-Radio aus lauter kleinen, legalen (hüstel) 
Mikrosendern, die ihr Audio aus einem Internetstream beziehen, der für 
alle gleich ist.

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Schöne, ausführliche Anleitung.
Allerdings sehr speziell, also auf ein Gerät bezogen.

Was mir in den Kopf kam war, dass man doch - egal welchen Transmitter 
man gekauft hat - einen kleinen UKW-Verstärker an das Antennensignal 
bauen könnte.

Wäre z.b. eine Emitterschaltung mit einem HF-Transistor nicht eine 
universellere Lösung?

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ja, klar, zumal ein halbes Milliwatt locker für die ganze Wohnung 
reicht. Habe auch schon mal zu diesen hübschen, integrierten 
Linearverstärken recherchiert:
http://www.elv.de/output/controller.aspx?cid=74&de...

Das ist ein Bausatz von ELV, und Reichelt verkauft die vierbeinigen 
Käferchen auch so:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A13;G...

Da steht zwar nur "HF-Transistor", tatsächlich ist da aber allerlei 
integriert. Schön: Man braucht keinerlei Spulen und Schwingkreise etc...

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nunja...bei ELV sind aber schon noch einige Spulen usw. verbaut. 
Außerdem braucht das Teil ne Spannung von > 12V, was dann ja schon nicht 
mehr USB-Kompatibel wäre.

Das muss doch auch einfacher gehen :)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili wrote:

> Allerdings sehr speziell, also auf ein Gerät bezogen.

Das dürfte für die hier interessante Geräteklasse normal sein.

> Was mir in den Kopf kam war, dass man doch - egal welchen Transmitter
> man gekauft hat - einen kleinen UKW-Verstärker an das Antennensignal
> bauen könnte.

Ziemlich problematisch.  Erstens ist es natürlich Unsinn, einem
miserabel aufgebauten Sender oder einer völlig daneben angekoppelten
Antenne mit einem Verstärker zu begegnen: Beseitigung der Ursache ist
da einfach viel effektiver.  Zweitens hättest du ja schon Probleme,
das entsprechende Signal im passenden Pegel nach draußen zu führen,
schließlich haben die Geräte ja alles andere als eine 50-Ω-Ausgangs-
buchse.  Wenn du aber erstmal an der Stelle bist, dass du ein sauberes,
verstärkbares Signal hättest, dann bist du eigentlich auch schon so
weit, dass du das Teil auch ohne den Verstärker zu vernünftiger
Funktion bewegen kannst.  (Ich gehe mal nicht davon aus, dass du
illegaler Weise deine ganze Nachbarschaft mit deinem Gedudel
,,versorgen'' willst.)

Ohne vernünftiges Signal zum Einspeisen wiederum wirst du bestenfalls
einen wild schwingenden Oszillator aufbauen können, aber nichts, was
den Namen ,Verstärker' verdient.

Autor: S. Nafu (Firma: flipdot hackerspace kassel) (snafu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> einem
> miserabel aufgebauten Sender

Je nun, diese ICs sind gar nicht so schlecht, eine PLL halt mit den 
arttypischen Problemen, aber schön stabil.

> oder einer völlig daneben angekoppelten
> Antenne mit einem Verstärker zu begegnen:

Die meisten integrierten Schaltungen für diesen Zweck haben eine ganz 
brauchbar saube Ausgangsimpedanz von ~50 OHM, und wie die nach dem dann 
angeschlossenen Verstärker benutzte Antenne aussieht, hat man ja in der 
Hand. Ein schlichter Dipol ist da nicht die schlechteste Wahl.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Samuel Brauns wrote:

> Die meisten integrierten Schaltungen für diesen Zweck haben eine ganz
> brauchbar saube Ausgangsimpedanz von ~50 OHM, ...

Naja, selbst da stimme ich nicht uneingeschränkt zu, habe da auch
schon 100 Ω symmetrisch gesehen.  Wenn du dir aber das Beispiel
da oben anguckst, dann ist da nüscht mit IC und Ausgang.  VCO mit
Transistor, gefolgt von klassischem Puffer und PA, jeweils ein
Transistor.  Auskopplung ,,irgendwie'' mit einem Kondensator an
einer Drossel.

Nun koppel da mal eine zusätzliche PA an, ohne dass sie zu schwingen
beginnt...  Das Anlöten eines etwas längeren Drahtes war da wohl doch
viel einfacher.

Autor: heiko (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
hi, glaubt ihr es ist möglich einen fm- transmitter direkt an die 
antenne des radios anzuschliessen?

Autor: Matthias (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Heiko!

Ja, ich glaube es wäre wahrscheinlich möglich.

Ich glaube wirklich fest daran.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
der ganze Thread ist ja zwar steinalt, aber naja.....

Klar ist es möglich eine Radioantenne direkt an den Transmitterausgang 
anzuprömpeln. Nur so richtig sinnvoll ist das beileibe nicht! Wenn schon 
Kabel, dann die NF direkt in das Radio. Auch die Anpassung ist dann 
völlig im Ar***! So schwach so ein Transmitter auch ist, ein 
Antenneneingang am Radio wird damit total übersteuert! Man müsste jetzt 
also Dämpfungsglieder (z.B. RC-Kombination) einschleifen.

Also, im Physikunterricht besser aufpassen, und die Großhirnrinde auch 
im täglichen Gebrauch einschalten ;-)))

Old-Papa

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido S. schrieb:

> So schwach so ein Transmitter auch ist, ein
> Antenneneingang am Radio wird damit total übersteuert!

Nö, wenn der Sender wirklich nur 50 nW macht, dann passt das schon,
das wären S9 + 50 dB, so viel sollte der Empfänger schon verkraften.

Zwei PMR-Handys kannst du problemlos nebeneinander betreiben.  Der
Sender macht dabei 500 mW oder +27 dBm.  Die Streckendämpfung beträgt
auf so einer kurzen Entfernung vielleicht 30 dB, d. h. es kommen so
-3 dBm beim Empfänger an, oder 500 µW.  Dagegen nehmen sich die 50 nW
wie ein dünnes Signälchen aus. ;-)

Sinnvoll ist es natürlich in der Tat eher selten (vielleicht für
eine Ankopplung ans Autoradio, wenn man in selbiges nicht in den
NF-Zweig eingreifen möchte).

Autor: Björn Scherler (silmares)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallihallo!

Ich weiß, dass der Thread schon älter ist, aber da er thematisch einfach 
hervorragend passt lohnt es sich wohl kaum einen neuen thread zu 
eröffnen.

Für unsere WG suchen wir nach einer eleganten Lösung während der WG 
Partys auf allen Anlagen die gleiche Musik abzuspielen. Hierfür haben 
wir in der Bucht einen günstigen FM Transmitter aus China gekauft.

Funktioniert soweit auch alles ganz gut, aber ein klein wenig mehr 
Leistung wäre ganz nett, damit wir auch noch ins dritte Zimmer kommen.
Natürlich alles im kleinen Rahmen.

Da es sich hier ja herausgestellt hat, dass eine andere Antenne helfen 
kann oder dass ein kleiner Dämpfer eingebaut ist, hoffe ich das in der 
Richtung was getan werden kann.

Vom Aufbau her ist der Transmitter dem von Alex Chili sehr ähnlich. 
Allerdings möchte ich mich erst vergewissern, bevor ich da irgendwie 
dran rumbrate.

Falls von euch Fachleuten also jemand etwas auf den Bildern erkennen 
kann und mir damit auch einen Tipp geben kann, wäre ich euch sehr 
dankbar!

In diesem sinne erstmal noch einen schönen Sonntagabend!

MfG
Björn

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

ich glaube, dass ich dir da ein bisschen die Hoffnung nehmen muss. Ich 
habe mit meinem Transmitter und der längeren Antenne zwar eine deutlich 
erhöhte Reichweite. Als ich das Gerät aber mal auf einer Party benutzt 
habe hab ich gemerkt, dass die Reichweite bei vielen Leuten im Raum doch 
deutlich sinkt. Ich denke, ohne aktiven Teil als Verstärker wird sich 
das nicht lohnen.
An einer aktiven Version wäre ich jedoch auch interessiert :)

Grüße,
Alex

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das einfachste wäre natürlich ein Kabel...  Kann ja auch ein Kabel
bis zum Senderstandort sein, sodass man sich für den Sender einen
HF-mäßig besseren Standort suchen kann.

Audioübertragung mit höherer Leistung ist übrigens auf 863 MHz
gestattet.  Keine Ahnung, ob es da außer Funkkopfhörern auch
irgendwelche allgemeinen Sender gibt.

Autor: Björn Scherler (silmares)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm.... war leider zu erwarten, dass mehr Menschen das Ganze 
beeinflussen.

Kabel ist leider keine echte alternative, mag mir ungern an zwei Player 
in zwei verschiedenen Räumen Y-Kabel dranklemmen um dann das Signal per 
Kabel zu verteilen, was einmal 10m und einmal 15m wären.... das von 
beiden Playern wird schon richtig Kabelsalat :)

Naja, hab ja noch vier Tage für eine Lösung ^^

Autor: Mitbastler (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@silmares:
Wenn ich das richtig sehe wird das schwarze Anschlusskabel als Antenne 
verwendet.
Wie ist denn der 16-polige IC links neben der aufgelöteten Platine 
beschriftet?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mitbastler schrieb:

> Wie ist denn der 16-polige IC links neben der aufgelöteten Platine
> beschriftet?

31202
0632

deute ich in das Bild hinein. ;-)

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili schrieb:

> An einer aktiven Version wäre ich jedoch auch interessiert :)

Vielleicht einen BK-Verstärker (Kabelfernsehen) noch per Draht 
dranknüpfen und an den Ausgang eine Antenne?

Reichelt hat auch einen UKW-Verstärker (für Empfangsstationen), aber der 
ist teurer als ein Breitband-Verstärker :)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wäre ein wenig vorsichtig mit zu fetten Signalen in diesem Band.
Die Chance, dass man damit irgendjemanden stört und der die BNetzA
ruft, ist durch die öffentliche Bandbeobachtung doch recht hoch.
Wenn man da aus Versehen mit 1 W an eine ordentliche Antenne kommt,
braucht die BNetzA nicht einmal einen Peilwagen schicken, weil sie
das von ihren verschiedenen Feststandorten aus noch peilen können...

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja wir sind uns ja einig, dass eine Verstärkung um den Faktor 10 schon 
einiges reißen würde, aber immer noch klein genug ist.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili schrieb:
> Naja wir sind uns ja einig, dass eine Verstärkung um den Faktor 10 schon
> einiges reißen würde, aber immer noch klein genug ist.

Dafür brauchst du aber keine BK-Verstärker, sondern nur einen einzigen
Transistor mit einem Ausgangsschwingkreis (mit Anzapfung an der Spule
für die Antenne).

Dennoch würde ich heutzutage das Teil nicht in Betrieb nehmen, ohne
mich zumindest grundlegend vergewissert zu haben, wie viel er wirklich
abstrahlt. ;-)  (OK, über die Jugendsünden mit freilaufenden Genera-
toren auf 100 MHz schweigen wir, die haben wir alle durch, aber die
sind verjährt. :)

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg Wunsch schrieb:

> Dennoch würde ich heutzutage das Teil nicht in Betrieb nehmen, ohne
> mich zumindest grundlegend vergewissert zu haben, wie viel er wirklich
> abstrahlt. ;-)

Wenn man ihn in 2km Entfernung noch empfängt ists zuviel. Oder? ;)

Btw: Gibts einen FM-Transmitter wo man gut an die Antenne rankommt? Ich 
brauch demnächst mal einen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:

> Wenn man ihn in 2km Entfernung noch empfängt ists zuviel. Oder? ;)

Rundfunkempfänger sind allerdings vergleichsweise unempfindlich und
leiden bei Billigware noch dazu unter massiver Intermodulation, sodass
du u. U. dein Signal nicht mehr hörst, obwohl es andere Leute schon
noch hören würden...  Vorbei sind die Zeiten eines "Tuner Typ 7".

Ich würde mal sagen, 200 m durch eine Wand durch ist schon mehr, als
mir lieb wäre.

> Btw: Gibts einen FM-Transmitter wo man gut an die Antenne rankommt?

Sicher nicht unter den 50-nW-Teilen, da dürfte als Antenne immer
irgendeine der vorhandenen Strippen herhalten müssen.  Der "Geheim-
tipp" war eigentlich immer der Stereo-Prüfgenerator von box73.de.
Wird mit 103 dBµV and 75 Ω angegeben, das wären umgerechnet 0,26 mW.
Sicher schon mal besser als 50 nW, ohne dass man gleich das ganze
Stadtviertel versorgt.

Autor: Arno H. (arno_h)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn die 31202 stimmen, könnte es ein TB31202 von Toshiba sein.
Quarzanschluß und µC-Schnittstelle passen offensichtlich und bis 100MHZ 
runter geht er wohl auch.
Zur Sicherheit die internen Verbinduungen gemäß DB überprüfen.

Arno

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg Wunsch schrieb:
> ....Der "Geheim-> tipp" war eigentlich immer der Stereo-Prüfgenerator von 
box73.de.
> Wird mit 103 dBµV and 75 Ω angegeben, das wären umgerechnet 0,26 mW.
> Sicher schon mal besser als 50 nW, ohne dass man gleich das ganze
> Stadtviertel versorgt.

Vergiss das Ding! Habe ich, macht ordentlich "Watt" aber hat einen 
jämmerlichen Hub. Zumindest mein Exemplar bringt trotz auf Anschlag 
gedrehter Pegelregler nur ein schwaches NF-Signal zustande. Da ist es 
also egal, ob das Rauschen von zu mickriger HF-Leistung oder von zu 
schwachen Hub (NF geht im Rauschen unter) herrührt.

Old-Papa

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido S. schrieb:

> Vergiss das Ding! Habe ich, macht ordentlich "Watt" aber hat einen
> jämmerlichen Hub.

Wundert mich, denn eigentlich ist es ja genau für den Zweck
konzipiert, dass man damit FM-Empfänger einstellen kann.  Hast
du mal beim Lieferanten nachgefragt, ob die das normal finden?

Habe mir gerade mal die Schaltung angesehen (FA 11/1197, S. 1285),
der Modulator sieht eigentlich ganz OK aus.  Sie benutzen nicht
den einfachen internen Modulator im BA1404 (wie es der Prototyp
im Jahr 1996 noch tat), sondern modulieren den VCO, der auch für
die PLL benutzt wird.  Da das Teil auf den kompletten Bereich von
87 bis 108 MHz abstimmbar ist, sollten ein paar 100 kHz Hub ja
nun wirklich kein Problem sein.

Hast du den Hub-Regler R27 schon auf Anschlag?

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg Wunsch schrieb:
>
> Habe mir gerade mal die Schaltung angesehen (FA 11/1197, S. 1285),
> der Modulator sieht eigentlich ganz OK aus.  ...

Oups, dann reden wir von 2 verschiedenen Geräten!
Meinereiner hat das Ding, welches auch (und eigentlich) von ELV 
vertrieben wird. Das Ding macht zwar ausreichende Reichweite (für meine 
Zwecke), doch der Hub.....

Old-Papa

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hatte von box73.de gesprochen, also vom Online-Shop des
Funkamateur.  Ich habe das Teil selbst nicht, aber der Schaltplan
sieht vernünftig aus, und ich habe es auch von anderen als Tipp
gesehen, dass man das Gerät für derartige Abgleichzwecke gut
benutzen kann. ;-)

<werbung>
http://www.box73.de/catalog/product_info.php?produ...
</werbung>

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wehe das Ding ist jetzt auf Grund der Werbung ausverkauft :D

Autor: Alex Chili (habanero)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hm...aber noch mal zurück zum Thema :)
Wenn man nun doch so einen China-Sender nimmt und noch einen kleinen 
Verstärker am Ausgang, wäre das doch die beste Hilfe für die meisten 
Leute hier.
Gibts in der Richtung nicht was feines?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili schrieb:

> Gibts in der Richtung nicht was feines?

Naja, also entweder spendierst du die knapp 40 Fragezeichen für den
Prüfsender, oder du baust halt eine Transistorstufe selbst.  Willst
du jetzt noch anfangen, für 20 oder 30 Fragezeichen einen Bausatz für
eine Transistoverstärkerstufe zu organisieren?

Damit das mit dem Eigenbau funktioniert, musst du halt wenigstens
in der Lage sein, einen Schwingkreis für ~ 100 MHz aufzubauen und
abzugleichen.  Auf einen Breitbandverstärker im Eigenbau würde ich
mich gar nicht einlassen, denn dann schlägt sofort das Murphysche
Gesetz zu: Alle Transistoren schwingen, es sei denn, man verbaut
sie in einem Oszillator. ;-)

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg Wunsch schrieb:
> Ich hatte von box73.de gesprochen, also vom Online-Shop des
> Funkamateur.  ...

Iche auch vom Funkamateur, bin seit 40 Jahren Leser! ;-)))

> <werbung>
> http://www.box73.de/catalog/product_info.php?produ...
> </werbung>

Das ist aber nicht das Ding aus 11/97, sondern genau das ELV-Geraffel, 
das im FA-Shop eben auch angeboten wird. Genau dieses Ding ist eben mit 
jämmerlichem Hub gesegnet (zumindest mein Teil)

Old-Papa

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alex Chili schrieb:
> Gibts in der Richtung nicht was feines?

Gibt es sicher, doch das erfordert "etwas mehr" als Lötkolben und 
Klingeldraht ;-) Unterm Strich wird das schon aufwändig (wenn es 
vernünftig sein soll) und eben das ist für diesen Zeck eigentlich 
sinnlos (von der amtlichen Zulassung mal abgesehen). Dann lieber auf was 
Fertiges mit BlueTooth oder WiFi ausweichen. Ja, ja, ist ja soooooo 
teuer.... aber die im Eigenbau verbratenen Teile und Zeit kosten 
auch....

Old-Papa

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guido S. schrieb:

> Iche auch vom Funkamateur, bin seit 40 Jahren Leser! ;-)))

Ich glaube, bei mir sind es erst 33 Jahre ;-), an die Abos war es
ja seinerzeit nicht so leicht ranzukommen.

> Das ist aber nicht das Ding aus 11/97, sondern genau das ELV-Geraffel,
> das im FA-Shop eben auch angeboten wird.

Ach Mift, dann ziehe ich meine Empfehlung hiermit zurück und würde
jedem empfehlen, lieber die Schaltung aus FA 11/97 zu bauen (geht
in 12/97 weiter -- nur, falls jemand die Hefte bei Funkamateur
ordern möchte).

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg Wunsch schrieb:

> Ach Mift, dann ziehe ich meine Empfehlung hiermit zurück und würde
> jedem empfehlen, lieber die Schaltung aus FA 11/97 zu bauen

Den BA1404 (Stereocoder-IC) gibt's dort noch, den TSA6060 (PLL-IC)
aber offenbar nicht mehr.

Autor: Packover (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Auf einen Breitbandverstärker im Eigenbau würde ich
> mich gar nicht einlassen, denn dann schlägt sofort das Murphysche
> Gesetz zu: Alle Transistoren schwingen, es sei denn, man verbaut
> sie in einem Oszillator. ;-)

Das kenn ich auch ;-)

Autor: Packover (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> [...]braucht die BNetzA nicht einmal einen Peilwagen schicken, weil sie
> das von ihren verschiedenen Feststandorten aus noch peilen können...
> [...]

Das kann ich irgendwie nicht glauben, dass die BNetzA Feststationen 
betreibt um Sender zu Orten...

Dann müssten es pro Stadt ja schon mehrere sein um ein kurzes Signal zu 
orten.

Bzw. wenn ich einen selbergebauten Sender mit ein paar wenigen Watt 5min 
in Betrieb habe, kann ich mir nicht vorstellen dass sie mich dann schon 
gepeilt haben.

Ist es nicht so dass wenn Probleme (Anzeigen) auftreten/aufkommen dass 
sie dann mit dem Messwagen in das Gebiet fahren? Bis dahin sollte der 
Sender dann wieder aus sein ;-)

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Packover schrieb:
>> [...]braucht die BNetzA nicht einmal einen Peilwagen schicken, weil sie
>> das von ihren verschiedenen Feststandorten aus noch peilen können...
>> [...]
>
> Das kann ich irgendwie nicht glauben, dass die BNetzA Feststationen
> betreibt um Sender zu Orten...

Hab ich aber auch schon öfters gehört, sicher nicht gleich an jedem 
Sendemast, aber eben punktuell.

> Bzw. wenn ich einen selbergebauten Sender mit ein paar wenigen Watt 5min
> in Betrieb habe, kann ich mir nicht vorstellen dass sie mich dann schon
> gepeilt haben.

Glaube ich auch nicht :)

> Ist es nicht so dass wenn Probleme (Anzeigen) auftreten/aufkommen dass
> sie dann mit dem Messwagen in das Gebiet fahren? Bis dahin sollte der
> Sender dann wieder aus sein ;-)

Es könnte auch ein stinknormaler Polo oder Kombi sein, man brauchte ja 
quasi nur nen kleinen Empfänger.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Packover schrieb:

> Das kann ich irgendwie nicht glauben, dass die BNetzA Feststationen
> betreibt um Sender zu Orten...

Das Ganze war auch mehr ein Spaß, der die potenzielle Reichweite
von einigen Watt auf UKW verdeutlichen sollte.  Manche Leute haben
da einfach mal falsche Vorstellungen.

Was ich an dieser Stelle gern wiederhole: mit 1,5 W HF auf 145 MHz
bin ich mit einer lambda/4-Antenne vom Brocken (der natürlich
zugegebenermaßen sehr schön frei steht) bis zum Collm-Relais bei
Oschatz gekommen, das sind ca. 200 km.  Wenn man auf UKW einen
hindernisfreien Pfad hat, dann dämpft das bisschen Atmosphäre eher
wenig.

> Bzw. wenn ich einen selbergebauten Sender mit ein paar wenigen Watt 5min
> in Betrieb habe, kann ich mir nicht vorstellen dass sie mich dann schon
> gepeilt haben.

Bei den hier angesprochenen Einsatzzwecken ging es aber nicht nur um
5 min ,,Probebetrieb'', sondern um zumindest mehrstündigen wenn nicht
gar permanenten Betrieb.

> Ist es nicht so dass wenn Probleme (Anzeigen) auftreten/aufkommen dass
> sie dann mit dem Messwagen in das Gebiet fahren?

Ja, aber die erkennst du in der Regel auch nicht so ohne weiteres,
zumindest nicht ohne intensive Beobachtung des Straßenverkehrs.  Ich
bin letztens mal mehr zufällig hinter so einem Wagen hinterher
gefahren, erst beim Halt an der Kreuzung wurde mir der Zweck des vor
mir stehenden Fahrzeugs klar.  Außer einem kleinen ,,Buckel'' im Dach
war da äußerlich erst einmal gar nichts zu erkennen.

Autor: Packover (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was haben die ihren Messwägen drinne?

Warscheinlich nur einen Spektrumanalyzer der durch das 'gestörte' band 
sweept, oder?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Packover schrieb:
> Was haben die ihren Messwägen drinne?

Keine Ahnung, hab da noch nicht reingeguckt.  Wenn ich mich recht
erinnere (ist schon eine Weile her), dann waren da irgendwelche
19-Zoll-Gestelle drin.  Vermutlich Spekki und alternativ einen
,richtigen' Empfänger (vielleicht SDR, dann kann man auch Wasser-
falldiagramm und sowas darstellen).

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg Wunsch schrieb:

> Keine Ahnung, hab da noch nicht reingeguckt.  Wenn ich mich recht
> erinnere (ist schon eine Weile her), dann waren da irgendwelche
> 19-Zoll-Gestelle drin.  Vermutlich Spekki und alternativ einen
> ,richtigen' Empfänger (vielleicht SDR, dann kann man auch Wasser-
> falldiagramm und sowas darstellen).

Das war sicher so ein schöner VW-Transporter mit unübersehbarem 
Antennenaufbau? ;)

Aber keine Ahnung wie sowas jetzt gemacht wird.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:

> Das war sicher so ein schöner VW-Transporter mit unübersehbarem
> Antennenaufbau? ;)

Transporter ja (ob VW, weiß ich nicht mehr), aber siehe oben:
völlig unauffälliges Fahrzeug.  Nichts mit riesigem Antennenaufbau,
sondern nur ein kleiner Buckel im Dach, unter dem vermutlich
irgendwelche Antennen montiert waren.  Ich denke, dass man da
irgendwie auch größere Antennenkonstruktionen montieren konnte,
aber auf den ersten Blick war davon nichts zu sehen.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Packover schrieb:
> Was haben die ihren Messwägen drinne?


Da ist RFT drinne (Richtig Feine Technik). Das meine ich ernst, zwar nix 
DDR-RFT, doch mit den Empfängern kann man wohl noch Glühwürmchen orten 
;-)
Klar, auch Spektrum und das ganze Geraffel, aber eben mit einer echt 
professionellen Empfindlichkeit. Einen 0,1Watt-Störsender orten die 
damit mit links aus großer Entfernung. Allerdings nur auf Anforderung. 
Will sagen, wenn durch einen selbstgeprömpelten oder nach Schulhoftipps 
umgebauten Sender andere gestört werden, können die sich bei der BNetzA 
beschweren, selbige schicken dann die Hörnerwagen! Von da an ist es nur 
noch eine Frage der Zeit, und die grünen Männchen (heute viele ja schon 
dunkelblau) zeigen unfreundlich Papierchen vor und stürmen die Bude. 
Alles was verdächtge Technik ist wird kassiert und man steht ziemlich 
blöd da. Der Einsatz kostet dem Steuerzahler natürlich irre Geld, das 
darf man dann auchnoch ersetzen. Und zur Abschreckung kommt nochwas oben 
drauf!

Also, um den billigen Transmitter im Auto auf taugliche Werte zu 
bringen, kann man sowas schon riskieren, als Dauersender für die ganze 
Wohnbaracke, ist das dagegen schon ein Tanz auf dem Vulkan!

Old-Papa

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es wurden stationäre Überwachungsempfänger aufgebaut. Wohl in jeder 
größeren Stadt. Die werden dann über ein Zusatzmodul aufeinander 
synchronisiert, so daß die jeden Sender recht genau orten können. Über 
Laufzeit, nicht Signalpegel.

Was denkt ihr womit sich Schäuble den ganzen Tag beschäftigt? Nette 
Prospekte vom Vertreter von R&S lesen z.B.


Man sollte nicht so ahnungslos sein. Die Leute des MfS und anderer 
netter Einrichtungen haben sich alle wohlige Plätzchen gesucht. Der 
Deusche ansich ändert sich nicht.


Gruß -
Abdul

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt da auch noch die AWACS. Die sind doch wohl oben und können 
sicher auch das Haustelefon abhören.(?)Und die Amis haben Satelliten, 
mit denen können sie bei Nacht und Regen 5m unter die Erdoberfläche 
gucken. Das war Stand vor 10 Jahren, nach dem 11.Sept. über Afghanistan! 
Stand in der C't-Zeitung.
Also, schön aufpassen!

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael_ schrieb:
> Es gibt da auch noch die AWACS. Die sind doch wohl oben und können
> sicher auch das Haustelefon abhören.(?)Und die Amis haben Satelliten,
> mit denen können sie bei Nacht und Regen 5m unter die Erdoberfläche
> gucken. Das war Stand vor 10 Jahren, nach dem 11.Sept. über Afghanistan!
> Stand in der C't-Zeitung.
> Also, schön aufpassen!

Awacs gegen "Piratensender"? Und Satellieten 5m unter die Erde 
sehen....? Wovon träumst Du nachts?

Old-Papa

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael_ schrieb:
> Es gibt da auch noch die AWACS. Die sind doch wohl oben und können
> sicher auch das Haustelefon abhören.(?)

lol Das geht viel einfacher und komfortabler über deinen 
Telefonanbieter.

> Und die Amis haben Satelliten,
> mit denen können sie bei Nacht und Regen 5m unter die Erdoberfläche
> gucken. Das war Stand vor 10 Jahren, nach dem 11.Sept. über Afghanistan!
> Stand in der C't-Zeitung.
> Also, schön aufpassen!

Das halte ich für ein Gerücht. Und das das in der c´t stand auch noch.

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:

>> Und die Amis haben Satelliten,
>> mit denen können sie bei Nacht und Regen 5m unter die Erdoberfläche
>> gucken. Das war Stand vor 10 Jahren, nach dem 11.Sept. über Afghanistan!
>> Stand in der C't-Zeitung.
>> Also, schön aufpassen!
>
> Das halte ich für ein Gerücht. Und das das in der c´t stand auch noch.

Könnte ein Gerücht sein oder ne völlig verstümmelte Info. Aber technisch 
sehe ich bei entsprechender Frequenzwahl kein Problem. Letztendlich 
haste einfach nur einen Brechungskoeffizienten zwischen Atmosphäre und 
Erde und den darunter liegenden Hohlräumen. Es gibt diverse extrem 
tieffliegende Satelliten und schau dir mal die Statistik der 
Shuttle-Starts zivil/militärische Nutzung an! Dann weißt du was abgeht.

Das sie sowas interessieren würde, davon kann man ausgehen. Sicherlich 
sind da schon zig Millionnen Dollar versuchsweise in diverse Firmen 
gepumpt worden.

Das Prozedere ist bei den Amis seit Jahrzehnten immer das Gleiche: Mit 
der Gießkanne aus DARPA das Geld in halbwegs vernünftig fundierte 
Forschungsideen verteilen und dann den Rahm abschöpfen. Machen sie 
ständig so!
Und neuerdings bekommen sie die Ergebnisse sogar gleich praktischerweise 
geschenkt. Siehe z.B. die Rennen für autonome Fahrzeuge.


Hier als Referenz aus http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenradar zitiert:
"Die Raumsonde Mars Express untersucht mit dem Radar MARSIS den 
Marsboden in einer Tiefe von bis zu 5 km. Der Abstand der Antenne zum 
Boden beträgt mehr als 300 km bis maximal 800km. MARSIS ist auch in der 
Lage, die Ionosphäre zu sondieren. Die Messfrequenz liegt bei 1,8–5 MHz, 
0,1–5 MHz bei Ionosphärenmessung."


Erdölsuche ist eine ganz praktische Anwendung...



Gruß -
Abdul

Autor: Michael_ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich freue mich auf die Resonanz. Ich werde versuchen die Literatur zu 
den Spionagesatellit zu finden.
Aber das hier geht auch in die Richtung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Keyhole
Bei KH-12 ---
>um Hitzequellen und getarnte bzw. unterirdische Ziele lokalisieren und 
>identifizieren zu können.

Autor: Gilb (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zur üblichen Ausstattung eines Funkstörmessfahrzeugs gehören ein 
Weitbreichsempfänger mit zuverlässiger Pegelmesseinrichtung und einer 
Möglichkeit zur Panoramadarstellung im Frequenzbereich. Die in letzter 
Zeit in größerer Zahl auf dem Gebrauchtmarkt erscheinenden Empfänger 
ICOM R9000 und Spektrumanalysatoren HP 8591E sind im Rahmen der 
Modernisierung dieser Fahrzeuge ausgesondert worden. Außerdem war bisher 
zumeist ein Funkmessplatz wie R&S CMT oder Schlumberger Stabilock 4040 
an Bord, um auffällige Funkgeräte gleich vor Ort überprüfen zu können. 
Ein TV-Messempfänger gehörte ebenfalls zur Ausstattung. Dazu noch eine 
große Batterie mit Wechselrichter, bequemer Drehsessel, Standheizung und 
diverse Meßantennen für den ausfahrbaren Mast mit "Armstrong-Rotor"... . 
Schon vor etwa 10 Jahren gab es übrigens die ersten unauffällig weißen 
Fahrzeuge, z.T. auch als Kombilimousinen mit einer Art "rundem 
Kindersarg" (Peilantenne mit flachem Kunststoffradom) auf dem Dach. Die 
fernbedienten ortsgebundenen Empfangssysteme gibt es schon seit etwa 20 
Jahren; sie sind in der Zwischenzeit mehrfach modernisiert worden.

Ein Sender mit 100mW an einer Groundplane-Antenne in etwa 2m Höhe über 
dem Erdboden ist im freien Feld übrigens aus bis zu 8km Entfernung 
erfaßbar.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gilb schrieb:

> Ein Sender mit 100mW an einer Groundplane-Antenne in etwa 2m Höhe über
> dem Erdboden ist im freien Feld übrigens aus bis zu 8km Entfernung
> erfaßbar.

Ich nehme mal an, du meinst damit einen bei ca. 100 MHz, ja?

Ich habe das Fahrzeug übrigens neulich mal wieder vor mir gehabt.
Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man die Halterung für den
zusätzlichen möglichen Antennenaufbau (,,Geweih''), davon ist so
nur ein kleiner Stummel am hinteren Ende des Daches zu sehen.  Die
Scheiben sind nett getönt :), am Innenleben kann man daher nicht
teilhaben.

Autor: Carsten Sch. (dg3ycs)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,

Also zu den Amis und Awacs möchte ich jetzt nichts weiter sagen, denke 
mir nur meinen Teil zu Weltverschwörungtheorien. (Wobei es tatsächlich 
Satelliten Gibt die "in die Erdoberfläche" sehen können. Nur bezieht 
sich das "Sehen" nicht auf Fotographische Abbildungen ala Hollywood, 
sondern rein auf die Bodenbeschaffenheit (Dichte und Hohlraum) - 
Einfache Bunker könnte man so z.B. aufspüren. Möglich das da einer 
einfach was falsch verstanden hat!)

Zur BNETZA.
Also die BnetzA besitzt tatsächlich ORTSFESTE Peilstationen. Sind über 
das ganze Bundesgebiet verteilt und im Normalfall in der Lage eine 
Mobilstation mit einer Sendleistung im einstelligen Wattbereich 
Flächendeckend zu Orten.
Standorte sind z.B. Sendetürme der Telekom (nicht jeder), aber nicht 
nur. Genaue Standorte sind VS). Die Peilung erfolgt durch Kreuzpeilung 
unter Messung der Phasendifferenz. Die Messtellen sind Automatisiert und 
syncronisiert und können in den Funkkontrollmesstellen abgefragt werden.

Für die Peilung mit einer "hohen Genauigkeit" (Unter Idealbedingungen 
einige 100m2) reicht unter bestimmten vorraussetzungen eine Sendezeit 
von < 1s! (Wenn ein Störsignal erwartet wird und die Sendefrequenz 
bekannt ist. Zum beispiel jemand auf einem Feuerwehrkanal mit PrivatFuG 
immer die Melder auslöst) Die Nahpeilung mit KFZ erfolgt oft nur 
Beweissicherung!
(Da die Fernpeilung durch Reflexionen auch mal falsche Ergebnisse 
liefern kann und auch nicht so genau ist das man es auf eine einzige 
Wohnung eingrenzen Kann. Der Straßenzug/Block geht aber schon manchmal)

Wobei aber nicht nur die BnetzA Störungen ortet. Was viele nicht wissen: 
Auch die Landespolizeien haben Fachabteilungen die "Funktechnisch 
aufklären". Zu diesem Zweck haben diese EBENFALLS Zugriff auf die 
Ortsfesten Stationen der BnetzA sowie auch eigene Messfahrzeuge.
Die Abteilungen haben zum einen natürlich den Zweck polizeiliche 
Ermittlungen mit technischen Mitteln zu unterstützen -genaueres tut hier 
nichts zur Sache- aber auch den ganz klaren Auftrag Funkstörungen mit 
Auswirkung auf den BOS - Funk (Umgangssprachlich: Polizeifunk) 
aufzuklären und zu beseitigen.

Zu den Messfahrzeugen (Beschreibe jetzt mal für Pol & BnetzA 
gemeinsam!)sollte vieleicht sollte man auch auch erwähnen, das es nicht 
nur eine Art von Fahrzeug gibt! Es gibt die reinen Messfahrzeuge die 
immer recht auffällig sind und hauptsächlich den Auftrag haben 
routinemäßig (Angekündigt) Sendeanlagen zu kontrollieren und "normale" 
Funktörungen (manchmal komische Stimmen aus dem Radio oder Streifen im 
TV)aufzuklären. Hierzu sind diese hauptsächlich mit den Oben genannten 
"normalen HF-Meßgeräten & Funkmessplatz ausgestattet.
Peilen ist hiermit möglich, aber nur sehr rudimentär mit Drehen der 
Antenne und Feldstärkeauswertung. GEschieht aber meistens nur wenn die 
zu einer gemeldeten Funktstörung rausfahren und den Ort Störaussendung 
finden wollen (Oft Alte Vergessene TV-Empfangsverstärker die immer noch 
am Saft sind und plötzlich durchdrehen, billigste China Schaltnetzteile, 
oder -wenn auch heute nicht mehr so oft- CB Funker!)

DAnn gibt es noch die oft wesentlich unauffälligeren Peilfahrzeuge, die 
mit richtigen Peilempfängern und entsprechender Antenennenanlage 
Ausgestattet sind (In der Regel wohl Prinzip Goniometerpeilung). 
Zusätzliche Messaustattung ist an Bord um Beweissicherung vorzunehmen.
(Zum beispiel Feldstärke um auf die Sendeenergie zurückschließen zu 
können oder Spekki um einen HF-Fingerprint des Gerätes erstellen zu 
können)
Aber durchaus auch andere lustige Spielereien.

Dann gibt es noch die reinen Peilfahrzeuge, wo es wirklich nur darum 
geht ein Signal zu verfolgen. Die erweiterte Beweissicherung 
hinsichtlich der HF-Geräte ist da zweitrangig bis gar nicht möglich. Es 
könne ja auch eigene Peilsender sein ;-) Diese kenne ich aber nur von 
Polizeilichen Dienststellen. Bei der BnetzA sind die mir bisher noch 
nicht über den Weg gelaufen!

Diese Fahrzeuge können von Offensichtlich über teilgetarnt (So 
unauffällig wie Möglich durch einfache Abdeckung/geschickte Montage 
auffälliger Bauteile ohne Aufwendige zusätzliche Tarnmaßnahmen) bis voll 
Vertarnt sein. So kann zum Beispiel ein Peil-KFZ der einer Polizeilichen 
Dienststelle durchaus ein durchschnittlicher Mittelklasse-PKW mit hinter 
der Kunststoffschürze des Stossfänger versteckten Hilfsantennen sein! 
Von aussen ABSOLUT nicht mal als solches zu erahnen.

Aber um noch mal auf den vorhergehenden Beitrag einzuhgehen:
>Zur üblichen Ausstattung eines Funkstörmessfahrzeugs gehören ein
>Weitbreichsempfänger mit zuverlässiger Pegelmesseinrichtung und einer
>Möglichkeit zur Panoramadarstellung im Frequenzbereich. Die in letzter
>Zeit in größerer Zahl auf dem Gebrauchtmarkt erscheinenden Empfänger
>ICOM R9000 und Spektrumanalysatoren HP 8591E sind im Rahmen der
>Modernisierung dieser Fahrzeuge ausgesondert worden.

So einen habe ich hier am Schreibtisch stehen. Bilder anbei:
(Leider habe ich gerade nur meine Handycam zur Hand)
Hier bei handelt es sich wie schon gechrieben um einen Umgerüsteten HP 
Spektrum Analyzer, (Umrüstung: andere Firmware, Antennenvorverstärker 
und Weiche hinten eingebaut, Fernsteuerausgang für den IC R9000)
Dieser Spektrum Analyzer kann den Receiver KOMPLETT fernsteuern und hat 
zusätzlich zu den normalen Spekki-Möglichkeiten noch optionale Programm 
speziell für die Funkmessung. Sämtlicher Bedienungsschritte des Gerätes 
werden nur am Spektrum Analyzer durchgeführt. Wobei dies aber auch nicht 
am Gerät selbst erfolgte, sondern mittels einer PC Tastattur, externem 
Drehrad und Anzeige auf einen extra großen Bildschirm. Beide Gerät waren 
zusammen in einem großen 19" Rack untergebracht und normalerweise hinter 
Klappen Verborgen. Das Gesamtgerät ist also eigendlich von aussen nur 
eine "Grey-Box" mit Anschlüssen für Monitor, Tastatur, LSP, und Antenne.

Aber genug der Abschweifungen zur Funküberwachung und BTT:
Sofern das Spektrum des Kleinsttransmitters einigermaßen Sauber ist, 
wird eine Leistungserhöhung um eine oder auch zwei Zehnerpotenzen wohl 
keine Probleme mit sich bringen. Ob man Damit nun 5m oder 50m weit kommt 
ist dann egal. Kritisch wird es erst wenn das Spektrum nicht sauber ist 
und auch ausserhalb des Radiobandes Leistung abgestrahlt wird.
Wenn es dumm Läuft kann es dazu kommen das man sich vieleicht in der 
Nähe einer BOS Relaiseingabe aufhält und genau eine Störaussendung auf 
der Eingabefrequenz liegt. Dann beschallt man die Sicherheitskräfte des 
ganzen Kreises mit seiner Musik ohne es zu merken. Denn auch eine 
Sendereichweite von 200m kann zuviel sein wenn man auf dem 
Rathausparkplatz steht und die Relaisstelle auf dem Rathausdach!

Gruß
Carsten

Autor: 7thGuest (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Was haben eigentliche diese FM-Modulatoren, die man im Auto in die 
Antennenleitung einschleift, für eine Leistung?

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
7thGuest schrieb:
> Was haben eigentliche diese FM-Modulatoren, die man im Auto in die
> Antennenleitung einschleift, für eine Leistung?

Antennenleitung? FM-Modulatoren?
Was meinst Du?

Old-Papa

Autor: 7thGuest (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hab ich mich jetzt echt so missverständlich ausgedrückt?

z.B.
http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=53024

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
7thGuest schrieb:
> Hab ich mich jetzt echt so missverständlich ausgedrückt?
>
> z.B.
> http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=53024

Aha, da hatte ich wohl ne Bildungslücke....
Die Leistung wird wohl nur im Nanowatt-Bereich liegen. Der Vorteil 
dieser Dinger ist sicher der direkte Zugang zum Radio (beim Transmitter 
muss das Signal ja erstmal raus aus dem Auto zur Antenne) Allerdings ist 
die Bedienung im eingebauten Zustand (irgendwo unter dem 
Armaturenbrettgeraffel) eher unmöglich.
Am besten ist un bleibt immernoch das Nachrüsten einer Buchse im 
Autoradio. Neuere Autoradios haben hinten ja schon oft den Eingang 
eingebaut (bzw. vorgerüstet) doch die wenigsten Anwender wissen das....

Old-Papa

Autor: 7thGuest (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Allerdings ist
> die Bedienung im eingebauten Zustand (irgendwo unter dem
> Armaturenbrettgeraffel) eher unmöglich.

Muss man ja auch nicht, die Frequenz ist ja fest. (DIP-Schalter)

> Am besten ist un bleibt immernoch das Nachrüsten einer Buchse im
> Autoradio. Neuere Autoradios haben hinten ja schon oft den Eingang
> eingebaut (bzw. vorgerüstet)

Neuere Autoradios haben vorne einen AUX-Eingang.

Autor: Old Papa (old-papa)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
7thGuest schrieb:

> Muss man ja auch nicht, die Frequenz ist ja fest. (DIP-Schalter)
>

Muss man doch, wenn man in Gegenen kommt, wo genau der im Heimatdorf 
noch freie Kanal besetzt ist. Iche habe Transmitter im Navi (Navigon 
8110) und da musste ich schon gelegentlich "umswitchen", da ein 
Radiosender reingedrückt hat. :-(

> Neuere Autoradios haben vorne einen AUX-Eingang.

Och wieder wahr! Doch viele bröseln herum ohne mal vorher in die 
Unterlagen vom Radio zu schaunen. Bei meinem Vorgängerauto war das auch 
so. Ich wollte Buchse nachrüsten, also Radio raus und siehe da, war 
alles schon vorhanden, aber eben hinten als Kabelpeitsche.

Old-Papa

Autor: +++ (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> Neuere Autoradios haben vorne einen AUX-Eingang.
>
>Och wieder wahr! Doch viele bröseln herum ohne mal vorher in die
>Unterlagen vom Radio zu schaunen.

Dann muss es aber auch irgendwie mittels Bedientasten möglich sein, 
diesen Eingang zu aktivieren. Wenn da nix ist, muss man den Radio auch 
nicht ausbauen um eine Buchse zu suchen.

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gestern kam meine Reichelt-Bestellung, inkl. FM-Transmitter.

Natürlich gleich mal aufgeschraubt und gestaunt das da ne echte Antenne 
aus Draht drin ist. Wenn auch saumäßig befestigt Oo

Mal schauen was man damit schönes anstellen kann ;)

Autor: ASCII-Zeichnung (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kannst mal erzählen welcher das ist? bestellnummer?

Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ASCII-Zeichnung schrieb:
> Kannst mal erzählen welcher das ist? bestellnummer?

Das ist der stabo minix (Bestell-nr. genauso), für ca. 10,-

Autor: Simon (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:
  • preview image for 1.jpg
    1.jpg
    2,8 MB, 2038 Downloads
  • preview image for 2.jpg
    2.jpg
    2,87 MB, 1396 Downloads

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo. ich habe auch diesen Transmitter,ist heute gekommen

(scheint jedenfalls der selbe zu sein da Display, Jede taste incl input 
an der selben Stelle liegen)

Und ich bin auch wirklich grauenhaft entsetzt,selbst bei Zimmeranlage 
sind 10 cm abstand zur antenne zuviel, ich würde das ding gerne bei mir 
auf den Schreibstisch legen oder so,und im Auto verliert das Radio 
einfach alle 10 sekunden das Signal und ändert Automatisch den Sender.

könnt ihr von den mir angehengten Bildern von Björn Scherler (silmares)
genug erkennen um mir zu sagen was ich überbrücken muss?

und mir ist noch etwas aufgefallen, in das Ding tut man entweer 2 - 1,5v 
Batterien rein ODER man nimmt den beigelegten kfz Zigarettenanzünder, wo 
aber als outrut 5 Volt

(ja da steht wirklich Outrut) :D
http://img13.imageshack.us/img13/50/outev.jpg

das bedeutet doch das er über die 5 volt schonmal stärker sendet oder?
was kann ich denn da Maximal ranhengen an volt,ohne das er durchbrennt?

Autor: Abdul K. (ehydra) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde aus der Qualität der Beschriftung auch auf die anderen 
Qualitäten schließen! Also Vorsicht!

Autor: Daniel (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo!

Ich habe den gleichen Transmitter wie Simon und ein gutes Stück weiter 
oben Björn Scherler.

Komischerweise habe ich im Originalzustand eine Sendereichweite in super 
Qualität von ca. 10m in der ganzen Wohnung auch durch drei Wände.
Draussen auf der Straße noch in 30m Entfernung zu empfangen. Dann aber 
schon verrauscht.

Was mir gleich aufgefallen ist dass meine Kabel andersrum angelötet 
sind.
Aussen schwarz, dann rot, dann weiß. Also schwarz und weiß vertauscht.
Kann es daran liegen?

Unabhängig davon, hat jemand das Teil schon modifiziert?

MfG
Daniel

Autor: Johannes T. (johnsn)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier ein Link, der auch zum Thema passt:

http://leo.sprossenwanne.at/index.php/dntmusicflytuning

Das modifizierte Gerät ist ein dnt Musicfly SD. Leo (der Typ ausm Link) 
hat sich so beholfen, dass er einfach eine 75cm-Antenne vor den 
Dämpfungsgliedern angelötet und diese ausm Gehäuse rausgeführt hat.

Ich hab bei meinem Musicfly die Dämpfungsglieder am PCB überbrückt (also 
die betroffenen Bauteile rausgenommen und den RF-Ausgang vom FM-Chip 
(NS741 - 
http://scheme.dring.ro/wp-content/scheme/2008/05/n...) 
direkt auf den Antennenanschluss gefädelt). Die Antenne sitzt in diesem 
Fall direkt im Zylinder des 12V-Anschlusses (leicht erkennbar an der 
Induktivität). Hat mehr als die 10-fache Sendeleistung gebracht ohne 
einer zusätzliche Antenne, die man ausm Gehäuse führen muss.

Dieser Beitrag ist gesperrt und kann nicht beantwortet werden.