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#896424
Hallo, nach der Schaltung auf Seite 9 im Datenblatt von ON Semi (Anhang) habe ich einen Schaltregler aufgebaut. Das Netzteil soll zum Testen von Audio-Endstufen herhalten. Daher sind +-30V mit einer Leistung von etwa 30W angepeilt. Im Moment habe ich das SNT als Gegentaktwandler verdrahtet. Die Transisitoren (400V/8A) und der Trafo stammen aus einem PC Netzteil. +12V liegen am dicken GND Anschluss des Trafos an, die Kollektoren der Treiber NPNs an den beiden 12V Anschlüssen. Zwei Versuche habe ich so durchgeführt: 1. Der Mittelabgriff der ehem. Primärwicklung bildet GND, die beiden Wicklungsenden führen in eine Doppelschottkydiode und durch eine Drossel in einen Elko. So kann ich Spannungen von bis zu 25V einstellen und belasten, bevor sich der Regler "überschlägt". 2. Da ich eine symmetrische Ausgangsspannung haben möchte, schließe ich an die beiden Wicklungsenden einen Brückengleichrichter mit zwei Elkos an. Der Feedback läuft dann über die positive Spannung: Die positive Spannung wird geregelt, die negative nicht. Ich habe erwartet, dass die negative Spannung mit der positiven bis auf das Vorzeichen identisch ist. Gleiche Windungszahl, gleiche Drahtdicke etc. Im PC-Netzteil werden aus beiden Windungen ja auch die positiven Halbwellen herausgepickt um eine Gleichspannung mit doppelter Ripplefrequenz zu erhalten- ginge ja nicht wenn die Spannungen unterschiedlich wären. Ist das gesamte Konzept falsch und kann ich das Ziel nur mit einem Sperrwandler erreichen? Würde ich aufgrund EMV und Snubber etc. ungerne. Oder habe ich einen Fehler in der Schaltung? Grüße, Marco

