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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Komplettes Solar-Versorgungsmodul im Selbstbau


Autor: Alex Chili (habanero)
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Moin,

ich hab das im Anhang abgebildete Projekt geplant. Allerdings wurde mir 
jetzt schon öfters gesagt, dass man generell die Finger von Li-Ion 
nehmen soll. Aber der LT1512 ist ja speziell dafür gedacht.

Daher würde ich mich über eine Einschätzung bzw. generelle Vorschläge 
sehr freuen.

Dank & Gruß,

Alex

Autor: Fred (Gast)
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aus dem Bild wer'd ich nicht schlau!

Ferd

Autor: Alex Chili (habanero)
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Soll halt ne Art Blockschaltbild sein. Was verstehst du genau nicht?

Autor: Philipp Burch (philipp_burch)
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Alex Chili wrote:
> Moin,
>
> ich hab das im Anhang abgebildete Projekt geplant. Allerdings wurde mir
> jetzt schon öfters gesagt, dass man generell die Finger von Li-Ion
> nehmen soll. Aber der LT1512 ist ja speziell dafür gedacht.

Mit welcher Begründung? Es hat schon seinen Grund, warum LiIons, bzw. 
LiPos immer mehr eingesetzt werden. Erfordern halt etwas sorgsameren 
Umgang in Bezug auf die Ladeschaltung.

> Daher würde ich mich über eine Einschätzung bzw. generelle Vorschläge
> sehr freuen.

Schaut doch gut aus. Ob es sinnvoll ist, kommt halt auf den 
Anwendungszweck an. Und ob's funktioniert hängt von der Umsetzung ab, 
Blockschaltbilder zu malen ist ja nicht so kompliziert ;)

Autor: Alex Chili (habanero)
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Begründung war die Brandgefahr, etc.
Aber ich denke, dass der LT1512 dafür doch gut geeignet scheint.

Anwendung ist die Stromversogrung bei einem Wanderurlaub. Also das Laden 
von Akkus für die Digicam und Handys über USB-Stromvers.

Das Blockschaltbild funktionierend umzusetzen schaffe ich schon, 
allerdings bin ich über allgemeine Verbesserungsvorschläge, bspw. um die 
Zuverlässigkeit zu erhöhen, sehr dankbar.


EDIT: Unter 0°C wirds nicht, wo ich hinmöcht ;)

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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Liion sind halt bei unter 0° nicht mehr zu gebrauchen, sonst aber sehr 
praktisch ;)

Autor: Fasti (Gast)
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Hallo!

Beachte aber bei LiIon/LiPo, dass bei Reihenschaltung unbedingt ein 
Balancer erforderlich ist, der dafür sorgt, dass die einzelnen 
Zellenspannungen nicht durch driften der Akkus über 4,2V pro Zelle 
steigt.
Außerdem muß verhindert werden, dass die Zellspannung unter 3V sinkt, da 
auch dadurch der Akku geschädigt wird. Das merkt man allerdings immer 
erst beim nächsten Aufladen, weil dann kann es bumm machen, wenn man 
ohne Vorkonditionierung den Akku mit 0,5-1C lädt.

Grüße

Fasti

Autor: Alexander S. (boostar)
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Wenn man LiIon mit integrierter Protektorschaltung kauft kann man sich 
einiges an Nerven beim Aufbau sparen. Vor allem kosten die auch nicht 
mehr. Die Schaltung verhindert nämlich Über- und Unterspannung.
Balancer sind soweit ich weiß bei langsamen Laden nicht nötig.

Autor: Alex Chili (habanero)
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Das sind genau die Punkte, die ich geklärt haben möchte, bevor ich 
anfange zu bauen :)
Ich bekomme ja sowieso keinen konstanten Ladestrom, da die Solarzelle 
nie gleichmäßigem Licht ausgesetzt ist. Dadurch lade ich die Akkus ja 
relativ langsam.

Allerdings ist die integrierte Reglerschaltung wohl sehr sinnvoll. Wie 
erkenne ich denn, ob ein Akku so eine Schaltung integriert hat? Denn 
eig. wollte ich Handyakkus nehmen, da es diese in so vielen 
verschiedenen Bauformen gibt, dass da wohl am ehesten eine passende 
dabei ist.

Autor: Alex Chili (habanero)
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kann mir denn keiner bei der akkuwahl weiterhelfen und/oder tipps geben?

Autor: Hagen Re (hagen)
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>Liion sind halt bei unter 0° nicht mehr zu gebrauchen, sonst aber sehr
>praktisch ;)

Diese Aussage trifft aber nicht auf LiPos zu. Im Vergelich zu anderen 
Technologien wie NiMh, NiCd sollte man sogar LiPo bevorzugen da diese 
eben unter 0 Grad noch wesentlich besser arbeiten.

Mit bischen Sachverstand und entsprechender Elektronik sind LiPos 
genauso sicher zu handhaben wie jede andere Technologie, ich mein es 
gibt ja nun genügend Hersteller von Lade-/Protectorschaltungen für 
LiPo/LiIo. Und letzendlich sollte man auch die relativen Kosten zb. 
fertig konfektionierter Akkus mit Schutzschaltung zu den anderen Kosten 
wie Solarpanel usw. in Betracht ziehen. Da relativieren sich die 25 Euro 
für die Akkus und Elektronik sehr schnell.

Ich baue zZ. ebenfalls eine Minisolaranlage für meine Wetterstation und 
setze mit Absicht LiPos ein.

Gruß Hagen

Autor: Alex Chili (habanero)
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Wo gibt es denn Akkus, bei denen so eine Balance-Schaltung integriert 
ist? Bzw. könnte ich so eine doch auch mit einer Zener-Diode 
realisieren, oder?

Ich denke, die Ladeschaltung mit dem LT1512 ist schon gut geeignet für 
meine Zwecke. In einem "erweiterten" Datenblatt stehen auch explizite 
Beschreibungen für Li-Ion / Polymer Ladeschaltungen.

Dann bleibt wirklich nur die Frage mit dem "Balancer" offen.

Ich würd mich über eure Hilfe freuen...

Autor: Hagen Re (hagen)
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Wozu Balancer ?
Deine bisherigen Aussagen sind viel zu dürftig. Welche Spannungen 
benötigst du, wieviel Strom soll fließen und was für Solarpanele willst 
du verwenden. Das sind schon wichtige Fragen die man sich vorher, also 
bevor du dir Gedanken über Akkus und Ladetechnik machst, beantworten 
sollte.

Ich bervorzuge eher eine Parallelschaltung von Akkus um deren 
Ladespannung so gering wie möglich zu halten und damit die Solarpanele 
besser ausnutzen zu können. Hintendran kommt dann für die Elektronik ein 
Stepup Wandler mit hohem Wirkungsgrad und geringstem Eigenstrombedarf. 
Aber das hängt eben stark vom Verbraucher ab.

Gruß Hagen

Autor: Alex Chili (habanero)
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In dem "Blockschaltbild" im ersten Beitrag steht doch alles drin, was 
ich vorhabe. Die Parallelschaltung ist nen echt guter Tipp.

Was brauchst du denn für zusätzliche Angaben?

Autor: Hagen Re (hagen)
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sorry habe ich übersehen, wobei ich mich frage warum du mit LiPo/LiIo 
und NiMH arbeiten möchtest, ist doch redundant.

Ich würde die 17V des Solarpanels per SEPIC Wandler auf exakte 4.2V + X 
bringen, danach ein LiPo Lader und danach die LiPos.
Eventuell findest du sogar einen SEPIC Wandler (Kombination aus Stepup 
und Stepdown) der gleichzeitig auch als LiPo Lader verwendet werden 
kann, ich denke sowas schonmal in irgendeinem Datenblatt gesehen zu 
haben.

Die 2.7 bis 4.2V aus dem Lipo dann weiterverarbeiten mit Stepups auf 5V 
für USB, wobei ich das komplett weglassen würde und USB aus dem Bus 
versorgen würde, statt selber das zu machen. Heist, sobald USB am PC 
angeschlossen ist versorgt sich die USB Schaltung aus dem PC und nicht 
aus deinen Akkus.

Ergo verbleibt:

Solarpanel -> SEPIC Stepup/Down Wandler auf 4.2 Volt als LiPo Lader 
aufgebaut -> LiPos parallel geschaltet oder gleich nen ordentliches LiPo 
Pack gekauft für 3.7 Volt. Falls es keinen solchen SPIC Wandler gibt 
folgt nach diesem eben ein LiPo Lader mit integrierter Protection. NiMH 
Teil fällt komplett weg, verstehe nicht warum diese Redundanz noch 
notwengi ist.
USB teil fällt ebenfalls weg da der USB Teil Bus powered aufgebaut wird 
und somit Strom gespart wird wenn deine Schaltung nich am USB 
angeschlossen ist. Du musst halt nur aufpassen das die Steuerleitungen 
zwischen USB Treiber und AVR per Buffer abgeschaltet werden können falls 
kein USB angeschlossen ist.

Gruß Hagen

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hi,
danke für deine Antwort!
Ich merke grad, dass ich die USB-Geschichte nicht ausreichend 
beschrieben hab.
Daher ergänze ich mal ein paar Hintergründe zu dem Projekt.
Ich möchte dieses System autark in einem Wanderurlaub betreiben. Es geht 
mir darum, dass ich tagsüber die Pufferakkus (LiPo) lade. Zusätzlich 
dazu sollen NiMh-Mignon-Akkus geladen werden, welche von den Pufferakkus 
bzw. der Solarzelle gespeist werden. Also quasi ein Akku-Ladegerät für 
Mignon-Akkus. Des Weiteren möchte ich Handys damit laden. Da es für die 
meisten Handys USB-Ladekabel gibt, wollte ich eine 
USB-Spannungsversorgung zur Verfügung stellen. Das Ganze hat also mit 
PCs nichts am Hut.


Für die Ladeschaltungen habe ich den LT1512 ausgesucht, welcher mir 
ideal erscheint:

"
The LT®1512 is a 500kHz current mode switching regula-
tor specially configured to create a constant-current/
constant-voltage battery charger. In addition to the usual
voltage feedback node, it has a current sense feedback
circuit for accurately controlling output current of a flyback
or SEPIC (Single-Ended Primary Inductance Converter)
topology charger.
"

Wenn ich die LiPo-Akkus parallel schalte würde die Schaltung ja auch 
"quasi" bei wenig Licht funktionieren bzw. die Akkus trotzdem mit 
minimalem Strom geladen werden.

Autor: Hagen Re (hagen)
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Ich hab jetzt den LT1512 nicht genau angeschaut aber das ist doch ein 
SEPIC Wandler. Ergo sollte das Solarpanel weniger als zb. 4.2 Volt 
bringen so wandelt der LT1512 die Spannung hoch auf 4.2V, sollte das 
Panel mehr als 4.2V liefern dann arbeiter der LT1512 als StepDown.

Man müsste sich jetzt das Datenbaltt des Teiles genauer anschauen, aber 
so wie ich es oben schon beschrieb scheint dieser SEPIC Wandler auch als 
LiPo Lader mißbrauchbar zu sein.

Nachdem die LiPos als Buffer geladen sind kannst du die NiMh Akkus 
ebenfalls in parallel laden, musst dann halt auf 1.35Volt runter.

Allerdings denke ich das das mehr Energie verschwendet als das es nützt. 
Denn du könntest auch ganz auf die LiPos verzichten und gleich die NiMH 
als Buffer benutzen. Dh. dein NiMH Lader lädt nicht nur deine NiMH Akkus 
sondern dient auch als Buffer für das Laden eines per USB Buchse 
angeschlossenen Handies falls die Solarspannung nicht ausreichend sein 
sollte. Du brauchst dann nur noch einen Umschalter der die USB Buchse 
entweder direkt aus dem Solarpanel oder den NiMH Akkus lädt.

Hm, mit deiner Konstellation kenne ich mich aber auch nicht so aus.
Hast du mal nach fertigen Solarladern geschaut ? Könnte vom 
Preis/Leistungsverhältnis billiger sein sowas fertig zu kaufen.

Gruß hagen

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hey,

das mit dem Umschalter ist klar. Allerdings wollte ich nicht meine 
"guten" NiMh-Akkus dafür versauen. Die Pufferakkus werden ja nie ganz 
ge- oder entladen. Wenn ich einen Wirkungsgrad von ~90% hinbekomme und 
über der Tag 2 LiPo-Akkus (Bspw. vom N73 mit 2,3Ah) geladen habe, kann 
ich damit ja nachts super min. ein Handy oder die beiden NiMh-Akkus 
laden.

Das wär so mein Plan. Vergleichbare Geräte, die meinen Ansprüchen 
genügen kosten im Laden > 100€. Also selber bauen :)

Autor: Alexander S. (boostar)
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Nochmal was zu den Akkus.
Bei www.dealextreme.com oder www.kaidomain.com gibts LiIon Akkus im 
18x65mm Format. Also übergroße Mignonzellen die auch in Laptopakkus drin 
sind. Mit Protektorschaltung kosten zwei Stück 10$. Lieferung kann schon 
mal drei Wochen dauern kostet aber dafür auch nix (wirklich 0$).

Autor: Alex Chili (habanero)
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Ich kenne die Läden, finde sie auch gut. Aber solche sachen kann ich 
auch vor Ort kaufen, da Akkus hier nicht viel teurer sind. Außerdem 
brauche ich dünne Akkus, da ich dicke nicht verbauen kann.

Aber trotzdem danke für den Tipp!

Autor: Hauke Radtki (lafkaschar) Benutzerseite
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bei pollin gibts 1,9Ah LiPo zellen die sind zwar relativ groß, aber 
verflucht flach ;)

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hallo,

ich seh grad, dass der LT1512 eine minimale Eingangsspannung von ca. 
2.5V hat. Dann wäre es doch sinnvoller, 2 Lipos in Reihe zu schalten. 
Denn wenn so ein LiPo leerer wird, sinkt die Spannung doch schon unter 
2.5V.

Was meint ihr?

Autor: Armin D. (waybeach95)
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Hallo,
ich habe den Thread von oben bis unten durchgelesen.
Bin nicht so recht schlau daraus geworden.

Einige wichtige Parameter fehlen mir da noch :
- Betriebsströme der Einzelkomponenten, was auch immer sie sind.
- Danach hat man den Gesamtstrom.
- Danach ermittelt man die Akkukapazität
- Danach konfiguriert man Laderegler und Solarmodul.

Zur Beachtung :
- Man entnimmt (hier muss ich mich vorsichtig ausdrücken um nicht 
schulmeisterisch zu wirken), fast niemals direkt Strom einem Solarmodul.
- Dann, wohin will am wandern ? Immer mit dem Solarmodul in Richtung 
Sonne ?
- Dann kommt der Leistungsabfall eines Solarmoduls wenn es nicht direkt 
der Sonneneinstrahlung entgegengerichtet ist.

Das einzige was ich hier errechnen kann ist der theoretische Strom des 
Solarmoduls. Hier 17V/3W macht nach Onkel Ohm gleich mal knapp 176mA.
Was kann ich damit anfangen ?

Also, das Pferd richtig aufzäumen.
Alle Ströme zusammenrechnen = Leistungsbedarf.
Dann weiter wie oben beschrieben.

Dann klappt das schon. Bin ich mir sicher.
Und dann immer der Sonne entgegen.

Gruss.

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hey,
leider kann ich zu deinen Fragen gar keine genauen Abgaben machen. Der 
Ausgangsstrom soll halt einfach maximal sein. Da die Solarzelle 
natürlich großen Lichtschwankungen ausgesetzt ist, soll diese ja die 
Pufferakkus soweit laden, wie sie es schafft. Um den Wirkungsgrad zu 
optimieren nehme ich dann Step-Down-Wandler, er liegt hier bei 80-90%.
Wenn wir die 10% mal außer Acht lassen, habe ich an den Akkus auch 
maximal 3W, also einen Strom von ca. 350mA, im Worst Case bei 280mA. 
Wenn ich - optimistisch - durchschnittlich 8 Stunden das Dingen mit 
diesem Strom lade, kann ich nun gut damit nachts ein Handy oder 2 
NiMh-Akkus laden.

So wars gedacht...

Autor: Armin D. (waybeach95)
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Guten Morgen,

hier meine Meinung(en) :
Du schreibst dass Du zu den ganzen Strömen keine genauen Angaben machen 
kannst. -> schlecht. Solltest Du aber können(müssen).
Du wirst Deine Gründe haben diese Step-Down Wandler zu benutzen.
Ich sage (meine) :
Allen Strom vom Solarmodul vollständig dazu benutzen den Pufferspeicher 
zu laden.
Die einzige Angabe die immer noch alleine steht sind diese 17V/3W. Gilt 
bei voller Sonneneinstrahlung.
Dann haben wir den Tag wo die Sonmne nutzbar ist und geladen werden 
kann. Sind 8h max.
Dann die die Nacht, oder den Zeitraum wo Strom entnommen wird, bzw. 
wiederum irgendwelche Akkus geladen werden sollen. Ab hier wird alles 
spekulativ. Du weisst nicht die Ströme und die Akkukapazitäten. Diese 
Parameter sind aber unabdingbar für die Auswahl des Akkus nach dem Solar 
Laderegler. Diese Ströme für die Akkus bzw. Handys die Du laden möchtest 
in der Nacht müssen ja von irgendwoher kommen ? Doch bloss jetzt nicht 
von 3 oder 4 Lipos oder Lion Akkus ? Kann nicht sein.
Also nochmals, mach es korrekt. Halte Dich an meine vorherigen Aussagen. 
und geh ins Internet von Solar Shops, die geben Hilfen für die 
Kalkulation von sog. Inselanlagen. Was für Wohnmobile gilt gilt auch für 
Deinen Fall.
Tipp :
Nimm einen Solarakku und einen Solar Laderegler, der hat eine 
Rückstromsperre und alles andere pipapo, damit fährst Du immer richtig. 
Positiver Nebeneffekt : Du hast 12V und kannst auch noch eine kleine 
Funzel oder FM-Radio speisen. Falls Du Dich verwandert hast und auf 
Hilfe wartest damit es nicht so langweilig wird.

Von meiner Seite ist alles gesagt.

Schönen Tag.

Ciao

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hi,

da es mir nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf Gewicht, 
Größe, etc. ankommt, kann ich da nix großartiges bauen. Der Vorteil des 
Step-Down-Wandlers ist folgender:

Wenn ich so viele Akkus in Reihe Schalte, dass ich bspw. auf 14.8V 
komme, würde die Spannung bei bewölkung schon nicht mehr ausreichen, um 
irgendetwas zu laden. Wenn ich jedoch nur 2 Akkus in Reihe schalte, kann 
ich die Akkus auch laden, wenn die Sonne gerade nicht knallt.

Zu den Strömen: Um die Sache mal unanhängig anzugehen, habe ich mal die 
Energie errechnet, die ich brauche (Verlustfrei).

Mein Handyakku benötigt ca. 4.1 Wh, meine Akkus für die Digicam brauchen 
8.1 Wh. Das macht zusammen 12.2 Wh, die ich aus einem Pufferakku ziehen 
möchte. Also brauche ich nicht allzu viele Pufferakkus, wenn es dabei 
bleibt.

Ich möchte ja gerade kein 12 V System bauen, sondern ein auf meine 
Anforderungen abgestimmtes. Denn Radio hören kann ich auch mit meinem 
Handy :)

Autor: Armin D. (waybeach95)
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An Alex Chili (habanero) :

Hallo,
ich kann Dir nur beratende Kommentare geben, bzw. möchte Dir helfen.
Grundlage ist immer noch Dein erstes gepostetes Layout, und die jetzt 
zuletzt veröffentlichten Leistungsdaten der Akkus die Du laden möchtest.
Du sagst alles zusammen 12,5Wh. Gut, doch kann das Akkupack diese 12,5Wh 
liefern ?

- ermittele wie lange es dauert
bis die Handyakkus geladen sind.
die Digicamakkus geladen sind.

diese Zeiten vergleichst Du mit der Zeit des Akkupacks, das diese 
Energie in der Nacht zur Verfügung stellen soll, bis auf 50% seiner 
Kapazität entladen wurde (Datenblatt). Eil die Weil, man entlädt nicht 
dauerhaft einen Akku unter 50%.

Nun nimmst Du die Zeit auf die nötig ist am Tage dieses Akkupack, das 
die Energie Nachts liefern soll, über das Solarmodul zu laden, auch bei 
nicht so tollem Wetter.

Es gibt zwei Situationen :
- es klappt. Du kannst während der Nacht die Akkus laden. Das Akkupack 
ist ca. halbleer, trotz schlechtem Wetter am nächsten Tag reicht die 
Energie vom Solarpanel das Akkupack wieder vollzuladen.
- es klappt halt nicht. Die Akkus von Handy & Digicam & Co entleeren das 
Akkupack restlos während der Nacht. Handy-, & Digicamakku sind nicht 
vollständig voll, das Akkupack ist leer. Am nächsten Tag schlechtes 
Wetter, das Akkupack wird nicht 100% geladen, Handy & Co. funktionieren 
auch nicht. Kannst dann auch kein FM hören vom Handy.
Und nuu ?
Ich spreche aus Erfahrung.
Es geht nichts über richtige Abstimmung, gerade bei Solar. Bei mir ist 
alles auf 12V ausgelegt.
Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.
Gruss, waybeach95

Autor: Stephan (Gast)
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Nimm halt ein fertiges Solarladegerät für 4 Mignons + 3 Akkupacks a 4 
Mignon. Ein Pack ist fürs Handy-Laden, einer für die Kamera, und einer 
im Solarlader.

Billiger wirds wohl kaum werden können. Und wenn Du nicht im Dschungel 
bist findet sich sicher auch die eine oder andere Gaststätte wo bei 
einem Mahl ein Akkupack geladen werden kann.

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hi,

@Stephan

es ist komisch, aber immer wenn ich irgendein Projekt plane kommt von 
allen Seiten: "Kauf's dir doch". Aber würde ich mir so viel Zeit für die 
Überlegungen nehmen, wenn ich nicht den Willen hätte, es selber zu bauen 
und an meine Bedürfnisse anzupassen?
Ich glaube nicht, dass mein späterer Chef damit einverstanden wäre, wenn 
ich ihm sagen würde "Hey, das gibts nicht zu kaufen, also können wir es 
auch nicht verwenden".


@Armin
Die Geschichte mit den Akkus müsstest du mir noch mal erklären. Ich 
entlade doch alle Akkus hier (Handy, Digicam, Notebook, Mp3-Player) 
unter 50%. Nun gut, ich hatte sowieso vor, Pufferakkus mit etwas 
größerer Kapazität zu nehmen, da ich ja nicht jede Nacht irgendetwas 
aufladen werde. Somit könnte ich die dann in Ruhe vollladen und bei 
Bedarf meine Sachen damit speisen.

Zum Thema Ströme: Das Handy lädt den Akku so schnell, wie es Strom 
bekommt. Mit einem alten Ladegerät, welches ca. 300mA abgibt lädt es 
deutlich langsamer als mit neuen, die ca. 700mA abgeben.

Ich sträube mich ziemlich dagegen, mein System auf 12V auszulegen. Denn 
ich benötige für meine Zwecke eigentlich wirklich 5V. Da wäre es doch 
nicht sinnvoll, das System auf 12V auszulegen und dann wieder mit 
Verlusten auf 5V zu regeln?!?

Autor: Stephan (Gast)
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Sorry, hatte den Thread anders in Erinnerung, dachte der Preis wär mit 
ein Argument gewesen... Gegen Eigenbau hab ich natürlich nix ;)

4 NiMH könnten jedenfalls für einen USB-Lader ganz gut geeignet sein. 
Wenn die DigiCam auch Mignon braucht wär das doch gut geeignet:
Erspart dafür schon das Umladen mit zusätzlichen Verlusten.

Ich für mich würde allerdings eher was fertiges vorziehen und die Zeit 
in die Urlaubsplanung investieren, außer Du hast noch ne Menge Zeit zum 
testen.
Für meinen Island-Urlaub hatte ich mir einfach rausgesucht wann ich 
jeweils Strom haben werd und die entsprechende Zahl Akkus eingepackt ;)

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hey,
ich studier E-Technik und nehme das halt als Anlass, mich in Step-Up und 
-Down Wandlung einzuarbeiten. Daher lieber Eigenbau als Kauf. Ich musste 
mir schon die ganzen Hiking-Sachen kaufen...war teuer genug.
Ich denke aber gerade über deine Idee mit den Mignon-Akkus nach, klingt 
auch gut...

Vor Allem, weil die Mignon-Akkus auch nicht mehr viel kosten und ich 
diese dann universeller verwenden könnte...

Autor: Stephan (Gast)
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Musst halt schauen mit welchem Spannungsbereich das USB-Ladegerät noch 
zurecht kommt. Hier mal 2 Links:
http://www.kowoma.de/gps/geraetetests/zubehoer/akkulader.htm
http://www2.ife.ee.ethz.ch/~zinniker/batak/ideal/index.html

Problematisch könnten die etwa 6 Volt am Anfang sein wenn die direkt für 
die Versorgung eines MC verwendet werden ...

Ansonsten denke ich heißt die Devise nicht in Step-Up/-Down-Wandlung 
einarbeiten sondern die Wandlung vermeiden ;)
Von der Leistungsanpassung für das Solarmodul mal abgesehen. (Gut, beim 
Handy ists auch eher unvermeidlich)

Läuft Deine DigiCam mit normalen Mignon-NiMH oder hat die nen 
Spezialakku?
Wenn Du die Akkus nicht direkt Laden kannst sondern nen Wandler 
dazwischen brauchst sind halt wieder so 15-20% Verlust.

Autor: Alex Chili (habanero)
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Hi,

ne, die laufen mit Mignon.
Daher ist es meiner Meinung nach wirklich am sinnvollsten, wenn ich 
einmal ein Solar-Mignon-Ladegerät baue (z.b. für 4x Mignon 
reihenparallel) und dann noch einmal ein USB-Ladegerät, welches mit 2 
Mignon funktioniert. So kann ich zur Not (bei Regenwetter) meine Geräte 
mit normalen Batterien laden /betreiben...

Autor: Gast2 (Gast)
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Wozu muss jemand der einen Wanderurlaub macht, staendig sein Handy 
laden?

Grundsaetzlich scheint hier das Problem zu sein, dass der OP ungeeignete 
Technik fuer diesen Zweck verwenden will. Die Batterie meiner Kamera 
haelt immer so um die 20-30 Filme. (CR123, die ist so klein, da faellt 
auch Ersatz nicht ins Gewicht.)

Gast2

Autor: Alex Chili (habanero)
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Naja, es geht um eine DigiCam (Sorry, ich dachte, dass das Standart ist 
:) ).
Wer ist der OP?

Und ja, wir möchten gerne ein Handy für den Notfall parat haben. Des 
Weiteren ist da Navi und WLAN drin, was ggfs. auch nicht schadet :)

Autor: Gast2 (Gast)
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Fuer den Zweck Wanderurlaub aber offensichtlich nicht optimal.
Handy fuer Notfall - kein Problem, wenn das aus ist, sollte der Akku bis 
zum Notfall halten.
Navi - na gut, wers braucht, aber dann doch besser eins mit R6.
Wozu man WLAN auf einem Wanderurlaub praucht erschliesst sich mir nicht.

OP - Originalposter, auch TE Threadersteller genannt.

Gast2

Autor: Alex Chili (habanero)
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nun gut...ich habe mittlerweile gestestet, ob ich mit dem MAX1700 und 2 
Mignon ein Handy laden kann. Funktioniert. Jetzt wollte ich aus den 
LT1512 eine Ladeschaltung für 2 NiMh-Akkus bauen. Allerdings frage ich 
mich nun, wie ich den Spannungsteiler am LT1512 dimensioniere. Für 2 
NiMh hätte ich jetzt eine Ausgangsspannung von 2,4V gedacht. Aber in 
echt ist es ja alles nicht so leicht. Da der IC jedoch für NiMh geeignet 
sein soll, muss es ja gehen.

Es wär schön, wenn ihr mir da helfen könntet....

Autor: Gast2 (Gast)
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Autor: D. Frank (strohhalm)
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Ich würde mir mal den "Minty Boost" ansehen. 
http://ladyada.net/make/mintyboost/index.html
Hat zwar nichts zum selbst aufladen aber das USB Konzept funktioniert 
auf jeden Fall für andere Geräte. Die Schaltung ist auf dem LT1302 
aufgebaut und einfach genial simpel. Ausserdem ist alles vorbildlichst 
erklärt.
Man könnte ja das Lademodul für die AA´s separieren.

Mit dem MB lassen sich auch prima Kontrollerboards mit Spannung 
versorgen. Ich bin zur Zeit auch am überlegen was für ein "Powerkonzept" 
ich in Zukunft fahre. Wird wohl eine Mischung aus MB/AA und LiPo sein. 
Für AA habe ich Ladegeräte und einige gute Akkus, das einfach 
wegzulassen wäre nicht sinnvoll und AA sind einfach Standard für so 
viele Geräte.


Was macht Dein Projekt eigentlich im Moment? Mich würde interessieren 
wie das Solarsetup aussieht!


lg.d

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