Bei mir geht das auch ohne den Masseflächen-Assi, wenn ich z.B. händisch
links VCC und rechts GND als Massefläche anlege. Ich habe mal ein
Bildchen gemacht. Oben ist die Masse noch "naturbelassen". Ich habe zwei
Rechtecke benutzt, aber man kann auch beliebige Polygone verwenden. Ich
zeichne die beiden Polygone auf Ebene 0. Dann klicke ich sie doppelt und
gebe dem einen das Signal VCC, dem anderen GND.
Jetzt ist die Massefläche noch 'geschmeidig'. Ich kann die Bauteile
beliebig bewegen, die Masse geht sofort korrekt mit. Im Masse-Assi gehe
ich nun auf 'Massefläche in Inseln umrechnen'. Dort gebe ich unten 0 als
Abstand an und klicke den Haken vor 'Inslen entfernen' an - Ok und
fertig. Wenn man will markiert man die Platine komplett und erzeugt
weitere Wärmefallen-Stege für die eingebetteten Pins.
Die Masse ist jetzt aber wie Beton. Will ich ein Bauteil verschieben,
dann geht sie nicht mehr mit. Deshalb hatte ich vorgeschlagen, die
Inseln erst wegzurechnen, wenn alles ansonsten fertig ist. Also kurz vor
dem Produzieren.
Dass die Inseln herrliche Kondensatoren darstellen und ungewünscht
Signale koppeln können, das ist klar. Besonders auch in der heutigen
Zeit, wo man unnötig schnelle digitale Bauteile einsetzen muss, weil es
langsame nicht mehr zu kaufen gibt. Die kurzen Rise- und Fall-Zeiten
bescheren einem dann eine Menge EMV-Probleme, selbst wenn es in der
Schaltung nur mit einigen gemächlichen Kilohertz zugeht ;-)