Guck mal hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0303311.htm
und hier:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0204302.htm
Auf dem bild zum ersten sind die zwei entscheidenden Felder
eingezeichnet. Das IC(IB) ist ja quasi eine gerade, und durch die
Stromverstärkung hfe im Datenblatt eingegeben, wenn du es grafisch
machen willst kannst du sie einfach einzeichnen. Allerdings ist der Wert
mit großen Streuungen belegt, man sollte also vermeiden, die Funktion
der Schaltung von einem genauen hfe abhängigzumachen, wenns sich nicht
vermeidenlässt, muss man ein Poti einbauen, um den Arbeitspunkt
genaugenug einzustellen. Der Arbeitspunkt ist dabei nicht so kritisch,
bei verschiebungen aufgrund Temperatur oder Kennwert-Streuungen ändert
sich nicht die Verstärkung, sondern nur die nichtlinearität. Wichtig ist
nur, das der Ib des Arbeitspunkts groß genug ist, um bei Amplitude des
Eingangssignals immer noch ausreichend Ib zu bringen, um die "Diode" B-E
im "konstanten" Ube bereich zu halten, dazu ist der Ube(Ib) Quadrant
gut, welcher sich in Figure 2 versteckt (als Vbe(on)). Wie du Ib
einstellst, kannst du beim zweiten Link mit Basisspannungsteiler oder
einfachem Basiswiderstand sehen. Rc kannst du bestimmen, indem du vom
Arbeitspunkt Ib ausgehst, mit Stromverstärkung malnimmst und so den
nötigen Ic erhälst. Für diesen wählst du Rc so, das an ihm die Hälfte
der Versorgungsspannung abfällt, der Ausgabg des Verstärkers, also die
Spannung Uce beim Arbeitspunkt um diesen Wert sich bewegt.