Hallo Tobi,
für ne Musikübertragung kannst jeden Funkkopfhörer auseinandernehmen.
Nun quantisieren kannst du zwar mit nem AVR+ext.ADC (44kHZ Abtastrate,
Anzahl der Bits 16 --> 704kBit/s). Das ist lediglich ein Kanal, also für
Stereo genau doppelt so viel. Mit Übertragen ist allerdings dann nichts
mehr mit dem AVR möglich.
Wenn dann mach das ganze Analog.
@3360: A-LAW und µ-LAW sind nur für Digitalisierung von Sprache
geeignet, da ihr Frequenzbereich nur bis zu den typischen 3,4kHz für
Sprachübertragung reicht. Zudem wird hier nichts komprimiert, sondern
die spektrale Leistungsdichte gleichmäßig auf den Kanal verteilt um
somit einen höheren Signal-Rausch-Abstand zu erziehlen.
@Tobi: MP3
Also MP3 ist ein verlustbehaftetes Komprimierverfahren, bei dem man sich
physioakustische Eigenschaften zu nutzen macht. Zum einen kann ein
Mensch keinen benachbarten rel. leisen Ton in der nähe eines lauten
Tones wahrnehmen (die Frequenzabstände sind dabei rel.gering). Sprich
der laute Ton überschattet den leisen benachbarten. Da dieser nicht
wahrgenommen wird, kann er auch aus dem Signal herausgerechnet
werden.Dies nennt man Maskierung. Ein weiterer Effekt wäre die
vorzeitige Bassanhebung des menschlichen Ohres, dabei hebt sich schon zu
Beginn der niederfrequenten Schwingungen der Lautstärkepegel des Ohres
an und leise Töne können in dieser kurzen Zeit nicht wahrgenommen
werden. Fallen also wieder weg. Solche Effekte werden zum einen
Ausgenutzt. Dabei werden aufwendige Berechnungen (Diskrete
Cosinustrabnsformation) durchgeführt. Am Ende wird dann alles nochmals
Huffman-Kodiert.
Bei der Huffman-Kodierung wird zu jedem auftretenden Wert eine
Wahrscheinlichkeit ausgerechnet. Die Werte mit höher Wahrscheinlichkeit
bekommen ein kleines Codewort und die mit niedriger ein großes Codewort.
Somit wird der daraus entstehende Code viel geringer.
Ich hoff es war ein wenig verständlich.
Gruß Alexander