Mit 433MHZ Musikübertragzng?

Moderator Persönliche Seite #904415
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3360 wrote:
> Man kann Sprache mit ALaw resp uLaw komprimieren,

...oder GSM und Konsorten.

> fuer Musik nimmt man
> heutzutage MP3.

Allerdings braucht man für MP3 schon die Bandbreite eines 802.15.11
oder wenigsten Bluetooth.  Damit scheiden alle Frequenzen unterhalb
2,4 GHz schon aus Gründen der Bandbreite aus.  Dort geht bestenfalls
noch Sprachübertragung.
Gast #905062
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>Ich finde halt die Rauschen und simd nicht gersde klein

Sooooo schlecht kann analoge Datenübertragung nun auch wieder nicht 
sein, verlassen sich doch ausgemachte Profis und Tontechniker auf diese 
Technik.
Z.B. bei Funkmikrofonen und Sende-Empfangsanlagen für Klampfen.
#905076
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Hallo Tobi,

für ne Musikübertragung kannst jeden Funkkopfhörer auseinandernehmen.

Nun quantisieren kannst du zwar mit nem AVR+ext.ADC (44kHZ Abtastrate, 
Anzahl der Bits 16 --> 704kBit/s). Das ist lediglich ein Kanal, also für 
Stereo genau doppelt so viel. Mit Übertragen ist allerdings dann nichts 
mehr mit dem AVR möglich.

Wenn dann mach das ganze Analog.

@3360: A-LAW und µ-LAW sind nur für Digitalisierung von Sprache 
geeignet, da ihr Frequenzbereich nur bis zu den typischen 3,4kHz für 
Sprachübertragung reicht. Zudem wird hier nichts komprimiert, sondern 
die spektrale Leistungsdichte gleichmäßig auf den Kanal verteilt um 
somit einen höheren Signal-Rausch-Abstand zu erziehlen.

@Tobi: MP3

Also MP3 ist ein verlustbehaftetes Komprimierverfahren, bei dem man sich 
physioakustische Eigenschaften zu nutzen macht. Zum einen kann ein 
Mensch keinen benachbarten rel. leisen Ton in der nähe eines lauten 
Tones wahrnehmen (die Frequenzabstände sind dabei rel.gering). Sprich 
der laute Ton überschattet den leisen benachbarten. Da dieser nicht 
wahrgenommen wird, kann er auch aus dem Signal herausgerechnet 
werden.Dies nennt man Maskierung. Ein weiterer Effekt wäre die 
vorzeitige Bassanhebung des menschlichen Ohres, dabei hebt sich schon zu 
Beginn der niederfrequenten Schwingungen der Lautstärkepegel des Ohres 
an und leise Töne können in dieser kurzen Zeit nicht wahrgenommen 
werden. Fallen also wieder weg. Solche Effekte werden zum einen 
Ausgenutzt. Dabei werden aufwendige Berechnungen (Diskrete 
Cosinustrabnsformation) durchgeführt. Am Ende wird dann alles nochmals 
Huffman-Kodiert.
Bei der Huffman-Kodierung wird zu jedem auftretenden Wert eine 
Wahrscheinlichkeit ausgerechnet. Die Werte mit höher Wahrscheinlichkeit 
bekommen ein kleines Codewort und die mit niedriger ein großes Codewort. 
Somit wird der daraus entstehende Code viel geringer.

Ich hoff es war ein wenig verständlich.

Gruß Alexander
#905621
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Schau dich mal nach VS1011 um. Das ist ein MP3-Hardwaredecoder (im shop 
gibts ein Entwicklungskit mit dem Decoder). Da gibts auch genügend 
Projekte. Ich würde ganz normal nen mp3-Player mit SD-Karte aufbauen und 
nen Funkkopfhörer zerlegen (Sender und Empfänger). Dort kannste dann 
ohne Aufwand und rechtlichen Problemen (Funk ist ja immer ein Problem) 
einfach ne Funkbrücke testen. Sollte erst einmal kein Problem sein. 
Später kann man ja immer alles noch verändern.
Gast #913435
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>kleine frage: kann man an den Ic von Reichelt überhaupt anlöten?
>Karsten der III

Nein, der wird üblicherweise mit Krampen auf ein Brett
genagelt, und dann dunkelblau oder schwarz überlackiert.
#913443
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bytheway wrote:
>>kleine frage: kann man an den Ic von Reichelt überhaupt anlöten?
>>Karsten der III
>
> Nein, der wird üblicherweise mit Krampen auf ein Brett
> genagelt, und dann dunkelblau oder schwarz überlackiert.

Mit anderen Worten:
Ja man kann es, doch man sollte schon ein paar Lötkenntnisse haben da 
der ein SMD ist und es etwas schwieriger ist diesen anzulöten.

by the way:
wieso hat Reichelt das Teil eigentlich unter der Kategorie "USB + 
CAN-BUS Controller"???
Gast #914321
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HI
Das hab ich mich auch schon gefragt (aber kategorie controller stimmt ja 
immerhin). Aber gefunden hab ichs trotzdem : )
gibts irgendwo ne anleitung (am besten minimalbeschaltung) mit guter 
erklährung?
Gast #932758
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Hallo,
das Datenblatt ist selbstverständlich in Englisch.
Das Bild der Beschaltung reicht aber aus um ihn anszuschliessen.
Falls fragen bezüglich Pinbelegung , Sofware oder ... sind frag einfach.
Den Chip kennt hier jeder 2te im Forum.

Gruss
#932933
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Benedikt K. wrote:
> Nein, eher nicht, zumindest nicht mit einem AVR.
> Ohne Kompression wird eine digitale Übertragung nicht möglich sein, da
> die benötigte Bandbreite einfach zu hoch ist. Ich würde daher eher
> analoge Sender verwenden.

Hmm, beim Pollin gibts da ein Modul welches angeblich 200kBit/sec 
schafft. Das wären bei 32kHz Abtastfrequenz (wie bei DSR oder den 
Rundfunkstandleitungen) etwa 6 Bits pro Abtastwert. Damit könnte man 4 
Bit für den Monosummenkanal nehmen und 2 Bit für die Stereodifferenz. 
Mit ADPCM erreicht man da schon brauchbare Qualität.

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