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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Zweidraht Datenübertragung ohne Stromversorgung


Autor: André Eckert (Gast)
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Wie der Titel schon aussagt muss ich mehrere Knoten eines Busses 
miteinander verbinden.

Die Eckdaten sind:
- 2 Drähte vorhanden
- ca. 10 Teilnehmer
- mehrere 100m Buslänge
- kein hohes Datenaufkommen

Sehr sehr ungern möchte ich an den Teilnehmern eine externe 
Stromversorung anbringen.

Wie kann man sowas realisieren? Welcher Bus-Typ kann so etwas? Gibt es 
Erfahrungen?

Autor: Gerard Choinka (gerardchoinka)
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Hallo, soll der Bus jetzt mit Stromversorgung sein oder nicht?
1-Wire würde mir 2 Drähten, Buslänge bin ich mir nicht sicher.

Autor: Roland Praml (pram)
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Schau dir mal das Prinzip von Diseqc an, da werden die Nutzdaten 
(relativ) hochfrequent auf die Versorgungsspannung aufmoduliert.

btw. 1wire funktioniert soweit ich weiß nur, wenn es einen Master gibt.

Gruß
Roland

Autor: André Eckert (Gast)
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Also, keine einzelne Versorgung der Teilnehmer. Versorung über den Bus.

Es kann ein Teilnehmer als Master definiert werden, das wär kein 
Problem.

Autor: gast (Gast)
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EIB erfüllt deine Anforderungen.
Mit 28V sollte genug Power drinnen sein.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wenn ich das richtig verstehe sind die 2 Drähte die Versorgung.
Ziehe doch einfach per Transistor auf der Versorgung einen definierten 
Strom als 'high'-Signal. Der Empfänger /Master wertet den Spannungspegel 
aus. Damit kannste per SPI die Daten übertragen. Endress & Hauser macht 
das schon seit 20 Jahren so. Ein Kommunikationsprotokoll (Master - 
Slave) musst du dir selbst erstellen (E&H nennt das 'Rackbus').

Autor: technikadonis (Gast)
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Oder "Dreidraht" der Buss sollte geschirmt ausgeführt werden, dann hat 
man einen dritten Leiter, was Phantomspaisung ermöglicht.

Daten differentiel auf den beiden Leitern und zwischen den beiden 
Leitern und dem Schirm die Versorgung.

mfg Thorsten

Autor: Thilo M. (Gast)
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Es gäbe da auch noch das HART-Protokoll. Näheres bei google.

Autor: Ulrich (Gast)
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Oder ASI

Autor: TS (Gast)
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oder noch etwas älter als HART:
die klassische 4/20mA Stromschleife.

4mA=0, 20mA=1.

Setzt allerdings voraus, daß 4mA zur Speisung der Teilnehmer reichen.
Bei 10 Teilnehmern wird die Schleifenspannung recht hoch.

Autor: André Eckert (Gast)
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Also das Ganze muss mit bestehenden Kablen auskommen, und das ist leider 
nur eine Doppelader.

Autor: Axel Düsendieb (axel_jeromin) Benutzerseite
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Wie wäre es mit dem Power-Line Modem von Ulrich Rading?


Axel

Autor: André Eckert (Gast)
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Da bin ich mir nicht sicher, eine Entfernung von mehreren 100 Metern 
könnte durchaus an die Grenzen kommen.

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Die Teilnehmer sollen also über den Bus mit Strom versorgt werden!? Also 
gleiches prinzip wie bei 1-Wire (parasitäre Stromversorgung).
Nun stellt sich doch eigentlich erstmal die Frage wieviel Strom die 
Teilnehmer überhaupt benötigen.
Die 1-Wire-Geräte brauchen ja nur ein paar µA im Ruhemodus. Dallas hat 
da wohl schon was mit 300m Kabellänge und 500 1-Wire-Geräten an einem 
Bus aufgebaut (mit aktiven Pullup). Ich denke bei Dir wirds etwas mehr 
Strom sein, oder?

Autor: mandrake (Gast)
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Prinzipiell könntest du für die Versorgung eine Gleichspannung auf die 
zwei Adern legen und dann per Kondensator dein Signal als 
Wechselspannungsanteil einkoppeln. Beim Empfänger trennst du dann per 
Kondensator die Gleichspannung wieder ab und wertest das Signal aus.
Wie das mit den Kabellängen ist weiß ich nicht. Wahrscheinlich benötigst 
du mindestens einen Schmittrigger beim Empfänger um die Signalform 
wieder zu korrigieren.

Gruß

Mandrake

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