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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATMEGA16 und Pony Prog


Autor: Andre M. (andy1983)
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Hallo,

ich habe hier ein STK500 und einen Atmel ATMega16. Mit AVR Studio und
dem STK funktioniert alles super. Da ich den Controller für den späteren
Einsatz direkt in der angewandten Schaltung (eigenes Layout)
programmieren möchte, wollte ich ihn einmal mit Pony Prog im STK über
die Serielle Schnittstelle programmieren. Ich bin also wie folgt
vorgegangen:

1.
Schaltung laut Pony Prog Website aufgebaut
http://www.lancos.com/e2p/siprog_base.png
Dabei muss ich dazu sagen, das ich die oberen Schaltungsteil mit den 3
Dioden komplett weggelassen habe, da ich den Controller über das STK
bzw. die Schaltung mit Spannung versorge.

2.
Adapterkabel für ATMega16 auf 10 poligen ISP Connector vom STK gebastelt
http://www.lancos.com/e2p/atmega.gif
Ich habe einfach die Pins MISO, MOSI usw. auf das STK Datenblatt /
Handbuch angepasst

3.
Versucht zu programmieren. Fehlermeldung: Device missing or unknown
device(-24)
Es kann entweder daran liegen, dass ich die Haken im Pony Prog falsch
gesetzt habe (habe da leider keine Info zu gefunden)oder die Schaltung
funktioniert prinzipiell nicht. Habe sie auch schon durchgemessen und
keinen Fehler gefunden.

Hat jemand diese Kombination am laufen? Und kann mir sagen wie die Haken
beim Pony Prog gesetzt werden müssen? Oder eine bessere für die Serielle
Schnittstelle ? Es soll von der Programmierhardware möglichst einfach
sein, da die spätere Schaltung direkt von der seriellen Schnittstelle
programmiert werden soll.

OS vom Rechner ist übrigens WinXP.

Danke schon einmal für Antworten, ich hoffe ich habe das Problem
ausreichend beschrieben.

MfG, Andy

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Ich habe die obige Schaltung zwar nicht, sehe aber nicht, warum das 
nicht funktionieren sollte. Mein Aufbau ist der hier:
http://s-huehn.de/elektronik/ und dort: AVR-Programmierung. Ich hatte 
damit zunächst Schmierigkeiten, äh Schwierigkeiten, bei Taktfrequenzen
des Controllers über 10 Mhz wurden teilweise Fuse-Bits gesetzt, die ich 
gar nicht angesprochen hatte und ich war "ausgesperrt".

Als Quelle des Übels zeigte sich der Transistor. Dort muß ein Typ mit
hoher Transitfrequenz und hohem Beta rein. Ich nahm einen SF136 aus DDR-
Produktion und fortan funktionierte das Biest ohne Murren.

Wenn Du im Ponyprog das "Fuse-Fenster" offen hast, steht dort unten drin 
ein Hinweis, was die "Haken" bedeuten. Den muß man mal gelesen 
haben....

MfG Paul

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Dieses Problem wird mittlerweile gut zwei mal pro Woche gepostet! Helfen 
dir die anderen rund 100 Problemberichte nicht weiter?

Hier schonmal was zum Einlesen:
http://www.mikrocontroller.net/search?query=%2B%22...

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Ah, ich sehe gerade, dass das STK noch dazwischen hängt - sorry!

Arbeitet Ponyprog nicht mit Bit-Banging? Ich habe die Rolle des STK bei 
der Programmierung nicht verstanden. Soweit ich weiß sind da 
Pegelwandler etc. noch drin. Dass das Programmieren über RS232 mit 
PonyProg nicht funktioniert wundert mich dann nicht.

Das selbst gebastelte Adapter muss meines Wissens nach direkt zwischen 
den Controller und den Rechner. Wir haben mit einem ähnlichen Adapter 
den ATMega16 problemlos mit PonyProg programmieren können. Schau dir mal 
den Schaltplan vom pollin-Board an (http://www.pollin.de - nach "AVR" 
suchen), der funktioniert auf jeden Fall.

Oder habe ich dich vollkommen falsch verstanden?

Autor: Latissimo (Gast)
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Hallo!

bei "2." schreibst du, dass du die Schaltung angepasst hast.

Ist dir bewusst, dass ein Pegelwandler erforderlich ist? Ich gehe auch 
davon aus, dass auf solch einem Starterkit ein Pegelwander dabei ist. 
Wenn du die Schaltung abgeändert hast, musst du den Pegelwandler 
trotzdem verwenden.(falls nicht vorhanden, MAX232 wäre ein Beispiel)

Dieser Pegelwandler wandelt von "großen" EIA232 Signalen zu den 
"kleinen" TTL-Signalen, damit dein Controller nicht abraucht.

vllt. ein Nullmodemkabel verwendetn?

Autor: Kai G. (runtimeterror)
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Die Pegelwandlung erfolgt über Z1-Z3 - wie auch beim Pollin-Board.

Autor: SoLaLa (Gast)
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und weil sich die Schaltung da selber mit Strom versorgt darf das STK500 
NICHT dazwischengeschaltet werden. Der SIprog geniert aus den Dioden 
weiters ein "schwimmendes" GND... auch deshalb funktioniert das nicht, 
wenn was anderes noch zwischen PC und zu programmierendem Board hängt

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