Bei Kühl- wie auch bei Gefriergeräten ist die Umgebungstemperatur
ausschlaggebend wo das Gerät aufgestellt ist. Die im Inneren erzielte
niedrige Temperatur muß immer öfter nachgeführt werden, je stärker die
äußere warme Luft durch die Isolation vordringt (große
Temperaturdifferenz). Natürlich dringt von innen auch die kalte Luft in
die Isolation ein und will sich mit der warmen ausgleichen. Nur wenn man
diesen Ausgleichsvorgang verlangsamt (anderer Dämmstoff, Vacuum, dickere
Isolation) wird der (Gesamt-)Wirkungsgrad dieses Gerätes besser, weil
der Kompressor weniger anspringt oder kürzer arbeitet (Hysterese). Sieht
man das Gerät als geschlossenes System an, kann der Wirkungsgrad nur
steigen, wenn weniger elektrische Leistung verbraucht wird bei
gleichbleibender Temperatur im Gerät. Mit einem angeblasenen Kompressor
kann man dessen Gehäusetemperatur zwar schneller abführen und vielleicht
könnte damit seine Lebensdauer verlängern werden, sein Wirkungsgrad
bleibt jedoch unveränderbar.
Ein Lüfter ist z.B. beim KU..L, Siemens vorhanden (unterbaufähige
Kühl/Gefrier-Kombination). Da quirlt er etwas warme Luft weg, eben weil
das Kühlgitter versteckt ist und eine kräftige Konvektion nicht
entstehen kann.