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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Mehr Gehalt aber kein höheres Netto. Wie geht das?


Autor: Ingenieur (Gast)
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Hallo,

ich muss jetzt doch mal nachfragen: Mein AG hat mein Gehalt nach der 
Probezeit von 46.000 auf 51.000 Euro angehoben. Bisher bekam ich so rund 
1950€ ausgezahlt.

Nach der Erhöhung staunte ich nicht schlecht: Das Netto beträgt schlappe 
2020€, gerade mal 70€ mehr, die aufs Jahr bezogenen Steuerabzüge und die 
für Sozialversicherungene aber sind um fast das GANZE Plus angestiegen. 
Das mehr an Geld hat sich nur der Staat eingesackt, restlos! Rechne ich 
noch die Inflation von 3,3% hinzu habe ich netto weniger als vor der 
gehaltserhöhung.

Stehe eigentlich kurz davor zu meinem Chef zu gehen, er solle das 
rückgängig machen.

In was für einem Scheiss Land leben wir denn?

Gruss,
ein Steuerknecht

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Willkommen in Deutschland.

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Och, Du Armer !

siehe

http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerprogres...

"Kalte Progression" ist ein durchaus gewollter Effekt, den Merkel & Co. 
auf keinen Fall antasten werden, damit das Steuereinkommen schön weiter 
steigt ohne dass man dafür die Steuern anheben muss. Je höher die 
Inflation, desto mehr verdient der Staat. Du bist einfach in eine höhere 
Progessionsstufe gerutscht und die wurden seit 1980 nicht mehr 
angepasst, weil die Inflation nicht in die Progression eingerechnet 
wird. So in 10 Jahren, wenn das Geld wieder weniger wert ist und die 
Löhne steigen ist dann der Mauerer auch ein Top-Verdiener und wird 
besteuert wie ein Vorstandsmitglied.

Tröste Dich, geht nicht nur Dir so, die Volksverdreher kriegen uns schon 
klein.

Christian

Autor: Andreas K. (a-k)
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Ingenieur wrote:

> Stehe eigentlich kurz davor zu meinem Chef zu gehen, er solle das
> rückgängig machen.

Vor allem die Inflation!

Autor: Uniabgänger (Gast)
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Das bringt doch nichts! Dann hast Du noch weniger. Die 2000 mehr im Jahr 
sind nunmal nur 160 im Monat, davon gehen Rente und ALG ab, was Dir im 
Übrigen zugute kommt! Ferner sind sicher Krankenkasse gestiegen oder 
werden es, wenn die wieder die Bemessung hochsetzen. du musst halt 
schauen, daß du langsam mal deutlich über die Bemessungsgrenze kommst.

Dann ist erstmal die Krankenkasse limitiert, später ab gut 60000,- die 
Rentenversicherung. Dann bleibt auch mehr.

Alternative : Nebenher selbständig arbeiten und Projekte abwickeln. Dann 
kannst Du für den Teil, den Du so verdienst, erstmal Kosten 
gegenrechnen, z.B. Auto etc. Dafür zahlst du dann keine Steuern und 
keine Rentenversicherung!

Dein Beispiel zeigt aber, daß man als ING hier in D nur noch 
ausgelutscht wird. Geh in die Schweiz! Dann zahlst Du die Hälfte an 
Steuern!

Autor: Linuxer (Gast)
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>In was für einem Scheiss Land leben wir denn?

Denke an die vielen Gering- und Kleinverdienern, die mit noch weniger 
Geld auskommen müssen. Ich finde, jeder soll seinen sozialen Beitrag 
liefern. Ich hoffe, dass dieser Beitrag demnächst stiegen wird, denn ich 
finde es sehr unsozial, dass in diesem Land manche weniger als die 
Hälfte eines Ingenieurs verdienen, dabei aber viel härter arbeiten.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Uniabgänger wrote:
> Das bringt doch nichts! Dann hast Du noch weniger. Die 2000 mehr im Jahr
> sind nunmal nur 160 im Monat

51.000-46.000 = 5.000
Und das sind brutto immerhin 416EUR mehr im Monat.

Autor: freizeitingenieur (Gast)
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> Geh in die Schweiz! Dann zahlst Du die Hälfte an
> Steuern!

...oder geh nach Frankreich, da zahlt man auch deutlich weniger
Einkommenssteuer als in Deutschland.
Gruss

Autor: Frank (Gast)
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Das stand doch schon vor einem Jahrzehnt im "Großen Konz": "Bitten Sie 
Ihren Chef, er möge Ihnen weniger zahlen."

Damit war natürlich gemeint, dass der Chef seine Großzügigkeit doch 
bitte geschickter anlegen soll, z.B. mit Sparzulagen, gößeren Teil der 
Renten- oder Krankenversicherung übernehmen (falls das heute noch geht) 
oder Dienstwagen, Internetanschluss breitstellen, Urlaubsreise schenken 
usw.

Frank

Autor: AushilfsTROLL (Gast)
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...davon gehen Rente und ALG ab, was Dir im
Übrigen zugute kommt!

-LOL-

Autor: asdf (Gast)
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kommen sollte ;-)

denn die rente ist sicher :-P

Autor: Fabian (Gast)
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Mann, ich bin richtig verarscht worden. Habe nur 45k nach 2 Jahren BE, 
obwohl im Großraum München tätig. :-( Und das, obwohl meine Diplomnote 
zum oberen Viertel gehört... Na ja, selber Schuld, wenn man nicht 
richtig verhandelt.

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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Fabian kündigung fertig machen und als Druckmittel verwenden. Wenn du 
dann nicht mehr bekommst oder dein Arbeitgeber dir die mit funkelnden 
Augen aus der Hand reisst bist dein Geld eh nicht wert ;-)

Autor: Fabian (Gast)
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@Marius S:
Bei einem solchen Vorgehen habe ich Bedenken. Das Pendel kann dann auch 
in die andere Richtung ausschlagen, wenn bspsw. das Geschäft nicht mehr 
so gut läuft. Warum sind Arbeitgeber nicht so fair, und erhöhen das 
Gehalt von selbst wenn man gute Leistungen erbringt? In einem 
tarifgebundenen Unternehmen zu arbeiten bringt in dieser Hinsicht schon 
große Vorteile..

Autor: Ingenieur (Gast)
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Hallo,

also wenn ich nachrechne, dann verdiene ich als ASIC Designer 
(Diplomnote 1.9) rund 300€ mehr im Monat als ein ganz normaler 
Schlosser, der hat nämlich ca 1600-1700 netto laut Statistik für die 
Berufsgruppen. Brutto sinds bei mir 4000 im Monat, davon gehen incl. 
Mehrwertsteuer ca 60% weg, nochmal 250 für den Sprit zur Arbeit, Miete 
und dann bleibt mir auch nur das über was ich schon als Studi hatte. 
Teilweise lebte ich da noch besser weil ich mit ebay einiges verdient 
habe.

Und für die 200-300€ mehr studiert ?????? Die Geringverdiener usw. gehen 
mich auch nichts an, die Arbeit eines Ingenieurs ist komplexer und 
verantwortungsvoller als bei Lidl zu kassieren, da muss auch wesentlich 
mehr bei rumkommen, nicht nur brutto.

Da ich erst 26 bin und ledig überlege ich mir wirklich hier die Koffer 
zu packen und im Ausland anzufangen, wenn ich mehr Berufs-Erfahrung 
habe.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Nochwas:

>> 51.000-46.000 = 5.000
>> Und das sind brutto immerhin 416EUR mehr im Monat.

Rechnet sich zu 70€ runter, habs nachgeschaut. 75% des neuen Bruttos 
sind nur Abgaben.

Passt also nicht die Rechnung.

Autor: Fabian (Gast)
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@Ingenieur: Ein Schlosser verdient netto 1600-1700€ ? Den Nettoverdienst 
zu vergleichen bringt erstmal garnichts, da er von den persönlichen 
Verhältnissen (Lohnsteuerklasse, etc) abhängig ist. Mit 51k verdienst du 
brutto sicherlich deutlich mehr als ein Schlosser.

Autor: Ingenieur (Gast)
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>>Mit 51k verdienst du
>>brutto sicherlich deutlich mehr als ein Schlosser.

Das mag sein aber netto tut sich das nicht viel. Wichtig ist immer nur 
das was unten raus kommt. Und ich arbeite ca 45-50h / Woche, der 
Schlosser kann nach 35h den Hammer fallen lassen.

http://www.focus.de/finanzen/steuern/steuerprogres...

Autor: Gast (Gast)
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Ist es überhaupt so wichtig, was rauskommt? Nur des vermeintlich hohen 
Gehaltes sollte niemand arbeiten gehen. Wenn du meinst, du verdienst im 
Vergleich zu einem Schlosser zu wenig, werde Schlosser. Sieh es einfach 
so, der Schlosser hört da auf, wo du anfängst.

Autor: Gast (Gast)
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>Da ich erst 26 bin und ledig überlege ich mir wirklich hier die Koffer
>zu packen und im Ausland anzufangen, wenn ich mehr Berufs-Erfahrung
>habe.

Nun, zum einen bist du mit 26 gerade erst am Anfang, zum anderen würde 
mich als ASIC-Designer und in dem Alter nichts aufhalten. Höre dich doch 
schon mal vorsichtig um. Man sollte nicht an seinem Wohnort kleben.

Autor: i5014 (Gast)
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> von 46.000 auf 51.000 Euro angehoben. Bisher bekam ich so rund
> 1950€ ausgezahlt.
ok, dann mal nachrechnen lassen: (www.nettolohn.de)
Defaulteinstellungen, d.h. Klasse1 usw.
1.Eingabe: 46000/13 = 3538€/Monat brutto -> netto: 1983€
2.Eingabe: 51000/13 = 3923€/Monat brutto -> netto: 2162€
-> Differenz: 179 €/Monat.

> Das Netto beträgt schlappe 2020€, gerade mal 70€ mehr,
Wie kommts?

179€/Monat sind bei 13Monaten (das dürfte der Situation bei dir 
entsprechen) dann ~2300€ netto mehr als vor der Gehaltserhöhung. Und 
dann sprichst du von rückgängig machen lassen?

Autor: Thorsten ... (tms320)
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>Und das, obwohl meine Diplomnote zum oberen Viertel gehört...

Die Zeugnisnote sagt nichts über deine Qualifikation aus sondern nur, 
dass du die dir gestellten Aufgaben meistern konntest.

Autor: Fabian (Gast)
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>Die Zeugnisnote sagt nichts über deine Qualifikation aus sondern nur,
>dass du die dir gestellten Aufgaben meistern konntest.

Ja, ist das im Berufsleben nicht wichtig? Als Ingenieur bekommt man auch 
Probleme, die man zu lösen hat..
Deswegen fühle ich mich unterbezahlt...

Autor: Thorsten ... (tms320)
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Die Probleme im Berufsleben sind aber andere und bestehen nicht nur im 
Lösen von Klausuraufgaben.

Autor: Fabian (Gast)
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Man löst ja nicht nur Klausuraufgaben, es gibt auch Praktika, 
Diplomarbeit..Allerdings ist es im Berufsleben wichtiger, wie man 
auftritt. Das fachliche Wissen allein reicht nicht, es gibt genügend 
Schwätzer..

Autor: Michael (Gast)
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Die Diplomnote ist zwar interessant aber bestimmt nicht 
gehaltsausschlagend. Da wird man dann doch eher schon mal auf die Probe 
gestellt und das Unternehmen schaut, was derjenige drauf hat. Das ist 
zumindest meine Erfahrung. Wenn sich zwei auf die selbe Stelle bewerben 
und beide sich gleich gut verkaufen bekommen beide auch das gleiche 
Gehalt geboten auch wenn ihr Diplomnote um ein/zwei Zähler auseinander 
liegen. Eine bessere Note ist vielleicht für Forschungen und öffentliche 
Einrichtungen interessant aber das ist nur eine Vermutung von mir da ich 
den Eindruck gewonnen habe, dass es bei öffentlichen Einrichtungen viel 
mehr darum geht was auf dem Papier steht statt darum, was der einzelne 
wirklich kann.

Autor: Spötter (Gast)
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Hallo, @Ingenieur,

"Rechne ich noch die Inflation von 3,3% hinzu habe ich netto weniger als 
vor der gehaltserhöhung."

Weiterer Haken dabei ist jedenfalls der, dass der Chef ggf. die 
Gehaltserhöhung rückgängig machen kann ( sollte doch kein Problem sein ? 
), die Inflation eher weniger ...

Gruss

Autor: Uniabgänger (Gast)
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>51.000-46.000 = 5.000
>Und das sind brutto immerhin 416EUR mehr im Monat.

Das hatte ich überelesen! Das verstehe ich aber nun überhaupt nicht. Es 
gibt ja Lohnsteuerrechner, die das prüfen können. Das würde ich mla tun.

Ich kann dazu nur eins sagen : Die Lohnsteuertabelle ist zwar nicht 
stetig, aber sie hat keine Sprünge und ist monoton! Wenn man also mehr 
verdient, bekommt man auch mehr raus - wenn auch bei höherem Brutto 
immer weniger. Die Vorstellung, man könnte mehr Netto bekommen, wenn man 
den entscheidenden euro kleiner wird, ist Falsch!

Zum Asic Design: Es kommt darauf an, was Du machst und wie lange. ASIC 
Design ins interessant und so muss ein AG nur das bezahlen, was andere 
bezahlen, um einen Guten zu kriegen. Andere gute steigen nach der Uni 
auch nur Normaltarif von 50k ein.

Wenn es aber bei Dir so ist, daß Du "nur" 50 hast, während Du schon 3 
Jahre im Job bist, ist das zu wenig! Ich habe vor fast 10 Jahren schon 
die 50 angekratzt, als ich mit 4 Jahren Brufserfahrung gewechselt bin.

Ich denke, daß du mindestens 55 wert bist!

Stelle doch mal Dein Profil anonym bei Monster ein und teste auf 60.000. 
Du wirst sogar dann noch Anfragen bekommen. Das Wette ich!

Autor: Spötter (Gast)
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"Die Lohnsteuertabelle ist zwar nicht
stetig, aber sie hat keine Sprünge und ist monoton!"

Ja, sogar streng monoton ( jedoch nur bis zum Limit des 
"Spitzensteuersatzes" von Ackermännern, Riesters und Westerwelles ) !

Manchmal gibt es jedoch "Unstetigkeitssprünge" durch z.B. "angepasste"
( auf gut deutsch erhöhte ) Krankenkassenbeiträge usw. ?!

Gruss

Autor: Jorge (Gast)
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Von den Steuern und Sozialabgaben kommt hinten kaum was an. Amerikaner 
sind sogar noch schlimmer dran. Wahrscheinlich geht dort das ganze Geld 
für Militär und Raumfahrt drauf, würde mich mal interessieren.

Autor: Gast (Gast)
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>Von den Steuern und Sozialabgaben kommt hinten kaum was an.

Weil die Zahl der Empfänger gestiegen ist und die Leistungen anders 
verteilt wurden.
http://www.bmas.de/coremedia/generator/9960/sozial...

Autor: R.I. (Gast)
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Die Krankenkassensätze werden zum Jahresende schon wieder erhöht! Es 
gibt wieder mindeastens 0,2% Aufschlag. Das allein sind bezogen auf die 
Bemessungsgrenze wieder bis zu 95 Euzro mehr im Jahr. Da die BMG aber 
selber auch wieder mindestens 2% steigt - so, als hätte jeder 2% 
Lohnerhöhung bekommen! - zahlt man von bis zo 950 Euro wieder seinen 
Satz mehr. Bei 13% sind das auch schon wieder 120,- also zusammen 210,- 
Euro weg. Bei der Rente sind es mindestens 180,-. Also muss man im 
kommenden Jahr bis zu 400,- Euro ersetzen.

Hinzu kommt die Mehrbelastung durch Wegfall der Entfernungspauschale und 
das Mehr an Benzingpreis. Wegfall der Pauschale kostet mich 350,- Euro 
und der Aufschlag auf den Diesel 450,- im Jahr.

Also brauche ich 1200,- mehr im Jahr.

Morgen gehe ich zuzm Chef und fordere 200,- mehr!

Autor: Moe (Gast)
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>> [..Steuern..] Amerikaner sind sogar noch schlimmer dran.

Quelle? Ich leb in Amerika und es kommt immer auf den Bundesstaat drauf 
an. Hier z.B. zahlt man von seinem Brutto ca 11% Steuern. Single, keine 
Kinder. IT Berater den ich kenn bekommt von $230,000 brutto -> $190,000 
netto.

Autor: Jorge (Gast)
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>>Von den Steuern und Sozialabgaben kommt hinten kaum was an.

>Weil die Zahl der Empfänger gestiegen ist und die Leistungen anders
>verteilt wurden.

Diese Logik ist mittelfristig bis langfristig falsch, weil sie die 
eigene Billardkugel ignoriert. Zugegeben der Einzelne kann nichts machen 
und Idealismus macht nicht satt.

Ich gebe zu, dass ich in die Uni gegangen bin weil ich mehr aus meinem 
Leben machen wollte also Abenteuerlust. Dort habe ich aber Leute 
getroffen, die gar nix machen wollten und dafür ein Platz an der Sonne 
haben. Also viele Menschen, die gar keine Interessen haben, einfach nur 
leben, sich fortpflanzen und konsumieren und dabei gut aussehen, das 
Kriterium ist die Position in der Gesellschaft: Wenn du auf andere 
Frösche im Sumpf steigst dann kannst du nicht untergehen...

Die persönliche Freiheit geht über alles. Jede Form von Zwang erzeugt 
nur Widerstand. In Kriege und Krisen sind sie alle reingeschliddert.

Autor: Recherchierer (Gast)
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Einkommenssteuer ist in den USA Verfassungwidrig. Jeder der die 
Verfassung gelesen hat (und verstanden!), zahlt diese Steuer nicht. Alle 
anderen zahlen aus Unwissenheit/Dummheit freiwillig.

Autor: Outi Outlaw (outlaw)
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Geile Diskussion .... ;):D

Ich wette, der Schlosser hat im Ausland mehr Glück als ein ASIC 
Designer.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Einkommenssteuer ist in den USA Verfassungwidrig. Jeder der die
>Verfassung gelesen hat (und verstanden!), zahlt diese Steuer nicht. Alle
>anderen zahlen aus Unwissenheit/Dummheit freiwillig.

Kannst du das mal genauer erklären?

Autor: Berater (Gast)
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Heirate doch, das bringt mindestens 300,- im Monat...

Autor: Beraterberater (Gast)
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> Heirate doch, das bringt mindestens 300,- im Monat...
Mal von der aus der Luft gegriffenen Zahl abgesehen, ist das nur so, 
wenn die Geheiratete nicht auch einem Job nachgeht, der halbwegs gleich 
bezahlt wird wie der eigene... sonst bringts garnix!

Autor: Andreas K. (a-k)
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Matthias Lipinsky wrote:

>>Einkommenssteuer ist in den USA Verfassungwidrig.
> Kannst du das mal genauer erklären?

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/335...
http://www.bunte.de/schicksal/schock-urteil_aid_4461.html

Funktioniert in Deutschland ähnlich, weil man im Knast mangels Einkommen 
auch keine zahlt. ;-)

Autor: Michael (Gast)
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>Mal von der aus der Luft gegriffenen Zahl abgesehen...

Nene, die ist nicht aus der Luft gegriffen sondern aus dem See gefischt 
^^

Autor: Berater (Gast)
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Die 300,- sind bei den von 'Ingenieur' angegebenen Daten bei Umstellung 
von Steuerklasse I auf III nicht aus der Luft gegriffen sondern real.

Ein Blick in Brutto/Nettorechner im Web hilft hier weiter.

Autor: Beraterberater (Gast)
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> Die 300,- sind bei den von 'Ingenieur' angegebenen Daten bei Umstellung
> von Steuerklasse I auf III nicht aus der Luft gegriffen sondern real.
Naja, dann gehst du davon aus, dass die Braut deutlich weniger oder 
nichts hinzuverdient.
Eigentlich interressiert ja nicht nur was am Ende des Monats 
hängenbleibt, sondern auch was am Ende des Jahres rauskommt. Der Wechsel 
der Steuerklasse hat aber keinen Einfluss auf das Jahresnetto, sondern 
nur auf das Monatsnetto...

Autor: Beraterberater (Gast)
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Mit meinem Post wollte ich eigentlich nur deutlich machen, dass man 
nicht pauschal sagen, kann: "Heirate und du hast mehr..."

Autor: Spötter (Gast)
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"Eigentlich interressiert ja nicht nur was am Ende des Monats
hängenbleibt, sondern auch was am Ende des Jahres rauskommt. Der Wechsel
der Steuerklasse hat aber keinen Einfluss auf das Jahresnetto, sondern
nur auf das Monatsnetto..."

So ist es definitiv !

Es gibt halt nicht einmal sehr viele Ing., die das begreifen
( aber leider mit Sicherheit praktisch 0 Frauen, die in diesem Fall 
überhaupt wissen, wovon sie reden / auch unsere reimportierte "Perle der 
Uckermark" hat offenbar bis heute noch Schwierigkeiten, wenn sie 
"Brutto" und "Netto" auseinanderhalten soll => immerhin hat sie ja 
inzwischen ein bisschen Ahnung vom Fussball, was für ihre Wiederwahl 
wiederum eine notwendige Voraussetzung ist ) ---

Au, weia !

Autor: R.I. (Gast)
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Für mich zählt nicht nur, was am Ende netto rauskommt, sondern was ich 
nach Abzug aller Ausgaben über habe! 70% von meinem Netto muss iach 
ausgeben, um zu Leben, zu Fahren zu Essen, zu Wohnen und es warm zu 
haben.

Ich kann nur 30% sparen! Wenn ich 10% mehr Brutto hätte, blieben davon 
sicher nur 8% netto wegen der Steuern, aber ich hätte 38% statt 30%, um 
es fürs Alter zurückzulegen.

Autor: The one (Gast)
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Ich habe für drei Tage Urlaubsgeld bekommen und so 56 Prozent Abgaben 
bezahlt. Grummel. Um es noch einmal klar auszudrücken: Wenn ich auf 
meinen Gehaltszettel schaue bekomme ich das kalte kotzen.

Wenn man unsere Bundesregierung und auch so einige Zeitungen so hört 
sollen wir ja die größte Steuerentlastung seit dem 2. Weltkrieg erhalten 
haben. Wer's glaubt. Vor allem Singles (so wie ich) sollen dabei am 
besten weggekommen sein. Hä?

Ich sag nur das hier einiges falsch läuft: Die Steuerprogression ist der 
letzte Krampf. Sol heißen: Je mehr du rackerst und schaffst desto mehr 
kassiert auch der Staat. Besser kann man den Leistungswillen der 
Mittelschicht nicht abwürgen.

Wenn die Linken an die Macht kommen (und so wird es kommen) bekommen die 
"Reichen" oder auch die mit den "starken Schultern" hundert Prozent 
abgezogen und die Kohle wird dann zu gleiche Teilen an die Bedürftigen 
verteilt.

Gute Nacht (ach ist ist ja noch Nachmittag)

Autor: Beraterberater (Gast)
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> Ich habe für drei Tage Urlaubsgeld bekommen und so 56 Prozent Abgaben
> bezahlt.

Ich glaube das ist das was Spötter mit:
> [...] die in diesem Fall überhaupt wissen, wovon sie reden [...]
...gemeint hat. :-)
Über den Lohnsteuerjahresausgleich bekommst du dein Urlaubsgeld mit 
deinem persönlichen Steuersatz versteuert. Dieser richtet sich nach 
deinem Jahreseinkommen (inkl. Urlaubsgeld). Die 56% sind nur 
vorübergehend und nicht, wie du darstellen möchtest, dauerhaft!
Natürlich sind die Euro erst mal weg, das will ich nicht 
wegdiskutieren, aber eben nur auf Zeit.
Deshalb das Urlaubsgeld immer schön am Jahresende auszahlen lassen, dann 
ists nicht so lange weg. Oder gleich verteilt bzw. gleichverteilt auf 
alle Monate. :-)

Autor: Georg (Gast)
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Schlechte Idee! Du kriegst am Jahresende denselben temporären 
Steuersatz, wie im April, wo es mache Firmen auszahlen. Der 
Jahresausgleich läuft eh erst im Folgejahr- aber je früher Du das Geld 
beziehst, desto früher hast Du erstmal das Netto!

Autor: Beraterberater (Gast)
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> aber je früher Du das Geld beziehst, desto früher hast Du erstmal das
> Netto!
Hand_an_Stirn_klatsch. Natürlich hast du recht. Hatte das vor lauter 
"dem Staat nichts zu früh schenken" total übersehen, dass ich das Geld 
dann auch erst spät habe. :-)

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Mal von der aus der Luft gegriffenen Zahl abgesehen, ist das nur so,
>wenn die Geheiratete nicht auch einem Job nachgeht, der halbwegs gleich
>bezahlt wird wie der eigene... sonst bringts garnix!

Und wenn die Steuerklasse wieder von Drei auf Eins zurückgeht, kostet 
das mindestens soviel wie zwischenzeitlich gespart wurde..

;-)


>Ich habe für drei Tage Urlaubsgeld bekommen und so 56 Prozent Abgaben
>bezahlt. Grummel. Um es noch einmal klar auszudrücken: Wenn ich auf
>meinen Gehaltszettel schaue bekomme ich das kalte kotzen.

Nicht nur dort. Reisestunden genauso eine Katastrophe:
Wenn man an einem Werktag Reisestunden hat, werden die vom 
Überstundenkonto abgezogen (man hat ja nicht gearbeitet) und als 
Überstunden ausbezahlt.
Letztens sind so aus ca 210Euro brutto 70Euro!!! netto geworden.

Deshalb sind unsere Politiker auch so FETT

Autor: Michael (Gast)
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>Deshalb sind unsere Politiker auch so FETT

hm, ich bin kein Politiker und bin auch fett...ist da was, dass ich 
wissen müsste...^^

Autor: Recherchierer (Gast)
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@ Matthias Lipinsky & Andreas Kaiser:

Ich könnte jetzt 1.000de Wörter schreiben. Aber ich mach es kurz.

Hier die blaue Pille:
> http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/335...
> http://www.bunte.de/schicksal/schock-urteil_aid_4461.html

und hier die ROTE:
http://www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTI...

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