Ich war da mal Fachmann - ist aber schon lange her. Schon vor der Zeit
des Internet, so dass ich auf Links nicht verweisen kann. Ich meine
aber, bei Wikipedia schon Themen dazu gesehen zu haben.
Technisch richtig und aufwendig sind zwei Abtastratenwandlungen. Erst
mal noch oben, also soweit die Pixelzahl vervielfältigen, dass die neue
Zahl Pixeln pro Zeile ein ganzzahliger Teiler ist (KGV). Und dann wieder
nach unten auf die gewünschte Zahl Pixeln/Zeile.
Bei dem Beispiel von Marius S. wäre das:
Zuerst die 60pel auf 120pel aufblähen, also Abtastrate verdoppeln, dann
120 auf 40pel reduzieren durch ARW um Faktor 3 nach unten.
Die ursprüngliche Folge sei: x1, x2, x3, x4 usw.
Man fügt zunächst '0' ein, um auf die doppelte Rate zu kommen, also x1,
0, x2, 0, x3, 0, usw., filtert dann, erhält die Folge
x1a, x1b, x2a, x2b, x3a, x3b, usw., nimmt jeden 3. Wert und das Ergebnis
ist
x1a, x2b, x3a, x4b usw.
Das ganze natürlich zweidimensional - also in vertikaler Richtung auch.
Zur Abtastratenwandlung gehört natürlich auch eine entsprechende
Anwendung von Filtern. Dabei kann man sich durch geschickte Verfahren
die u.U. hohe Zwischentaktfrequenz (manchaml?) sparen, mit Grips und
Mathe ...
Die oben genannten Mittelwertbildungen bzw. Interpolationen sind zwar
auch nichts anderes ( (a+b)/2 ist das einfachste digitale Filter ) ,
aber diese bringen eine stärkere Verschlechterung der Schärfe als
notwendig wäre.