AVR-AVR USART Verbindung

Gast #910340
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Hallo,

ich versuche verzweifelt eine USART Verbindung zwischen einem ATmega8
und einem ATmega16 herzustellen. Ich bekomme hierbei nur Datenmüll:(
Leider habe ich bisher keinen passenden Eintrag im Forum gefunden:

Wie muss ich eigentlich die beiden AVRs miteinander verbinden?
Einfach RxD und TxD über Kreuz anschließen, oder brauche ich da einen
Widerstand/Kondensator, etc dazwischen?

Als Taktquelle benutze ich für beide AVRs denselben externen 
RC-Oszillator mit 12MHz. Welche Baudrate würdet ihr nehmen?

Der ATmega16 habe mit mittels AVR-USB USB tauglich gemacht, der ATmega8
soll mittels Funk zu einem Roboter kommunizieren.
Nun möchte ich eben Daten zwischen diesen beiden AVRs austauschen.
Ist SPI oder TWI eventuell besser geeignet als UART?
Ganz auf den ATmega8 zu verzichten scheint ja nicht zu gehen, wegen den 
USB Timings.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Fabian
Persönliche Seite #910347
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Fabian wrote:
> Wie muss ich eigentlich die beiden AVRs miteinander verbinden?
> Einfach RxD und TxD über Kreuz anschließen, oder brauche ich da einen
> Widerstand/Kondensator, etc dazwischen?

Genau, Einfach RxD an TxD jeweils. Sonst nichts.

> Als Taktquelle benutze ich für beide AVRs denselben externen
> RC-Oszillator mit 12MHz. Welche Baudrate würdet ihr nehmen?

RC Oszillator ist schlecht, da die Baudraten beider Controller nur etwa 
3% auseinander liegen dürfen.

> Ist SPI oder TWI eventuell besser geeignet als UART?
Nicht unbedingt. SPI ist nützlich bei mehreren Slaves und TWI im Falle 
einer Bus-Struktur.

Was genau ist denn das Problem? Ich würde mal versuchen an beide 
Controller jeweils ein Quarz oder Quarzoszillator (die eine hinreichende 
Genauigkeit haben) anzuschließen.

Die Baudrate ist eigentlich egal, solange sie auf beiden Geräten die 
Gleiche ist. Bei höherer Baudrate hast du natürlich auch einen höheren 
Datendurchsatz.
Gast #910352
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Vielen Dank für die schnelle Antwort!

der RC-Oszillator dürfte ja nicht das Problem sein,
denn es ist das selbe  Bauteil mit 2 Leitungen zu den AVRs.

Es kommt Buchstabensalat an, obwohl ich im Atmel AVR Studio
die F_CPU richtig angepasst habe. Mein Problem ist, dass ich nicht
genau weiß, wo ich den Fehler suchen soll.
Der Code für USART ist aus dem Atmel Datasheet.
Ich den ATmega8 so programmiert, dass er immer ABCD sendet.
Der andere AVR speichert die ersten 32 empfangenen Byte im EEPROM, den 
ich anschließend wieder im AVR Studio auslese. Hier steht Müll drin.
Gast #910384
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Ich habe gerade herausgefunden, dass es mit einer Baudrate von 12000
funktioniert.
Was ist das für ein seltsames Problem?
Ist es hardwaretechnisch? Vielleicht ein Kondensator irgendwo zuviel 
oder zu wenig?
Gast #910706
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>Als Taktquelle benutze ich für beide AVRs denselben externen
>RC-Oszillator mit 12MHz.

Das RC-Glied, das Du an einen AVR anschließt, ist kein RC-Oszillator, 
sondern nur ein Teil davon, nämlich der, der die Frequenz bestimmt.  Der 
andere Teil des Oszillators, der invertierende Verstärker, befindet sich 
im µC integriert "hinter" dessen beiden Clock-Pins.

Wenn Du ein RC-Glied an zwei µCs anschließt, dann hast Du nicht einen 
Oszillator für beide µCs, sondern zwei unabhängige Oszillatorverstärker, 
die beide gleichzeitig ein schwingungsfähiges Etwas zum Schwingen 
bringen wollen.  Sollte Dein derartiger Aufbau trotzdem funktionieren, 
ist es Zufall.

Eine einfache Lösung wäre, als Taktquelle einen 12 MHz-Quarzoszillator 
(d. h. keinen Quarz, sondern einen Quarzoszillator!) zu nehmen, und 
damit beide Controller anzusteuern.  Alternative Möglichkeit: Neuere 
Controller, z. B.  ATmega48/88/168, können den Output ihres Oszillators 
auf einen bestimmten Pin ("CLKO") schalten (aktivierbar per Fuse).  Über 
diesen belastbaren Ausgang kann man dann problemlos irgendwelche 
Peripherie oder einen Zweit-Controller takten.
Gast #910729
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Ah,
ich hatte mich wohl im Ausdruck geirrt, kenn mich mit dem Elektronikzeug 
noch nicht so genau aus ;) Ja, ich habe einen Quarzoszillator eingebaut, 
der beide AVRs betreibt. Hierbei dürfte es doch keine Probleme geben 
oder?

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