AVR gesteuertes Netzteil

Gast #910572
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Hallo, ich bin gerade dabei ein Netzteil zu bauen, welches ich mit einem 
AVR steuern müchte. Der AVR gibt per PWM die Sollwerte für Spannung und 
Strom vor, und der rest wird von der Elektronik geregelt. Ich habe mal 
den Schaltplan der Spannungsregelung angehangen. Wenn ich das NT bei 12V 
mit 5A belaste, sackt die spannung um ca. 1V ab. Könnte mann das noch 
kompensieren ?
Ach ja, es soll 25V/5A bringen.

Danke !!!
#910590
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Wo gibst du denn den Sollwert für den Strom vor?

Wieso diese komische Serienschaltung R8 + R9? (Bei 10% Toleranz ist der 
Fehler von R8 so groß wie der Nominalwert von R9)

Für die Spannungsregelung muß die Endstufe mit in den Regelkreis 
einbezogen werden.
#910591
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Gast wrote:
> Wenn ich das NT bei 12V
> mit 5A belaste, sackt die spannung um ca. 1V ab.

Nicht verwunderlich, da du keinen Regelkreis drin hast. Übrigens 1V/5A = 
0,2Ω. Bei der netten Ansammlung von 0,1Ω Widerständen am Ausgang könnte 
man doch glatt einen Anfangsverdacht hegen wo Teile der 1V * 5A in Wärme 
umgesetzt werden.

http://www.tuxgraphics.org/electronics/200707/bench-power-supply-unit.shtml
#910593
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> Wieso diese komische Serienschaltung R8 + R9? (Bei 10% Toleranz ist der
> Fehler von R8 so groß wie der Nominalwert von R9)

Wetten, da war in der Originalschaltung der Abgriff für die 
Spannungsregelung? Die scheint der OP einfach weggemacht zu haben. "Kenn 
ich nicht, brauch ich nicht" :-)
#910614
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Gast wrote:
> Der Sollwert für den Strom wird in der Schaltung noch garnicht
> vorgegeben, da dieses erst nur der Spannungsteil ist. Die WDST. am
> ausgang sollen der Spannungsmessung dienen.

Und wozu dann die PWM, wenn nicht zur Vorgabe der Sollspannung?

> An R7 soll später der Strom gemessen werden.

Diese Anordnung hat den Nachteil, daß das Potential für die
Strommeßpunkte von der Ausgangsspannung abhängt.
#910665
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Ma ein bissel rechnen. 5A raus heisst 2,5A pro Längstransistor. Ergibt 
ca. 50mA Basisstrom jeweils. Also 100mA insgesamt. Das wäre schonmal 
exakt die Grenze vom BC547.

Und wenn der Ärmste nun also 100mA durchlassen muss, und das bei 30V 
rein und beispielsweise 1V raus, dann verdrückt der dabei ca. 
28V*0,1A=3W. Aber nicht lang - versprochen.

Wobei die 30V*2,5V=75W der Längstransistoren (bei optimaler 
Stromaufteilung) hinsichtlich Kühlung ebenfalls interessant werden. Tip: 
Wenn im Datasheet 115W stehen, dann heisst das nicht, das man die im 
praktrischen Betrieb auch ausnutzen kann. Jenseits von 40-50W wird das 
beim 2N3055 schwierig.

Übrigens bist du mit 30V/2,5A schon verteufelt dicht an der Grenze der 
SOA (Safe Operating Area).
Gast #911053
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Ich habe einen OP an den StrommessWiderstand wie oben angeschloßen. Die 
abfallende Spannung von max 0.25V wird um den faktor 20 verstärkt. Ich 
komme nur nicht auf null, wenn keine Last angeschloßen ist, sondern auf 
max 0.36V. Woran könnte das liegen ?
Angehängte Dateien:
#911143
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>...den LM358 abzuschiessen. Den oben rum kriegt er 30V und ist damit
>schon am Anschlag.
Stimmt !

Man könnte sich ja einen 2. LM358 nur für die Strommessung leisten.

>Brauche ich da nicht eine Frequenz für, oder geht das auch ohne. Muß ja
>nicht hoch sein, so -1.5 reichen sicherlich.

Du brauchst einen Takt dafür oder du kannst aus dem Netztrafo einen 
negative Spannung gewinnen.

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