Habe hier einen 800VA Trenntrafo, den ich für Versuchszwecke zum vorschalten nutzen will. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich einen effektiven Übertemperaturschutz realisieren kann. Der Trafo hat laut Datenblatt ne max. Umgebungstemperatur von 40°C. Ich wollte jetzt einen Bimetall ans Blechpaket schrauben. Welche Abschalttemperatur sollte der haben?
Gast
#910638
thermodynamisch hat der Eisenkern ne sehr hohe Nachlaufzeit gegenüber der Wicklung. Viel sinnvoller ist es deshalb ne Temperaturüberwachung möglichst nach an die (am besten IN) die Wicklung zu bringen. dort kannst dann durchaus 80° oder mehr nehmen, das tut der Wicklung noch nicht weh
Gast
#910799
Dem Trafoblech ist die Temperatur im Wesentlichen egal, da es weit über 100 Grad aushält. Die kritische Größe ist die Temperatur der Wicklung. Üblicherweise verhindert man eine Überhitzung durch eine vorgeschaltete Sicherung, das gelingt aber nur annähernd, bei grober Überlastung. Besser ist ein in die Wicklung eingearbeiteter Temperaturfühler, der bei Übertemperatur anspricht, bei kleinen Leistungen ein PTC, bei größeren ein Temperaturschalter. Am genauesten ist ein eingebauter Fühler, der über eine Überwachungsschaltung einen Schutzschalter auslöst.
Naja, IN die Wicklungen komme ich leider nicht rein. Ich könnte maximal von außen einen Temperaturfühler an der Wicklung befestigen. Wollte mir aber großartigen Schaltungsaufwand ersparen.
Gast
#910988
Hier im Forum ist ab und zu ein Richtwert für die Bemessung der Sicherung vor einem Trafo genannt, eine Suche bringt sicher Erfolg. 99% aller Trafos sind eben durch eine einfache Schmelzsicherung geschützt, nur bei Sonderfällen misst man die Temperatur der Wicklung.
Gast
#910994
Solange du unter 800VA und unter 40°C Umgebungstemperatur bleibst, brauchst du gar nichts - schon gar nicht die Temperatur des Bleches messen. Höchstens die Umgebungstemperatur, dann sollte die Abschaltung bei 40° liegen ...
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