Daß oder ob es praktikabel geht, "einen Akku per Rectena oder ähnlichem"
aufzuladen, steht möglicherweise gar nicht zur Diskussion. Die Antwort
ist: Ja, es geht, es dauert halt nur (möglicherweise recht lange). Du
kannst auch eine Badewanne mit dem Teelöffel ausschöpfen, es dauert halt
nur (möglicherweise recht lange)
Das ganze dreht sich um die Frage: Wieviel Energie benötigt dein
Verbraucher, und wie schnell kannst du einem Akku Energie zuführen, und
kommt der Akku mit dieser Sache klar? Was würde es denn für Sinn machen,
einen Akku "teilweise" aufzuladen? Die meisten Akkus bevorzugen es, daß
sie eher komplett (zügig) aufgeladen werden, und dass dann möglichst
kontinuierlich Energie entnommen wird.
Ob die entnommene Energie für einen MP3 Player oder für eine LED oder
einen Lüfter oder sonstewas entnommen wird ist dem Akku ziemlich egal.
Was die "durchschnittliche" Energieentnahme für einen
"durchschnittlichen" MP3-Player ist, kan dir vermutlich keiner direkt
sagen. Glaub doch in erster Näherung den Aussagen von gängigen MP3
Player Herstellern, die z.B. behaupten daß "eine Mignon-Zelle 10 Stunden
ununterbrochenen Hörgenuss ermöglicht". Dnn brauchst du nur noch zu
ermitteln welche Energie eine frische Mignon-Zelle hat, und schon weit
du wieviel der durchschnittliche Stromverbrauch eines derartigen Players
sein wird.