Hi,
habe heute das Modul von pollin bekommen und angeschlossen.
Dann hab ich mein Oszilloskop an Data gehängt und Masse verbunden.
Danach PON kurz auf GND gelegt.
Nun warte ich hier auf ein Signal von data, es kommt aber nichts :(
Woran kann das liegen und wie kann ich testen ob mein Modul defekt ist?
jop ist klar.
Spannungsversorgung ist dran!
Labornetzteil auf 5V.
Es fliesst ein sehr kleiner Strom. (habe mit einem Multimeter gemessen!)
Pon liegt nun fest aug GND
Was kann noch der Grund sein?
Sollte man denn schon ein Signal bekommen, bevor Synchronisiert ist?
Also auch falls der Chip kein Signal bekommt, erhält man dann auf DATA
irgendein Signal?
Ich bekomme nämlich nur eine Nullinie :(
Hallo,
das Modul selber muss sich so wie es aussieht nicht selber
Synchronisieren da es Rohdaten ausgibt. Bei meinen Modul war es
allerdings so das es am Ausgang noch einen Pullup gebraucht hat.
Vieleicht ist es bei dir genauso.
Gruß
Peter
Hallo,
ich weiß nicht, wie es in Deutschland mit dem DCF77-Empfang aussieht,
aber: bei mir in Österreich (nahe Wien) ist es so, dass ich nur ein
Signal empfange, wenn ich die Antenne richtig gedreht habe. Also nach
Mainflingen ausrichten.
Außerdem ist der Empfang im Keller wesentlich schlechter.
Pullups sind wie bereits erwähnt ebenfalls keine schlechte Idee.
Gruß
David
es gibt schon mehrere Beiträge wo es Probleme und deren Lösungen mit dem
DCF77-Modul von Pollin gepostet wurden, such doch bitte mal danach!!!
(Ich habe die Beiträge selber gelesen, ist also keine billige
"Abspeisung")
Hi
>Vom pullup steht aber nix im datenblatt!>Meinst du das ich evtl. 10kohm zwischen Data und +5V schalten sollte?
Im Datenblatt steht etwas von 5µA Sink/Source. Nicht alles was hier
gepostet muss richtig sein. Wenn du einen Funkwecker hast, nimm die
Batterien mal raus und stell das Teil neben dein Modul. Wenn, mit neu
eingelegten Batterien, der Wecker synchronisiert stimmen erst mal die
Empfangsbedingungen. Evtl. die Antenne des Moduls mal senkrecht nach
Frankfurt ausrichten (Karte/Kompass). Möglicherweise stört auch dein
Rechner...
MfG Spess
Das hiese ja ein Pullup von >1MOhm. Soll man da wirklich so einen großen
Pullup dran hängen? Und reicht dann der Strom noch um den Eingang eines
µC damit zu steuern? Wie kann ich den Strom verstärken (MOSFET)? Ich
frage nur, weil ich auch noch so einen Empfänger habe, welcher später
mal die Zeit empfangen soll. Ich hab das Teil nur noch nicht
ausprobieren können.
Sven
Dieses Mudul hat einen Schaltausgang, der diesen Strom liefern kann, um
etwas anzusteuern, z.B. einen Transistor. Bei einen Conrad-Empfänger aus
grauer Vorzeit konnte man dann eine Großuhr mit diesem Minutentakt
betreiben.
..liefern oder ziehen kann...muß es natürlich heißen. Der Strom 5
mikroampere ist recht niedrig aber mit mehr soll der Winzling von chip
nicht belastet werden.
So,
da bin ich nochmal!
Nach der gestrigen Enttäuschung war ich heute morgen beim C in Ddorf und
habe mir gleich 2 mal das DCF gekauft!
fazit, besser nicht das Poll** teil kaufen.
Beide Conrad Module funktionieren mit Pullup von 10kOhm tadellos und
nach ca. 10 Sekunden habe ich ein tadelloses Signal OHNE Störungen,
trotz TFT, Lautsprechern, Oszi und Labornetzteil auf dem Tisch!
So NACHTRAG:
Habe hier nun ein zweites Pollin Modul von einem Freund liegen.
Das funktioniert genauso einwandfrei, wie das, vom C.
Es wird dort allerdings KEIN Pullup benötigt. Beim Conrad Modul schon.
Das Pollin Modul funktioniert Ohne.
Einfach angeschlossen, PON kurz auf VCC und dann fest auf GND gelegt.
Das Signal kommt sogar noch schneller als beim Conrad Modul.
Ich wohne übrigens 200km von Frankfurt entfernt.
So noch ein Nachtrag!
Das Pollin Modul ist recht störanfällig, im Vergleich zum C modul.
Wenn man das Pollin Teil senkrecht aufstellt, habe ich ohne Ende
Störungen im Signal.
Horizontal arbeitet es sehr gut. Am besten, wenn man es Richtun
Frankfurt dreht!
Das Conrad Modul funktioniert in beiden Aufstellmöglichkeiten gut.
Ich hoffe, dass meine "Erfahrung" mit DCF mal anderen helfen kann, so
wie mir gestern Abend.
Darum schreibe ich das mal hier rein ;)
Das Pollin-Modul funktioniert bei mir auch einwandfrei. Man sollte
vielleicht auch mal das mitgelieferte Manual lesen. Dort steht
eindeutig, daß das Modul nach dem Einschalten der Betriebsspannung eine
H->L Flanke am PON sehen muß (L muß dann weiterhin anliegen). Dann läuft
es sofort los. Der Ausgang muß direkt mit dem Controller-Eingang
verbunden werden, ohne PullUp und sonst geartete Späße. Die Richtwirkung
haben übrigens alle Module, auch das von Reichelt oder Conrad. Nach
längeren Tests mit all diesen Modulen laufen meiner Meinung nach alle
gleich gut. Nur der Preis und die Anschlußbelegung unterscheiden sich.
DCF wrote:
> Das Pollin Modul ist recht störanfällig, im Vergleich zum C modul.>> Wenn man das Pollin Teil senkrecht aufstellt, habe ich ohne Ende> Störungen im Signal.
Das beweißt eigentlich garnichts, denn dies kann gut oder schlecht sein:
Gut: Das Modul hat eine gute Richtwirkung, d.h. man kann gut Störer
ausblenden
Schlecht: Das Modul hat ein schlechteres SNR als andere Module.
Was von beiden zutrifft kann man ohne genauere Tests nicht sagen.
Wieso steht im Datenblatt des Pollin-Teils eigentlich "DATA ist current
source/sink mit Iout > 5uA". Also das der Strom größer 5µA ist. Und wo
steht dann die max. Belastung? ** grübel **
Sven
Das Problem hatte ich auch.
Beschreibung sagt aber alles.
1. Versorgungsspannung anlegen (5V)
2. Low - High - Low auf Enable
3. schon kommen Daten Raus (ohne Pull-Up!)
Das Modul benötigt eine Flanke (kann mit R-C realisiert werden), nicht
statisch auf GND legen!
Bei einfachem R/C mit relativ flacher Flanke dauert es bis Datenausgabe
rund 20 Sekunden. Bei steiler Flanke gibt das Modul sofort Daten aus.
Wichtig ist, daß die Flanke erst eine halbe Sekunde nach Anlegen der
Betriebsspannung erscheinen darf, sonst wird sie ignoriert.