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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Händeringend Ingenieure gesucht


Autor: Peter X. (vielfrass)
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Ich lese immer wieder, das die Industrie händeringend Ingenieure sucht.
Als ich 1992 mit denm Studium fertig war, hat mich keiner gesucht.
Beim Arbeitsamt habe ich folgenden Spruch gehört:

"Auch du Scheisse, noch ein Diplomingenieur Elektotechnik. Davon habe 
ich noch 18000. Wollen Sie sich nicht umschulen lassen, aber bitte nicht 
Fotograf oder Goldschmied, davon habe ich auch genug"

Viele meiner Kommilitonen haben damals keine Anstellung gefunden und 
haben sich z.B. mit einem kleinen Computerladen auf dem Dorf 
selbstständig gemacht.
Währe es für sie Industrie die angeblich händeringend Ingenieure sucht, 
interressant, diese Jungs zu reaktivieren?

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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>>>Währe es für sie Industrie die angeblich händeringend Ingenieure sucht,
>>>interressant, diese Jungs zu reaktivieren?

Nein, die erfüllen in der Summe folgende Eigenschaften leider nicht 
mehr:
- sind nicht mehr 25 J. alt
- haben mit 30-35 keine 20 Jährige Berufserfahrung
- wollen mehr als 2500€ Brutto / Monat haben

Autor: gast (Gast)
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@Artur F*****

du bist ein dummschwätzer...Bist wohl frustiert das alle anderen mehr 
kriegen als du...

Autor: Jens (Gast)
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@gast:

Noe, er hat warscheinlich mit dem einen oder anderen Personaler
vor allem in großen Firmen zu tun gehabt.

Jens

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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So "dumm" ist das garnicht. Die Forderungen sind sehr oft unrealistisch 
und wenig entgegenkommend fuer einen Berufseinsteiger.

Autor: Bruno (Gast)
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Was Artur sagt trifft es schon ganz gut. Meine Meinung.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Viele meiner Kommilitonen haben damals keine Anstellung gefunden und haben
> sich z.B. mit einem kleinen Computerladen auf dem Dorf selbstständig
> gemacht. Währe es für sie Industrie die angeblich händeringend Ingenieure
> sucht, interressant, diese Jungs zu reaktivieren?

Mal andersrum: Wären Ingenieure mit über fünfzig und nach jahrelanger 
Selbstständigkeit bereit, sich wieder all diesen Zwängen zu unterwerfen?

Vielleicht sind all diese nach einem Angestelltenverhältnis lechzenden 
mehr oder weniger arbeitslosen Ingenieure auch nur die Wunschvorstellung 
einiger unverbesserlicher Sozialingenieure? Die sind ja ständig auf der 
Suche nach neuen Klienten ...

Im eigenen Umfeld sieht das häufig so aus: Irgendwann mit Mitte 50 
stehen die Kinder zumindest wirtschaftlich auf eigenen Füßen. Oft 
existiert ein berufstätiger Lebenspartner. Häufig stammen beide aus 
zumindest nicht völlig unvermögenden Elternhäusern. Mit den ab da zu 
erwartenden zwei Teilerbschaften und möglicherweise ein bis zwei 
Abfindungen lässt sich die Zeit bis zur Rente  recht geruhsam 
überbrücken. Und die Renten so eines Paares bestehen fast immer aus 
einem gesetzlichen, einem privaten und einem "geschäftlichen" Anteil 
(Firmenrente).

Nice week,
Zardoz

Autor: Andre Backoff (redbacke)
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> Nein, die erfüllen in der Summe folgende Eigenschaften leider nicht
> mehr:
> - sind nicht mehr 25 J. alt
> - haben mit 30-35 keine 20 Jährige Berufserfahrung
> - wollen mehr als 2500€ Brutto / Monat haben

Da ist was dran. Der zweite Punkt scheint mir aber am entscheidensten zu 
sein. -> die Berufserfahrung

Die Anforderungsprofile von vielen Firmen sind so umfangreich, dass sie 
sich später wundern, weil sie keinen Ing. finden. Habe das in Berlin 
beobachtet. Da wurden Stellen immer wieder und wieder ausgeschrieben, 
weil sie keinen gefunden haben. Ich hab da angerufen und nachgefragt. Da 
wurde gesagt: "Das goldene wäre noch nicht dabei gewesen". Und ich bin 
mir sehr sicher, das mindenstens 10 Leute mindestens 50% der 
Anforderungen hätten erfüllen können, einschließlich mich ;-). Die 
restlichen 50% MÜSSEN halt angelernt werden. So läuft das nun mal !!!

Diese Stellen werden oft unbesetzt gelassen. D.h. Die INDUSTRIE ist also 
gar nicht bereit einen Eigenen Anteil an der Ausbildung der Ings zu 
leisten. Obwohl es eigentlich in ihrem Interesse liegen müßte.

Und ältere Ings haben meist sowieso keine Chance. Nicht weil sie 
schlecht sind, sondern weil man vermutet, sie bringens nicht mehr.

FAKT ist, ES GIBT keinen Fachkräftemangel !!!

Das alles ist natürlich nicht nur auf Ings begrenzt. Es ist in fast 
jedem Wirtschaftsbereich so.

Tschaui Andre

Autor: Hans (Gast)
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>sondern weil man vermutet, sie bringens nicht mehr.

Glaub ich nicht mal. Eher wird vermutet, die lassen sich nicht mehr 
soviel gefallen. Ausserdem wollen sie angemessenes Geld für ihre Arbeit.

>FAKT ist, ES GIBT keinen Fachkräftemangel !!!

Dem kann ich nur zustimmen.

Autor: Chef (Gast)
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>> sucht, interressant, diese Jungs zu reaktivieren?
>Mal andersrum: Wären Ingenieure mit über fünfzig und nach jahrelanger
Selbstständigkeit bereit, sich wieder all diesen Zwängen zu unterwerfen?

Da mag was dran sein. Für einige würde ich sagen, nein. Aber es gibt 
genug, die man reaktivieren könnte, nur haben viele Abteilungsleiter ein 
Problem, einen älteren einzustellen. Das hören sie zwar nicht gerne, ist 
aber Fakt!

>Mit den ab da zu erwartenden zwei Teilerbschaften und möglicherweise
>ein bis zwei Abfindungen lässt sich die Zeit bis zur Rente  recht
>geruhsam überbrücken. Und die Renten so eines Paares bestehen fast
>immer aus einem gesetzlichen, einem privaten und einem "geschäftlichen"
>Anteil (Firmenrente).

Du bist gut! Bei mir stehen werden Firmenrenten an, weil ich früh genug 
rausgekünsigt wurde, noch erwarte ich Erbschaften. Die Rente, die ich 
mal kriegen werde liegt laut BFA bei maximal 1200,-, wenn ich weiter 
einzahlen würde, was ich nicht tue!

Ich gehöre zu denen, die bis 55 voll arbeiten müssen und zwsichen 55 und 
65 noch immer 70% des typischen Einkommens haben müsse, um sicher genug 
zu haben, fürs Alter.

Bis 50 bin ich vielleicht noch gefragt, aber danach ?

Autor: Botti Blöedsinn (Gast)
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Das könnte am Projektdenken liegen - hey wir ham da ein schönes Projekt, 
brauchen mal 5 Entwickler für 2 Jahre. Hmm. Wie - die können das was wir 
brauchen alle nicht sofort und müssen angelernt werden?  Ach nö das 
wolln mer auch net in 2 Jahren brauchen mer se ja nit mehr...

Autor: Martin (Gast)
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> Als ich 1992 mit denm Studium fertig war, hat mich keiner gesucht.
> Beim Arbeitsamt habe ich folgenden Spruch gehört:

Das war 2002 noch genau so!

Autor: The one (Gast)
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Und '94 und '98 auch. 1994 ist mein Vater arbeitslos geworden und 1998 
hab ich keinen Job gefunden. Er hat sich dann selbständig gemacht und 
ich hab zwei Jahre neben einem weiteren Studium bei ihm gearbeitet.

Autor: Axel (Gast)
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Also wer 1992 den Einstieg nicht geschafft hat und dann 2000 auch nicht, 
da gab es ja auch schon mal ein Mangel, der ist jetzt zu lange raus.

Kann mich erinnern, dass sich auch jemand aus dem Jahrgang bei uns 
beworben hat. Der hatte so lange irgendwo in der Verwaltung gearbeitet, 
konnte aber keinerlei praktischen Erfahrungen vorweisen. Der hatte nicht 
mal Elektronik als Hobby im Lebenslauf.

Gruss
Axel

Autor: Zardoz (Gast)
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> Bis 50 bin ich vielleicht noch gefragt, aber danach ?

Je weiter jemand noch von den 50 entfernt ist, umso sinnloser wird die 
Frage.

Niemand weiß, wie die Welt für uns in 5, 10 oder gar 20 Jahren aussehen 
wird.

Nice week,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz

"Häufig stammen beide aus zumindest nicht völlig unvermögenden 
Elternhäusern. Mit den ab da zu erwartenden zwei Teilerbschaften ..."

Jetzt wird mir Deine panische Angst vor "Sozialisten" klar. Als Kind 
reicher Eltern bekommt man das vermutlich mit der Muttermilch mit.

Und mit ausreichend Geld von Papa und Mama kann man mit Themen wie 
Lohndumping und Sozialabbau ziemlich entspannt umgehen.

nice inheriting your parent's money

Autor: winne (Gast)
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@Zardoz

von Beruf Sohn?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Jetzt wird mir Deine panische Angst vor "Sozialisten" klar. Als Kind
> reicher Eltern bekommt man das vermutlich mit der Muttermilch mit.

Für einen rechten (oder auch linken) Sozialisten sind Eltern ganz sicher 
reich, wenn sie es bis zu ihrem Tode zu einem bescheidenen 
schuldenfreien Wohneigentum geschafft haben.

> Und mit ausreichend Geld von Papa und Mama kann man mit Themen wie
> Lohndumping und Sozialabbau ziemlich entspannt umgehen.

Ebenso verhasst ist Sozialisten die Vorstellung, einem Ingenieur könne 
es hierzulande gelingen, selbst mit seinem Leben klar zu kommen. Schafft 
er es dennoch, hat man ihm offensichtlich zu wenig abgenommen.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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@winne

von Beruf Papagei?

Nice week,
Zardoz

Autor: Ing. (Gast)
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"Ebenso verhasst ist Sozialisten die Vorstellung, einem Ingenieur könne
es hierzulande gelingen, selbst mit seinem Leben klar zu kommen. Schafft
er es dennoch, hat man ihm offensichtlich zu wenig abgenommen."

Das größte Problem haben dann natürlich die Sozialisten ( "links" oder 
"rechts" ), die nicht nur Ing. sind, sondern auch noch schuldenfreies 
Wohneigentum haben.

Offensichtlich haben Vertreter dieser Spezies null Chance, mit ihrem 
Leben klarzukommen / Darwin wird's regeln !

MfG. / Ing.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz,

"Ebenso verhasst ist Sozialisten die Vorstellung, einem Ingenieur könne
es hierzulande gelingen, selbst mit seinem Leben klar zu kommen."

In Deinem Beitrag (Datum: 02.07.2008 15:53) habe ich den Passus "Geld 
durch eigener Hände Arbeit" anscheinend überlesen.

Die einzigen die in Deiner Umgebung offenbar arbeiten sind die Kinder 
und Dein Lebensabschnittsgefährte ("...existiert ein berufstätiger 
Lebenspartner.")

Wenn Du das Ausgeben anderer Leute Geldes als "gelingen" bezeichnest. 
Meinetwegen.

Nice spending other people's money

Autor: Ing. (Gast)
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"Die einzigen die in Deiner Umgebung offenbar arbeiten sind die Kinder
und Dein Lebensabschnittsgefährte ("...existiert ein berufstätiger
Lebenspartner.")"

Und die Zeit, HOFFENTLICH !

Autor: Gast (Gast)
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http://www.stern.de/politik/panorama/:Strategien-N...

Warten zwei Freunde an einer Bushaltestelle. Da brummt langsam ein 
schwarzer Mercedes 500 vorbei, am Steuer ein junger Mann mit gegeltem 
Haar. Sagt der eine: "So einen werde ich auch mal fahren, irgendwann." 
Sagt der andere: "Dieser Arsch geht auch noch mal zu Fuß."

'"Man missgönnt einem anderen etwas, weil man in einer 
Konkurrenzbeziehung zu ihm steht und gleichzeitig glaubt, es selbst 
nicht bekommen zu können - man verwünscht den anderen, weil er es hat." 
Oder versucht es ihm gar kaputt zu machen - wenn ich es nicht haben 
kann, soll es der andere auch nicht haben.'

Autor: Weiterer Interessierter (Gast)
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"Da brummt langsam ein
schwarzer Mercedes 500 vorbei, am Steuer ein junger Mann mit gegeltem
Haar."

Auch in der Mafia sind die Aufstiegsmöglichkeiten begrenzt, 
Einsteigermodell ist derzeit Smart !

Autor: Zardoz (Gast)
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> Wenn Du das Ausgeben anderer Leute Geldes als "gelingen"
> bezeichnest. Meinetwegen. Nice spending other people's money

Auch so ein Aspekt, die ich an Sozialisten bewundere: Sie haben kein 
Problem damit, im großen Stil das Geld der von ihnen ausgeplünderten 
Bürger nach ihrem Gusto umzuverteilen (unter Abzug einer kleinen 
Bearbeitungsgebühr natürlich), aber ein großes Problem mit der 
gegenseitigen direkten Unterstützung ihrer Bürger.

Schon klar, da würde ja nie ein Scherflein für sie selbst abfallen ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz,


selbstvertändlich haben Sozialisten kein "großes Problem mit der 
gegenseitigen direkten Unterstützung ihrer Bürger."

Allerdings habe ich in Deinem exquisiten Beitrag Datum: 02.07.2008 15:53 
immer noch nicht den Passus "Geld durch eigener Hände Arbeit" gefunden.

Wenn wir jetzt noch Deinen Bezug von Arbeitslosen- und Sozialhilfe mit 
hinzunehmen -

"Autor: Zardoz (Gast), Datum: 25.01.2008 22:27: Auch kenne ich nicht nur
längere Zeiten der Arbeitslosigkeit, sondern habe sogar Erfahrungen als
Sozialhilfeempfänger machen dürfen."

- wird doch ein richtig rundes Persönlichkeitsprofil daraus.

Also wenn das nicht wahrhaft sozialistisch ist - Solidarität von allen 
Seiten für Dich.
Bist Du mittlerweile eigentlich Ehrenmitglied der Linkspartei?

Er säet nicht, er erntet nicht, aber die Sozial- und 
Familiengemeinschaft ernähret Zardoz doch ("...existiert ein 
berufstätiger Lebenspartner.")

Autor: Zardoz (Gast)
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> Allerdings habe ich in Deinem exquisiten Beitrag Datum: 02.07.2008 15:53
> immer noch nicht den Passus "Geld durch eigener Hände Arbeit" gefunden.

War der Hinweis schon wieder zu dezent? Ansprüche auf gesetzliche Rente 
und Abfindungen entstehen selten ohne daß der Empfänger zuvor "Geld 
durch eigener Hände Arbeit" verdient hat.

Bei weiteren Unklarheiten: Immer fragen.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> selbstvertändlich haben Sozialisten kein "großes Problem mit der
> gegenseitigen direkten Unterstützung ihrer Bürger."

Schon klar, irgendwann nicht mehr.

Nice week,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz,

"War der Hinweis schon wieder zu dezent? Ansprüche auf gesetzliche Rente
und Abfindungen entstehen selten ohne daß der Empfänger zuvor "Geld
durch eigener Hände Arbeit" verdient hat."

Selbst Harcdore-Hartz4-Empfänger haben Rentenansprüche, wenn diese mal 
sozialversicherungspflichtg beschäftigt waren, oder?!

"... und möglicherweise ein bis zwei Abfindungen..." hört sich eher 
danach an, daß Dein Lebensabschnittsgefährte die Abfindung bekommt.

Übrigens, Arbeitgeber loben gerne Abfindungen aus, um Minderleister so 
würde Gast das wohl forumlieren, auszusortieren.

Nice spending other people's money

Autor: U.T. (Gast)
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>Übrigens, Arbeitgeber loben gerne Abfindungen aus, um Minderleister
>so würde Gast das wohl forumlieren, auszusortieren.

Da wo ich derzeit bin, müssten sie aber jedem zweiten eine Abfindung 
geben.

Autor: Gast (Gast)
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Würde mich mal interessieren, wo das ist!

> Re: Händeringend Ingenieure gesucht
Händereibend höchstens! Und Händereiben tun die Dienstleister.

Richtig gute Jobs sind schwer zu bekommen:
Beitrag "Fakten zur Stellensituation für Ingenieure"

Autor: Ups... (Gast)
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Alles Quatsch,
Das ist nur Mache um die Leute mit falschen Aussichten zum
Studium zu bewegen. Und je mehr Leute studieren, umso besser
kann man dann Handverlese betreiben. Hab das gerade bei der
Fa.Sennheiser erlebt. Große Klappe, nichts dahinter.
Was die wollen oder brauchen gibt deren Stellenausschreibung
nicht her. Anfragen danach werden nicht beantwortet. Und wenn
abgsagt wird, keine Antworten nach den nachvollziehbaren 
Entscheidungsgründen. Da könnte man glatt auf den Gedanken
kommen das das AGG dehnen den Mund verbietet. Auf jeden Fall
weiß man nicht mehr was man noch lernen soll.
Bei dehnen bewerb ich mich bestimmt nicht mehr und es ist
jeder gut damit beraten das auch nicht zu tun.

Autor: David (Gast)
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naja was ich gelesen habe, hat z.b.siemens im letzten jahr nette 5000 
leute eingestellt. Wobei es in der verwaltung zu entlassungen kam, in 
F&E wurde aber massiv neue stellen geschaffen...

Autor: Ups... (Gast)
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@David
Was meinste, woher dieses Zahlenmaterial stammt. Genau, von Siemens.
Wenn der Staat seine ZAhlen schönt, warum nicht auch Konzerne?

Autor: Betrachter (Gast)
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Die lügen doch eh alle :-)

Autor: Gast bei S. (Gast)
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>hat z.b.siemens im letzten jahr nette 5000 leute eingestellt.

Nun, die haben viele Leute von BenQ übernommen, ferner wechseln welche 
von FSC rüber, eben von überall dort, wo die Bereiche abgeschlachtet 
werden. Das ist nur eine Verlagerung. Siemens zählt über dies auch die 
Überwechsler zwischen den Geschäftsbereichen mit: Wenn ein Entwickler 
von der Automation in die MED wechselt, ist dort eine Neueinstellung 
vollzogen worden. Eingestellt haben sie auch nur dort, wo es dringend 
erforderlich ist, weil einer weggegangen ist, der unbedingt ersetz 
werden muss. In den Abteilungen selber, sinkt die Zahl der Ingenieure 
leicht ab, rechnet man die Abbänger dazu und zieht Bilanz, sieht man:

Insgesamt sinkt die Zahl der Ingenieure bei Siemens deutlich ab! Die 
Zahl aller Mitarbeiter sinkt stark ab!

Wenn man nun noch hinzuaddiert, dass viele Ingenieure, die neu 
eingestellt werden, aus der Restindustrie - oftmals ehemaligen 
Siemensbereichen - stammen, dann erkennt man, dass es gar keine neuen 
Stellen im Markt sind!

Insgesamt sinkt die Zahl der Ingenieure in der Industrie als 
Gesamteinheit sogar sehr deutlich ab!

Betroffen sind z.B. Infineon und Quimonda, wo Dutzende ihre Kontakte 
nutzen und in den Mutterkonzern flüchten.

Leider haben die dort nicht unbedingt ein bessere und sichere Position: 
Siemens stellt fast nur über Dienstleister ein und rüstet sich damit für 
den Tag der Aufragseinbrüche!


Es hande


Fa.Sennheiser erlebt

Autor: Ups... (Gast)
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@Gast bei S.
Ist dir eine wenig Text am Ende abhanden gekommen?
Hätte mich auch interessiert was du über Sennheiser zu
sagen hast. Vielleicht liest Prof.Sennheiser solche
Kritik mal und haut bei seinen Personalern kräftig
auf den Tisch. Die Stellen die die allerdings anbieten
werden wohl wegen Größenwahn niemals besetzt werden und
das schon seit Monaten. Von wegen weniger als 3Mio.
Arbeitslose. Da lachen doch die Hühner.

Autor: Gast bei S. (Gast)
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Stimmt! Ich hatte den weggescrollten Text beim Senden übersehen. Ich 
hatte den Text per Kopierspeicher plaziert, weil ich noch was dazu 
schreiben wollte. Das hole ich nun hier nach:

>Fa.Sennheiser erlebt
Ich hätte gern mehr zu dem Thema Sennheiser gewusst. Ich kenne mich in 
der Branche etwas aus. Meine Erfahrungen bezüglich Elektronikentwicklung 
beziehen sich allerdings auf Neumann Berlin (Digitalmikro) sowie AKG 
(genauer Becker über den Umweg von Harman Kardon).

Bei AKG hat es wegen Gehalt nicht geklappt, bei Becker angeblich wegen 
der Erfahrung. Ich bin aber dank Kontakt in die Firma darüber 
informiert, wer damals statt meiner eingestellt wurde und das legtn den 
Schluss nahe,. dass es auch das Geld war. Die betreffende Person hatte 
deutlich weniger Berufsjahre.

Aber was soll ich jammern: Das Thema ist rum und ich bin seit Jahren 
industriell (Nichtkonsumer) aktiv. Da wir mit vielen Firmen 
zusammenarbeiten, komme ich auch viel rum und habe sogar immer mal 
wieder die eine oder andere Option.

Wenn es eng würde, müsste ich mich nicht mal bewerben, um einen Hjob zu 
bekommen.

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