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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Weiß einfach nicht welche Richtung ich gehen soll


Autor: Unentschlossener (Gast)
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Hallo zusammen,
zur Zeit studiere ich Elektrotechnik und muss mich langsam um eine 
Diplomarbeit bemühen. Jetzt weiß ich allerdings garnicht welche Richtung 
ich gehen soll. Mein Problem ist, dass es sehr viele Gebiete gibt, die 
mich interessieren würden (Angefangen bei Mikrocontroller, 
hardwarelastige Dinge (also Schaltungsentwicklung) aber auch mehr 
theoretische Sachen wie digitale Signalverarbeitung, Bildverarbeitung, 
Nachrichtentechnik usw.). Jetzt mache ich mir schon gedanken ob ich mit 
meiner Diplomarbeit später schon die Hauptweichen stelle oder ob meine 
Chancen, später auch noch in einem der anderen Bereiche Tätig zu sein, 
doch noch einigermaßen hoch sind.

Mir ist klar, dass das einige sehr komplexe und große Bereiche abdeckt 
und dass ich niemals in allen Bereichen extrem gute Kenntnisse erlangen 
kann, aber es ist nunmal so, dass mich diese ganzen Dinge interessieren 
und ich möchte mir jetzt nicht schon meine Chancen in den anderen 
Bereichen, die später evtl. meine Diplomarbeit nicht abdecken, verbauen.

Was ist eure Meinung dazu, bzw. habt ihr selbst vielleicht Erfahrungen 
in ähnlicher Weise gemacht?

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Wie wäre es, wenn Du eine Schaltung mit einem Mikrocontroller entwirfst, 
die digitale Signalverarbeitung im Rahmen einer Bildverarbeitung macht 
und vielleicht auch eine Funkschnittstelle (Nachrichtentechnik) hat?

Die kritischen schnellen Vorgänge macht die Hardware und die Ausgabe auf 
ein Farb-LCD-Display in - sagen wir mal - VGA-Größe mit 65000 Farben 
nebst der Ausgabe auf einen Farb-Laser irgendeiner Marke macht dann der 
µC. Wer die Funkschnittstelle wie bedient überlasse ich Dir.

Will sagen: So langsam wirst Du Dich, auch als angehender Ingenieur, 
entscheiden müssen, irgendwann ist immer das erste mal. Die Kindertage 
sind vorbei, bald bist Du erwachsen, handle entsprechend.

Die Diplomarbeit dient als Nachweis, dass Du in der Lage bist, 
selbständig zu arbeiten. Kannst Du das?

Autor: frischling (Gast)
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Entschuldigung, will den thread nicht hijacken...

A ber was für einen Umfang muss/soll so eine Diplomarbeit haben ???

Autor: Unentschlossener (Gast)
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Hi,
selbstständig Arbeiten kann ich, hab schon selbst ein paar kleine 
Projekte gemacht und mache gerade ein Paxissemester in dem das 
selbständig Arbeiten auch sehr gut funktioniert.
Das was du da schreibst währe wohl in etwa das, was alle die Bereiche 
abdecken würde, aber erstmal müsste ich dann eine Firma finden, die auch 
so etwas als Diplomarbeit haben möchte. Was ich eigentlich viel mehr 
wissen möchte: Ist es so unvorstellbar, dass ich beispielsweise 5 Jahre 
im Bereich Hardwareentwicklung arbeite und danach vielleicht mehr in 
Richtung digitales Signalprocessing gehe (natürlich unter der 
Vorraussetzung dass ich nicht völlig unwissend in dem Gebiet bin, 
sondern z.B. privat schon etwas damit gemacht habe) oder stehen dazu die 
Chancen praktisch bei 0?

Autor: AC/DC (Gast)
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Im Berufsleben wirst du kaum in die Richtung gehen können
die du dir wünscht. Das hängt vom Bedarf und der Willkür
der Unternehmen ab. Bestes Beispiel sind Personaldienstleister
die teilweise völlig bedarfsfehlgeleitet vermitteln.
In jeden Unternehmen läuft es meist immer anders als man es
ursprünglich erwartet hat. Schlüssige Konzepte gibt es in
Unternehmen leider nicht, zumindest nicht für AN.
Schreib eine Diplomarbeit über ein Thema was dir am meisten
Spaß macht und gut.

Autor: Unentschlossener (Gast)
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Ok, also das heißt mit anderen Worten: Egal was für ein Thema ich in 
meiner Diplomarbeit habe, später interessiert das keinen mehr und ich 
bekomme die Jobs die halt nun mal zu machen. Ist es wirklich so schlimm 
bzw. hat die Diplomarbeit wirklich so wenig Einfluss auf die spätere 
Arbeitsstelle?

Autor: Frank L. (hermastersvoice)
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Die Diplomarbeit hat mit deinem späteren Arbeitsleben ähnlich viel zu 
tun wie das Zeugnis der ersten Klasse.

bye

Frank

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Hallo

Ich kann meinen Vorrednern nicht 100% zustimmen. Das Thema deiner 
Diplomarbeit wird sicher niemals ein Ausschlussgrund für eine Firma 
sein, kann aber ein Pluspunkt für dich als Bewerber darstellen. Stell 
dir mal die Situation in der Bewerbungsphase vor: Du willst eine Stelle 
als Elektronikentwickler und hast deine Diplomarbeit in diesem Bereich 
gemacht. Das erwähnst du natürlich im Anschreiben und schon hast du beim 
Chef den ersten Pluspunkt. Im Vorstellungsgespräch wirst du sicher 
gefragt wie du darauf kommst Elektronik entwickeln zu wollen und 
warscheinlich auch was du da schon gemacht hast. Er hört sich sicher 
sehr viel besser an wenn du von deiner Diplomarbeit berichten kannst 
bzw. dein Interesse mit der Wahl deines Themas unterstreichen kannst.

Ein "Ich habe für meine Aufgabe eine Steuerung für XYZ zu entwickeln 
eine Schaltung mit dem Mikrokontroller ABC entwicklet und programmiert" 
klingt in den Ohren deines potentiellen Chefs sicher sehr viel besser 
als "Mir hat halt das Elektroniklabor gefallen". Du wirst dich für eine 
Abschlussarbeit sehr gut in ein Thema einarbeiten müssen und kannst auch 
dementsprechend darüber berichten. Zudem kannst du mit deinem Chef im 
Gespräch etwas "fachsimpeln". Dadurch erkennt er dein Interesse an der 
Materie. Niemand erwartet von dir, dass du gleich am ersten Arbeitstag 
die verrücktesten Schaltungen entwerfen kannst. Es wird aber erwartet, 
dass du dich rasch in deine Aufgaben einarbeitest und möglichst schnell 
nützlich für die Firma bist. Dieses Potential möchte dein Chef im 
Bewerbungsgespräch erkennen.

Zudem kann eine Diplomarbeit schon eine Eintrittskarte in eine Firma 
sein. Die kennen dich und wissen ob sie dich gebrauchen können. Du 
solltest dir also schon überlegen was du beruflich machen möchtest und 
entsprechend einen potentiellen Arbeitgeber auswählen. Schaden kann es 
jedenfalls nicht.

Es ist aber auch kein Schaden wenn du später etwas machst, dass nichts 
mit deiner Abschlussarbeit zu tun hat. Meiner Erfahrung nach fragt 
niemand nach dem Thema der Diplomarbeit wenn du dadurch keine nützlichen 
Erfahrungen ausweisen kannst. Bei mir wurde auch schon nach dem 
Praxissemester gefragt, da die Bereiche ähnlich waren. Es wurde aber 
fast immer gefragt, ob man auf dem besprochenen Bereich schon Erfahrung 
sammeln konnte.

Gruss
Sonnenschein

Autor: Michael (Gast)
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Also mein Abschlussarbeit handelte von elektromagnetischen Feldern in 
Spulen welche als Aktuaktoren für Ventile verwendet wurden. Jetzt 
arbeite ich in der Halbleiterherstellung, mit elektromagnetischen 
Feldern hab ich nur noch bei Implantern zu tun um die Teilchen 
abzulenken, die ich haben will. Von daher würde ich mir keine Gedanken 
machen.

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Hallo

Du wirst dich ja um eine Stelle (für die DA) bewerben müssen. 
Warscheinlich wirst du mehrere Vorstellungstermine bekommen. Such dir 
daraus die für dich passende Stelle aus und mache etwas das dir Spass 
macht. Du wirst es mit einem dich interessierenden Thema sicher leichter 
haben.

Später, in der Bewerbungsphase für einen Job, wird es dir vielleicht 
auch passieren, dass du zwar eine interessante Stellenausschreibung 
hast, der Rest aber überhaupt nicht stimmt (Arbeitsbedingungen, Umfeld, 
Bezahlung, Arbeitszeitmodell etc.). Dann wirst du vielleicht auch die 
von der Arbeit her zweitinteressanteste Stelle nehmen, weil sonst alles 
passt. Ich kenne Ingenieure die in Bereichen arbeiten die sie zu 
Studienzeiten überhaupt nicht gereizt haben. Sie sind aber trotzdem 
heute zufrieden mit ihrem Job. Auch sind viele als "Entwicklung" 
ausgeschriebene Stellen hauptsächlich Projektmanagement und haben mehr 
mit Papierkrieg zu tun als das wirklich mal etwas entwickelt wird.

Gruss
Sonnenschein

Autor: Paul (Gast)
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@ Willi Wacker:
Soll das ein Scherz sein? Das schafft ein Absolvent nie in einer 
Bearbeitungszeit von 3-6 Monaten. Er muß schließlich noch dazu die DA 
verfassen und sich auf die Verteidigung vorbereiten.

@ Unentschlossener: Ich würde schon ein praktisch relevantes Thema 
wählen, wo Du Dich selber wohlfühlst und nicht überfodert bist (zeitlich 
als auch bzgl. der Fähigkeiten). Sprich auf jeden Fall Klartext mit dem 
Prof., ob das Thema überhaupt in der gegebenen Zeit zu bearbeiten ist. 
Manchmal nutzen Firmen das Angebot und überladen Dich (bist ja billig). 
Dann stehst Du mit einer halbfertigen Arbeit da. Also lieber kleine 
Brötchen backen und fertig werden.

Autor: Unentschlossener (Gast)
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Hi,
vielen Dank für die vielen Antworten. Werde auf jeden Fall eure 
Ratschläge mit in meine Entscheidungen einbeziehen und hoffen dass ich 
die richtigen treffe ;) .

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Paul wrote:
> @ Willi Wacker:
> Soll das ein Scherz sein? Das schafft ein Absolvent nie in einer
> Bearbeitungszeit von 3-6 Monaten. Er muß schließlich noch dazu die DA
> verfassen und sich auf die Verteidigung vorbereiten.

Bisschen Scherz, bisschen Sarkasmus, Hinweis auf das Unmögliche.

Verteidigung? Schöne Formulierung

@Unentschlossener

Wie ich schon sagte, die Diplomarbeit dient dem Nachweis, dass Du 
selbständig arbeiten kannst.

Das interessiert später nicht mehr wirklich.

Warum? Die Ansprüche der Industrie sind ganz andere als die der 
Hochschule. Wenn Du Deine Diplomarbeit - wie es irgendwo mal anklang - 
jedoch bei einer Firma machst, sieht das wohl wieder anders aus. Aber 
ich würde mir nicht allzu viel Hoffnung machen, dass Du damit irgendein 
Ruder rumreißt. Aber oft genug hängt es an Kleinigkeiten.

Bei Einstellungsgesprächen frage ich die Neu-Ings immer nach ihrer 
Diplomarbeit. Es nimmt ihnen viel Hemmung, da sie sich damit noch gut 
auskennen und in der Regel auch stolz auf die Arbeit sind, auf 
Rückfragen reagieren sie normal sehr positiv, immerhin interessiert sich 
jemand für die Arbeit. Mir bringt es eine Einsicht, wie erklärt er seine 
Arbeit, hat er Geheimnisse (manche sind gut, manche nicht), kann er 
Details gut rüberbringen (Labert er rum, findet er gute Worte oder 
springt er zum Whiteboard). Aber das ist normal nur der Opener und 
andere, insbesondere Personaler, interessieren sich kaum dafür. Aber das 
Thema der Diplomarbeit ist auch mir ziemlich unwichtig.

Autor: Paul (Gast)
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>Verteidigung? Schöne Formulierung

Wieso kennst Du diese Formulierung nicht? Das gab es schon bei meinem 
Vater an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden 1962. Beim mir 
natürlich auch 1999 an der FH. Sind 20 Minuten öffentlicher Vortrag der 
Ergebnisse (heute mit Powerpoint), 20 Minuten "Kreuzverhör" durch den 
Gutachter, Zweitgutachter und Vorsitzenden des Prüfungssenats. Gehört 
eigentlich zu jeder DA. Daraus resultieren auch die drei 
Diplomarbeitsnoten (Gutachter 1, Gutachter 2 und Verteidigung)

Autor: Onan (Gast)
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Meine "Verteidigung" fand im Büro des Profs statt. Die Powerpoint-Folien 
wurden einfach am Laptop gezeigt, dann gab es noch 3-4 Fragen. Herrlich.

Autor: Paul (Gast)
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@ Onan: An welcher Hochschule war das?

Autor: Paul (Gast)
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Hier noch ein Link zur Verteidigung:

http://www.htw-dresden.de/~vanzyl/verteidigung.htm

Autor: 3362 (Gast)
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Ich kann mich den Vorrednern anschliessen. Die DA ist wesentlich Dir das 
Gefuel zu geben Du waerst megagut und megaschlau. Ob sie ein Erfolg wird 
ist auch egal, Du musst einfach kommunizieren wo die Schwierigkeiten 
waren, was du geloest hast und was noch zu tun gewesen waere. Wesentlich 
ist die Verpackung. Du kannst sagen du haettest mit 3 Transistoren einen 
Ballon aufgeblasen - das erscheint trivial, du kannst mit denselben 3 
Transistoren auch das Energieproblem von Morgen zu loesen versuchen. 
Leider hast du's nicht ganz erreicht, warst aber sehr nahe. Verpackung 
ist fast alles. ... Verpackung ist fast alles. ... Verpackung ist fast 
alles. ...

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Paul wrote:
>>Verteidigung? Schöne Formulierung
>
> Wieso kennst Du diese Formulierung nicht? Das gab es schon bei meinem
> Vater an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden 1962. Beim mir
> natürlich auch 1999 an der FH. Sind 20 Minuten öffentlicher Vortrag der
> Ergebnisse (heute mit Powerpoint), 20 Minuten "Kreuzverhör" durch den
> Gutachter, Zweitgutachter und Vorsitzenden des Prüfungssenats. Gehört
> eigentlich zu jeder DA. Daraus resultieren auch die drei
> Diplomarbeitsnoten (Gutachter 1, Gutachter 2 und Verteidigung)

Ich hab an einer westdeutschen TH mein Diplom gemacht, da hatte ich 
nicht mal eine mündliche Prüfung. Abgesprochen war alles mit dem Assi 
und dann wurde die schriftliche Arbeit abgegeben, benotet, fertig.

Ich fand es eher schade, dass der Prof nicht einmal ein Gespräch mit mir 
wollte.

Autor: gast (Gast)
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Für das Gespräch hätte er sich die Arbeit ja wirklich durchlesen müssen 
und nicht nur überfliegen müssen, so wie es leider die Regel ist.

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Hallo

Bei mir stand damals nichts von einer "Verteidigung" in der SPO, auch 
ein Vortrag war dort nicht verlangt. Diejenigen die ihre Arbeit in der 
Industrie gemacht haben mussten aber meistens vom Betrieb aus eine 
Präsentation der Ergebnisse machen. Dazu war dann auch der betreuende 
Prof. eingeladen. In den meisten Fällen kam der auch. In manchen Fällen, 
wenn es "terminlich nicht gepasst hat", hat man die Präsentation auch 
ohne Prof. machen können. Die Endnote setzte sich aus einer Note des 
Firmenbetreuers und einer Note des Profs zusammen, Gewichtung 1:1.

Studenten anderer Hochschulen haben mir erzählt das die Präsentation bei 
ihnen erhebliches Gewicht hat und man sich damit nochmals die Note 
versauen könnte. In einem extremen Beispiel wurde der Student mit dem 
Hinweis sich wieder melden zu können wenn er eine gescheite Präsentation 
vorbereitet hat heim geschickt.

Den Betreuer an der Hochschule kann man sich ja aussuchen. Da nimmt man 
natürlich niemanden den man nicht mag oder der keine Noten besser als 2 
vergibt... Ein bisschen ist die Note also auch Verhandlungssache.

Gruss
Sonnenschein

Autor: ex-mentor-user (Gast)
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Hm, Verteidigung kenn ich nur im zusammenhang mit einer Promotion. Bei 
der DA war es schlicht ein 'Vortrag'.

Autor: Onan (Gast)
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@Paul

>An welcher Hochschule war das?

Eine FH in Hessen

Autor: Sonnenschein (Gast)
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Hallo

Ist der Unterschied zwischen "Verteidigung" und "Vortrag" denn so gross? 
Auch bei einem Vortrag gibt es eine anschliessende Diskussion in der man 
vom Prof. bzw. von den Zuhörern Fragen gestellt bekommt. Sicher, die 
Zuhörer kann man etwas beeinflussen, ggF. sogar vorher Fragen absprechen 
und Antworten vorbereiten. Wie schon geschrieben, je nach Prüfer hat der 
Vortrag grosses Gewicht, andere Prüfer halten es nicht für notwendig 
sich den Vortrag anzuhören.

Autor: Paul (Gast)
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Wie man leicht sieht, bestätigt sich wieder Uni!=Uni und FH!=FH. Frage 
mich wirklich, wann dieses Land mal einheitliche Prüfungsordnungen 
zustande bekommt. Dann gäbe es auch keine Bachelor mehr mit 6, 7 und 
(selten) 8 Semestern. Tragen alle den gleichen Titel bei 
unterschiedlicher Studiendauer. War schon bei der Anzahl der prakt. 
Studiensemester beim FH-Diplom so. Habe nicht schlecht gestaunt, als mir 
jemand von 2 prakt. Studiensemestern in Hessen berichtet hat. Kannte 
bisher nur 8 Semester Gesamtdauer bei einem Praxissemester (Sachsen). 
Eigentlich wurden dann ja die Studenten um ein Vorlesungssemester 
betrogen. Mußten für lau arbeiten und die Profs. haben sich ein Semester 
Arbeit gespart.

Autor: Nicht Bachelor (Gast)
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Genau das Problem haben ja die Bachelor. Ein Betrieb sagt "mit sechs 
Semestern, das is ja nur ein Vordiplom. Die können ja nix.". Genau so 
hat mir das mal jemand vorgerechnet. Zum Glück musste ich noch keinen 
Bachelor machen. An anderen Hochschulen hat sich zum Diplom nicht viel 
geändert, ausser einem weggefallenen ersten Praxissemester. Der Stoff 
ist gleich, die Menge auch und die Prüfer/Prüfungen sind auch gleich.

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