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Forum: Offtopic Kann mir jemand den Spritpreis erklären


Autor: Spritfresser (Gast)
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Hallo zusammen !

Kann mir jemand den Spritpreis erklären den ich an den Tankstellen zu 
zahlen habe ?

Mit dem Rohölpreis etc. kann das ganze ja wohl nix mehr zu tun haben, 
wenn Beispielsweise in Ägypten 0,35 € für Diesel und bei uns 1,50 € zu 
zahlen sind.

Angeblich wird ja am Weltmarkt der Rohölpreis bestimmt und da müssten 
doch dann alle zum gleichen Preis einkaufen (abgesehen von den 
unterschiedlichen Steuern der jeweiligen Länder).


Wenn der spritpreis weiter so steigt werd ich in zukunft nur noch Salat 
fressen und das Öl-dressing in den Tank schütten....

mfg,

Autor: Tom (Gast)
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Bei uns ist mehr Steuer drauf. Auch die Transportkosten sind höher als 
in Ägypten.

Autor: Peter (Gast)
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ich weiss nicht wie es in Ägypten ist, aber in Indien wird Benzin/Diesel 
subvensioniert. (langsam kostet das dem Land richtig Geld )

Autor: yalu (Gast)
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Ich schätze, dass in Deutschland die Nachfrage und die Bereitschaft,
mehr zu zahlen, höher ist, als bspw. in Ägypten. Die Ölkonzerne und
der Staat versuchen beide, ihren Gewinn zu maximieren, erhöhen also
Preise bzw. Steuern so weit, bis der Gewinn auf Grund des
zurückgehenden Absatzes zurückgeht.

> Wenn der spritpreis weiter so steigt werd ich in zukunft nur noch
> Salat fressen und das Öl-dressing in den Tank schütten....

Billiger und magenfreundlicher wird's, wenn du das Salatöl ohne Salat
kaufst. In einigen Supermärkten wird das Öl in 5-Liter-Flaschen für
ganz wenige Euros angeboten.

Autor: Gast (Gast)
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>Wenn der spritpreis weiter so steigt werd ich in zukunft nur noch Salat
>fressen und das Öl-dressing in den Tank schütten....

Und das ist das Tolle am Preisanstieg. Man erforscht alternative 
Treibstoffe wie Pflanzenöle oder Ethanol. Irgendwann wird Öl für 
Treibstoffe an Bedeutung verlieren.

Autor: Salatöltanker (Gast)
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Mein alter Jetta 1,8 TD läuft seit 200.000 km nur noch mit dem Öl von 
Aldi, Lidl und Konsorten.

Leider wird das auch immer teurer ...

Gruß vom Salatöltanker

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Billiger und magenfreundlicher wird's, wenn du das Salatöl ohne Salat
>kaufst. In einigen Supermärkten wird das Öl in 5-Liter-Flaschen für
>ganz wenige Euros angeboten.

Wenn das jeder macht und keiner mehr Benzin verbraucht, kommt eben eine 
Salatölsteuer von 85Cent je Liter (plus MwSt).

Irgendwo muss der Staat ja die Gelder herholen...

Beim Kippenpreis wars doch auch so:
Er wurde (angeblich) erhöht, damit die Leute aus Gesundheitsgründen 
aufhören.
Aber nicht, wie dann sinnvol wäre, jede Schachtel auf zB 10Euro zu 
setzen.
Nein, stufenweise um einige 10cent. Da hören weniger auf als bei den 
10Euro, weil das im Geldbeutel weniger und nicht so merklich weh tut.

Als aber dann doch mehr aufgehört haben, als das was durch die Erhöhung 
mehr eingenommen wurde, war plötzlich das Geschrei bei "Vater Staat" 
groß:
Die Mehreinnahmen!!! waren schon verplant für irgendwas...

Dasselbe trifft überall dort zu, wo der Staat satt dran verdient!

Autor: MC (Gast)
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Merkt man beim Salatöl irgendwelche Unterschiede? Lauterer Motor? 
Anderes Fahrverhalten? Weniger Zug? Wie hoch ist der Verbrauch 
eigentlich im Vergleich zu Diesel?
Danke schon mal für die Antworten,
MC

Autor: ... (Gast)
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Und dann gibt's noch Laender, die nicht kaufen muessen. zB Iran. Der 
Sprit soll dort auch 35cts/L kosten. Aber zuerst kommt mal noch eine 
Freigrenze, fuer Beduerftige quasi, 1L pro Kopf und Tag oder so. Bin mir 
aber nicht sicher. Koennte auch in Dubai so gewesen sein.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Matthias Lipinsky wrote:
>>Billiger und magenfreundlicher wird's, wenn du das Salatöl ohne Salat
>>kaufst. In einigen Supermärkten wird das Öl in 5-Liter-Flaschen für
>>ganz wenige Euros angeboten.
>
> Wenn das jeder macht und keiner mehr Benzin verbraucht, kommt eben eine
> Salatölsteuer von 85Cent je Liter (plus MwSt).
>
> Irgendwo muss der Staat ja die Gelder herholen...

Wie soll er auch sonst die Abenteuer in Afghanistan, dem Horn von Afrika 
und wo er uns sonst noch so "verteidigt", bezahlen...

Autor: Eman (Gast)
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Steuern hin oder her, die täglichen Schwankungen an der Tankstelle um 
bis zu 10ct. haben damit wohl kaum etwas zu tun. Und wann wurde zuletzt 
die Mineralölsteuer erhöht? Und um wieviel stieg der Preis seitdem?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Steuern hin oder her

Solange ~80% des Kaufpreises Steuern auf ein Produkt sind, solange liegt 
für mich dort das Problem. Da funktioniert auch kein Angebot-Nachfrage 
richtig

Autor: General (Gast)
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>Wie soll er auch sonst die Abenteuer in Afghanistan, dem Horn von Afrika
>und wo er uns sonst noch so "verteidigt", bezahlen...

Seit bloss froh, dass Deutschland keine Flugzeugträger und Atom-Uboote 
bauen darf. Allein der Unterhalt eines Trägers kostet 1/2 Mrd pro Jahr.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Matthias Lipinsky wrote:
> Solange ~80% des Kaufpreises Steuern auf ein Produkt sind, solange liegt
> für mich dort das Problem. Da funktioniert auch kein Angebot-Nachfrage
> richtig

80% Steuern gibt es nur bei Zigaretten - Raucher haben ja keine Lobby. 
Die tatsächliche Steuerbelastung (inkl. MWSt) liegt bei etwa 60% bei 
Benzin und 48% bei Diesel. Dass die Steuern als Erklärung nicht 
ausreichen, zeigt sich schon daran, dass Diesel an der Tanksäule fast 
genauso viel kostet wie Benzin. Dabei sind dort Mineralöl- und Ökosteuer 
18c/l geringer.

Die ursprüngliche Frage von Spritfresser (Warum kostet der Sprit, was er 
kostet?) lässt sich kaufmännisch beantworten:

* Der Gewinn pro Liter steigt linear mit dem Preis - gleichbleibende 
Kosten vorausgesetzt.
* Die verkaufte Menge hingegen sinkt mit dem Preis - in erster Näherung 
ebenfalls linear. Teils, weil die Leute sparen, teils, weil sie zur 
Konkurrenz abwandern.
* Der absolute Gewinn berechnet sich dann aus dem Gewinn pro Liter 
multipliziert mit der verkauften Menge.

Dieser Gewinn in Abhängigkeit vom Preis beschreibt eine nach unten 
offene Parabel. Es gibt also einen Preis, wo der absolute Gewinn maximal 
ist. Diesen Wert wird der kluge Kaufmann wählen. Eine Veränderung der 
Kosten (Ölpreis, Steuern) schlägt nur zum Teil auf die Position des 
Maximums durch. Eine unflexible Nachfrage, also eine geringe 
Abhängigkeit der verkauften Menge vom Preis, führt dazu, dass das 
Maximum des Gewinnes bei ziemlich hohen Preisen liegt.

Das beobachten wir auf dem Spritmarkt. In anderen Branchen führen 
steigende Rohstoffkosten in der Regel zu geringeren Gewinnen. Bei den 
Ölfirmen steigen diese hingegen trotz steigender Ölpreise. Das liegt 
daran, dass die Autofahrer auch bei höheren Preisen nicht wirklich das 
Spritsparen anfangen.

Der Spritpreis wird also nur zum Teil von den Kosten (Ölpreis, Steuern 
etc.) bestimmt, zum anderen Teil jedoch von der Nachfrage in der 
Abhängigkeit vom Preis. Das erklärt auch den aktuellen Diesel-Preis im 
Vergleich zum Benzin. Und das ist auch der Grund, warum eine 
Steuersenkung, wie sie von manchen Politikern gefordert wird, kaum bei 
Endkunden ankommen würde.

Autor: Tom (Gast)
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>Seit bloss froh, dass Deutschland keine Flugzeugträger und Atom-Uboote
>bauen darf. Allein der Unterhalt eines Trägers kostet 1/2 Mrd pro Jahr.

Und solche Teile
http://de.wikipedia.org/wiki/Northrop_B-2
kosten 2 Mrd. $ pro Stück.

Hat aber mit Spritpreisen wenig zu tun.

Autor: Timbo (Gast)
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Der Einsatz in Afghanistan ist nicht unbedingt schlecht. Und Afrika auch 
nicht. Damit wird der Aufbau weiterer extremistischer Zentren dort 
unterbunden, und dass wird sich auch für uns günstig auswirken, da in 
Afrika noch Öl und Bodenschätze liegen. Und solange wir noch in 
Afghanistan sind brauchen die Djihadis nicht herkommen um Ungläubige 
unter maximaler Jungfrauenakquisition in die Luft zu ballern.
Und irgendwann wird ein Teil der europäischen Energie ohnehin aus 
Nordafrika kommen. Die haben eine riesige Wüste mit immer Sonnenschein, 
es wär ein jammer wenn man das nicht nutzen würde...

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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>Die haben eine riesige Wüste mit immer Sonnenschein,
>es wär ein jammer wenn man das nicht nutzen würde...

Wenn da bloß nicht das Problem mit der Versandung durch Wanderdünen 
wäre.

Autor: Frank Weiss (Gast)
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>Wenn da bloß nicht das Problem mit der Versandung durch Wanderdünen
>wäre.

Neue Arbeitsbeschaffungsmassnahme!

Autor: Timbo (Gast)
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Nicht ganz Nordafrika ist eine Sandwüste und man kann die Kollektoren ja 
konzentrieren, man muss ja nicht die ganze Sahra zubauen. Und genug 
Leute zum Schaufeln haben die doch da eh schon.

Autor: Salatöltanker (Gast)
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Das einzige Problem, das sich aus der Umstellung ergab bei meinem alten 
Motor, war das ich erst einmal die Düsenstöcke neu machen und einstellen 
musste.

Dann kam das Meckern der Nachbarn dazu, die es nicht so gerne hatten, 
wenn der ganze Hof nach Pommes riecht, wenn ich losfahre.

Jede 5te Tankfüllung fahre ich den Tank leer, mache den Spritfilter und 
die Leitungen leer um dann 20 Liter Diesel zu fahren, weil da 
irgendwelche Zusätze drin sind, die die Technik unbedingt braucht.

Mit Salatöl ist es wie mit dem Diesel, es gibt Sorten (Fair und Billig 
von Globus z. B. scheint nicht so energiereich zu sein, wie Brölio. Auch 
Tipp von Real ist nicht immer so gut.) da liegt der Verbrauch bei knapp 
6,8 bis 7 Liter (Merke, kein TDI, sondern nur TD mit 76 PS / 5 Gang und 
Technik von 1986) und es gibt Sorten aus dem Angebot, die sind besser 
und da liegt der Verbrauch bei rund 6 Liter jeweils auf 100 km.

Im Winter ist Essig mit Salatölfahren, da hole ich den TDI aus der 
Garage. (Ein Golf IV, 1,9 TDI mit 110 PS / 6 Gang und nun schon 12Tkm 
nach 4 Jahren)

Da liegt der Verbrauch aber immer bei 7 Litern und darüber.

Weil ich im Sommer aber viel auf VW Bus Treffen, Festivals und Parties 
unterwegs bin, lohnt es sich dann schonmal an Angebotstagen 5 oder 6 
Aldi / Lidl Fillialen anzusteuern und da dann mal 180 Liter Salatöl aus 
den Regalen zu holen (3 Tankfüllungen a ca. 1000 km). Das reicht dann 
meistens eine ganze Weile.

Der Salatöltanker

Autor: Salatöltanker (Gast)
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@Tom

Ich würde den Russen gerne 2 Reaktoren aus den Atom U-Booten in der 
Barentsee abnehmen.

Einen zum Heizen und Brauchwasser für die ganze Straße inkl. dem Strom, 
den wir hier im Neubaugebiet brauchen und mit dem Anderen würde ich mir 
einen riesigen Bus zum Wohnmobil umbauen und dann mit Atomkraft fahren 
und draußen dann autark sein, bzw. immer ein bisschen Was an 
überschüssiger Energie abgeben auf den Campingplätzen, wo ich übernachte 
bzw. auf den Festivals  Treffen  Outdoorarties.

Der Salatöltanker.

(Nicht ganz ernst gemeint, wäre aber eine Überlegung wert, die Idee.)

Autor: Holger Krull (krulli) Benutzerseite
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>da dann mal 180 Liter Salatöl aus den Regalen zu holen
Dabei entstehen ja riesige Berge an leeren Salatölflaschen-Plastik. 
Umweltfreundlich ist das aber auch nicht.

Autor: Salatöltanker (Gast)
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Wie bei diesen BonBons ...

"... und die ersten 50 Liter hat er sich noch immer gleich in den Tank 
gedrückt ..."
(Unter großem, ungläubigen Staunen der meisten Leute auf dem Parkplatz 
übrigens)

So große Berge sind das nicht ... Ich setze die Flasche auf die 
Tanköffnung an und drücke die mit der flachen Hand dann vom 
Flaschenboden her Richtung Tankstutzen platt. Die ist dann leer nur noch 
ca. 5 cm hoch.

Ausserdem müssen die Chinesen doch PET bekommen, damit die uns 
gefälschte Adiwas T-Shirt aus Polyester machen können. (Gelber Sack)

Der Salatöltanker.

Autor: Gast123 (Gast)
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Salatöltanken ist übrigens schon eine ganze Weile Steuerhinterziehung. 
Da wäre ich vorsichtig, so etwas öffentlich in einem Forum preiszugeben.

Autor: TDI rulez (Gast)
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Ich habe immer meinen Schlauch und ein paar Handschuhe dabei. Es stehen 
doch überall mobile Dieselzapfsäulen rum (LKW, Baustellenfahrzeuge). ;-)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Salatöltanken ist übrigens schon eine ganze Weile Steuerhinterziehung.

Hast Du dafür eine Quellangabe?

Autor: Spekulantenfresser (Gast)
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> Salatöltanken ist übrigens schon eine ganze Weile Steuerhinterziehung.
> Da wäre ich vorsichtig, so etwas öffentlich in einem Forum preiszugeben.

Du hast bestimmt keinen Fernseher und bist stolz drauf nicht wahr? 
Anders ist eine derartig fahrlässig gefährliche und unzutreffende 
Falschinformation nicht erklärbar.

Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Du hast schon völlig recht wenn Du grübelst. Die hohe Steuerbelastung 
kann es nicht sein, denn diese wurde ja nicht erhöht. Die 
Rohölproduktionspreise sind, wie Du richtig bemerkt hast, gleich 
geblieben.
Die Wahrheit pfeifen die Spatzen schon seit langem von den Dächern: es 
ist das Werk von Spekulanten. Interessant ist der Umstand, das bei allen 
Politikern reihauf und reihab zwar bekannt ist das dieses Ungeziefer die 
Wirtschaft ruiniert, aber im Gegensatz zu dem Spekulanten der damals 
gegen das englische Pfund spekuliert hat und mit viel Geschelle 
verhaftet worden ist nuschelt die ganze Bande nur vor sich hin. Konkrete 
Namen will auch keiner nennen, also scheinen die ganz Großen 
dahinterzustecken.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Spekulantenfresser wrote:
>> Salatöltanken ist übrigens schon eine ganze Weile Steuerhinterziehung.
>> Da wäre ich vorsichtig, so etwas öffentlich in einem Forum preiszugeben.
>
> Du hast bestimmt keinen Fernseher und bist stolz drauf nicht wahr?
> Anders ist eine derartig fahrlässig gefährliche und unzutreffende
> Falschinformation nicht erklärbar.

Dann hat die Verbraucherzentrale NRW wohl auch keinen Fernseher:
"Außerdem belegt der Staat Pflanzenöl schrittweise mit höheren 
Energiesteuern. In diesem Jahr begnügt er sich noch mit 10 Cent je 
Liter; 2012 wird der volle Steuersatz von 45 Cent fällig. Das sind zwei 
Cent weniger als beim fossilem Diesel"

Rüdiger Knörig wrote:
> Die Wahrheit pfeifen die Spatzen schon seit langem von den Dächern: es
> ist das Werk von Spekulanten.
Ganz so einfach ist das nun wieder auch nicht. Wie ich oben beschrieben 
habe, hängt der Spritpreis davon ab, wieviel bei welchem Preis noch 
verkauft wird. Ob die dadurch erzielten Gewinne nun in die Taschen der 
Tankpächter, Ölkonzerne, Scheichs oder Spekulanten fließen, ist da 
unerheblich.

Autor: Spekulantenfresser (Gast)
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> Dann hat die Verbraucherzentrale NRW wohl auch keinen Fernseher:
> "Außerdem belegt der Staat Pflanzenöl schrittweise mit höheren
> Energiesteuern. In diesem Jahr begnügt er sich noch mit 10 Cent je
> Liter; 2012 wird der volle Steuersatz von 45 Cent fällig. Das sind zwei
> Cent weniger als beim fossilem Diesel"

Und was hat das jetzt mit der Aussage zu tun um die es ging? Lass mal 
deine Lesefähigkeit nachschulen!

Autor: TheMason (Gast)
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auszug aus wikipedia (stichwort : mineralölsteuer) :

zitat (abschnitt : vergleich der energiesteuersätze in 2007) :

- Benzin (Schwefelgehalt kleinergleich 10 mg/dm³): 65,45 €cent/Liter ↔ 
7,3 €cent/kWh

...

In diesen Preisen ist die Ökosteuer enthalten, nicht aber die 
Mehrwertsteuer.

zitatende.

ich denke da liegt das auch begründet.

höherer herstellungpreis plus fixe mineralölsteuer plus anteilig 
mehrwertsteuer und gewinn für den hersteller ....

da kann man schon leicht auf 1,60 kommen.
meiner meinung nach sind es dennoch die hohen steuern die den preis 
unnötig in die höhe treiben. (vor allem da gleich 2 steuern darauf 
erhoben werden)

na ja ... anscheinend kann man es mit den deutschen ja machen.

würd mich ja mal interessieren was die leute in inden/ägypten/sonstwo 
machen würden wenn die preise so hoch wären wie bei uns ...

die aussage "eine steuerliche entlastung kommt bei den leuten nicht an" 
kann man nicht gelten lassen. wenn der staat die mineralölsteuer 
halbieren würde und auf einen teil der mehrwertsteuer verzichten würde 
dürfte der spritpreis eklatant fallen ...
oder wie erklärt man sich einen spritpreis von wengier als 50 cent in 
ländern wie agypten oder eben sonstwo ....
selbst in ami-land sind die preise deutlich unter einem €/l.
irgendwohin muß das geld ja fließen, und wenns tatsächlich spekulanten 
wären die in d-land die preise an den zapfsäulen so hochtreiben wäre der 
benzinpreis schließlich weltweit so hoch wie in d-land (abzüglich 
mineralölsteuer und mit anderem oder gar keinem mehrwertsteuersatz)
obwohl die spekulanten nicht ganz unschuldig sind am ölpreis selbst ....

Autor: Axel (Gast)
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Was denkt Ihr, wie lange können wir unsern energetischen Standard noch 
halten? 5 Jahre, 20 Jahre?
Ich schätz wir werden uns ganz schön umgucken und hoffe wir werden uns 
dann nicht alle die Köpfe einschlagen oder alles Natur als Rohstoff 
ansehen.
Schauen wir mal

Autor: TheMason (Gast)
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>Was denkt Ihr, wie lange können wir unsern energetischen Standard noch
>halten? 5 Jahre, 20 Jahre?

bei der preislichen entwicklung keine 2 jahre. aber selbst wenn der 
ölpreis stabil bleibt haben wir doch das problem das wir nicht wissen 
wie lange das öl reicht. und bis echte alternativen (und jetzt nicht 
dieser bio-sprit-mist) da sind kann es noch dauern, immerhin sind nur 
große konzerne in der lage echte veränderungen (in technischer hinsicht) 
in großen (!!) stückzahlen umzusetzen, sodass spritsparen/energiesparen 
sich schnell durchsetzen kann.
und da sind die konzerne meiner meinung nach zu langsam ..

>Ich schätz wir werden uns ganz schön umgucken und hoffe wir werden uns
>dann nicht alle die Köpfe einschlagen oder alles Natur als Rohstoff
>ansehen

ich hoffe es auch nicht ... aber es zeichnet sich leider nichts gutes ab 
...

Autor: Gast123 (Gast)
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@Spekulantenfresser: Du willst doch nicht ernsthaft erzählen, dass 
Fernsehschauen bildet oder?

http://www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/329386.phtml

Aber wenn du selbst dem WDR nicht glaubst, kann ich dir auch nicht mehr 
helfen. Wenn man schon absolut keine Ahnung hat und bevor man 
Falschaussage schreit, sollte man sich bitte doch mal richtig 
informieren.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Axel wrote:
> Was denkt Ihr, wie lange können wir unsern energetischen Standard noch
> halten? 5 Jahre, 20 Jahre?
Wegen der steigenden Kosten werden ja viele Methoden zur Einsparung der 
Primärenergie erst rentabel. Solange Heizen billig war, wurde halt nicht 
so viel in Wärmedämmung investiert - lohnte sich finanziell nicht. 
Abwärme wurde einfach an die Umgebung abgegeben, weil der Transport von 
Wärme über längere Strecken sich nicht rechnete etc. Wir werden uns 
unseren bisherigen Lebensstil (Fernreisen, mal eben "ins Grüne" fahren) 
sicher so wie bisher nicht mehr leisten können und unser Verhalten wird 
sich daher ändern. Das heißt aber nicht, dass wir dann auch schlechter 
leben, nur halt anders.

Autor: Fernsehschauer (Gast)
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> du willst doch nicht ernsthaft erzählen, dass
> Fernsehschauen bildet oder?

> http://www.wdr.de/radio/wdr2/quintessenz/329386.phtml

> Aber wenn du selbst dem WDR nicht glaubst, kann ich dir auch nicht mehr
> helfen. Wenn man schon absolut keine Ahnung hat und bevor man
> Falschaussage schreit, sollte man sich bitte doch mal richtig
> informieren.

Fernsehschauen bildet sehr wohl, denn dort wurde was ganz anderes 
erzählt als das was du behauptest

Zitat
Autor: Gast123 (Gast)
Datum: 08.07.2008 06:40

"Salatöltanken ist übrigens schon eine ganze Weile Steuerhinterziehung.
Da wäre ich vorsichtig, so etwas öffentlich in einem Forum 
preiszugeben."

Deine Behauptung ist definitiv falsch. Salatöltanken stellt bis heute 
keinerlei Steuerhinterziehung dar, also solltest du hier selber dich mal 
besser informieren. Das ist wieder einer der vielen typischen 
Foren-Märchen, die von Leuten verbreitet wird, die Fernseh-Bashing gerne 
als Hobby betreiben.

Autor: Salatöltanker (Gast)
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Na und ...

noch schnell 2 große Flaschen Balsamico Bianco in den Kofferraum und ein 
paar holändische Salatköpfe und bei einer Polizei- / Zollkontrolle dann 
mal eben ein wenig aus der großen Ölflasche (Tank) über den frischen 
Salat und ein wenig Baguette dazu ... Dann ist der Verwendungszweck doch 
richtig, oder ?!?!?

Der Salatöltanker.

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Einhart (Gast)
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Da ich mich mit dem Thema schon länger theoretisch und praktisch 
befasse:

Es stimmt, Pflanzenöle als Kraftstoff sind höher zu versteuern als 
Salatöl. Das hat auch dem Biodiesel nahezu den Garaus gemacht. Man darf 
Salatöl fahren, muss das aber beim Zollamt nachversteuern.

Das als Lebensmittel mit der ermäßigten Mwst. versteuerte Salatöl ohne 
Nachversteuerung zu verfahren ist Steuerhinterziehung. Den Leuten die 
das nicht glauben empfehle ich eine Selbstanzeige beim Zollamt. das 
sollte die Sache klären.

Der Nachweis der Steuerhinterziehung steht auf einem anderen Blatt ;-). 
Man kann übreigens auch einen TDI mit einem Gemisch aus Diesel und 
Rapsöl fahren (Rapsanteil je nach Außentemperatur bis ca. 60%).

Autor: Geniesser (Gast)
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> Man darf
> Salatöl fahren, muss das aber beim Zollamt nachversteuern.

aus dem WDR Artikel vom 9.7.2008

"Viele Pöler, so ihr Spitzname, tanken Speiseöl aus dem Supermarkt oder 
altes, nachbehandeltes Frittenfett. Nach Aussage des 
Bundesfinanzministeriums ist das künftig Steuerhinterziehung. Doch auch 
das Ministerium weiß, dass ein Kontrolle unmöglich ist.

ein brandaktueller Artikel der Märkischen Allgemeinen

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/112...

"Beim Finanzamt in Luckenwalde wollte die MAZ wissen, ob diese Art zu 
tanken womöglich illegal ist und als Steuerhinterziehung geahndet würde. 
Dafür sei ein Finanzamt nicht zuständig, hieß es, deshalb wolle man sich 
dazu nicht äußern."

"Auch beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Köln, das auf Autobahnen 
stichprobenartig kontrolliert, ob Lkws statt mit Diesel mit dem deutlich 
billigeren Heizöl fahren – Fehlanzeige. „Da müssten Sie vielleicht mal 
im Bundesverkehrsministerium nachfragen.“"

Wieso sollte das Zollamt zur Frage der angeblichen Besteuerung von 
Salatöl im Tank etwas wissen, was weder das Finanzamt noch das Bundesamt 
für Güterverkehr weiß?

Autor: Geniesser (Gast)
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Wieso sollte das Zollamt zur Frage der angeblichen Besteuerung von
Salatöl im Tank etwas wissen, was weder das Finanzamt noch das Bundesamt
für Güterverkehr weiß?

bzw. wenn selbst das Bundesfinanzministerium in dieser Frage von 
"künftig gilt .." spricht, dann deutet das doch darauf hin, dass es erst 
mal ein neues Gesetz oder eine neue Verordnung dazu bedarf und die 
wiederum muss den Bürgern erst mal bekannt gemacht werden (und das 
kostet Zeit).

Glaube deswegen nicht, dass Salatöl tanken derzeit Steuerhinterziehung 
ist.

Autor: Einhart (Gast)
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Das wäre doch nicht deutsch. Bei uns wird doch alles mögliche und 
unmögliche staatlich geregelt. Ich kann nicht glauben das es eine 
unbestritten bestehende Steuer gibt, die aber nur auf freiwilliger Basis 
zu entrichten ist. Tankstellen würden die Steuern nicht zahlen wenn 
keine Konsequenzen zu erwarten wären.

Ich will nicht bestreiten dass ich das Prinzip der Freiwilligkeit im 
Steuerrecht sehr begrüßen würde ;-)

Autor: Salatöltanker (Gast)
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Habt Ihr das gesehen ????

Die ticken doch nicht mehr richtig, nun schon zwischen 1,09 Euro und 
1,29 Euro für den Liter Salatöl .....

Geht's noch ????

Ich fahre heute morgen zu den 5 Tankstellen meines Vertrauens um den 
Vorrat an Sprit wieder zu ergänzen, aber die sind ja fast so teuer wie 
in Luxembourg ...

Es ist zum Heulen, das einem sogar diese Sparmöglichkeit verhagelt wird 
...

Der Salatöltanker.

Autor: IGBT (Gast)
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>Die ticken doch nicht mehr richtig, nun schon zwischen 1,09 Euro und
>1,29 Euro für den Liter Salatöl .....
Na klar.
Die Herstellung und der Transport von Salatöl ist ja teurer geworden.
Wegen dem Diesel für den Traktor und den LKW...

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