Jörg Wunsch wrote:
> Beim Richtfunk hat man doch aber auch keine Freiraumausbreitung, oder?
> Dort würde ich eine eher lineare Abnahme der Leistung mit der
> Entfernung erwarten (leicht mehr als linear, da die Bündelung ja nicht
> wirklich parallel ist).
>
> Meine erste Näherung wäre quadratische Abhängigkeit von der Entfernung
> im Mobilfunk (die Antennen bündeln in vertikaler Richtung extrem
> gut, in horizontaler Richtung strahlen sie in einem Kreissektor ab)
> und etwa linear bei Richtfunk.
Besser als bei Freiraumausbreitung kann sich eine Welle nicht
ausbreiten, von daher ist das Optimum (unabhängig von der Antenne) auf
1/r² beschränkt. Die Art der Antenne spielt für die Fragestellung keine
Rolle, da die Antennen ja die gleichen bleiben.
Beim Mobilfunk wird aufgrund der in der Regel nicht vorhandenen direkten
Sicht der beiden Antennen zueinander mit anderen (=höheren) Potenzen
gerechnet, die abhängig von der Art des Geländes sind (Stadt, Land,
Gebirge etc). Auf dem platten Land sind weniger Hindernisse zu erwarten
wie in einer Großstadt, daher ist in der Großstadt mit einer geringeren
Empfangsleistung zu rechnen. Habe leider die genauen Zahlen nicht im
Kopf, aber die Potenzen bewegen sich zwischen 2,x und 5,x.