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Forum: HF, Funk und Felder Welche Funk Frequenzen sind frei nutzbar?


Autor: Karl-Heinz (Gast)
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Hallo,

und zwar wollte ich wissen welche Frequenzen ich "frei" funken kann ohne 
jemand zu stören oder einen Störsender zu bauen. Wenn möglich alle 
Frequenzbereiche.

Mfg Karl Heinz

Autor: Micha (Gast)
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Keine wenn Du kein Funkamateur bist. Wenn doch kennst Du die Frequenzen!

Besorge Dir einfache Funkmodule (FM12 o.a.), gibt es an (fast) jeder 
Ecke und keine Probleme mit Peilwagen...

Autor: Katherine J. (katherine)
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Moin

Grob 433 MHz, 869 MHz und 2,4 GHz.
Check ISM-Band http://de.wikipedia.org/wiki/ISM-Band

Gruß Katherine

Autor: Karl-Heinz (Gast)
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@Micha: ups sorry...
@Katherine J.: Danke so etwas habe ich gesucht!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Karl-Heinz wrote:

> @Katherine J.: Danke so etwas habe ich gesucht!

Nur, dass dies kompletter Quatsch ist.  Haben wir hier schon x-mal
durchgekaut.

Die ISM-Bänder stehen dir für ihren ursprünglichen Zweck (Betrieb
von industriellen, wissenschaftlichen oder medizinischen Geräten,
die HF erzeugen, ohne dass deren Abstrahlung der primäre Zweck
wäre) relativ frei zur Verfügung.  Darunter fällt die früher mal
übliche ,,Kurzwelle'', mit der in der Medizin eine innere Erwärmung
bestimmter Körperteile vorgenommen worden ist, darunter fallen
industrielle HF-Generatoren zur Erzeugung von Plasma (bspw. in der
Halbleiterindustrie recht gängig), und darunter fallen natürlich
nicht zuletzt die allseits bekannten Mikrowellenöfen.  Generell
gelten für derartige Geräte die allgemeinen Personenschutzgrenzwerte
für elektromagnetische Strahlung, zusätzlich müssen Schutzabstände
für Träger aktiver Körperhilfen (m. a. W.: Herzschrittmacher)
eingehalten werden bzw. die Grenzen von Bereichen, in denen diese
nicht mehr eingehalten werden, kenntlich gemacht werden.  Selbstver-
ständlich muss die (unbeabsichtigte) Abstrahlung derartiger Geräte
auf dem technisch sinnvoll realisierbaren Minimum gehalten werden.

Die in den letzten Jahrzehnten aufgekommene Mitnutzung dieser
Frequenzbereiche durch Funkanwendungen ist jedoch keinesfalls ,,frei''
in jeglicher Hinsicht.  Alle diese Anwendungen sind strikt reguliert,
und deiner Fragestellung ist zu entnehmen, dass du nicht zu dem
Personenkreis gehören dürftest, der dort ,,einfach mal so'' eine
Anwendung aufbauen und in Betrieb nehmen würde, von der er sich auch
nur annähernd sicher sein könnte, dass sie alle dafür zutreffenden
Regulierungsbestimmungen bereits vom Aufbau her (ohne zusätzliche
Messungen) erfüllen würde.

Die entsprechenden Regulatorien (auch das wurde hier schon zur Genüge
durchgekaut) erfährst du bei der Bundesnetzagentur; weitergehende
Informationen außerdem bei der ETSI und ERO.

Nichtsdestotrotz haben die jeweiligen ISM-Bereiche (deren es noch
viel mehr gibt als die genannten) in aller Regel noch einen oder
mehrere Funkdienste als Primär- und ggf. Sekundärnutzer, die auf
diesen Frequenzen gewissermaßen ,,Vorfahrt'' besitzen.

Der Bereich um 868 MHz ist übrigens kein ISM-Band, sondern ein
sogenanntes SRD-Band (short range devices), das noch deutlich stärker
reguliert ist als die ISM-Bänder.  Dies hat einen guten Grund: das
Band hat in seiner Form nur Sinn, wenn alle dort agierenden Funkan-
wendungen sich an die Regulatorien halten, sodass es nicht ,,zugemüllt''
wird und jeder auch tatsächlich seine Anwendung am Ende mit einer
gewissen Wahrscheinlichkeit (Garantie gibt's bei Funk nie) betreiben
kann.

Generell (und unabhängig von irgendwelchen Allgemeinzuteilungen) muss
in diesem Lande übrigens ab 10 Watt abgestrahlter effektiver
Leistung (also in der Hauptstrahlungsrichtung der Antenne) eine
Standortbescheinigung bei der BNetzA vorgelegt werden, bevor die
entsprechende Funksendeanlage in Betrieb genommen wird.  Von dieser
Regelung sind einzig Amateurfunksendeanlagen ausgenommen worden, die
in diesem Falle stattdessen eine sogenannte Selbsterklärung abgeben
dürfen, um damit die Einhaltung der Personenschutzgrenzwerte nachzu-
weisen.

Autor: Hannes J. (Firma: eHaJo.de) (joggl) Benutzerseite Flattr this
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also meine persönliche meinung:
wenn du was mit funk machen willst, mach die amateurfunkprüfung. Da 
lernste welche Bereiche du mit welcher Leistung verstrahlen darfst.
Ansonsten meiner meinung nach: finger weg

;-)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hannes Jochriem wrote:

> wenn du was mit funk machen willst, mach die amateurfunkprüfung. Da
> lernste welche Bereiche du mit welcher Leistung verstrahlen darfst.

Vorsicht: ver strahlen auch nicht. ;-)

Autor: Hannes J. (Firma: eHaJo.de) (joggl) Benutzerseite Flattr this
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am 1. august wär ne prüfung in reutlingen ;-)

Autor: alexander (Gast)
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Es gibt fast freie Bänder.
27MHz und 2,4GHz wenn Du dich an die Rahmen hältst. Ich habe mir den 
Spaß mal von irgend einer Behörde runter geladen.  Ich glaube es war die 
Regulierungsbehörde Telekom

Autor: hal9000 (Gast)
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Als Funkamateur darf man auf den für den Amateurfunk zugewiesenen 
Frequenzen aber nur Amateurfunkbetrieb betreiben. Also auch Funkamateure 
dürfen nicht senden was sie wollen, auch nicht wenn sie sich an die 
ihnen zugewiesenen Frequenzen und die maximale Sendeleistung halten. 
Freie Frequenzen gibt es somit nicht wirklich. Eine Fernsteuerung von 
Geräten ist also beispielsweise ohne gesonderte Genehmigung nicht drin.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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alexander wrote:

> Es gibt fast freie Bänder.

Was soll das ,,fast'' da bedeuten?

Es ist doch alles schon gesagt worden, auch wo die Regelungen stehen.

> 27MHz und 2,4GHz wenn Du dich an die Rahmen hältst.

Ja, aber die muss man erstens kennen und zweitens muss man das
Mindestmaß an Wissen, Erfahrung und auch Messtechnik dafür besitzen,
damit man dies tun kann.

> Ich habe mir den
> Spaß mal von irgend einer Behörde runter geladen.

...und hast nichtmal die Überschrift davon gelesen:

Allgemeinzuteilung von Frequenzen im Frequenzbereich
9 ­ 30 000 kH für die Nutzung durch die Allgemeinheit für
induktive Funkanwendungen

"induktive Funkanwendungen" -- da ist in erster Linie keine
Fernfeldabstrahlung bezweckt, sondern es soll nur das Nahfeld
genutzt werden.

Mit 2,4 GHz hat das gar nichts zu tun.

Es ist halt eine der bereits genannten Allgemeinzuteilungen, der
Link auf alle ist bereits x-mal in diesem Forum genannt worden.
Man findet sie, wenn man auf

http://www.bundesnetzagentur.de/

nach "Allgemeinzuteilung" suchen lässt.  Leider ändert sich der
exakte Link durch deren CMS hin und wieder, derzeit ist es:

http://www.bundesnetzagentur.de/enid/99f10ff7cb06d...

> Ich glaube es war die
> Regulierungsbehörde Telekom

Sowas gibt es nicht und gab es nie.  Es gab mal eine RegTP
(Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post), aber die
ist schon eine Weile durch die Bundesnetzagentur (für ...)
ersetzt worden, kurz BNetzA.

Sorry, aber mit Halbwissen, das noch dazu ziemlich alt ist, ist
keinem hier ernsthaft gedient.

Autor: Gerd. (Gast)
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> am 1. august wär ne prüfung in reutlingen ;-)

Danke für den Tip. Hab mich grad entschlossen & angemeldet - muß also 
noch ein bisschen was lernen in den 2 Wochen..

Gerd.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gerd. wrote:

> Danke für den Tip. Hab mich grad entschlossen & angemeldet - muß also
> noch ein bisschen was lernen in den 2 Wochen..

Na dann: 55 es awdh!

Autor: Gast (Gast)
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@ Gerd.

Viel Erfolg bei der Amateurfunkprüfung.
Mein Tipp für später: Lerne auf jeden Fall Morsen und beteilige dich an 
Contesten. Das ist einerseits eine Bereicherung für den 
Amateurfunkbetrieb und andererseits nehmen dich viele alte Funkamateure 
nicht ernst, wenn du nicht selbst Betrieb in cw machst. Üble Nachrede 
und Beschimpfungen als Leistungsverweigerer und Nichtskönner oder 
ähnlich sind leider nicht selten. Funkamateure sind ein eigenwilliges 
Völkchen und Neueinsteiger haben es schwer, wenn sie ihre Schwerpunkte 
im Hobby anders setzen wollen, als die alten Hasen. Das hat auch alles 
mit dem hohen Altersdurchschnitt unter Funkamateuren zu tun. Die alten 
Hasen sind eben hartnäckig der Meinung, nur ihr gewählter Schwerpunkt im 
Hobby und ihr gewählter Einstieg ins Hobby sei der einzig richtige. Dazu 
kommt oft eine extreme Abneigung gegenüber der Nutzung des Computers 
während bzw zur Unterstützung des Funkbetriebs. Zwar ist in den meisten 
Contesten der Betrieb eines Computers offiziell erlaubt, trotzdem sehen 
viele alte Hasen diesen als ein unzulässiges Hilfsmittel. Digitale 
Betriebsarten werden generell verteufelt, ganz besonders Echolink. Der 
Nutzerkreis ist deshalb gering, das gilt sogar für digitale 
Betriebsarten mit geringem Hardwareaufwand wie z.B. psk31. Aus gleichem 
Grund ist das Angebot an Amateurfunksoftware für Linux mehr als dürftig. 
Aber das bessert sich langsam. Es war bisher fast nicht möglich auf die 
Installation von Windows zu verzichten, wollte man den PC für 
Amateurfunk verwenden.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast wrote:

> Mein Tipp für später: Lerne auf jeden Fall Morsen und beteilige dich
> an Contesten.

Wobei beides keinerlei Zusammenhang hat. ;-)  Es gibt Conteste auch in
FM (auf den VHF/UHF-Bändern) und SSB.

Ich mache gern CW (nahezu als einzige Betriebsart auf Kurzwelle,
SSB höchstens mal für einen sked), aber Contesten kann ich nichts
abgewinnen.  Hab's mehr als einmal versucht, aber mittlerweile
aufgegeben.

> Das ist einerseits eine Bereicherung für den
> Amateurfunkbetrieb und andererseits nehmen dich viele alte Funkamateure
> nicht ernst, wenn du nicht selbst Betrieb in cw machst.

Sagen wir so: du erreichst einen Teil der Welt nicht oder nur sehr
schwer ohne CW (oder zumindest nicht, wenn du nur SSB machst).  Das
hat einerseits was mit der Physik zu tun (die geringere Bandbreite
bringt halt einiges), andererseits damit, dass du bestimmte Leute, die
selbst nur CW machen, eben sonst nicht erreichst.

Irgendwer hat CW mal mit Pferdesport verglichen: keine wirklich
praktische Relevanz aus Sicht heutiger Nachrichtenübertragung mehr,
aber es ist ein Hobby und man betreibt es, weil es Spaß macht.  Das
heißt natürlich auch, dass es keinen Sinn hat, sich damit abzugeben,
wenn es einem keinen Spaß macht.

> Die alten
> Hasen sind eben hartnäckig der Meinung, nur ihr gewählter Schwerpunkt im
> Hobby und ihr gewählter Einstieg ins Hobby sei der einzig richtige.

Das gibt's aber im richtigen Leben wohl auch. ;-) (bzw. bei anderen
Hobbies)

> Dazu
> kommt oft eine extreme Abneigung gegenüber der Nutzung des Computers
> während bzw zur Unterstützung des Funkbetriebs.

Die habe ich auch, aber einfach nur deshalb, weil ich den ganzen Tag
am Computer arbeite.  Mein Anspruch an das Hobby Amateurfunk ist
daher, dass ich dort auf einen solchen verzichten kann.  (Wobei mich
Dinge wie PSK31 schon mal interessieren.)

Wenn du Berichte über irgendwelche DXpeditions liest, dann arbeiten
die da alle mit Computern für die Logführung, und keiner scheint sich
dran zu stören.  Im Gegenteil, wenn die Leute auch noch irgendwie
Zugang zum Internet haben, profitiert man davon, dass sie dann oft
ihre Logs ganz schnell online verfügbar machen.  So kann man schnell
nachsehen, ob die Verbindung denn wirklich funktioniert hat, oder ob
man sich nur verhört hat.

> Digitale
> Betriebsarten werden generell verteufelt, ganz besonders Echolink.

Der erste Teil der Aussage ist Quatsch.  Gerade PSK31 hat einen recht
guten Ruf, und ich habe noch keinen erlebt, der das ,,verteufelt''
hätte.  Das hängt sicher auch damit zusammen, dass man mit dieser
Betriebsart wirklich gute Ergebnisse erzielen kann, die gerade in der
Reichweite einer klassischen CW-Verbindung nicht hinterherstehen.

Allerdings ist es eben auch ein drastischer Unterschied im Aufwand, ob
ich praktisch nur zwei blanke Drahtenden zur Erzeugung der Modulation
benötige, oder zusätzlich noch einen Computer mit Soundkarte und,
naja, nicht gerade zu ältlichem Prozessor mit ins Gepäck nehmen muss.

Bei D-STAR ist die wesentliche Kritik, dass man mit dessen Nutzung
einen einzigen kommerziellen Nutznießer reich macht, der sich das
Copyright auf den implementierten Algorithmus gekrallt hat.  Da kann
die Beschreibung der Modulationsart noch so "offen" sein, es
widerspricht irgendwie dem Grundcharakter des Amateurfunks, wonach es
zumindest jedem möglich sein sollte, die Relisierung der Gerätetechnik
auch selbst vornehmen zu können und über diese seine Realisierung auch
eine Veröffentlichung zu verfassen.  Letzteres ist bei D-STAR eben
nicht mehr gegeben: selbst, wenn man die Implementierung auf einem DSP
selbst hin bekommt (und es gibt genügend Funkamateure, die sich
hinreichend gut mit digitalen Modulationsarten auskennen, als dass man
das jemandem zutrauen kann -- schau dir die Digitalfernsehfreaks mal
an!), man dürfte es dann nicht veröffentlichen.

Dass Echolink bei den alten Hasen verpönt ist (genauso wie D-STAR ohne
Funkgerät), dürfte vor allem an der Antwort auf die Frage liegen: was
ist daran noch Funk, wenn du die Kommunikation dann nur noch über
Computer und Internet machst?  Da kannst du auch gleich IRC machen
oder sowas.

> Aus gleichem
> Grund ist das Angebot an Amateurfunksoftware für Linux mehr als dürftig.
> Aber das bessert sich langsam.

Warum ist dann das Angebot beispielsweise an Programmierumgebungen für
CPLD/FPGA auf Unix/Linux so dürftig?  Liegt das an der Abneigung der
IC-Hersteller gegenüber moderner Technik?  Oder denkst du nicht, dass
das eher die gleichen Ursachen hat wie bei der Afu-Software und
absolut nichts mit den Neigungen oder Abneigungen einzelner
Funkamateure zu tun hat?  Wenn dem so wäre, müsste ja auch das Angebot
an Afu-Software für Windows genauso dürftig sein.  Deine Behauptung
entbehrt für mich jeglicher Logik.

Autor: ing (Gast)
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@ Jörg Wunsch

Ja man kann auch alles schönreden. Deine Ausführungen zu den technischen 
Zusammenhängen sind natürlich korrekt. Das ändert aber nichts an der 
Arroganz vieler älterer Funkamateure. Es gibt nämlich keinen Grund, 
jemanden, der sich vorwiegend für Elektronik/Technik/Antennen 
interessiert und keine Conteste mag und auch nicht Morsen kann, als 
Nichtskönner zu beschimpfen und zu behaupten, Amateurfunk sei nicht das 
richtige für ihn.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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ing wrote:

> Es gibt nämlich keinen Grund,
> jemanden, der sich vorwiegend für Elektronik/Technik/Antennen
> interessiert und keine Conteste mag und auch nicht Morsen kann, als
> Nichtskönner zu beschimpfen und zu behaupten, Amateurfunk sei nicht das
> richtige für ihn.

Habe ich das irgendwo behauptet, dass es einen solchen Grund gäbe?
Ich sehe aber auch, dass genau solchen Leuten durchaus Hochachtung
entgegen gebracht wird.  Die Digitalfernsehprojekte habe ich ja schon
genannt, da steckt eine Unmenge an Intelligenz und eigener
schöpferischer Arbeit drin.  Wo ist derjenige, der schreien würde,
dass die Entwickler solcher Geräte den Namen Funkamateur nicht
verdienen würden, weil sie keine Morsetaste bedienen können?  Wo ist
derjenige, der die 10-und-noch-mehr-GHz-,,Klempner'' nicht als
Funkamateure akzeptieren würde?  Ich habe auch noch keinen gesehen,
der PSK31-Benutzer nicht als Funkamateure akzeptiert.

All denjenigen ist aber eins gemein: sie befassen sich mit Technik
(oder Betrieb), die sich mit elektromagnetischen Wellen (außerhalb
von 400...800 THz :) befasst.  Genau das ist es meines Erachtens,
was einen Funkamateur ausmacht.  Ob er sich dabei auf den Selbstbau
von Technik, auf die Jagd nach seltenen Gebieten, auf die Teilnahme
an Contests oder einfach nur an einer schönen sauberen Betriebs-
abwicklung konzentrieren mag -- es gibt sehr viel Spielraum für
dieses Hobby.

Arrogante Leute wirst du (gerade unter so genannten ,,alten Hasen'')
überall finden.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Gast: Also, ganz so wie du es darstellst ist es nicht. Und auch wer 
'nur' die Einsteigerlizenz macht, wird nicht mehr schief angesehen. 
Zumal das, was als Einsteigerlizenz bezeichnet wird, mittlerweile wohl 
eher der alten C-Lizenz entspricht. Was das Hochnäsige, Ruppige 
anbelangt, man muß nun nicht gerade als erstes auf 3635kHz (tagsüber, 
3690kHz nachts) aufschlagen, diese Rentnergang (nennen sich auch 
schonmal HartzIV-Runde) hat zwar einen gewissen Unterhaltungswert, antun 
muß man sich das aber nicht, es gibt genügend andere Frequenzen, wo auch 
Neueinsteiger freundlich aufgenommen werden. Daß aber digitale 
Betriebsarten verteufelt werden, ist mir allerdings neu, vorallem PSK31 
erfreut sich wachsender Beliebtheit, sogar Gerätehersteller beginnen 
schon, PSK31-Terminals in die Geräte einzubauen, z.B. Icom im neuen 
IC-7700. Aber ein einfacher Transceiver und ein PC mit Soundkarte, auf 
dem z.B. Multipsk läuft, erfüllen den Zweck auch. Übrigens, für Linux 
gibt es auch entsprechende Software, wenn z.B. Ubuntu läuft, einfach mal 
ins Repository schauen, da gibt es einiges.

Ein Wort zu D-Star: Es gilt auch offiziell als 'offene Sprache', auch 
wenn der verwendete Codec proprietär ist, da die Geräte allgemein 
erhältlich sind. Mir wäre eine rein OpenSource-Lösung auch lieber, aber 
Icom wollte wohl schnell in den Markt und hat deshalb auf eine 
Fertiglösung zurückgegriffen.
( http://www.agz-ev.de/hamradio2day/ausgaben/2008_290.html )

Jörg Wunsch schrieb:
> Arrogante Leute wirst du (gerade unter so genannten ,,alten Hasen'')
> überall finden.

Das ist nicht vermeidbar, der Amateurfunk ist irgendwo auch ein Spiegel 
der Gesellschaft und Querschläger sind da leider nicht zu vermeiden. 
Aber da hilft der große Drehknopf am Gerät, auch VFO genannt.


Gruss
Jadeclaw.

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

du kannst auf 375 THz frei senden ohne Probleme zu bekommen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan Helmert wrote:

> du kannst auf 375 THz frei senden ohne Probleme zu bekommen.

Bist du dir da so sicher?  Zumindest früher war das durchaus reguliert,
sowie du damit auch Informationen übertragen willst.  Ich bin mir
derzeit nicht ganz sicher, es gibt aber zumindest auch Afu-Projekte
in dieser Hinsicht (Laser-Übertragung).

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Was ist eigentlich mit dem Längstwellenbereich unterhalb 9kHz. Der ist 
doch nicht reglementiert. Oder habe ich das falsch verstanden?

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Stefan May wrote:
> Was ist eigentlich mit dem Längstwellenbereich unterhalb 9kHz. Der ist
> doch nicht reglementiert. Oder habe ich das falsch verstanden?

Der ist nicht reglementiert.  Allerdings musst du schon ziemliche
Anstrengungen unternehmen, um bei derartigen Frequenzen tatsächlich
ein EM-Feld abzustrahlen.  Falls du's nicht kennst, könnten die
Bilder der Antenne von Radio Grimeton für dich interessant sein:

http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4ngstwellensend...

Die ,,Hochspannungsleitung'' da auf dem Bild -- das ist die Antenne...
Und der sendet noch nicht einmal unterhalb 9 kHz, sondern auf 17,2
kHz, also etwa die halbe Wellenlänge davon. ;-)

Außerdem: nennenswert Bandbreite bekommst du dort natürlich auch
nicht mehr zustande.  Es dürfte also schwierig sein, mehr als nur
Telegrafie da zu machen.

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Naja, aber die Frage war ja, welche Funkfrequenzen "frei" 
(unreglementiert) sind. :-)

Grimeton kannte ich schon. In Ostfriesland steht auch noch so ein Ding. 
Sendet bei 23,4kHz. http://de.wikipedia.org/wiki/DHO38

Interessant fand ich auch das hier: 
http://www.vlf.it/inductor/inductor.htm eine Antenne für den 
Frequenzbereich unter 50Hz.

Autor: Hannes J. (Firma: eHaJo.de) (joggl) Benutzerseite Flattr this
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Jörg Wunsch wrote:
> Stefan Helmert wrote:
>
>> du kannst auf 375 THz frei senden ohne Probleme zu bekommen.
>
> Bist du dir da so sicher?  Zumindest früher war das durchaus reguliert,
> sowie du damit auch Informationen übertragen willst.  Ich bin mir
> derzeit nicht ganz sicher, es gibt aber zumindest auch Afu-Projekte
> in dieser Hinsicht (Laser-Übertragung).

Bei Lasern ist man im unteren THz-Bereich, oder?

Ja, es gibt Projekte von Amafus die mit Laser Informationen übertragen. 
Ist sogar ziemlich interessant das Projekt. Ich kenne solche Strecken 
die teilweise über viele viele Kilometer (10 bis 40) Daten übertragen 
bekommen!

@Gerd:
Viel viel Glück!
Ich hoffe du hast jetzt die letzten Tage durchgelernt, die Prüfung ist 
meines Erachtens sonst nicht in "mal grad so schnell zwei Wochen lernen" 
abgetan... Ich selbst habe auch nur ein zwei Wochen darauf gelernt und 
bin dann im bösen Theorieteil (Gesetze, ...) durchgefallen...

lg\ha

Autor: Gast (Gast)
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>> Es gibt nämlich keinen Grund,
>> jemanden, der sich vorwiegend für Elektronik/Technik/Antennen
>> interessiert und keine Conteste mag und auch nicht Morsen kann, als
>> Nichtskönner zu beschimpfen und zu behaupten, Amateurfunk sei nicht das
>> richtige für ihn.
>
>Habe ich das irgendwo behauptet, dass es einen solchen Grund gäbe?

Nein das hast du nicht. Jedoch sehen leider offenbar viele Funkamateure 
einen solchen Grund. Diese Tatsache solltest du nicht unter den Tisch 
kehren.

> Zumal das, was als Einsteigerlizenz bezeichnet wird, mittlerweile wohl
> eher der alten C-Lizenz entspricht.

Die C-Lizenz wurde schon immer belächelt.

> Was das Hochnäsige, Ruppige
> anbelangt, man muß nun nicht gerade als erstes auf 3635kHz (tagsüber,
> 3690kHz nachts) aufschlagen, diese Rentnergang (nennen sich auch
> schonmal HartzIV-Runde) hat zwar einen gewissen Unterhaltungswert, antun
> muß man sich das aber nicht, es gibt genügend andere Frequenzen, wo auch
> Neueinsteiger freundlich aufgenommen werden.

Das ist wohl war. Gewisse Frequenzen sollte man meiden und QSO mit 
Genehmigungsinhabern ab einem bestimmten Alter ebenso. Am besten, man 
macht nur DX-Betrieb und nur Standard-QSOs. Der besagten Rentnergang 
fehlt es nicht nur an Sozialkompetenz sondern auch an fachlichen 
Kenntnissen. Wohingegen die sogenannten Regulars in den Usenetgruppen 
mit AFU-Bezug eine hohe fachliche Kompetenz vorweisen können, solange es 
nichts mit Computern zu tun hat. Was die Sozialkompetenz betrifft, 
unterbieten diese Regulars aber sogar die Rentnergang.


>> Arrogante Leute wirst du (gerade unter so genannten ,,alten Hasen'')
>> überall finden.

> Das ist nicht vermeidbar, der Amateurfunk ist irgendwo auch ein Spiegel
> der Gesellschaft und Querschläger sind da leider nicht zu vermeiden.
> Aber da hilft der große Drehknopf am Gerät, auch VFO genannt.

Unter Funkamateuren ist die Arroganz aber höher als in der allgemeinen 
Gesellschaft. Auch beruflich. Funkamateure als Kunden oder als Kollegen 
sind, um mich mal zurückhaltend auszudrücken, meist schwierig. Und das 
sage ich, obwohl ich selber Funkamateur bin.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gast wrote:

[Viel einseitiges]

Weißt du, du magst nichtmal dein Rufzeichen nennen und willst hier
dann noch ausschließlich deine völlig pessimistisch geprägte Weltsicht
gelten lassen.  Ich habe keine Lust mehr, mit dir darüber zu
diskutieren, mir dünkt, dass eher du hier der hoffnungslose Fall
bist.

Ich kann deine Erfahrung absolut nicht teilen, und ich habe auch
schon Leute wie Peter Lemken privat erleben dürfen -- ohne dass ich
seinen Diskussionsstil deshalb besonders toll finden muss, und ohne
dass ich mich nun berufen fühle, seinen wirklich genialen CW-Künsten
irgendwie nacheifern zu wollen.  (Er kann sich vor dem Computer
setzen und hört während der Arbeit nebenbei ein flottes CW-QSO mit,
so wie andere Leute Radio hören. :)  Aber man kann sich bequem mit
ihm hinsetzen und mit ihm ein Bier trinken deshalb.

Ich glaube, ich möchte eher dich nicht als Kollegen haben denn
manche von denen, denen du hier völlige soziale Inkompetenz
unterstellst.  Lass doch einfach diejenigen, die partout unter sich
sein wollen, auch unter sich, aber hör auf, alles und jeden hier madig
zu machen und mit Pauschalargumenten abkanzeln zu wollen ("QSO mit
Genehmigungsinhabern ab einem bestimmten Alter [meiden]").  Du bist im
Moment gerade drauf und dran, Leute massiv zu vergraulen, die
Afu-Nachwuchs sein könnten, und zertrampelst dabei möglicherweise viel
mehr Porzellan als alle von dir kritisierten.

Autor: Stefan May (smay4finger)
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Hallo Jörg,

Auf die abstrusen Ansichten von Gast sollte man sowieso nicht viel 
geben. Ich glaube insgesamt beschreibt er sich mit seinem Post selbst 
sehr gut. Nur seine Sicht zählt, die anderen haben sowieso immer 
unrecht. Gast ist ein arroganter Selbstgerechter, der allem seinen 
Stempel aufdrücken muß. Mach Dir das Leben nicht schwer indem Du auf die 
"Argumente" von Gast noch eingehst. Ich weiß eh nicht, ob es sich bei 
Gast immer um dieselbe Person dreht oder ob sich da mehrere Forentrolle 
einen "Account" teilen.

Und nochwas Jörg: Ich bin Dir sehr dankbar, daß Du mit Deiner Erfahrung 
als Amateurfunker und C-Programmierer dieses Forum bereicherst.

mfg, Stefan.

Autor: Jochen P. (Gast)
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> Ich habe keine Lust mehr, mit dir darüber zu
> diskutieren

Dann halte doch einfach deine Klappe. Es wird schon seine Gründe haben, 
warum dem Amateurfunk die Jugend davon läuft. Das Verhalten der Spinner 
im Usenet ist dem Image des Amateurfunks jdenfalls nicht sehr dienlich. 
Potenzielle Interessenten am Amateurfunk informieren sich heutzutage 
erstmal im Internet/Usenet und dort finden sie ein repräsentatives 
Verhalten.

> Nur seine Sicht zählt, die anderen haben sowieso immer
> unrecht.

Ja nur du hast recht. Kritische Meinungen sind immer falsch und 
unerwünscht.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jochen P. wrote:

> Es wird schon seine Gründe haben,
> warum dem Amateurfunk die Jugend davon läuft.

Dass Afu nicht mehr den Reiz hat wie vor 30 Jahren, als es praktisch
das einzige hochfrequente Medium außer Rundfunk war, mit dem man sich
privat befassen konnte, zählt nicht?  (Ganz davon abgesehen, dass das
Internet natürlich weltweite Kontakte sehr preiswert ermöglicht.)

> Das Verhalten der Spinner
> im Usenet ist dem Image des Amateurfunks jdenfalls nicht sehr dienlich.

Wird die Jugend aber kaum beeindrucken, da sie gar nicht mehr weiß,
was Usenet ist. ;-)

> Kritische Meinungen sind immer falsch und
> unerwünscht.

Was hat Dauer-Pessimismus mit ,,kritischer Meinung'' zu tun?

Eine kritische Meinung kannst du denjenigen gegenüber äußern, deren
Verhalten dir nicht passt.  Aber ein Genörgel der Sorte: ,,das sind
doch alles nur Idioten'' hilft wohl auch kaum jemandem (außer
vielleicht als Selbstberuhigung: ,,Ich hab's ja schon immer gesagt.'').

Autor: Hannes J. (Firma: eHaJo.de) (joggl) Benutzerseite Flattr this
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Jochen P. wrote:
> Es wird schon seine Gründe haben,
> warum dem Amateurfunk die Jugend davon läuft.

Ja, Amafu war früher wie dl8dtl gesagt hat viel interessanter.
Heutzutage sagen halt viele Jugendliche "funken?!?! da chatte ich doch 
lieber"
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es so ist... Die ganzen IRC-Kiddies 
haben ja keine Ahnung mehr von Disziplin (Rechtschreibung, Stil, 
Freundlichkeit, ...). Mich persönlich würde es nerven, wenn ich DX 
machen möchte und dauernd irgend wer reinquatscht wenn ich "CQ America" 
rufe oder Leute absichtlich QRM erzeugen...

Das Interesse am Amafu ist einfach nicht das Interesse der Jugend. Es 
sind nur Randgruppen die QSL-Karten sammeln, DX-Statistiken machen, 
Fielddays mitmachen, ...
Früher war es zu bewundern, wenn man mit England gefunkt hat... 
heutzutage ist es einfach normal täglich mit Amerika oder einer anderen 
Seite der Welt zu telefonieren/chatten/...

Ganz normaler Verlauf der "Evolution"...

Autor: Marco Beffa (Gast)
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Also ich bereite mich im Moment auch auf die Amateurfunktprüfung vor 
(HB9 Lizenz). Dazu besuche ich neben meiner Berufslehre als Elektroniker 
den Kurs des Amateurfunkclubs Basel. Es ist wirklich erfreulich dass ca. 
25 Leute den Kurs besuchen und die Meisten die Prüfung auch schaffen 
werden (soweit ich das beurteilen kann), jedoch finde ich es trotzdem 
sehr schaaaade dass das Durchschnittsalter der Kursteilnehmer bei 
geschätzten 50 Jahren liegt. Hätte mir da ein paar jüngere Leute 
erhofft. Versteht dass nicht falsch, ich hab nichts gegen alte Leute ;)

Meiner Meinung nach habe ich hier viele richtige Argumente gehört, 
sowohl von Jörg Wunsch, wie auch von Gast. Bei mir ist es soo dass ich 
in den nächsten Jahren überhaupt nicht vorhabe eine Station einzurichten 
(wofür ich auch schon komische Reaktionen bekommen habe), u.a. aus 
folgenden Gründen:

- Ich bin eigentlich nur an der Technik interessiert, nicht an 
irgendwelchen sinnfreien Unterhaltungen ;)
- Wo bitte kann man heute noch eine ordentliche Antenne aufstellen, wenn 
man kein Eigenheim hat?..nirgends..
- Ordentliches Equipment ist viel viel zu teuer. Anfangs woltte ich mir 
selbst noch was bauen, aber dieses Vorhaben wurde mir inzwischen 
ausgeredet..

Ich bin 21 und wenn ich mal in meinem Freundeskreis erwähne dass ich 
mich für Afu interessiere ernte ich schon ein paar komische Blicke ;) 
Dann finde ich es wirklich schlecht wenn irgendwelche "alten Hasen", 
welche z.B. nicht die geringste Ahnung von uC's habe mich beinahe in die 
Wand reden wenn ich mal vorschlage selbst ein uC gesteuertes Gerät zu 
bauen...

Von daher, irgendwie habt ihr beide Recht man darf nicht verallgemeinern 
(wie überall).

Autor: M. T. (Gast)
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> Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es so ist... Die ganzen IRC-Kiddies
> haben ja keine Ahnung mehr von Disziplin (Rechtschreibung, Stil,
> Freundlichkeit, ...). Mich persönlich würde es nerven, wenn ich DX
> machen möchte und dauernd irgend wer reinquatscht wenn ich "CQ America"
> rufe oder Leute absichtlich QRM erzeugen...

Wer kein Empfänger besitzt, kann sich mal im Usenet über die sogenannte 
Disziplin der Funkamateure schlau machen. TOFU, kaputtes Quoting 
(http://www.foonews.net/de-comm-ham/2088327-bleibt-...) 
und Antworten im falschen Thread oder private EMails zwischen Postings 
sind da nur das kleinere Übel. Soviel also zur Einhaltung der 
Betriebstechnik. Die Unfähigkeit, die eigene Software zu bedienen und 
die Weigerung, die im Usenet gängige Verhaltensweisen zu akzeptieren, 
sind da die Ursache.  Beleidigungen, üble Nachrede und Drohungen sind da 
auch an der Tagesordnung. Dabei werden immer wieder Streitereien, die 
schon Jahrzehnte zurückliegen neu aufgekocht. Die arrogante Haltung 
gegenüber Neulingen ist dazu eine bodenlose Frechheit. Wer sich 
hauptsächlich mit Technik befassen will, wird meist verachtet. Digitale 
Betriebsarten werden von vielen abgelehnt. Digitaltechnik als 
Hilfsmittel wird oft ebenso abgelehnt, ja sogar auch als unzulässiges 
Hilfsmittel beschimpft. Wer am Ende eines QSOs sagt, "ich wünsche 73", 
wird angepöbelt weil nur "73" strenggenommen genügen würde. Aber selber 
sind diese Besserwisser sogar zu blöde, um im Usenet richtig zu Quoten 
und interpretieren jede Nennung von Links wie http://learn.to/quote als 
perönliche Beleidigung. Die Bedeutung von Hamspirit ist den meisten 
unbekannt. Aber vielleicht sind die rüden Umgangsformen die Ursache der 
Existenz dieses Begriffs. Denn was dieser Begriff beschreibt, sind für 
mich menschliche Selbstverständlichkeiten!
Die absichtlichen Störungen des Funkbetriebs und die Störungen durch 
Dummheit nerven in der Tat. Das hat aber nichts mit IRC-Kiddies zu tun. 
Wobei im IRC und auch im Usenet natürlich eine andere Betriebstechnik 
usus ist als im Amateurfunkbetrieb. Wobei sich da natürlich auch 
Funkamateure dran halten sollten, um nicht negativ aufzufallen.

Ich habe mich nach langjahrigem Dulden dieser Zustände vollkommen vom 
QSO-Betrieb und Vereinsmeierei zurückgezogen.

http://www.foonews.net/de-comm-ham/2087601-cw-page...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-Schrille...
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-Amateurf...

Autor: Jupp (Gast)
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>Da lernste welche Bereiche du mit welcher Leistung verstrahlen darfst.

Da brauch man keine Amateurfunkprüfung, alle Infos sind veröffentlicht 
und können mit einer beliebigen Suchmaschine gefunden werden.

Autor: Mino (Gast)
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Da hast du recht,
aber ohne den Amateurfunk-schein oder eine genehmigung durch zB. die 
BNetzA darf man keine Funk-geräte Reparieren/Bauen/Umbauen usw..

Autor: Ulli (Gast)
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Ja die ewig gestrigen Genehmigungsinhaber. Hier einige Zitate aus dem 
Usenet. Einige alte Herren haben dort allerdings schon Lernfähigkeit 
gezeigt und haben ihre Peinlichgekeiten gecancelt.
<1121976677.011757.301940@o13g2000cwo.googlegroups.com>


<41EFF3F6.28BEB302@compuserve.de>
| ich bezeichne alles was keine
| Direktverbindung ist als Prothesenfunk


<41EF65B9.F609C76D@compuserve.de>
| > > Abgesehen davon, dass das in meinen Augen alles
| > > Machinenfunk ist
| >
| > Ja und?
| >
| > > und kaum
| > > auf eine nennenswerte Anzahl von möglichen QSO-Partnern
| > > kommt.
| >
| > Liegt wohl daran, dass viele Funkamateure keine moderne
| > Betriebsarten mögen.
| > Besser konntest du die Aussage des Vorposters nicht
| > bestätigen.
|
| Blödsinn, wer will sich mit dem Computer unterhalten?



<41D46B0A.D6BC9156@compuserve.de>
| wer interessiert sich schon für Linux, in erster Linie muss
| man mit den Anwendungen im QRL umgehen können, da gibt es
| so gut wie kein Linux. (auch nicht als Server)


http://www.db-server.de/afu/s.afp?!_1KL19R8L6n=10074
| Grundkenntnisse von Linux sind nichts wert, damit kann man
| nichts anfangen.
| Das ist noch weniger wert als Grundkenntnisse von Windows
| zu haben.


kann seinen Newsreader nicht bedienen:
<c8gkoi$7kq$00$1@news.t-online.com>
<cbkor7$82h$00$1@news.t-online.com>
<42551849_2@x-privat.org>


Quotingkünste
<d4ujij$jk7$00$1@news.t-online.com>
<cakhq3$2qu$1@ulysses.news.tiscali.de>
<bdr9i9$23pk$1@ulysses.news.tiscali.de>


Über die Technikfeindlichkeit
<1106326894.875997.65080@c13g2000cwb.googlegroups.com>



Es ist sehr traurig, auf welches Niveau der Amateurfunk gefallen ist!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Marco Beffa wrote:

> - Ich bin eigentlich nur an der Technik interessiert, nicht an
> irgendwelchen sinnfreien Unterhaltungen ;)

Das sind eine Reihe anderer Funkamateure ja auch.  Um nachzuweisen,
dass die Technik funktioniert, kannst du ja allemal ein Standard-QSO
führen.  Vielleicht bekommst du über die Zeit ein paar QSO-Partner,
denen es ähnlich geht und mit denen du auch dabei diskutieren kannst
(egal in welcher Betriebsart), ob deine jüngste Änderung an der
Technik bei ihnen hörbare Veränderungen mit sich brachte oder nicht.

> - Wo bitte kann man heute noch eine ordentliche Antenne aufstellen, wenn
> man kein Eigenheim hat?..nirgends..

Magnetische Antennen (Loops) brauchen nicht sehr viel Platz.  Aller-
dings sollte man sich die generierten Feldstärken und entsprechenden
Personenschutz-Sicherheitsabstände dann trotzdem genau ansehen (hier
in DL sind wir ja seit einigen Jahren dazu gesetzlich verpflichtet).
Aber Antennen für Frequenzen ab 7 MHz aufwärts bekommt man auch in
Mietshäusern noch einigermaßen unter.

> - Ordentliches Equipment ist viel viel zu teuer. Anfangs woltte ich mir
> selbst noch was bauen, aber dieses Vorhaben wurde mir inzwischen
> ausgeredet..

Gebrauchtgeräte gibt's durchaus auch für annehmbares Geld.  Mit
Selbstbau bin ich persönlich (leider) auch nie sehr weit gekommen,
allerdings ist es zumindest im QRP-Bereich durchaus machbar.  Man
muss ja nicht gleich ein Gerät bauen wollen, das von 1,8 bis 30 MHz
alle Frequenzen in allen Betriebsarten abdeckt, Einbandgeräte für
QRP und nur CW kann man praktisch bereits als Wochenendprojekt
realisieren, wenn man den nötigen Enthusiasmus und die Zeit dafür
hat.

Ich habe im Urlaub einige Male die IARU-Baken versucht zu
verfolgen:

http://www.ncdxf.org/Beacons.html

Es ist schon erstaunlich.  Praktisch alle Baken kann man, wenn man
sie einmal mit 100 W gehört hat, dann auch noch mit 10 W und oft
mit 1 W immer noch hören, teilweise sogar mit 100 mW.  Sicher, im
dicken Pileup einer DX-Station wird man mit 5 W keine sehr großen
Chancen haben, aber da du an Technik interessiert bist, wird dich
das ja weniger stören.

Autor: Horst (Gast)
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hier ein link wie man es nicht machen sollte
http://freenet-homepage.de/DL6MQ/

Autor: Alex W. (a20q90)
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Micha wrote:
> Keine wenn Du kein Funkamateur bist.

Erzähl das mal den CB-, PMR, Freenet-Funkern...

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Horst wrote:
> hier ein link wie man es nicht machen sollte
> http://freenet-homepage.de/DL6MQ/

Insbesondere für eine ziemlich miserabel gebaute Webseite
(Fettschrift überall, das tut ja den Augen weh).

Dafür musstest du extra diesen uralten Thread aus der Versenkung
holen?  Dein Kommentar hätte nach off-topic gehört, er hat mit dem
Thema des Threads absolut nichts zu tun.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alex W. wrote:

>> Keine wenn Du kein Funkamateur bist.
>
> Erzähl das mal den CB-, PMR, Freenet-Funkern...

Naja, ist immer die Frage, was man unter "frei" versteht.  Wenn du
nicht gerade einen Messgerätepark hast, der dem Gegenwert eines
mittleren Eigenheims entspricht, dann hast du's aber schwer, für
die genannten Frequenzbereiche so "frei" zu sein, dass du dir dafür
deine Technik selbst entwerfen und bauen kannst.

Andererseits hat die Freiheit selbstverständlich auch auf den
Amateurfunkfrequenzen ihre Beschränkungen: maximale Leistung,
einzuhaltende Sicherheitsabstände, benutzte Bandbreite, Übermittlung
des Rufzeichens während der Verbindung, Grenzwerte für maximale
Störabstrahlung, die Verpflichtung zur Einhaltung der IARU-Bandpläne,
um nur einige zu nennen.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Jörg Wunsch wrote:
> Alex W. wrote:
>
>>> Keine wenn Du kein Funkamateur bist.
>>
>> Erzähl das mal den CB-, PMR, Freenet-Funkern...
>
> Naja, ist immer die Frage, was man unter "frei" versteht.

Wenn Du den Post :

>und zwar wollte ich wissen welche Frequenzen ich "frei" funken kann ohne
>jemand zu stören oder einen Störsender zu bauen. Wenn möglich alle
>Frequenzbereiche.

aufteilst in :

>und zwar wollte ich wissen welche Frequenzen ich "frei" funken kann ohne
>jemand zu stören

steht hier nichts von Selbstbau sondern dort :

>oder einen Störsender zu bauen. Wenn möglich alle
>Frequenzbereiche.

Aber Störsender dürfen grundsätzlich nicht gebaut werden! Nichteinmal 
von AFus!

Das sind zwei völlig verschiedene Punkte in einem Satz!
Auf den Punkt "Störsender" hab ich garnicht geantwortet!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alex W. wrote:

...
> steht hier nichts von Selbstbau sondern dort :

Der OP hat aber sein "frei funken" nie definiert -- er hat sich
eigentlich nie wieder gemeldet.  Insofern war es völliger Quark,
den Thread überhaupt noch einmal auszugraben.

Autor: Alex W. (a20q90)
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Jörg Wunsch wrote:
> Insofern war es völliger Quark,
> den Thread überhaupt noch einmal auszugraben.

Da bin ich anderer Meinung!

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