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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Probleme mit Schieberegister


Autor: Basti (Gast)
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Hallo ihr,

Ich lese hier schon seit einiger Zeit mit , jetzt habe ich aber ein 
Problem bei dem ich nicht weiter komme und Hilfe brauche.

Bitte nicht gleich zu streng mit mir umgehen, ich bin noch Anfänger und 
dies ist noch eines meiner ersten Projekte mit mikrocontrollern.

Also nun zu meinem Problem:

Mir träumt es von einem 40Kanal Lauflicht mit 40 RGB-LEDs, zur 
Ansteuerung will ich einen Atmega8 nutzen und über Schieberegister jede 
LED einzeln ansteuern. Als Test habe ich eine Platine mit 8 RGB LEDs 
geroutet, mit 3 Schieberegistern will ich nun die 24 Ausgänge zur 
Verfügung stellen(wie gesagt später auch mit 120 Ausgängen).

Jetzt aber zum wirklichen Problem:

Der Mikrocontroller auf der Platine lässt sich mittels ISP ansteuern und 
fängt auch an Daten zu schieben.

Auf dem Osziloskop bekomme ich auch genau das zu sehen was ich erwarte, 
ein sauberes Rechtecksignal, zur zeit schiebe ich immer 0xFF und 0x00 
abwechselnd durch

Soweit so gut, jetzt gibt es aber Momente da springt die Spannung nicht 
mehr zwischen Low und High sondern springt nur noch um einige mV (Signal 
sieht immer noch sauber aus -> schönes Rechteck). Dieses Sypmtom lässt 
sich teils durch anlegen einens Fingers auf Masse und VCC lösen...da ich 
Abblockkondesnatoren vergessen ahbe sind diese nachträglich aufgelötet 
worden (sind nun direkt vor jedem Chip) außerdem ist ein weiterer22µF 
Elko und ein 100nF in Verbindung mit einem 22pF Kondensator aufgelötet 
worden(alle drei an der Stelle an der der "magische Finger" gewirkt 
hat).

Bei dem Schieberegister der die roten Kanäle steuert ist diesess 
Phänomen sogar die ganze Zeit zu beobachten und auch der Finger hilft 
nichts.


Noch eingei Infos zur verwendeten Technik:

-Atmega8 DIP mit 3,6864Mhz
-3 * 74 HTC 595 SMD
-8RGB LEDs in PLCC2 Gehäuse (hab 500 bei ebay ergattert^^)
-gemeinsame Anode, über die Kathode findet die Farbwahl statt
-Ansteuerung via SPI

Desweiteren sitzt im "nördlichen" Teil (also oben) der Platine ein 
weiterer Atmega 8 mit einem 595er um auch die Anode steuern zu können.
Dieser sollte allerdings die gesamte Zeit High ausgeben, Messungen haben 
dies auch bestättigt.

Ich habe nur ein analoges Oszi zur verfügung, bei bedarf kann ich mal 
probieren mit einer Digitalkamera Bilder online zu stellen.

Ich hoffe ich habe nun genug Informationen geliefert, was noch Fragen 
bestehen versuche ich diese nach bestem Wissen und Gewissen zu 
beantworten.


Ich danke jedem schonmal im Voraus für´s durchlesen und natürlich 
besonders für einen nützlichen Beitrag. Ich will endlich anfangen die 
die eigentlche Platine zu layouten. Soll später mal ein Herz werden 
welches in Regenbogenfarben leuchten kann.

Gruß

Basti

Autor: holger (Gast)
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>Dieses Sypmtom lässt
>sich teils durch anlegen einens Fingers auf Masse und VCC lösen...

Kalte Lötstelle würde ich sagen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Basti (Gast)

>Mir träumt es von einem 40Kanal Lauflicht mit 40 RGB-LEDs, zur

Wovon kleine Jung heutzutage träumen . . . ;-)

>Soweit so gut, jetzt gibt es aber Momente da springt die Spannung nicht
>mehr zwischen Low und High sondern springt nur noch um einige mV (Signal
>sieht immer noch sauber aus -> schönes Rechteck). Dieses Sypmtom lässt

???
Wackelkontakt?
Alle Massen angeschlossen?
Auch vom Oszi?

>Elko und ein 100nF in Verbindung mit einem 22pF Kondensator aufgelötet

22pF?
Wofür?

>Ich habe nur ein analoges Oszi zur verfügung, bei bedarf kann ich mal
>probieren mit einer Digitalkamera Bilder online zu stellen.

Nöö, einfach das SPI schreiben in eine Endlosschleife packen.
Am Anfang einen weiteren Pin auf HIGH setztem, am Ende der Schleife 
wieder auf LOW. Darauf kann man prima triggern (mit einem zweiten Kanal 
oder dem Triggereingang).

>die eigentlche Platine zu layouten. Soll später mal ein Herz werden
>welches in Regenbogenfarben leuchten kann.

. . . somewhere over the rainbow . . .

;-)
Falk

Autor: Basti (Gast)
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JUHU...ihr hattet Recht.

Es war tatsähchlich eine kalte Lötstelle, bzw. ich nutze für die SMD 
Brücken einen 0,5mm Lötzinn, ich habe jedoch nicht gemerkt dass dieser 
bleifrei ist und anscheinend für meine Löteinstellungen so nicht zu 
gebrauchen ist...jetzt geht es perfekt, muss jetzt noch das eigentliche 
Prgramm schreiben um Bewegung ins Spiel zu bekommen.


Und dann kann ich das große Projekt angreifen und "mein" Herz endlich 
verwirklichen, bei interesse könnte ich mir mal überlegen ein "howto" zu 
schreiben.Wobei mein Projekt wahrscheinlich zu einfach dazu ist.
Anscheinend kann man gerade ja auch toole Preise dafür gewinnen :-P


Aufjedenfall vielen Dank für eure Hilfe.


PS der 22p wurde aus Not reingelötet, ich dachte falls was schwingt und 
hochfrequente Stören da sind könnte er vielleicht helfen (wollte alle 
halt alles im Rahmen stehende Versuchen).

PPS und eigentlich sollte ich wirklich einen mp3-player integrieren der 
dann immer "somewhere over the rainbow" abspielt.

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