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Forum: Offtopic Uranlösung aus franz. Atomanlage ausgetreten


Autor: Stefan Salewski (Gast)
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Uranlösung aus französischer Atomanlage ausgetreten (360 Kilogramm 
Uran?)

http://www.focus.de/politik/schlagzeilen?day=20080...

Autor: Sepp (Gast)
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Na und?

Ist doch ungefährlich. Als Wayne interessiert es...
Doch nur Grüne und andere Spinner.

Atomstrom gehört die Zukunft!

Autor: Hans (Gast)
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Bei Spiegel läuft das Thema unter der Rubrik Panorama.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,564704,00.html

Autor: 3363 (Gast)
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>Uranlösung aus französischer Atomanlage ausgetreten (360 Kilogramm
Uran?)

So vertuscht man das "Verschwinden"...

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> Ist doch ungefährlich. Als Wayne interessiert es...
> Doch nur Grüne und andere Spinner.

Woher willst du das denn wissen? Wenn die Meldung stimmt dann ist das 
keinesfalls unbedenklich, sondern ein sehr ernst zu nehmender Störfall! 
Im übrigen braucht man kein "grüner Spinner" zu sein um festzustellen, 
dass hier eine Sauerei begangen wurde. Du würdest deine Kinder bestimmt 
im Bachlauf der Uran-Suppe spielen lassen, oder?

> Atomstrom gehört die Zukunft!

wirst wohl von der Atomlobby gesponsort, was? Du Strahlemann!

Autor: Sepp (Gast)
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>Du würdest deine Kinder bestimmt
>im Bachlauf der Uran-Suppe spielen lassen, oder?


Sind doch Franzosen.
Und ich wohne sehr weit weg vom nächsten AKW. So what?


>wirst wohl von der Atomlobby gesponsort, was? Du Strahlemann!


Nö, bin halt nur schlau und weiß, daß nur Atomkraft den Klimawandel noch 
aufhalten kann. Wirst mir nochmal dankbar sein!

Autor: Wer ist der Troll (Gast)
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Könnt ihr nicht auf der Trollwiese spielen gehen ?

Autor: Thomas (Gast)
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> Atomstrom gehört die Zukunft!

Dem stimme ich zu.

> Ist doch ungefährlich. Als Wayne interessiert es...
> Doch nur Grüne und andere Spinner.

So eine Aussage ist einfach nur dumm. Ich kann's echt nicht mehr hören. 
Atomkraft ist 'ne feine Sache aber wenn mal was schief läuft sollte man 
ERST nachmessen was und DANN kann man sagen "alles ungefährlich" oder 
eben zu der Scheiße stehen. Aber dieses ständige "ist alles in Ordnung, 
keine Gefährdung für niemand" usw. ist doch echt das Letzte.

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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>> Atomstrom gehört die Zukunft!

> Dem stimme ich zu.

Das ist doch Schizophren! Von welcher "Zukunft" sprechen wir denn bei 
einem Rohstoff Uran, der auch nicht mehr wesentlich länger vorhanden 
sein wird wie das Rohöl? Ich stelle mir gerade vor was wohl in 300 
Jahren die dann lebenden Menschen von einem Satz halten werden wie 
"Atomstrom gehört die Zukunft". Die werden dann höchstens noch ein 
bemitleidenswertes Lächeln für diesen Satz übrige haben, wenn deren 
Solarkraftwerke die Menschheit mit Energie im Überfluss überziehen und 
die Interplanetare Raumfahrt längst Usus ist.

Autor: Timbo (Gast)
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>> Atomstrom gehört die Zukunft!

> Dem stimme ich zu.

Deine Zustimmung macht es auch nicht richtiger. Was wird wohl mit den 
Preisen für Atomstrom passieren, wenn jetzt alle anfangen Elektroautos 
zu fahren und Atomkraftwerke bauen? Und was bedeutet das für die 
Verfügbarkeit von Uran? Ja ganz genau, für beide Dinge sieht es trübe 
aus. Regenerativen Energien gehört die Zukunft. Entweder auf die 
Sanfte-Solar-Tour oder auf die Holz-Tour wenn sich die Menschheit die 
Fresse fürs Öl eingehauen hat.

Autor: Sepp (Gast)
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Erst denken, dann labern:

Auch mit Kernfusion wird Atomstrom erzeugt. Wenn das Uran alle ist, 
laufen die Fusionskraftwerke. So einfach ist das.

Immer diese Öko-Umweltverpester. Ohne die Grünen müßten wir jetzt nicht 
mit Kohle-Dreckschleudern die Umwelt versauen sondern könnten eine 
schöne CO2-Bilanz vorlegen und der restlichen Welt ein Vorbild sein.
Denkt darüber nach!

Autor: Christian Erker (Gast)
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Es handelt sich hierbei um Natururan. Dessen Radioaktivität ist 
wesentlich ungefährlicher als die chemische Toxizität, wirklich 
verstrahlen kann man sich mit Natururan kaum (ok, das statistische 
Krebsrisiko erhöht sich etwas), chemisch vergiften sehr leicht.

Das sagt jetzt natürlich nicht, dass ver Vorfall unkritisch ist, selbst 
bei nicht radioaktiven Material ist ein Eintrag von giftigen 
Schwermetallen von 360 kg nicht harmlos (man denke an eine 
Quecksilberlösung).

Andererseits ist Uran alles andere als ein "Fremdstoff". Es kommt fast 
überall natürlich vor, wenn auch in geringen Mengen:
In der Erdkruste ist Uran mit einem Vorkommen von 4 mg/kg relativ häufig vertreten. Im normalen Boden kommt es als Spurenelement vor. Die US-amerikanische Agency for Toxic Substances and Disease Registry (ATSDR) schätzt, dass sich in den obersten 33 cm Erdboden einer Fläche von einer Quadratmeile Land im Mittel ca. 4 Tonnen Uran befinden, also etwa 1,5 Tonnen pro Quadratkilometer.

In Komplexen gebundenes Uran ist auch ein ubiquitäres Element in der Hydrosphäre. Die Urankonzentration von ca. 3,3 µg/l in Meerwasser gegenüber den zum Teil deutlich geringeren Konzentrationen in den Flüssen – 0,03 µg/l im Amazonas bis 3,9 µg/l im Ganges – zeigt, dass Uran ein Element ist, das im Meer angereichert wird. Deutsche Flüsse weisen in der Regel Urankonzentrationen zwischen ca. 1 und 3 µg/l auf. Die Quelle für das Uran liegt in dem geogenen Aufbau der durch die Flüsse entwässerten Gebiete und ist somit natürlichen Ursprungs. Lediglich in Ausnahmefällen sind die Urangehalte in Flüssen auf menschlichen Einfluss bspw. die Nutzung uranhaltiger Phosphatdünger, den Uranbergbau (Zwickauer Mulde: ca. 10 µg/l) oder kerntechnische Anlagen zurückzuführen. Uran findet sich in Deutschland im unbeeinflussten Grundwasser in Konzentrationen von kleiner 1 bis über 100 µg/l. Die regelmäßige Einnahme von Trinkwasser mit erhöhten Urangehalten kann zum Auftreten von Nierenkrebs führen. Aus diesem Grund empfiehlt die Weltgesundheitsbehörde (WHO) für Trinkwasser einen Grenzwert von 15 µg/l.

Quelle: Wikipedia

Rechner wird einfach mal mit einem Grenzwert von 15 µg/l und bereits 
natürlich vorhandenen 3 µg/l, bleiben 12 µg/l.

Die eingetragenen 30 m³ mit je 12 g/l müssten daher auf 30.000.000 m³ 
verdünnt werden. Das ist viel, aber wenn man die Wassermassen eines 
üblichen Flusses bedenkt, sollte das nicht allzulange dauern.

Es ist eine ernste Sache, aber jetzt kein dramatischer Atomunfall..

Gruß,
Christian

Autor: Thilo M. (Gast)
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Naja, wenn man bedenkt, dass in so 'nem Fluss (bei uns) so zwischen 
17m³/s bei Niedrigwasser und 900m³/s bei Hochwasser durchläuft 
(Durchschnittlich 90m²/s bei normalem Wetter), dann verdünnt sich das 
recht fix!
Ich möchte nicht wissen, was von Krankenhäusern und Industriebetrieben 
da 'reinläuft, das misst keine Sau nach und freiwillig sagen die das aus 
gutem Grund nicht!

Autor: Elektron (Gast)
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> Regenerativen Energien gehört die Zukunft. Entweder auf die
> Sanfte-Solar-Tour oder auf die Holz-Tour wenn sich die Menschheit die
> Fresse fürs Öl eingehauen hat.

Ja genau! Die Wind- und Solarmafia sorgt schon dafür, dass die neuen 
Elektroautos nachts mit Ökostrom geladen werden....

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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> Regenerativen Energien gehört die Zukunft.

Der Begriff "regenerativ" impliziert per Definition, dass "Nicht- 
Regeneratives" automatisch nicht der Zukunft gehören kann. Rohstoffe die 
in spätestens 100 Jahren alle sind, gehören einfach nicht der Zukunft.

Wenn die Ingenieure dieses Jahrhunderts es nicht gebacken bekommen (was 
die Natur seit Milliarden von Jahren schafft) regenerative Energien 
gescheit angezapft zu bekommen (bzw. die Politik nicht die 
entsprechenden Weichen Schritt für Schritt setzt) und den Grundstein 
einer entsprechenden Infrastruktur zu legen, werden die nachfolgenden 
Generationen alt aussehen. Und das sind unsere Kinder und Enkelkinder 
--> sollte man mal drüber nachdenken!

Gruß
Jonny

Autor: Spötter (Gast)
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Ab sofort gibt es dann "Vittel" bei uns leider nur noch in "Classic" und 
"Medium", "Still" ist derzeit aus unbekannten Gründen leider nicht 
lieferbar ...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Wenn die Ingenieure dieses Jahrhunderts es nicht gebacken bekommen
> regenerative Energien gescheit angezapft zu bekommen und den Grundstein
> einer entsprechenden Infrastruktur zu legen, werden die nachfolgenden
> Generationen alt aussehen. Und das sind unsere Kinder und Enkelkinder
> --> sollte man mal drüber nachdenken!

Mit den Grundsteinlegungen für nachfolgende Generationen ist das immer 
so eine Sache - es gibt einfach zu wenig zuverlässige Wahrsager.

Nice week,
Zardoz

Autor: Esko (Gast)
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> Rechner wird einfach mal mit einem Grenzwert von 15 µg/l und bereits
> natürlich vorhandenen 3 µg/l, bleiben 12 µg/l.
>
> Die eingetragenen 30 m³ mit je 12 g/l müssten daher auf 30.000.000 m³
> verdünnt werden. Das ist viel, aber wenn man die Wassermassen eines
> üblichen Flusses bedenkt, sollte das nicht allzulange dauern.

Bei einem Fluss mit 30m³/s dauert das 1.000.000s, was einer Zeit von 12 
Tagen entspricht bis die Grenzwerte wieder unterschritten werden.

Autor: Peter Nidetzky (Gast)
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Ganz klar: Um Atomstrom kommen wir nicht herum. Es ist einfach das 
geringste "Übel".

Ich würde da erstmal wo anders ansetzen: Wozu brauchen wir überhaut die 
ganze Energie??  Um die Krabben von Hamburg nach Marokko zum puhlen zu 
fahren?? Weil man lieber mit der Playstation spielt und sich endlos 
Filme in HD-TV Qualität auf dem 300W Heimkino anschaut anstatt einfach 
mal mit den Kleinen draussen Ball zu spielen?? (und vergesst mal die 
ganze graue Energie bei der Erzeugung nicht) Damit man Äpfel aus 
Neuseeland im EDK kaufen kann, weil die aus Deutschland logischerweise 
viel teurer sind?? Oder zum Week-End Shopping nach London? Ja klar, ein 
deutscher muss ja wegfliegen, ist ja so Scheisse an der Nordsee oder im 
Harz?? Damit Just-In-Time funktioniert und die Lager nicht so voll 
werden damit der Shareholder-Value der Aktionäre steigt?? Weil jeder mit 
mind. 100PS Individualverkehr betreiben muss, weil die Gesellschaft nur 
"Leistung" aktzeptiert?? Damit man die 256MB Bildschirm-RAM versorgen 
kann, damit Windows VISTA genauso schnell starten kann wie Windows 3.1?? 
Damit mit viel Aufwand Medikamente gegen Langeweile und Depressionen, 
Fettleibigkeit und Impotenz erzeugt werden können?

Der moderne Mensch hat Fett und Bequemlichkeit angesetzt, mit dem er nur 
dank viel Energie überlebensfähig ist. Jetzt wollen das die 
Schwellenänder auch alle haben und siehe da... kosmisch, es ist 
wiedermal nicht genug für alle da...

Gefroren hat mein Opa schon 1910 nicht mehr, aber dafür mussten sie halt 
regelmässig Holz im Wald suchen. Was sagt er dann heute? "Und... hat es 
uns geschadet? Nö, dafür waren wir halt nicht krank."

Lieber Atom statt Finger krum machen!!!

Autor: E-Mobilist (Gast)
Datum:

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Wir brauchen mehr Atom-Meiler. Ich bin für Atomstrom, weil für mich das 
"Tanken" dadurch im gegensatz zu den Steinzeitkutschen noch günstiger 
wird.

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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Mal zum nachdenken:
>Damit man Äpfel aus Neuseeland im EDK kaufen kann, weil die aus >Deutschland 
logischerweise viel teurer sind??

Ein deutscher Apfel im Mai gekauft hat ca. 10 Monate Klimakammer hinter 
sich.

MW

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

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> Der moderne Mensch hat Fett und Bequemlichkeit angesetzt, mit
> dem er nur dank viel Energie überlebensfähig ist.

Genau: Irgendwann war der moderne Mensch derart fett und bequem, daß er 
kurzerhand das Auto erfand, die Fertigpizza und den Atomstrom für die 
Mikrowelle.

> Jetzt wollen das die Schwellenänder auch alle haben und siehe da...
> kosmisch, es ist wiedermal nicht genug für alle da...

Schon mal von exponentiellem Bevölkerungswachstum gehört?

Nice week,
Zardoz

Autor: Schneemann-Fan (Gast)
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>Das ist doch Schizophren! Von welcher "Zukunft" sprechen wir denn bei
>einem Rohstoff Uran, der auch nicht mehr wesentlich länger vorhanden
>sein wird wie das Rohöl? Ich stelle mir gerade vor was wohl in 300
>Jahren die dann lebenden Menschen von einem Satz halten werden wie
>"Atomstrom gehört die Zukunft".

Ganz ruhig, Junge. Das kommt alles aus der Natur - und geht auch wieder 
dahin zurück.

Übrigens:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mutation

>Die werden dann höchstens noch ein
>bemitleidenswertes Lächeln für diesen Satz übrige haben, wenn deren
>Solarkraftwerke die Menschheit mit Energie im Überfluss überziehen und
>die Interplanetare Raumfahrt längst Usus ist.

Träumer...

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
Datum:

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> Ganz ruhig, Junge. Das kommt alles aus der Natur - und geht auch wieder
> dahin zurück.

in Form von verbuddelten Atommüllbehältern ;))

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Thomas wrote:
>> Atomstrom gehört die Zukunft!
>
> Dem stimme ich zu.

Ich auch.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Es steht eine Fabrik am Fluß, die hat ein Abflußrohr,
von dem nicht jeder wissen muß. Das kommt ja überall vor.
Der Fluß wird davon zwar nicht reiner:
Das macht doch nichts, das merkt doch keiner.

 aus dem Lied:"Das macht doch nichts, das merkt doch keiner"
von Hans Scheibner


Bitterböse
Paul

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ besorgter Bürger (Gast)

>Solarkraftwerke die Menschheit mit Energie im Überfluss überziehen und
>die Interplanetare Raumfahrt längst Usus ist.

;-)
Ich bin ja auch ein wenig Star Trek Fan, kann aber bislang noch ganz gut 
zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Das mit der Raumfahrt 
lassen wir mal aussen vor. Aber die Aussage "Energie im Überfluss" ist 
so alt wie falsch. Weil nämlich das expontielle Wachstum der 
Weltbevölkerung JEDE Energiereserve/Quelle in relativ kurzer Zeit 
überlastet haben wird. Hier ist WELTWEITES, GRUNDLEGENDES Umdenken 
nötig. Aber das wird noch lange dauern.

MFG
Falk

Autor: 3363 (Gast)
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>Hier ist WELTWEITES, GRUNDLEGENDES Umdenken nötig. Aber das wird noch lange 
dauern.

Zusaetzlich ist es auch nicht attraktiv. Ein Krieglein anzuzetteln ist 
viel lukrativer. Es ist eine eher anspruchsvolle Wissenschaft, wo man 
optimalerweise den naechsten Krieg anzettelt. Gleichzeitig sollen die 
eigenen Aufwendungen minimal sein, zusaetzlich muss man als Retter 
auftreten koennen. Wenn alles aus dem Ruder laeuft setzt man eine Horde 
von externen Sicherheitsspezialisten zu Mondpreisen ein. Die koennen 
dann im rechtsfreien Raum ein wenig Rambo spielen.

Autor: Alex (Gast)
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hallo, mein name ist meier
ich bin entsorgungsleiter bei der firma bayer
wir haben das lager voll mit alten pillen
und wissen nicht wohin damit beim besten willen
die dinger sind, das sag ich ihnen ehrlich
ein bisschen giftig und daher sehr gefährlich
drum wollten wir bei ihnen höflichst fragen
solln wir´s verbrennen oder dürfen wir´s vergraben

    kippt die scheisse in die see
    das bisschen säure tut der doch nicht weh
    und wenn die robben draufgehen, kannste das getrost vergessen
    denn die viecher sind nicht nützlich und man kann sie nicht mal 
essen

hallo, hier spricht der juniorchef
aus ludwigshafen von basf
wir haben probleme, es ist ziemlich kacke
vier tonnen dünnsäure und sieben tonnen lacke
auch mein kollege von hoechst rief mich an
die sind bei denen auch nicht besser dran
wenn wir mit diesem anruf nichts erreichen
dann werden wir ihr schmiergeld künftig streichen

    kippt die scheisse...

hallo, ich heisse jedermann
ich ruf im auftrag der gruppe greenpeace an
das ozonloch lässt sie wohl ganz kalt
und auch das nordseesterben und der kranke wald
stattdessen lassen sie sich wohl bestechen
und wer verschmutzen will, muss nur genügend blechen
ihre regierung deckt die ganze schande
und darum raten wir den menschen hier im lande:

    kippt die regierung in die see
    das bisschen säure tut der doch nicht weh
    und wenn sie dabei draufgehn, kannste das getrost vergessen
    denn die typen sind nicht nützlich und man kann sie nicht mal essen

Autor: profit (Gast)
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>allo, mein name ist meier
>ich bin entsorgungsleiter bei der firma bayer
>wir haben das lager voll mit alten pillen
>und wissen nicht wohin damit beim besten willen


Das hoert sich nach einer Hilflieferung in ein Entwicklungsland an... 
...Verdammt, sind wir hilfsbereit...

Autor: Kollega (Gast)
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> Aber die Aussage "Energie im Überfluss" ist so alt wie falsch.

Die Sonne strahlt unendlich mal mehr Energie auf die Erde als Menschen 
im Moment verbrauchen, wenn man nur einen winzigen Bruchteil davon 
anzapfen könnte, ob durch Wind-, Solarwärme- oder Gezeitenkraftwerte, 
dann würde die Menschheit damit wunderbar über die Runden kommen. 
Vielleicht würde es nicht ganz dafür reichen dass jeder mit einem SUV 
rumkurvt, aber fast.

> Weil nämlich das expontielle Wachstum der
> Weltbevölkerung JEDE Energiereserve/Quelle in relativ kurzer Zeit
> überlastet haben wird. Hier ist WELTWEITES, GRUNDLEGENDES Umdenken
> nötig. Aber das wird noch lange dauern.

Das "Umdenken" hat in Europa, Nordamerika und großen Teilen Asiens schon 
längst stattgefunden:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/27...

Afrika ist in dieser Hinsicht natürlich total kaputt, war ja klar, aber 
das gibt sich auch irgendwann.

Autor: Weingut Pfalz (weinbauer)
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wir nutzen die Solarenergie doch schon
intensivst ... Photosynthese ... oder was futtert
Ihr so den Tag über?

Autor: Gast (Gast)
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>wir nutzen die Solarenergie doch schon
>intensivst ... Photosynthese ... oder was futtert
>Ihr so den Tag über?

Futtern?
Ich denke das geht jetz alles in den Biosprit? :)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Kollega (Gast)

>Das "Umdenken" hat in Europa, Nordamerika und großen Teilen Asiens schon
>längst stattgefunden:
>http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/27...

Das ist kein Umdenken. Das ist schlichte Resourcenverknappung durch 
explodierende Nachfrage und sinkende Förderquoten. Wenn morgen der 
Ölpreis wieder ordentlich sinken würde, wären wir schnell bei den alten 
Gewohnheiten.

MFg
Falk

Autor: Wasser (Gast)
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>Ganz klar: Um Atomstrom kommen wir nicht herum. Es ist einfach das
>geringste "Übel".

Gabs da nicht auch wen der Ölbohrungen in Alsaka für die Zukunft hält. 
Wird bestimmt auch kommen, bedeutet aber nicht das es richtig ist.

Genauso ist es mit der gesamten Atomkacke. Haben wir eigentlich schon 
ein Endlager ? Und was ist mit dem leichten bis Mittelschweren Müll ? 
Sicher mag Atomkacke jetzt billiger sein aber was ist in 100 Jahren. 
Wenn z.B. das Grundwasser mal ansteigt ?

Passiert nicht ist klar. Genau wie wie wir nie Erdbeben, Vulkanausbrüche 
etc haben werden. Und das erzählen uns dann die gleichen die nicht mal 
den Wetterbericht für Morgen hin bekommen.

Was die Grünen betrifft muss man denen eines lassen wenn die in ihrer 
Amtszeit überhaupt was richtig gemacht haben war es das. Wir führen nun 
Weltweit mit Solar und Windernergie und langfristig wird es nunmal keine 
Alternative geben.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Toll dass du die Grünen so gut findest, denen haben wir einen riesen 
Griff in den Geldbeutel zu verdanken, für Totgeburten wie Wind- und 
Solarenergie.

Jeder jammert über fehlende Endlager, auch ein Mitwirken der Grünen, 
dass es noch keins gibt.

Übrigens gibt's nicht nur radioaktiven Müll von KKWs, bitte informieren!

Autor: Thilo M. (Gast)
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Ach ja: wer hat denn weltweit die Aktienmehrheit am Windkraft-Sektor? 
War das nicht die Familie Künast? Sowas ...

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Thilo M,

"War das nicht die Familie Künast?"

Hast Du eine Quelle dazu? Google gibt dazu nichts Brauchbares her.

Der Austritt von Uran-Lösung - wie gefährlich nun auch immer - war nicht 
gerade eine vertauensbildende Maßnahme.

http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54...

Autor: ... (Gast)
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Wer sagt denn die Uranloesung sei tatsaechlich ausgetreten ? Vieleicht 
ist ja das Fehlen einer gewissen Menage Substanz nicht mehr laenger 
geheinzuhalten gewesen. Was auch immer der Grund des Verschwindens 
gewesen ist... dann ist ein kleines Leck doch in der Tat 
vertrauensbildend. Man hat's ja im Griff. Verschwinden erklaert. Und ein 
Rebellenfuehrer irgendwo darf sich ueber das naechste Gadget freuen...

Autor: Wasser (Gast)
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>Ach ja: wer hat denn weltweit die Aktienmehrheit am Windkraft-Sektor?
>War das nicht die Familie Künast? Sowas ...

Habe auch keine Quelle gefunden.

>Jeder jammert über fehlende Endlager, auch ein Mitwirken der Grünen,
>dass es noch keins gibt.

Das zeigt nur das den Poltikern in Deutschland halbwegs klar ist das ein 
Endlager nicht exestiert.

>Übrigens gibt's nicht nur radioaktiven Müll von KKWs, bitte informieren!

Hat ja auch keiner behauptet. Macht die sache im Kern aber nicht besser.

Zitat aus Wikipedida (http://de.wikipedia.org/wiki/Radioaktiver_Abfall)_

"Die Entsorgungsfrage ist bisher weltweit nur unbefriedigend gelöst, 
obwohl seit Jahrzehnten technische Verfahren zur Konditionierung und 
Endlagerung erprobt werden. Insbesondere mittel- und hochradioaktive 
Abfälle stellen große Herausforderungen an die Entsorgung. Aufgrund der 
langen Halbwertszeiten vieler radioaktiver Substanzen muss eine sichere 
Lagerung über Jahrtausende sichergestellt werden"

p.s. auch sehr interessant. Die überlegen wie man über Jahrtausende 
Warnschilder aufstellen kann:

http://de.wikipedia.org/wiki/Atomsemiotik

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> für Totgeburten wie Wind- und
> Solarenergie.

Seit wann sind denn Windkraft und Solarenergie "Totgeburten"? Eine 
Totgeburt war doch damals im Vergleich dazu die 
Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf und eine andere Totgeburt war 
der schnelle Brüter. Erneuerbare Energien sind die Energieträger der 
Zukunft. In der Sahara gibt es genügend Sonne um die Erde mit Strom zu 
versorgen, es fehlt nur am notwendigen Willen in internationaler 
Zusammenarbeit die wahrscheinlich wichtigste Frage der Menschheit 
gemeinsam anzugehen, statt dessen werden Kriege um Öl geführt und in 
Deutschland stecken sich raffgierige Energiemonopolisten ihre Gasclaims 
ab und behindern  Konkurrenten bei der Durchleitung mit preiswertem Gas. 
Ich finde das ziemlich auffällig und schon Rotzfrech wie jemand der im 
AKW arbeitet hier den Atomlobbyisten abgibt. Atomstrom ist nicht billig 
und selbst wenn er das wäre, bekämen wir Verbraucher trotzdem keinen 
wirklich billigen Strom. Entweder die Bundesregierung schlägt auf den 
Preis oben drauf oder die Stromkonzerne schöpfen kräftig oben den Rahm 
ab. So oder so ist der Verbraucher der Gelackmeierte und obendrein gibst 
mit Atomstrom noch den Dreck der Anfällt gratis obendrauf wie der "Fall 
Asse" gerade zeigt.

"Gefährliche Brühe im Endlager"
Über Jahre trat im Atommüll-Endlager "Asse II" radioaktive Lauge aus

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/805688/

Autor: Thilo M. (Gast)
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@ besorgter Bürger:
Wie kannst du einen solchen Blödsinn absondern?
Wenn's nach dir ginge, könnte man ruhig 2€/kWh bezahlen, hauptsache die 
KKWs sind weg. Ich bin sicher kein Lobbyist (bescheuerter Ausdruck), nur 
objektiver Beobachter. Hast du mal gerechnet, wie groß der Anteil von 
Wind und Sonne ist? Und wie er die letzten 10 Jahre angestiegen ist? 
Lächerlich! Nicht die Zahlen aus den Medien fressen, dort wird immer 
schön die installierte Spitzenleistung angegeben. Man hat es immerhin 
geschafft, den Wirkungsgrad von 1.5% auf 5..8% zu heben. Wenn's eben 
nicht geht hilft auch die beste Forschung nicht.
Es wird Zeit, die Subventionen für den Mist zu streichen und das Geld in 
erfolgversprechendere Projekte zu stecken. Hier stecken sich ein paar 
Firmen (meist Ölkonzerne => Photovoltaik) die Taschen voll und wir 
bezahlen den Blödsinn. Hauptsache ein gutes Geewissen.

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Thilo M,

btw, hast Du mittlerweile die Quelle über die weltweite Aktienmehrheit 
der Künast-Familie an Windrädern gefunden?

Oder ging das dann doch eher in Richtung "üble Nachrede"?

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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@Thilo M. (power)

Was ist denn bitte schön in meinem Text Blödsinn gewesen? Ich zähle mal 
auf

1. Windkraft und Solarenergie sind erfolgreich

2. der schnelle Brüter wurde 1991 eingestellt und ging nie ans Netz

3. In der Sahara gibt es genügend Sonne um die Erde mit Strom zu
versorgen

4. die Gasversorger blockieren in Deutschland systematisch Konkurrenten, 
die preiswerteres Gas liefern könnten

5. Atomstrom wird mit abgeschriebenen Kraftwerken billig produziert (in 
der Diskussion u.A. mit Jürgen Trittin und dem Präsidenten des Deutschen 
Atomforums wurde ein Preis von 2 Cent für die Erzeugung des Atomstroms 
genannt und 8 Cent ist der Preis (ohne das was dann noch draufkommt) der 
an die Verbraucher weitergegeben wird. Dann folgende spannende Frage an 
die Atomlobby:

"Wenn es Ihnen so wichtig ist den Verbraucher auch weiterhin mit 
preiswertem (Atom-) Strom beliefern zu können, warum geben Sie dann 
nicht den Preisvorteil den Sie bei der Erzeugung haben an die 
Verbraucher weiter?"

daraufhin die Antwort der Atomlobby (in etwa sinngemäß):

"Das ist doch Markttechnisch so gewollt und beschlossen worden"

Mit anderen Worten, solange wir den Verbraucher abzocken können (so ist 
nun mal der Markt) tun wir das auch.

Thilo, du magst dich selber als "objektiven Beobachter" empfinden, aber 
deine Statements geben das nicht her. Ein objektiver Beobachter würde 
keinesfalls derart die "eigene Energieform" befürworten und die 
Konkurrenz als "Totgeburten" bezeichnen.

Du hättest lieber mal was zum Fall 'Asse II' sagen sollen. Es gibt 
übrigens eine Aufzeichnung aus den 70er Jahren, als Asse II angelegt 
wurde, in der ein Ingenieur damals vor den Gefahren warnte, die jetzt 
eingetreten sind. Der Mann wurde damals ausgelacht und niedergemacht, er 
konnte sogar seinen Beruf deswegen nicht weiter ausüben. Heute fühlt er 
sich bestätigt und ist wenigstens in seiner Ehre wieder rehabilitiert.

auch mal ganz informativ hier zu lesen:

"Das Märchen von der billigen Kernenergie"

http://www.verivox.de/news/ArticleDetails.asp?aid=...

"Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK)

Insgesamt wurden zwischenzeitlich ueber 1,325 Milliarden Euro fuer den 
Rueckbau einer Anlage verausgabt, deren Technik nie zum Einsatz kam. Die 
Gesamtkosten fuer die Stilllegung der WAK sollen sich - ohne die 
Endlagerung des hochradioaktiven Muells - nach der neuesten, vom 
Bundesforschungsministerium vorgelegten Schaetzung auf 2,17 Milliarden 
Euro belaufen. Diese Zahlen belegen nachdruecklich das Maerchen von der 
ach so billigen Atomenergie."

Es sagt doch keiner, dass die Sonne anzapfen mal eben ein leichtes 
Unterfangen ist. Ich sehe das in etwa so wie beim Marshall-Plan im 
zweiten Weltkrieg oder bei der Mondlandung der USA. Es bedarf eine 
gewaltigen Anstrengung UND weltweiter Zusammenarbeit. Dann aber sollte 
es möglich sein die Energiefrage der Menschheit gemeinsam zu lösen. Die 
Sonne ist da, speicher müssen entwickelt werden. Das Transportproblem 
muss gelöst werden. Wann endlich wird sich G8 oder besser G8+ dieses 
Themas annehmen, statt nationale Trippelschritte mit lächerlichen 
längeren Laufzeiten zu beschließen. Wenn die Energiefrage gelöst ist, 
ist auch das Nahrungsmittelproblem gelöst. Ein AKW mehr oder weniger 
nutzt hier gar nichts, zumal Weltweit gesehen die Zahl der KKWs abnimmt, 
selbst wenn unkreative Rigierungen hier und da noch mal ein neues AKW in 
den Sand setzen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bewunderer wrote:
> @Thilo M,
>
> btw, hast Du mittlerweile die Quelle über die weltweite Aktienmehrheit
> der Künast-Familie an Windrädern gefunden?
>
> Oder ging das dann doch eher in Richtung "üble Nachrede"?

Konnte im Netz auch nix finden ich habe es aus zuverlässiger Quelle.

Autor: Thilo M. (Gast)
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@ besorgter Bürger:

Du bist zu sehr auf deine Ideologie fixiert und siehst dabei die 
Tatsachen nicht.

Tut mir leid, so kann ich nicht weiterdiskutieren.

Autor: Kollega (Gast)
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> @ Kollega (Gast)
>
>>Das "Umdenken" hat in Europa, Nordamerika und großen Teilen Asiens schon
>>längst stattgefunden:
>>http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/27...
>
> Das ist kein Umdenken. Das ist schlichte Resourcenverknappung durch
> explodierende Nachfrage und sinkende Förderquoten. Wenn morgen der
> Ölpreis wieder ordentlich sinken würde, wären wir schnell bei den alten
> Gewohnheiten.

WTF? Das ist die Bevölkerungsentwicklung.

Autor: mag (Gast)
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Das ist eine gute Quellenangabe! Sehr wissenschaftlich!

Autor: Zardoz (Gast)
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> 1. Windkraft und Solarenergie sind erfolgreich
>
> Ein objektiver Beobachter würde keinesfalls derart die "eigene
> Energieform" befürworten und die Konkurrenz als "Totgeburten"
> bezeichnen.

Wer die zwei Statements hintereinanderbekommt, ...

> Mit anderen Worten, solange wir den Verbraucher abzocken können
> (so ist nun mal der Markt) tun wir das auch.

... der will auch nicht wissen, wie ein Markt funktioniert.

Wozu auch, die Politiker wissen es auf jeden Fall besser.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Das Transportproblem muss gelöst werden. Wann endlich wird sich G8
> oder besser G8+ dieses Themas annehmen, statt nationale Trippelschritte
> mit lächerlichen längeren Laufzeiten zu beschließen. Wenn die
> Energiefrage gelöst ist, ist auch das Nahrungsmittelproblem gelöst.

Alle anderen für ziemlich dumm zu halten ist nicht unbedingt ein 
Nachweis eigener Klugheit. Genau wie die Vorstellung, es könne eine Art 
"Endlösung" geben ...

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Wasser (Gast)
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>Wenn's nach dir ginge, könnte man ruhig 2€/kWh bezahlen, hauptsache die
>KKWs sind weg.

Naja das Problem ist vielmehr das es Weltweit noch kein Endlager für 
Atommüll gibt. Die KKW müssen langfrstig vom Netz da darf es keine 
Diskusion gegen. Derzeit wird aber verstärkt auf AKW gesetzt und sollen 
im Ausland neue gebaut werden.

Auch wenn man nicht weiss wie ein MARKT funktioniert. Werden trotzdem 
alle begreifen das niemand weiss wo man die nächsten Tausendjahre den 
extrem giftigen Müll einlagert.

Und ich bin der Überzeugung das dies am Ende teurer wird als 2€/kwh.

Weiteres nicht betrachtetes Problem:

1. Selbst wenn wir in Deutschland ein Endlager finden und wir es mit 
know how schaffen den Müll zu entsorgen und sicher von der Umwelt 
fernzuhalten müssen das nicht unsere Nachbarn schaffen.

Was passiert wenn in einem Land X die politischen Verhätnisse kippen und 
die letzte demokratische Regierung die Welt bittet den gesamten Atommüll 
zu übernehmen weil man nicht mehr für dessen sichere Lagerung einstehen 
kann ?

Sagt dann Deutschland Nein ?

Außerdem könnten wir jetzt doch einfach Schulden machen und pro 
abgenommene kwh 1 Euro an jeden Bürger auszahlen. Die Schulen könnten 
dann doch unsere Kinder und Engel und Urenkel und URURURURURUURURUR 
Enkel abzahlen. Wär doch ne Lösung oder nicht ?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Naja das Problem ist vielmehr das es Weltweit noch kein Endlager
> für Atommüll gibt. Die KKW müssen langfrstig vom Netz da darf es
> keine Diskusion gegen. Derzeit wird aber verstärkt auf AKW gesetzt
> und sollen im Ausland neue gebaut werden.

Es konnte eben bisher nicht in allen Staaten eine derartige 
Bedrohungspsychose bei der Bevölkerung erzeugt werden wie in 
Deutschland. Mit dem Argument "da darf es keine Diskussion geben" kennt 
man sich allerdings hierzulande bestens aus.

> Auch wenn man nicht weiss wie ein MARKT funktioniert. Werden trotzdem
> alle begreifen das niemand weiss wo man die nächsten Tausendjahre den
> extrem giftigen Müll einlagert.

Das einzig extreme an dem Müll ist die Übertreibung seiner 
Gefährlichkeit. Hat man diese Fixierung erst überwunden, findet man auch 
vernünftige Wege, damit umzugehen.

> Und ich bin der Überzeugung das dies am Ende teurer wird als 2€/kwh.

"Am Ende" ist so ungefähr wann?

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Timbo (Gast)
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>Das einzig extreme an dem Müll ist die Übertreibung seiner
>Gefährlichkeit.

Laber doch nicht. >Alle< befreundeten Kollegen meines Opas, der bei der 
Wismut Uran gefördert hat, sind an Krebs gestorben. Er war der einzige 
aus seinem Kreis der lange Jahre nach dem letzten an Silikose verstorben 
ist. Und das auch nur, weil er nie im Vorstoß war. Radioaktive Stoffe 
stellen fraglos eine erhebliche Gefahr da, besonders wenn die 
Möglichkeit der Einnahme gegeben ist. Strahlende Partikel sehr geringer 
Aktivität können, wenn sie im Körper seind, sehr negative Folgen haben. 
Am Thema Atomstrom entscheidet sich nicht die Zukunft der Menschheit! 
Vielmehr ist es eine riskante Energieform wie Kohle auch, die genauso 
limitiert ist. Damit verschieben wir nur das Problem. Und zukünftige 
Generationen werden und für jedes Kilo Abfall hassen.
Die scheinbare Lösung Atomstrom verbaut nur den Blick davor, dass es 
endlich einen Wechsel zu einem breiten Gemisch aus erneuerbaren Energien 
kommen muss! Daran entscheidet sich unsere Zukunft. Atomstrom ist die 
Vergangenheit, und man schickt nun mal keine gerade so wiederbelebten 
Leichen in die Zukunft.

Autor: Wasser (Gast)
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>Es konnte eben bisher nicht in allen Staaten eine derartige
>Bedrohungspsychose bei der Bevölkerung erzeugt werden wie in
>Deutschland. Mit dem Argument "da darf es keine Diskussion geben" kennt
>man sich allerdings hierzulande bestens aus.

Zardosz wir waren irgendwie ja noch nie einer Meinung. Allerdings halte 
ich Dich trotzdem für Clever. Aber was AKWs betrifft muß man sagen das 
es einfach bescheuert ist gefärlichen Müll Jahrtausende zu lagern. Da 
müßtest gerade Du als 'Wirtschaftsexperte' einsehen das 10 000 Jahre ein 
unkalkulierbares Risiko darstellen. Vor 10 Jahren wußten wir nichtmal 
das der Nordpol davon läuft ( ausser ein paar Experten )

>Das einzig extreme an dem Müll ist die Übertreibung seiner
>Gefährlichkeit. Hat man diese Fixierung erst überwunden, findet man auch
>vernünftige Wege, damit umzugehen.

Jo hat man ja an Tschernobyl gesehen. Völlig ungefährlich. Zumindest 
wenn man einige tausend Kilometer weit weg ist.Wie war das nochmal mit 
den Pilzen in Ostdeutschland.Ist ja auch egal warum auch Salz in alte 
Wunden streuen. Passiert nie wieder. Kannm man jetzt schon sagen. Ende.

>Am Ende" ist so ungefähr wann?

Nie.

Autor: Kollega (Gast)
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Was hat Tschernobyl denn mit dem Atommüll zu tun?

Autor: Wasser (Gast)
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>Was hat Tschernobyl denn mit dem Atommüll zu tun?

Ist ein gutes Argument gegen AKWs

Autor: Timbo (Gast)
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>Was hat Tschernobyl denn mit dem Atommüll zu tun?

Stimmt endlich mal eine kreative Lösung des Problems! Könnte man immer 
so machen.

Autor: 3365 (Gast)
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Tschernobyl ? Das waren ja Deppen, die hatten nix drauf, waren auch 
nicht tough genug. Marodes System, keine Verantwortung, passiert uns 
nie, bla, bla, bla....

Ist ja toll, dass wir genau wissen, dass unser System nicht marode ist. 
Seltsamerweise haben die Russen und die DDR das bis Sommer 89 auch 
geglaubt. Wenn ein System mal durchsackt, es an allen Ecken und Enden 
fehlt, hat niemand mehr Veantwortung, da passieren solche Dinge.

Passiert uns nie...

So. So. Es ist absolute sicher, dass unser System durchsackt, wenn das 
Oel knapp wird. Die ganze Transportierei, die Globalisierung ist ein 
Auslaufmodell. Wissen wir. Da helfen auch ein paar AKWs nichts.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Aber was AKWs betrifft muß man sagen das es einfach bescheuert ist
> gefärlichen Müll Jahrtausende zu lagern.

Es gibt eine Menge mehr gefährlichen Müll als den atomaren Abfall. Und 
es gibt eine Menge mehr Gefahren auf der Erde, denen in schöner 
Regelmäßigkeit einige zigtausend Menschen zum Opfer fallen - jedes Jahr!

> Da müßtest gerade Du als 'Wirtschaftsexperte' einsehen das 10 000
> Jahre ein unkalkulierbares Risiko darstellen.

Unkalkulierbar? Jede Versicherung berechnet relativ zuverlässig die 
statistischen Wahrscheinlichkeiten für den Eintritt diverser 
Schadensfälle bei ihren Versicherten. Bisher hat noch nirgendwo eine 
Lebens- oder Krankenversicherung die Beiträge erhöht, weil im Heimatland 
der Versicherten Atomenergie genutzt wird.

> Jo hat man ja an Tschernobyl gesehen.

Was hat man denn gesehen? Welche Zahlen nimmt man denn? Die 500.000 
vorausgesagten Todesfälle der Boulevardpresse?

Nice weekend,
Zardoz

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Es gibt eine Menge mehr gefährlichen Müll als den atomaren Abfall. Und
> es gibt eine Menge mehr Gefahren auf der Erde, denen in schöner
> Regelmäßigkeit einige zigtausend Menschen zum Opfer fallen - jedes Jahr!

Und nur weil es noch andere Gefahren gibt, glaubst du, darf man die 
Nuklearwirtschaft verharmlosen?

> Unkalkulierbar? Jede Versicherung berechnet relativ zuverlässig die
> statistischen Wahrscheinlichkeiten für den Eintritt diverser
> Schadensfälle bei ihren Versicherten. Bisher hat noch nirgendwo eine
> Lebens- oder Krankenversicherung die Beiträge erhöht, weil im Heimatland
> der Versicherten Atomenergie genutzt wird.

Seit wann zahlt denn eine Lebensversicherung bei einem atomaren Gau? Ein 
atomarer Gau kommt genausowenig in irgend einer staatlichen oder 
privatwirtschaftlichen Kostenerfassung vor wie ein atomarer Erstschlag 
durch einen Schurkenstaat. Solche Szenarien werden nicht wegen ihrer 
Unmöglichkeit oder Unwahrscheinlichkeit außer Betracht gezogen, sondern 
sie werden nicht in Betracht gezogen, weil NIEMAND deren Auswirkungen 
auch nur aus ökonomischer Sicht überstehen würde. Um es konkret zu 
machen, wohin willst du denn das gesamte Rhein-Main-Gebiet für 
Generationen im Schadensfall evakuieren? Etwa alle in München, in 
Schwabing in der Jugendherberge unterbringen?

> Was hat man denn gesehen? Welche Zahlen nimmt man denn? Die 500.000
> vorausgesagten Todesfälle der Boulevardpresse?

Wenn dir dir vielen strahlentoten Ersthelfer und die vielen Spätschäden 
durch Krebserkrankungen nicht genügen, dann tust du mir leid. Aber 
vielleicht ist das auch symptomatisch für gewissenlose marktgläubige 
Neoliberale wie dich, den Menschen grundsätzlich als verwertbare Sache 
einzustufen.

> Nice weekend,
> Zardoz

schönes Nachdenken und werde mal Mensch, es wird höchste Zeit

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Tschernobyl ? Das waren ja Deppen, die hatten nix drauf, waren auch
> nicht tough genug. Marodes System, keine Verantwortung, passiert uns
> nie, bla, bla, bla....

Das waren überhaupt keine "Deppen", sie haben "nur" die Gefahren 
unterschätzt und "tough" sind Russen schon lange. Du kannst dir ja mal 
überlegen wieviele Liquidatoren in den ersten 48h sich in Deutschland 
freiwillig gemeldet hätten, um die hochstrahlenden Grafitbrocken wieder 
zurück in das Reaktorgebäude zu befördern - teilweise mit bloßen Händen 
und immer unter Einsatz ihres Lebens. Freiwillige bitte melden!

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
Datum:

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> Es konnte eben bisher nicht in allen Staaten eine derartige
> Bedrohungspsychose bei der Bevölkerung erzeugt werden wie in
> Deutschland.

Eine "Bedrohungspsychose" sehe ich nur von staatlicher Seite geschürt 
und zwar von einem Sicherheitsfanatiker im Rollstuhl und einer 
ideologisch konservativ gesprägten Mehrheit seiner Partei, die ihm 
Rückendeckung verschafft. Wenn ich diesen Mann dann ausnahmsweise mal in 
einem bestimmten Punkt ernst nähme (nur mal angenommen), dann komme ich 
abrupt zu dem Schluss, dass Deutschland durch den internationalen Terror 
tagtäglich derart gefährdet ist, dass es völlig unverantwortlich ist 
etwas weiter zu betreiben, was als potentielle Massenvernichtungswaffe 
eingesetzt werden könnte - ich spreche von Atomkraftwerken.

Den Bürgern ständig Angst einzureden und von einer wachsenden 
Terrorgefahr zu sprechen und gleichzeitig diesen Terroristen dann die 
Möglichkeit zur Massenvernichtung via AKW bereitzustellen, passt einfach 
nicht zusammen.

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:

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> Und nur weil es noch andere Gefahren gibt, glaubst du, darf man die
> Nuklearwirtschaft verharmlosen?

Nein, vom heutigen Niveau aus MUSS man die Gefahren der Nutzung der 
Atomenergie verharmlosen, um zu einer realistischen Einschätzung zu 
gelangen.

> Seit wann zahlt denn eine Lebensversicherung bei einem atomaren Gau?

Auch wenn es schwerfällt: Es geht nicht immer gleich um den GAU, sondern 
zunächst um die alltäglichen Gefahren des laufenden Betriebs.

> Wenn dir dir vielen strahlentoten Ersthelfer und die vielen Spätschäden
> durch Krebserkrankungen nicht genügen, dann tust du mir leid.

Wieviele waren es denn nun?

> Aber vielleicht ist das auch symptomatisch für gewissenlose marktgläubige
> Neoliberale wie dich, den Menschen grundsätzlich als verwertbare Sache
> einzustufen.

Eine Argumentation auf der Basis von belastbaren Zahlen und 
Risikoschätzungen ist mir allemal lieber als Menschen über ihre Ängste 
zu manipulieren.

> Den Bürgern ständig Angst einzureden und von einer wachsenden ...

Eben.

Nice weekend,
Zardoz

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> Wieviele waren es denn nun?

Beschämend so eine Frage zu stellen. Möchtest du das Leid relativieren? 
Die Tragödie herunterspielen? Wenn du dich ein bisschen mit der Thematik 
befasst hast solltest du wissen, dass die SU damals und deren Nachfolger 
bis heute extrem mauert und keine verlässlichen Zahlen existieren. 
Bekannt ist, dass mehrere 100.000 sog. Liquidatoren im Einsatz waren. 
Der Aufenthalt dieser Leute im Strahlengebiet hat deren Gesundheit mit 
Sicherheit nicht verbessert. Im Wikipedia steht dazu "Experten schätzen 
die Gesamtzahl der bisher gestorbenen Liquidatoren auf 50.000." Dazu 
sollte man auch folgenden Satz zur Kenntnis nehmen:

"Nach der Verfügung U-2617 C vom 27. Juni 1986 aus der III. 
Hauptverwaltung des Gesundheitsministeriums der UdSSR über die Erhöhung 
der Geheimhaltungsmaßnahmen für Liquidationsarbeiten am Kernkraftwerk 
Tschernobyl: "Für geheim erklärt sind die Daten über die Havarie, für 
geheim erklärt sind die Ergebnisse über die Heilung der Krankheiten, für 
geheim erklärt sind die Daten über das Ausmaß radioaktiver Bestrahlung 
von Personal, das bei der Liquidation der Havarie des Atomkraftwerks 
Tschernobyl teilgenommen hat." (gez. Schulschenko)"

http://de.wikipedia.org/wiki/Liquidator

Warum wohl sollte ein Regim die Auswirkungen einer Nuklear-Katastrophe 
für geheim erklären, wenn deren Verlauf für alle Beteiligten glimpflich 
abgegangen wäre? Wäre doch dann eher ein Grund für die Ausrufung eines 
Nationalfeiertages?!

Autor: I_ H. (i_h)
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Seit Tschernobyl sind viel mehr Leute an Lungenkrebs eingegangen, 
infolge von Zigarettenkonsum, als damals überhaupt direkt betroffen 
waren geschweige denn inzw. daran gestorben sind.


Radioaktivität ist gefährlich, das bestreitet niemand. Aber sie ist 
nicht gefährlicher als andere Sachen die im täglichen Leben auftauchen. 
Jede Sekunde wirst du von Gammastrahlung durchlöchert, ohne dass du was 
davon merken würdest - die Dosis macht's.

Es stimmt aber wirklich - Leute die wenig Ahnung bezüglich 
Radioaktivität haben, stehen AKWs ablehnend gegenüber. Unter der 
Physikern findest du übrigens die meisten Beführworter.

Beschähmend ist imho, dass die Gegner immer wieder die selben 
ausgelutschten und 1000fach entkräfteten Argumente anbringen. Jeden Tag 
landen tonnenweise giftige Stoffe in den Ozeanen und Tiere gehen 
qualvoll daran ein - es interessiert so gut wie niemanden, vor allem die 
AKW Gegner nicht. Genausowenig, wie das Windräder regelmäßig Vögel 
zerheckseln und durch die niederfrequenten Schwingungen für einiges an 
Verwirrung im Tierreich sorgen.

Radioaktiven Müll kannst du von der Menge her überschauen, das kommt in 
einen Stollen der für die nächsten 100 Jahre stabil ist und fertig. In 
100 Jahren haben wir eine Lösung, notfalls den Weltraum (wo eh schon 
genug strahlt, die kosmische Strahlung überlebt ein Mensch nicht lang).

Den restlichen Müll den wir jeden Tag produzieren könnten wir nichtmal 
einlagern, weil es einfach viel zu viel ist. Ich finde es egoistisch der 
Natur gegenüber, die Abschaltung von AKWs zu fordern, wohlwissend, dass 
dann nochmehr Giftstoffe in der Luft und im Wasser landen.
Wind und Sonne liefern uns nicht mehr Energie als mit AKWs, und die 
Gesamtleistung ist eh lächerlich (4% Primärenergie). Genauso lächerlich 
sind Ideen wie die halbe Sahara mit Solarzellen zuzupflastern - hat 
schonmal einer der Traumtänzer den Preis der Sache ausgerechnet? Nur mal 
zum Mitdenken - Preis korreliert mit Aufwand. Auch wenn ich weis wieviel 
1kg Diamant kostet, für den Preis von 10kg bekomm ich keinen 10kg 
Klumpen - es gibt halt einfach keinen 10kg Klumpen.

Genausowenig kann man mal eben tausende Quadratmeter Solarzellen 
herstellen, die man in 20 Jahren eh wieder ersetzen muss. Die Wüste 
trägt mit ihren Temperaturschwankungen und Sandstürmen auch nicht gerade 
zu einer langen Lebensdauer bei.

Autor: Joda (Gast)
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>Genausowenig kann man mal eben tausende Quadratmeter Solarzellen
>herstellen, die man in 20 Jahren eh wieder ersetzen muss.

Genau, da nehmen wir gleich Uran, was bei der sich entwickelnden 
Nachfrage dann in 20 Jahren wenigstens ganz alle ist. Oh mann! Wie 
bekloppt sind einige denn hier? 100 Jahre in einen Stollen einlagern. 
Ahja. Und dann? Denkst Du nach hundert Jahren kann irgendwer den 
zerfaulten Mist noch anfassen? In den Weltraum? Junge, Junge, Du tust 
mir leid!

Autor: Jörg S. (Gast)
Datum:

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>Genau, da nehmen wir gleich Uran, was bei der sich entwickelnden
>Nachfrage dann in 20 Jahren wenigstens ganz alle ist.
Macht nix, in diversen Stollen lagert ja noch genügend Atommüll den man 
wiederaufbereiten kann.

>In den Weltraum?
Warum nicht? Besser als ins Meer oder unter die Erde.

Autor: I_ H. (i_h)
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Klar kann in 100 Jahren noch jemand den zerfaulten Mist anfassen (ich 
glaub aber nicht, dass da was fault). Radioaktivität nimmt mit der Zeit 
ab, nicht zu. Da hast du wohl was falsch verstanden. Wenn wir ein paar 
Millionen Jahre Zeit hätten würde sich das Problem sogar ganz von selbst 
erledigen.
Der Müll besteht großteils eh aus kurzlebigen Sachen, sprich anfangs 
nimmt die Radioaktivität schon spürbar ab.

Aber ich seh schon... du hinterlässt unseren Nachfahren lieber ein 
stinkendes Dreckloch anstatt einer sauberen Erde mit einigen wenigen 
gefährlichen aber überschaubaren Stollen. Nur damit du die Gewissheit 
hast an Chemie und nicht an Radioaktivität einzugehen. Ich bin von 
deinem Weitblick tief beeindruckt!

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

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>Radioaktiven Müll kannst du von der Menge her überschauen, das kommt in
>einen Stollen der für die nächsten 100 Jahre stabil ist und fertig. In
>100 Jahren haben wir eine Lösung, notfalls den Weltraum (wo eh schon
>genug strahlt, die kosmische Strahlung überlebt ein Mensch nicht lang).

LoL find echt lustig. Sei mir nicht Böse. Aber in 100 Jahren haben wir 
eine Lösung ist einfach nur Klasse. Lasst uns Schulden machen, die 
Regeln das in 100 Jahren.

Klar, wir brauchen ein Endlager. Müll ist ja da und das nicht zu Knapp. 
Aber ob wir immer mehr Akws brauchen. Derzeit haben wir doch AKWs und 
der Strom wird trotzdem alle paar Monate teurer. Wo ist da die Logik. 
Und wenn wir die AKWs weiter brennen lassen wird trotzdem alles teurer 
weil sich die Unternehmen die MRd. dann einstecken.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Hallo Zusammen,

Ich habe für mich selbst noch einmal die Vor - und Nachteile der 
Atomkraft aufgelistet. Wenn irgendein Punkt nicht stimmt oder unrichtig 
ist, bitte korrigieren.

--------------------Atomkraft pro-----------------------

- geförderte Energiemenge / CO2 Produktion = groß

- konstante Stromversorgung

- wenig Umweltverschmutzung (Sofern kein Unfall)

- Hoffnungen liegen auf der Erschließung der Fusionsenergie (ev. kann 
selbige irgendwann einen nennenswerten Beitrag liefern).

------------------Atomkraft contra--------------------------

- Uranvorräte(wirtschaftlich zu beschaffen) reichen nur noch ein paar 
Jahrzehnte.

- Beitrag zum globalen Energiemix beträgt nur wenige % und ist damit 
ohne größere Relevanz. Würde der Beitrag erhöht, wären die Uranvorräte 
noch schneller alle als ohnehin schon verbraucht.

-CO2 wird so oder so produziert, da kann der kleine Anteil der Atomkraft 
kaum was drann ändern.

- Das Festhalten an der Atomkraft und deren Weiterentwicklung bindet 
Ressourcen, die man in wirklich dauerhaft zukunftsträchtige 
Energieversorgungen stecken könnte, von denen die Menschheit noch in 
hunderten von Jahren profitieren kann.

- Endlagerproblematik nicht gelöst

- Gefahr von Terroranschlägen

- Eine globale Verbreitung der Atomkraft erhöht die Wahrscheinlichkeit, 
dass gefährliches Material in die falschen Hände gerät.

Autor: Jörg S. (Gast)
Datum:

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>- Das Festhalten an der Atomkraft und deren Weiterentwicklung bindet
>Ressourcen, die man in wirklich dauerhaft zukunftsträchtige
>Energieversorgungen stecken könnte,...
Zumindest in D. will keiner die Atomkraft bis in alle Ewigkeit haben. Es 
geht um die mittelfristige Überbrückung bis die Versorgung durch 
Regenerative Energien gedeckt werden kann.

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> Zumindest in D. will keiner die Atomkraft bis in alle Ewigkeit haben. Es
> geht um die mittelfristige Überbrückung bis die Versorgung durch
> Regenerative Energien gedeckt werden kann.

das ist ein vorgeschobenes Argument, den 4 großen Energiekonzernen geht 
es in erster Linie darum mit ihren abgeschriebenen Kraftwerken satte 
Gewinne einzufahren. Gewinne die sie übrigens nicht an die Kunden 
weitergeben. Laut Jürgen Trittin geben die Konzerne den Strom etwa zum 
4-fachen Erzeugerpreis an die Kunden weiter. Wenn Atomstrom wirklich FÜR 
DEN STROMKUNDEN billig wäre, dann müssten wir im Augenblick günstige 
Strompreise haben, denn die AKWs laufen in Deutschland schließlich noch.

Mit dem Atomstrom ist es ein ähnlich wie mit der Automobilindustrie in 
Deutschland. Solange es keinen wirklichen Druck gibt endlich überwiegend 
verbrauchsarme Fahrzeuge herzustellen, solange werden die Spritschlucker 
bei uns weiter vom Band rollen und dem Kunden suggerieren:

"Energieproblem? Welches Energieproblem? Mir ist das Scheissegal was 
mein Jeep schluckt! Hauptsache die Strasse ist schön frei wenn ich 
fahre!"

Die Bundesregierung ist doch drauf und dran die Glühbirne zu verbieten, 
nicht wahr? Warum wird eigentlich nicht mal eine Initiative angeregt 
Spritfresser zu verbieten? Soweit ich das begriffen habe ist doch Öl ein 
weitaus kostbareres Gut als Strom, den man immerhin aus verschiedenen 
Ressourcen erzeugen kann. Wenn ein Glühbirnenverbot kommt sollte 
zwangsläufig auch ein Verbot (der Produktion) für die vielen viel zu 
schweren Spritfresser ausgesprochen werden.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Beschämend so eine Frage zu stellen.

Viel beschämender ist es, Ängste zu schüren. Denn diese Ängste können 
sehr schnell zu realen Krankheiten führen.

> Möchtest du das Leid relativieren?

Ob ich das möchte ist völlig unerheblich: Leid ist immer etwas 
relatives.

> Wenn du dich ein bisschen mit der Thematik befasst hast ...

Wenn ich mich zu einem Thema äußere, habe ich mich selbstverständlich 
ausführlich damit befasst.

In diesem Fall gibt es zahllose Statements von AKW-Gegnern, die alle 
beginnen mit "Experten gehen davon aus, daß der Unfall bis heute ...". 
Es folgt eine beliebige Zahlenangabe zwischen 50.000 und 500.000. 
Natürlich ohne irgendeine Quellenangabe.

Dann gibt es einige wenige Untersuchungen (u. a. eine der UN), die 
zumindest ein paar Fakten liefern:

"Bei dem Unfall wurden verhältnismässig grosse Mengen radioaktiver 
Stoffe freigesetzt und europaweit verbreitet (etwa 1/1000 der Mengen 
durch Atombombenversuche). 3 Menschen starben bei dem Unfall sofort, 28 
weitere stark Bestrahlte in den ersten 3 Monaten und 14 weitere aus 
unterschiedlichen Ursachen innerhalb von 10 Jahren."

"Theoretisch könnte sich das Risiko eines Bundesbürgers, an Krebs zu 
sterben, durch Tschernobyl von 20 % auf 20,01 % erhöht haben, wenn man 
annimmt, dass auch kleinste Strahlendosen Krebs auslösen (eine 
wissenschaftlich umstrittene Frage)."

Inzwischen gibt es an allen Orten, an denen es zu atomarer Verstrahlung 
kam, groß angelegte Untersuchungen (u. a. der EU). Der aktuelle Stand, 
soweit schon publiziert: Die Folgen wurden bisher um Größenordnungen 
überschätzt.

Nice week,
Zardoz

Autor: Jörg S. (Gast)
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>den 4 großen Energiekonzernen geht es in erster Linie darum mit ihren
>abgeschriebenen Kraftwerken satte Gewinne einzufahren.
Bisher sind Gewinne nicht verboten. Werden sie wohl auch nie. Das 
Kartellamt müsste sich nur mal intensiver drum kümmern.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Bisher sind Gewinne nicht verboten. Werden sie wohl auch nie.
> Das Kartellamt müsste sich nur mal intensiver drum kümmern.

Was hat denn das Kartellamt damit zu tun?

Wenn die Stromerzeuger so exorbitante Gewinne machen und diese 
unverschämterweise an die Aktionäre verteilen, dann kaufe ich einfach 
ein paar Aktien und hole mir einen Teil meiner Stromkosten in Form der 
Dividende zurück.

Nice week,
Zardoz

Autor: I_ H. (i_h)
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Jonny Obivan wrote:
> - Uranvorräte(wirtschaftlich zu beschaffen) reichen nur noch ein paar
> Jahrzehnte.

Reichen länger.

> - Beitrag zum globalen Energiemix beträgt nur wenige % und ist damit
> ohne größere Relevanz. Würde der Beitrag erhöht, wären die Uranvorräte
> noch schneller alle als ohnehin schon verbraucht.

Atomenergie macht im Moment etwa 3 bis 4mal so viel aus wie die 
regenerativen Energiequellen (Wind, Sonne und Wasser) zusammen - in 
Deutschland. In Frankreich noch deutlich mehr.

> -CO2 wird so oder so produziert, da kann der kleine Anteil der Atomkraft
> kaum was drann ändern.

Der noch viel kleinere Teil Windenergie noch viel weniger.

> - Das Festhalten an der Atomkraft und deren Weiterentwicklung bindet
> Ressourcen, die man in wirklich dauerhaft zukunftsträchtige
> Energieversorgungen stecken könnte, von denen die Menschheit noch in
> hunderten von Jahren profitieren kann.

Es bindet keine Ressourcen - die Technik ist erforscht, wir müssen sie 
nur nutzen.

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> Viel beschämender ist es, Ängste zu schüren. Denn diese Ängste können
> sehr schnell zu realen Krankheiten führen.

Nun, der Reaktorgau in Tschernobyl hat ohne jeden Zweifel genug "reale 
Krankheiten", auch mit Todesfolge verursacht. Da reicht schon mal ein 
Blick in die verschiedenen Dokumentaraufnahmen zu riskieren, die kurz 
nach und im weiteren Verlauf der Katastrophe entstanden (wenn man schon 
aus ideologischer Verblendung der Einschätzung namhafter Organisationen 
keinen Glauben schenkt). Dort kommen auch Betroffene und deren 
Familienangehörige zu Wort, die über ihre persönlichen Erfahrungen mit 
dem Reaktorunfall berichten.

>> Möchtest du das Leid relativieren?

> Ob ich das möchte ist völlig unerheblich: Leid ist immer etwas
> relatives.

Dann drücke ich es noch mal anders aus. Wer so fragt wie du, der 
versucht die Tragödie herunterzuspielen. Das ist mein Eindruck und deine 
Antwort bestätigt mich darin. Damit handelst du ideologisch, schlägst 
dich einseitig auf die Seite der "Relativierer der Gefahren der 
Atomkraft". Die Kernschmelze in Tschernobyl erscheint dir wohl als kein 
allzu großes Unglück. Die Toten kennt keiner, die Leidenden sieht 
keiner, Tschernobyl ist weit weg.

> Wenn ich mich zu einem Thema äußere, habe ich mich selbstverständlich
> ausführlich damit befasst.

Anscheinend nicht ausführlich genug, sonst hättest du dir mal mehr 
Gedanken darüber gemacht, warum die damalige Sowjetunion die Aufklärung 
über die Strahlengeschädigten behindert.

"Nach der Verfügung U-2617 C vom 27. Juni 1986 aus der III.
Hauptverwaltung des Gesundheitsministeriums der UdSSR über die Erhöhung
der Geheimhaltungsmaßnahmen für Liquidationsarbeiten am Kernkraftwerk
Tschernobyl: "Für geheim erklärt sind die Daten über die Havarie, für
geheim erklärt sind die Ergebnisse über die Heilung der Krankheiten, für
geheim erklärt sind die Daten über das Ausmaß radioaktiver Bestrahlung
von Personal, das bei der Liquidation der Havarie des Atomkraftwerks
Tschernobyl teilgenommen hat." (gez. Schulschenko)"

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> Atomenergie macht im Moment etwa 3 bis 4mal so viel aus wie die
> regenerativen Energiequellen (Wind, Sonne und Wasser) zusammen - in
> Deutschland. In Frankreich noch deutlich mehr.

Atomenergie hat Weltweit einen Anteil von gerade mal 6 Prozent bei der 
Energieerzeugung.

> Es bindet keine Ressourcen - die Technik ist erforscht, wir müssen sie
> nur nutzen.

Naive Betrachtungsweise. Natürlich werden Ressourcen gebunden wenn AKWs 
länger laufen werden. Diese Ressourcen stehen dann anderen 
Energieträgern nicht zur Verfügung. Die Umweltverschmutzung der bei der 
Uranverarbeitung in Kauf genommen wird, geht auch nicht mit in die 
angeblich so saubere Kernenergie ein. Im Atommüll-Endlager Asse hat man 
gerade ein großes Problem mit radioaktiver Lauge. Soviel zum Thema "ist 
auf *10.000 Jahre* sicher"!!

Autor: I_ H. (i_h)
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Und du traust dir auch noch anderen ideologische Verblendung zu 
unterstellen? Die Absätze die dir nicht in den Kram passen überliest du 
einfach, und die anderen verzerrst du (hier hat zB. niemand von 10k 
Jahren geschrieben).

Übrigens frag dich mal was der weltweite Anteil an regenerativen 
Energiequellen ausmacht - inkl. China, Indien etc. wo man sowas garnet 
kennt. Ich hab meine Daten aus dem Energiebericht für Deutschland (der 
kommt von der Regierung), und nicht aus irgendwelchen Magazinen oder 
Sendungen.


Das Bild zur Verteilung im Artikel ist aus dem Bericht rauskopiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Energieversorgung
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Energieverbrauch.gif

Der Anteil an Mineralöl ist desswegen so hoch, weil das der 
Primärenergieverbrauch ist - dazu zählt zB. auch, was man mit'm Auto 
verfährt.
Bei Strom aus der Dose liegt Atomenergie zwischen 20 und 30%.

Autor: besorgter Bürger (Gast)
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> Und du traust dir auch noch anderen ideologische Verblendung zu
> unterstellen?

Ja!

> Die Absätze die dir nicht in den Kram passen überliest du
> einfach, und die anderen verzerrst du (hier hat zB. niemand von 10k
> Jahren geschrieben).

Nein!

> Übrigens frag dich mal was der weltweite Anteil an regenerativen
> Energiequellen ausmacht - inkl. China, Indien etc. wo man sowas garnet
> kennt. Ich hab meine Daten aus dem Energiebericht für Deutschland (der
> kommt von der Regierung), und nicht aus irgendwelchen Magazinen oder
> Sendungen.

Gratuliere!

Zitat vom Bundesverband Erneuerbare Energieen

http://www.bee-ev.de/uploads/PM_BEE_EEvorKernen_200505.pdf

"Erneuerbare Energien vor Kernenergie Weltweit lieferten Erneuerbare 
fünfmal mehr Energie als Atomkraft"

"Berlin, 20.05.2005 - Etwa 20 Prozent der weltweit genutzten Energie 
stammt aus Erneuerbaren Energien. 77 Prozent liefern Öl, Gas und Kohle 
und nur 3,3 Prozent stammen aus den weltweit 440 Kernreaktoren, so die 
Zahlen der Internationalen Energieagentur. "Der Anteil Erneuerbarer 
Energien wächst weiter. In Deutschland setzen wir mit dem Ausbau 
Erneuerbarer Energien auf die weltweit bedeutendste Schlüsseltechnologie 
der Zukunft. Das Loch, dass durch knapper werdende Öl-, Gas- und auch 
Uranreserven gerissen wird, kann nur durch Erneuerbare Energien 
geschlossen werden",

so Milan Nitzschke,
Geschäftsführer des
Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE)."

"In Europa haben Erneuerbare Energien ebenfalls die Nase vorn. In der 
Europäischen Union tragen sie zu 9 Prozent zum Gesamtenergieverbrauch 
bei und haben die Kernenergie mit 7,4 Prozent abgehängt. In Deutschland 
sind Sonne, Wasser, Wind, Bioenergie und Erdwärme auf dem besten Wege 
dorthin. Im traditionellen Kohleland haben Erneuerbare Energien ihren 
Anteil am Gesamtenergieverbrauch auf aktuell 5 Prozent steigern können. 
Kernenergie deckt zur Zeit noch 6,5 Prozent des Energiebedarfes ab."

Zitat aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und 
Reaktorsicherheit

http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/5466/

Erneuerbare Energien auch 2007 kräftig gewachsen

"Deutschland ist auf gutem Weg, seine anspruchsvollen Ziele für den 
Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. Das belegen die jüngsten 
Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2007, die 
das Bundesumweltministerium vorgelegt hat. Nach Berechnungen der 
Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) haben die 
erneuerbaren Energien im Jahr 2007 bereits einen Anteil von 14,2 Prozent 
am Bruttostromverbrauch erreicht. Das ist ein Fünftel mehr als im 
Vorjahr."

Danke für die Steilvorlage :))

Autor: I_ H. (i_h)
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Bundesverband und Bundesministerium sind 2 verschiedene Dinge. Du hast 
dich von den Schönrechnern blenden lassen, die nur die Spitzenleistung 
hernehmen. Schau in die Primärenergiestatistik und frag dich wieso 
regenerative Sachen in Deutschladn auf dem besten Weg dazu sind 
Kernenergie zu überholen... ich sag nur Faktor 7!

Eine Steilvorlage hast du gerade gebracht, deine Quellen sind nämlich 
für'n Arsch. Mal ehrlich, wie verblendet muss man eigentlich sein um 
seine Daten vom Bundes- Verband (nix Regierung!) für  erneuerbare 
Energieen zu beziehen?
Als nächstes kommst du mit Statistiken vom Bundesverband Atomgegner oder 
was? Greenpeace?

Und die letzte Quelle sagt so ziemlich garnix. Da steht, dass es 
gewachsen ist, aber nicht um wieviel. Es sind gerade mal 0.4% 
Primärverbrauch. Wenn das so weitergeht sind es in 10 Jahren gerade mal 
läppische 4% (vorher stoßen wir wahrscheinlich an die Ausbaugrenze). Ein 
Wachstum um Faktor 1.33 ist zwar net schlecht, aber nix*1.33 ist 
immernoch nix.

Autor: I_ H. (i_h)
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http://en.wikipedia.org/wiki/Image:World_energy_us...

Da stehen auch die beiden Quellen mit dabei, in der 2. finden sich die 
ganzen Werte. 2005 stand es in Europa 286 vs. 187 Mio Tonnen 
Öläquivalent für Atomenergie. Wieso die Werte insg. verglichen mit Öl so 
niedrig sind hab ich oben schon geschrieben, Primärenergie erfasst 
alles, auch das was als Sprit an der Tanke verkauft wird.
Daher auch der hohe Anteil Biomasse, in Brasilien wird zB. vielerorts 
Alkohol (E85) gefahren (mit verheerenden Folgen für den Regenwald, der 
wird nämlich abgeholzt um Anbaufläche zu gewinnen).

Zu guter letzt: Schweden überlegt ja im Moment die Wasserkraftwerke 
wieder zurückzubauen, weil es ziemlich schlechte Auswirkungen auf die 
Natur hat. Ich hab grad keine gute Quelle, auf die Schnelle hat google 
nur das hergegeben:

http://www.fiket.de/2006/04/12/schweden-wollen-kernkraft/

Wenn du es nicht glaubst kannst du dich gern selber schlau machen, die 
wollen ihre Wasserkraftwerke wirklich nicht mehr.

EDIT: etwas besser: 
http://www.schwedisch-translator.de/schweden/wirtschaft.html

Da siehst du auch, wie sich Primärenergie zu Stromerzeugung verhält. Aus 
14% bei der Primärenergie werden plötzlich 43% bei der Stromerzeugung.

Autor: Zardoz (Gast)
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> ... hat ohne jeden Zweifel genug "reale Krankheiten" ...
> ... ein Blick in die verschiedenen Dokumentaraufnahmen ...
> ... ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Reaktorunfall ...
> ... kein allzu großes Unglück ...

Bei derart stringenten Argumenten macht eine Diskussion soviel Sinn wie 
der Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.

Nice week,
Zardoz

Autor: I_ H. (i_h)
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Und nochwas zur Rohstoffsituation: Es laufen weltweit noch so einige 
Brutreaktoren, und es sind auch neue geplant. Im Moment rechtfertigt die 
Uranversorgungslage nur noch keinen großen Einsatz, weil die Dinger 
teurer als normale AKWs sind.

Die Brennstoffversorgung ist für weit mehr als 100 Jahre gesichert.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Die Brennstoffversorgung ist für weit mehr als 100 Jahre gesichert.

Märchenstunde!

> Und die letzte Quelle sagt so ziemlich garnix. Da steht, dass es
> gewachsen ist, aber nicht um wieviel. Es sind gerade mal 0.4%
> Primärverbrauch.

"erneuerbaren Energien im Jahr 2007 bereits einen Anteil von 14,2 
Prozent
am Bruttostromverbrauch erreicht"

So sieht es aus, alles andere ist Zahlentrickserei. Erneuerbare Energien 
sind der Wachstumsmarkt schlechthin, das solltest du in deiner atomaren 
Verblendung mal langsam zur Kenntnis nehmen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Erneuerbare Energien sind der Wachstumsmarkt schlechthin, ...

Das stimmt.

Windenergie z. B. wegen der dadurch gesicherten Abnahme von Gasturbinen 
und Gas. Interessanterweise werden die Kohlekraftwerke, die hierzulande 
durch die Kombination Wind/Gas ersetzt werden, stattdessen in Russland 
gebaut. Weil die ihr Gas natürlich lieber exportieren ...

Und an den Subventionen für Solarenergie verdient doch jeder gerne mit.

Nice week,
Zardoz

Autor: Thilo M. (Gast)
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>"erneuerbaren Energien im Jahr 2007 bereits einen Anteil von 14,2
>Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht"
Installierte Leistung. Nimm davon 5%, dann kommt's hin. Außerdem werden 
dafür Kohle- und Gasblöcke standby gehalten. Klasse.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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@ I_H

Die weiter oben von dir gezeigten Links verwiesen doch auf die Zahlen 
aus Deutschland. Wie sieht es nun mit globalen Zahlen aus. Sprich: 
Wieviel Prozent machen die verschiedenen Energiequellen im globalen Mix 
aus? Irgendwie blicke ich in dem ganzen Zahlengewirr nicht mehr 
durch.:-((

Jeder sagt irgendwie was anderes. Sind nun die Vorräte bald erschöpft 
oder nicht? Wieviel Prozent deckt die Atomenergie global ab?

Auf welche Zahlen kann ich mich als interessierter Bürger verlassen?

Grüße
Jonny

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Wieviel Prozent deckt die Atomenergie global ab?

rund 6 Prozent

> Auf welche Zahlen kann ich mich als interessierter Bürger verlassen?

die 6 Prozent wurden erst vor wenigen Tagen vom ehmaligen Bundesminister 
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Jürgen Tritin in einem 
Schlagabtausch mit einem hochrangigen Interessenvertreter der Atomlobby 
genannt. Niemand hat dieser Zahl wiedersprochen.

(das ist bei anderen Zahlen die in den raum geworfen werden meist 
anders)

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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@ Solarkraftbefürworter

Dann kann man die Relevanz der Atomkraft zur CO2 Reduktion also als 
relativ gering einschätzen, womit auch eines der wesentlichen 
PRO-Argumente wegfällt?

Das Klima lässt sich also definitiv nicht mit der Atomkraft retten (man 
kann allenfalls ein bischen an den Nachkommastellen wursteln)?

Wozu wird dann an der Atomkraft festgehalten? Sie kann unser Klima nicht 
retten, die Vorräte sind bald alle (ob das nun 50 Jahre sind oder 100 
oder 200 ist doch fast egal) und sie ist ein vielfältiges 
Gefahrenpotenzial.

Langfristig führt doch nichts an regenerativen Quellen vorbei. Wie denn 
auch- was endlich ist (im Sinne von in 100 oder 200 Jahren alle), ist 
irgendwann alle ---> also unbrauchbar für die Zukunft. Oder sehe ich da 
was falsch?

Grüße
Jonny

Autor: Frank (Gast)
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@ Solarkraftbefürworter
>> Die Brennstoffversorgung ist für weit mehr als 100 Jahre gesichert.

>Märchenstunde!

Ich finde es immer wieder lustig wie AKW-Gegner als eines ihrer ersten 
Argumente auf die begrenzte Menge von Uran verweisen. Dies ist ein 
Faktor, den du besser den Leuten überlassen solltest, die die Dinger 
bauen. Davon hast du keine Ahnung. Niemand baut ein Kraftwerk bei 
Engpässen einer Hauptresource und ein AKW ist sicherlich eines der 
teuersten Kraftwerke überhaupt. Wenn die USA beschliessen 100 Neue über 
mehrere Jahrzente zu bauen, kannst du Spinner nicht von einer begrenzten 
Resource sprechen!

>die 6 Prozent wurden erst vor wenigen Tagen vom ehmaligen Bundesminister
>für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Jürgen Tritin in einem
>Schlagabtausch mit einem hochrangigen Interessenvertreter der Atomlobby
>genannt. Niemand hat dieser Zahl wiedersprochen.

Na und? Was sagt die Zahl schon aus? Nicht jedes Land verfügt über die 
Technologie ein Atomkraftwerk zu bauen.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Wenn die USA beschliessen 100 Neue über
> mehrere Jahrzente zu bauen, kannst du Spinner nicht von einer begrenzten
> Resource sprechen!

Oha! Ein Atomstrombefürworter der ausfallend wird. Wenn die Argumente 
nicht reichen, dann greifen wir zur Beleidigung, nicht wahr? Du hast 
anscheinend noch nicht mitbekommen, dass aus einer Ankündigung noch 
lange kein Kraftwerk erwachsen muss. Angekündigt wird viel aus den 
verschiedensten Interessen heraus. Unsere Bundesregierung hat übrigens 
auch schon angekündigt sich um den Abbau von Bürokratie zu kümmern. :))

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Nicht jedes Land verfügt über die
> Technologie ein Atomkraftwerk zu bauen.

Gott sei Dank! Die sog. Schurkenstaaten hätten nämlich gerne 
Atomkraftwerke. Warum wohl?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Wozu wird dann an der Atomkraft festgehalten?

Von 100% Stromproduktion in Deutschland fallen etwa 50% in den Bereich 
der Grundlast, werden also rund um die Uhr erzeugt und verbraucht. Davon 
wiederum stammt rund die Hälfte aus Atom- und die andere Hälfte aus 
Braunkohlekraftwerken.

Bis heute hat niemand einen Plan, wie der Anteil der Atomenergie an der 
Grundlast ersetzt werden soll.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Oha! Ein Atomstrombefürworter der ausfallend wird.

Stimmt. Ist mir auch schon aufgefallen, daß das doch eher eine 
Eigenschaft der ökologischen Linken ist.

Nice week,
Zardoz

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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> Wenn die USA beschliessen 100 Neue über
> mehrere Jahrzente zu bauen, kannst du Spinner nicht von einer begrenzten
> Resource sprechen!

In den USA tuckern fette, energiefressende Autos durch die Gegend und in 
den USA klammert man sich wie blöde ans ÖL. Heißt das nun die ÖL 
Reserven können auf Grund des mangelnden Engagements sich vom ÖL 
unabhängig zu machen doch keine Engpässe in naher Zukunft zeigen? Dieses 
Argument ist natürlich Humbug!

Ich denke hier mit Vernunft zu argumentieren ist Unsinn. Da sind 
finanzielle Interessen im Spiel und es lohnt sich für einen Firmenboss 
durchaus in eine Technik zu investieren für die in 100 Jahren keine 
Rohstoffe mehr vorhanden sind. In hundert Jahren ist der Firmenboss 
nämlich tot und hat ein schönes Leben in Saus und Braus führen können.

Aber aus Sicht der Menschheit ist das Festklammern an einer versiegenden 
Quelle so als würde man sich an ein Rettungsboot klammern, das 
allmählich untergeht.

Bitte nicht missverstehen: Die Atomkraft kann ein Bindeglied darstellen 
um ganz allmählich und in vernünftigen Schritten eine regenerative Basis 
aufzubauen (oder meinetwegen die Fusionsenergie nutzbar zu machen). Aber 
langfristig hilft sie uns nicht weiter (oder besser gesagt unseren 
Enkeln).
Ich bin kein Freund von kategorischer, ideologischer Ablehnung. Die 
Atomkraft ist nun einmal da - Es ist nun aber wichtig diesen Puffer 
auszunutzen. Die Kernkraftwerke in Deutschland nun hastig vom Netz zu 
nehmen halte ich auch für wenig sinnvoll. Was soll das bringen? 
Genaugenommen doch gar nichts. Das bischen Müll was zusätzlich entsteht 
macht nun auch nicht mehr viel aus. Dann besser auf neue Kohlekraftwerke 
verzichten.

Autor: Zardoz (Gast)
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> In den USA tuckern fette, energiefressende Autos durch die Gegend und
> in den USA klammert man sich wie blöde ans ÖL.

In den USA gibt es schon lange ein Speed Limit. Und die Größe der Autos 
dort hat viel mit der Größe des Landes und den Verkehrsgegebenheiten zu 
tun.

> Da sind finanzielle Interessen im Spiel und es lohnt sich für einen
> Firmenboss durchaus in eine Technik zu investieren für die in 100
> Jahren keine Rohstoffe mehr vorhanden sind. In hundert Jahren ist
> der Firmenboss nämlich tot und hat ein schönes Leben in Saus und
> Braus führen können.

Es lebe der Neid.

> Ich denke hier mit Vernunft zu argumentieren ist Unsinn.

Das erklärt natürlich Deinen Beitrag.

Nice week,
Zardoz

Autor: Supergast (Gast)
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Was ist eigentlich regenerative Energie? Regeneriert sich die Sonne?

Und wer für Windenergie ist, dem sollte man SOFORT eine Windkraftanlage 
in den Garten bauen. Und wer weiß welche folgen es hat, den Wind zu 
"bremsen"? (Butterfly Effekt)

Atom ist die schlechteste Lösung, aber die beste die es (zurzeit) gibt!!

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Bis heute hat niemand einen Plan, wie der Anteil der Atomenergie an der
> Grundlast ersetzt werden soll.

Da bist du nicht auf dem Laufenden. Es gibt sogar den Nachweiss, dass 
mit Erneuerbaren Energien komplett auf Atomstrom verzichtet werden kann 
(Nein, ich hab keinen Link den ich dir auf dem Silbertablett 
präsentieren kann). Dazu braucht es ein durchdachtes Verbundnetz und vor 
allem muss das Einsparpotential noch mehr forciert werden.

> In den USA gibt es schon lange ein Speed Limit. Und die Größe der Autos
> dort hat viel mit der Größe des Landes und den Verkehrsgegebenheiten zu
> tun.

Ach was, die Größe der Autos ist dem bisher sagenhaft billigen Sprit zu 
verdanken und sonst nichts. Schau dir mal die momentane Krise beim 
Absatz der Geländewagen an. Die Amis orientieren sich gerade um. Die 
Zeit der Spritschlucker in USA neigt sich dem Ende und das ist auch gut 
so. Die Atomobilfirmen haben die Trendwende natürlich verschlafen und 
kriseln jetzt. Wenn in Deutschland der Weg wieder in den 'Ausstieg vom 
Atom-Ausstieg' zurück geht, wird auch Deutschland die Wachstumsmärkte 
der erneuerbaren Energieen verlieren. Dann werden die Chinesen uns 
dieses Geschäft wegnehmen oder vielleicht die Amerikaner (oder beide).

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Atom ist die schlechteste Lösung ..

das stimmt, nur sollte man eine schlechte Lösung nicht zur guten Lösung 
umdefinieren

lieber für eine sonnige Zukunft sein, als für eine strahlende Zukunft 
:)

Autor: Zardoz (Gast)
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> Da bist du nicht auf dem Laufenden. Es gibt sogar den Nachweiss, dass
> mit Erneuerbaren Energien komplett auf Atomstrom verzichtet werden kann

Natürlich kann man das. Wenn Strom beliebig teuer werden darf.

> Wenn in Deutschland der Weg wieder in den 'Ausstieg vom Atom-Ausstieg'
> zurück geht, wird auch Deutschland die Wachstumsmärkte der erneuerbaren
> Energieen verlieren. Dann werden die Chinesen uns dieses Geschäft
> wegnehmen oder vielleicht die Amerikaner (oder beide).

Wenn Deutschland nicht mehr subventioniert gibt es kein Geschäft mehr.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> lieber für eine sonnige Zukunft sein, als für eine strahlende Zukunft

Kann man so stehen lassen, spricht für sich selbst.

Nice week,
Zardoz

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Wenn Deutschland nicht mehr subventioniert gibt es kein Geschäft mehr.

dann hätte es auch nie Atomstrom in Deutschland gegeben

Autor: Thilo M. (Gast)
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>wird auch Deutschland die Wachstumsmärkte der erneuerbaren Energieen
>verlieren

Die sind vom Staat, also von uns allen subventioniert. Ohne Subventionen 
gäbe es diese gar nicht.

>Dann werden die Chinesen uns dieses Geschäft wegnehmen

geh' mal auf eine Solarmesse, dort drücken die Chinesen mit ihrem 
Billigschrott massenhaft 'rein. Aber deren Mist wird vom Bund nicht 
gefördert. Aus gutem Grund.
Ohne Subventionen wird der Käse auch gekauft, das Erwachen wird folgen 
und das Thema Solarstrom für jedermann erübrigt sich.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Solarkraftbefürworter wrote:
>> Wenn Deutschland nicht mehr subventioniert gibt es kein Geschäft mehr.
>
> dann hätte es auch nie Atomstrom in Deutschland gegeben

Damals war die Energieversorgung noch Bundessache (wie die Entsorgung 
bis heute, der Bund geht seiner Pflicht nicht nach). Nicht Äpfel mit 
Birnen vergleichen!

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Damals war die Energieversorgung noch Bundessache (wie die Entsorgung
> bis heute, der Bund geht seiner Pflicht nicht nach). Nicht Äpfel mit
> Birnen vergleichen!

Und heute zahlt die Allgemeinheit auch kräftig beim Atomstrom mit. Die 
Sauereien die im Endlager Asse passiert sind darf der Steuerzahler 
blechen.

Autor: AtomLEE (Gast)
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Hallo!

Es ist halt nicht ganz so einfach wie es sich einige hier machen. Wenn 
es einfach wäre hätte man schon längst für alle befriedigende Lösung 
getroffen. Ich bin der Meinung, dass man langfristig von den AKWs 
wegkommen sollte. Langfristig heisst aber nicht bereits in den nächsten 
20 Jahren. Dies aus folgenden Gründen:
- Wer liefert die Bandenergie (Energie, welche dauernd gebraucht wird)? 
Dies können nun mal KKWs Kohlekraftwerke etc. am besten. Bei den bis 
heute rentabel einsetzbaren Kraftwerken mit erneuerbaren Energien ist 
dies nicht möglich. Damit muss entweder Energie gespeichert werden 
können (Pumpspeicherkraftwerke (beschränkte Speicherung aufgrund der 
Geologie) zukünftig vielleicht in Wasserstoff?) bzw. für 
Spitzenverbrauchszeiten Stützkraftwerke welche die Schwankungen von z.B. 
Windkraft ausgleichen können. Da fallen mir im Moment nur 
Gas-Kombikraftwerke ein...
- Andere Ressourcen sind wesentlich beschränkter (Gas, Öl)

AKWs vorzeitig abzustellen ist wahrscheinlich die dümmste Idee. Denn ein 
sehr grosser Teil des Strahlenden Abfalls entsteht beim Abreissen. Zudem 
müssen wir nichts überstürzen. Die hochradioaktiven Abfälle sind auch 
Jahre nachdem sie aus dem Reaktor gekommen sind noch zu heiss für die 
Endlagerung und müssen zwischengelagert werden. Die meisten 
Hochradioaktiven Abfälle können noch gar nicht verbuddelt (oder was man 
auch immer damit machen will) werden.

Einige Dinge möchte ich hier noch zum Unfall in Frankreich anfügen:
Leider ist es so, dass Dinge die man nicht genau kennt Angst machen. Ich 
will damit nichts verharmlosen oder schönreden. Logischerweise muss man 
genau hinsehen, aber die Strahlungsmenge die dort ausgetreten ist, ist 
erstens (verhältnismässig) klein und zweitens wird das Zeug schnell 
verdünnt. Ein Linienpilot ist in seinem Leben viel grösseren 
Strahlungsdosen ausgesetzt (ud dies nicht nur während einigen Tagen). 
Zudem gibt es bewohnte Orte auf der Welt die natürlicherweise schon sehr 
stark verstrahlt sind...

Zuletzt möchte ich aber noch einige Zahlen nennen, die uns 
zuversichtlich für künftige Energie"produktion" stimmen sollten:
- Für die Produktion des Weltweiten Energieverbrauchs (nicht nur Strom) 
reicht bei einem Umwandlungswirkungsrad von 10% die Fläche der 
Iberischen Halbinsel (ok ist nicht klein, aber es wäre möglich)
- Etwas zu Biomasse: etwa 0.1% der global eingestrahlten Sonnenenergie 
wird in Biomasse fixiert, etwa ein 10tel davon würde für den globalen 
Energieverbrauch reichen, und jetzt kommts nur etwa 0.6% von der in 
Biomasse fixierten Energie wird für die Ernährung der Menschheit 
benötigt. --> Es muss möglich sein, dass Energie und Nahrung für alle da 
ist. Die Vorstellung, dass Kinder verhungern wegen eines Autos das 
bewegt werden will ist schon pervers...

Autor: Zardoz (Gast)
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> Wenn Deutschland nicht mehr subventioniert gibt es kein Geschäft mehr.
>> dann hätte es auch nie Atomstrom in Deutschland gegeben

Die kommerzielle Nutzung der Atomenergie wurde ja nie subventioniert. 
Also hätte man vermutlich einfach Reaktoren z. B. in Frankreich gekauft.

Bei der Solarenergie dagegen wird der laufende Betrieb subventioniert. 
Geschickterweise vom Stromkunden. So produziert man auch gleich wieder 
ausreichend Arme, die sich den derart verteuerten Strom nicht mehr 
leisten können.

Nice week,
Zardoz

Autor: AtomLEE (Gast)
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Oh, da habe ich was vergessen:

- Für die Produktion des Weltweiten Energieverbrauchs (nicht nur Strom)
reicht bei einem Umwandlungswirkungsrad von 10% die Fläche der
Iberischen Halbinsel (ok ist nicht klein, aber es wäre möglich)
Mit photovoltaischen Anlagen sollte noch da stehen

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Die kommerzielle Nutzung der Atomenergie wurde ja nie subventioniert.

Wie bitte? Das hast du bestimmt auf der Seite von RWE gelesen. nicht 
wahr?

http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/The...

Bau von
Forschungsreaktoren
ca. 20 Mrd. € Die Welt online 18.04.2000: „Laufzeiten, Importe,
Subventionen - die Eckdaten des deutschen
Ausstiegsszenarios“

Stilllegung/Rückbau
Kerntechnischer Anlagen
(bis 2009)
2,5 Mrd €
(laufende
Vorhaben,davon
am Standort
Karlsruhe 2,1
Mrd €)
Forschungszentrum Karlsruhe 2002 Halbjahresbericht über
den Stand der BMBF-Stilllegungsprojekte und der vom
BMBF geförderten FuE-Arbeiten zu „Stilllegung/Rückbau
kerntechnischer Anlagen“ Berichtszeitraum: 01. Januar -
30. Juni 2002 (PTE-S Nr. 4)

Abriss
Atomversuchsreaktor Jülich
(bis 2020)
ca. 500 Mio. € Schätzung des Bundesrechnungshofes. In: taz, 15.07.2002

Betrieb und Stillegung
Morsleben
1,2 Mrd. € Bundesamt für Strahlenschutz 2003. Mündl. Information am
10.12.03

Öffentlicher
Finanzierungsanteil an
gescheiterten Projekten
(Kalkar, Hamm-Uetrop,
Wackersdorf, Hoberg,
Nukem, Mox, Mühlheim-
Kärlich)
ca. 9 Mrd € RWE/ Welt am Sonntag. In: Neue Energie 11/96

Castortransporte 3 Mrd.€ BKWK 2002. Vortrag von Johannes van Bergen
(Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall) auf dem
parlamentarischen Abend des BKWK am 4.12.02 in Berlin.

Sanierung Wismut (bis
2005)
6,6 Mrd. € Wismuth GmbH 2003. www.wismut.de

Abriss/Endlagerung
Greifswald (2035)
ca. 3,7 Mrd. € Energiewerke Nord GmbH (EWN). Kosten für Demontage,
40 jährige Zwischenlagerung, Endlagerung,
Gebäuderückbau

Verlust von
Steuereinnahmen aufgrund
nicht versteuerter
Rückstellungen
ca. 20 Mrd. € Die Welt online 18.04.2000: „Laufzeiten, Importe,
Subventionen - die Eckdaten des deutschen
Ausstiegsszenarios“. Zu den angegebenen fehlenden
Steuereinnahmen von ca. 17,5  Mrd. € sind in den letzten 4
Jahren (2000 –2003) ca. 2,5 Mrd. € dazugekommen
(Schätzung des BEE aufgrund von 1,6 ct
Rückstellungen/kWh und einen Steuersatz von ca. 50 %)

Autor: Zardoz (Gast)
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> Zuletzt möchte ich aber noch einige Zahlen nennen, die uns
> zuversichtlich für künftige Energie"produktion" stimmen sollten:

Ob so letztlich die Energieerzeugung aussieht wird sich zeigen. Aber 
zuversichtlich können wir auf jeden Fall sein, weil so viel Energie aus 
so vielen unterschiedlichen Quellen weltweit verfügbar ist wie niemals 
zuvor.

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Wie bitte? Das hast du bestimmt auf der Seite von RWE gelesen.
> nicht wahr?
> http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/The...

Sorry, aber ich bin kein Anhänger der Kirche des reinen Glaubens. Ich 
bin so frei, verschiedene Quellen zu nutzen.

Nice week,
Zardoz

Autor: I_ H. (i_h)
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Ich wiederhole jetzt sicher nicht nochmal das ganze Zeugs das ich 
schonmal geschrieben hab. Nur soviel - ich hab oben auch weltweite 
Quellen genant, im Beschreibungstext zu der wikipedia graphik stehen die 
Links zu den Organisationen die die Werte zusammentragen.

Die Diskussion zeigt ganz deutlich was von den wehementen Atomgegnern 
und Umweltschützern zu halten ist. Da werden Quellen benutzt die ganz 
offensichtlich nicht neutral sein können, es werden Äpfel mit Birnen 
verglichen (zB. Primärenergie mit Strom), und zwingende Argumente 
einfach überlesen (zu den Auswirkungen von Wasser- und Windkraft auf die 
Umwelt hat niemand was entgegnet). Alles nur um die regenerativen Sachen 
schönreden zu können.
Ihr bekommt wahrscheinlich auch Kopfschmerzen weil irgendwo 5km weiter 
ein neuer Handymast installiert wurde.



PS witzig übrigens: Da wird unterstellt sich auf RWE Seiten informiert 
zu haben, und selber dann mit PDFs von wind-energie.de ankommen. 
Dämlicher geht's eigentlich nicht.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> und zwingende Argumente
> einfach überlesen (zu den Auswirkungen von Wasser- und Windkraft auf die
> Umwelt hat niemand was entgegnet).

Soso? Auswirkungen von Wasser- und Winkraft auf die Umwelt? Aber sonst 
gehts noch? Sprech doch mal von den Auswirkungen der 30.000 Liter 
radioaktiver Schmutzbrühe, die ein französiches AKW in seine Umgebung 
abgelassen hat. Da hast du "Auswirkungen".

> Ihr bekommt wahrscheinlich auch Kopfschmerzen weil irgendwo 5km weiter
> ein neuer Handymast installiert wurde.> PS witzig übrigens: Da wird unterstellt sich auf RWE Seiten informiert
> zu haben, und selber dann mit PDFs von wind-energie.de ankommen.
> Dämlicher geht's eigentlich nicht.

Weil du den Unterschied zwischen einer Quelle (RWE) und einer 
Vielzahl unabhängiger zusammengefasster Quellen nicht verstehst. 
wind-energie.de ist nur der Überbringer der Nachricht, die Quellen sind 
verschieden. RWE aber ist der Schöpfer seiner Nachrichten und RWE ist 
als KKW-Betreiber selbst keine unabhängige, neutrale Quelle. RWE hat ein 
Interesse daran Atomkraft in ein positives Licht zu rücken. RWE verdient 
Milliarden mit abgeschriebenen AKWs. Milliarden, die nicht an 
Stromkunden weitergegeben werden.

Autor: Zardoz (Gast)
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> RWE verdient Milliarden mit abgeschriebenen AKWs. Milliarden,
> die nicht an Stromkunden weitergegeben werden.

Wenn das so wäre, müßte der Aktienkurs von RWE sich überdurchschnittlich 
entwickeln oder die Dividendenrendite entsprechend hoch sein. Und jeder 
würde die Aktien unbedingt haben wollen.

Aber vermutlich sind die Milliarden längst in Lichtenstein ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Zardoz (Gast)
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> Sprech doch mal von den Auswirkungen der 30.000 Liter radioaktiver
> Schmutzbrühe, die ein französiches AKW in seine Umgebung abgelassen
> hat. Da hast du "Auswirkungen".

Na dann: Was genau sind die Auswirkungen? Wieviele Millionen Tote haben 
wir in den nächsten Jahren zu erwarten?

Nice week,
Zardoz

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Wenn das so wäre, müßte der Aktienkurs von RWE sich überdurchschnittlich
> entwickeln oder die Dividendenrendite entsprechend hoch sein. Und jeder
> würde die Aktien unbedingt haben wollen.

Vielleicht sind auch einfach deine Börsenweißheiten nicht ganz stimmig? 
Die horrenden Gewinne hat bisher noch kein Vertreter der Atomlobby 
abgestritten. Man beruft sich vielmer gerne darauf, dass es nun mal 
nicht verboten sei Gewinne zu machen.

> Na dann: Was genau sind die Auswirkungen? Wieviele Millionen Tote haben
> wir in den nächsten Jahren zu erwarten?

Tote? Ist das dein einziges Kriterium? Dann kannst du gleich die 
Umweltbestimmungen überarbeiten und das Verkippen von Quecksilber im 
nächsten Weiher erlauben oder das wilde Abladen von Müll oder das 
Wegschütten der Ätzflüssigkeit in die Pampa. Da kommt nämlich auch 
keiner bei um.

Autor: Bewunderer (Gast)
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Zur Qualität der Diskussion einiger Kernkraft-Befürworter:

„Autor: I_ H. (i_h) , Datum: 14.07.2008 04:13: Radioaktiven Müll kannst 
du von der Menge her überschauen, das kommt in einen Stollen der für die 
nächsten 100 Jahre stabil ist und fertig.“

Pu239, das bei der Kernspaltung von Uran zwangsläufig entsteht, hat eine 
Halbwertszeit von ca. 24.000 Jahren. Jetzt kannst Du Dir als Ingenieur 
ja mal ausrechnen wieviel Prozent nach 100 Jahren zerfallen sind. 
Ergebnis: <1%!!!

Verharmlosung gegen Panikmache?

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Da hast du "Auswirkungen".

Welche?
Da ist nicht mal ein Frosch davon eingegangen.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Zardoz, gibs auf. Du kaempfst gegen Windmuehlen! :p

Autor: Frank (Gast)
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>Die horrenden Gewinne hat bisher noch kein Vertreter der Atomlobby
>abgestritten. Man beruft sich vielmer gerne darauf, dass es nun mal
>nicht verboten sei Gewinne zu machen.

Haha - du bist schon ein Spassvogel.

Autor: Thilo M. (Gast)
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[Ironie]
Wie wär's denn, wenn wir den Begriff 'Ökolobby' einführen? Als 
Gleichgewicht zu 'Atomlobby'. Ich würde Rot und Grün als solche 
Bezeichnen, seit deren Regierungszeit gibt's die Ökolobby durchaus. Und 
jeder, der das Soziale System mit Absicht ausnutzt, Photovoltaik 
betreibt und Solar- und Windkraft betreibt oder befürwortet gehört dazu.
[/Ironie]

Autor: I_ H. (i_h)
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Bewunderer wrote:
> Zur Qualität der Diskussion einiger Kernkraft-Befürworter:
>
> „Autor: I_ H. (i_h) , Datum: 14.07.2008 04:13: Radioaktiven Müll kannst
> du von der Menge her überschauen, das kommt in einen Stollen der für die
> nächsten 100 Jahre stabil ist und fertig.“
>
> Pu239, das bei der Kernspaltung von Uran zwangsläufig entsteht, hat eine
> Halbwertszeit von ca. 24.000 Jahren. Jetzt kannst Du Dir als Ingenieur
> ja mal ausrechnen wieviel Prozent nach 100 Jahren zerfallen sind.
> Ergebnis: <1%!!!
>
> Verharmlosung gegen Panikmache?

Und schonwieder so'n komischer Vogel. Ich schrieb, dass man in 100 
Jahren eine Lösung für das Problem hat, notfalls schießt man das Zeug in 
den Weltraum (Nutzlastmäßig wäre es schon heute nicht das Problem).

Was du da draus gemacht hast ist absoluter Bullshit, natürlich hat sich 
von dem Plutonium in 100 Jahren nicht viel erledigt, desswegen hab ich 
von der "Lösung" auch nie geschrieben. Lern doch bitte erstmal Lesen.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Welche?
> Da ist nicht mal ein Frosch davon eingegangen.

Na dann können Kraftwerksbetreiber doch ab sofort von der Politik 
fordern ihre strahlenbelasteten Reinigungsflüssigkeiten im nahegelegenen 
Bach zu verklappen. Und wenn das durch ist dann können Öltanker auf den 
Weltmeeren ihre Tanks reinigen. Wird doch so schön verdünnt, stirbt 
bestimmt nix ab. Jetzt braucht sich auch keiner mehr zu wundern, wenn ab 
und ab 'mal was daneben geht' im AKW. Man kann nur hoffen, dass im AKW 
auch Leute arbeiten, die mehr Sensibilität in Bezug auf Umweltschäden 
zeigen.

Um es nochmal ganz klar zu sagen, die DRECKSBRÜHE gehört nicht in die 
Umwelt. Punkt! Da braucht es keine Beschwichtigung und auch keine 
Verharmlosung. Kein Hobbyätzer kann sich darauf berufen, dass seine 
Ätzbrühe doch schön verdünnt wird, wenn er sie im nächsten Tümpel 
verklappt. Das ist eine Umweltstraftat und gleiches gilt auch für das 
was der französische KKW-Betreiber zu verantworten hat. Solche 
Sauerreien müssten entsprechende Strafen nach sich ziehen.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> notfalls schießt man das Zeug in
> den Weltraum

Kein Mensch könnte die Haftung für solche Risiken übernehmen. Möchtest 
du deine Kinder dort spielen sehen wo es Plutonium regnet? Ich glaube du 
bist einfach noch etwas zu jung für solche Diskussionen.

Autor: Thilo M. (Gast)
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@ Solarkraftbefürworter:

Du solltest dich dringendst über die Reaktor-Hilfsanlagen eines KKWs 
informieren.
Wie mit dem Wasser der verschiedenen Kühlkreisläufe vefahren wird, wie 
sie gereinigt, gelagert, kontinuierlich regeneriert/rekombiniert werden 
usw.
Du hast ganz offensichtlich keine Ahnung davon, wie ein KKW 
funktioniert.
Also sprichst du als Blinder von Farben und bist absolut unglaubwürdig.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Du solltest dich dringendst über die Reaktor-Hilfsanlagen eines KKWs
> informieren.
> Wie mit dem Wasser der verschiedenen Kühlkreisläufe vefahren wird, wie
> sie gereinigt, gelagert, kontinuierlich regeneriert/rekombiniert werden
> usw.
> Du hast ganz offensichtlich keine Ahnung davon, wie ein KKW
> funktioniert.
> Also sprichst du als Blinder von Farben und bist absolut unglaubwürdig.

Richte deine Wünsche mal besser an deine "Kollegen" aus Frankreich, denn 
nicht ich habe den Bockmist verzapt, sondern sie!

(solltest du das etwa vergessen haben?)

Autor: Thilo M. (Gast)
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Bist du eigentlich sicher, dass die Brühe vom KKW stammt? Direkt daneben 
steht eine Aufbereitungsanlage.

Also, was soll das geschreie gegen Kernkraftwerke? ;)

Autor: I_ H. (i_h)
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Oh mann, sicher, es wird Plutonium regnen. Tonnenweise!

Autor: Thilo M. (Gast)
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@ I_ H.:
bist du aus der Branche? Deinen Ausführungen zufolge weißt du gut 
bescheid.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> Bist du eigentlich sicher, dass die Brühe vom KKW stammt? Direkt daneben
> steht eine Aufbereitungsanlage.

> Also, was soll das geschreie gegen Kernkraftwerke? ;)

Nun, die örtliche Baumschule war es jedenfalls nicht

"Tricastin ist nach Betreiberangaben die größte Atomanlage der Welt. Sie 
entstand Anfang der Achtzigerjahre. Zu dem Gelände gehören vier 
Druckwasserreaktoren mit einer Leistung von je 900 Megawatt"

"Vertuschter Unfall?"

http://www.zeit.de/online/2008/29/uran-tricastin-debatte

"Erst vier Tage vor dem Unglück hatte CRIIRAD auf anormal hohe 
Strahlenwerte und das Müllproblem in Tricastin hingewiesen. Auf dem 
Gelände lagern 770 Tonnen radioaktiver Abfall aus Militärbeständen. Er 
wurde zwischen 1969 und 1976 einfach mit Erde überdeckt."

> @ I_ H.:
> bist du aus der Branche? Deinen Ausführungen zufolge weißt du gut
> bescheid.

er ist ein "Superprofi" :)))

deswegen schlägt er auch vor hochgiftiges Plutonium als Nutzlast einer 
Trägerrakete zuzulassen

wie heißt die Partei, die bei der nächsten Bundestagswahl so eine Idee 
vertritt? Das wäre ein Spass :)))

Autor: Thilo M. (Gast)
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Tolles Statement. Hat nur nix mit Kernkraftwerken zu tun.
Und für Andere sprichst du auch schon?

Öko-Lobbyist!

Autor: Bewunderer (Gast)
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@I_H;

Autor: I_ H. (i_h), Datum: 15.07.2008 19:57:
"Oh mann, sicher, es wird Plutonium regnen. Tonnenweise!"

Aus Wikipedia:
"Bereits die Inhalation von 40 Nanogramm 239Pu reicht aus, um den 
Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr für Inhalation bei Arbeitern zu 
erreichen. Diese Menge ist so winzig, dass die Giftigkeit von Plutonium 
noch gar nicht zum Tragen kommen kann.[36] Zur sicheren Entstehung von 
Krebs reicht vermutlich eine Menge von einigen Mikrogramm aus."

Man merkt, Du kennst Dich wirklich extrem gut aus. Du bist im Hauptberuf 
bestimmt Sicherheitsexperte in der Kommission für Reaqktorsicherheit.

Warum schießt man den Müll eigentlich nicht heute ins All? Zu teuer oder 
zu unsicher oder beides?

Ist übrigens ein geniales Konzept, Probleme einfach auf unsere bzw. 
Deine Kinder zu verschieben.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Ist übrigens ein geniales Konzept, Probleme einfach auf unsere bzw.
>Deine Kinder zu verschieben.

Gesetzt den Fall, die Küste ist mit Offshore-Windparks und die Wüsten 
mit Solarpanels zugepflastert.
Deine Kinder werden fluchen, wenn sie den 'veralteten Restmüll' 
entsorgen müssen, um effektiven Techniken Platz zu machen.
Du glaubst doch nicht, dass deine Kinder und Kindeskinder einen Haufen 
Silizium, Alu und Beton besser finden? Noch dazu ist der haufenweise 
direkt vor der Nase, nicht konzentriert mehrere hundert Meter unter der 
Erde.

Autor: Solarkraftbefürworter (Gast)
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> deine Kinder werden fluchen, wenn sie den 'veralteten Restmüll'
> entsorgen müssen, um effektiven Techniken Platz zu machen.
> Du glaubst doch nicht, dass deine Kinder und Kindeskinder einen Haufen
> Silizium, Alu und Beton besser finden?

Sie werden nicht fluchen, weil das was wir heute noch Restmüll nennen 
später kostbare Rohstoffe sind, die einen beachtichen Restwert aufweisen 
werden. Schon heute heißen unsere Techno-Müllhalden "Wertstoffhöfe". 
Wäre es nur Müll, könnte sich jeder dort frei bedienen und die Stadt 
wäre froh, alles vor dem Abtransport wieder loszusein. Statt dessen 
rücken sie was einmal abgeliefert wurde nicht mehr raus - und sie wissen 
auch warum! :)

Autor: Thilo M. (Gast)
Datum:

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Und wer sagt dir, dass deine Kinder und Kindeskinder nicht in 
Goldgräberlaune das radioaktive Material wieder ausbuddeln, aus eben den 
von dir genannten Gründen? Kann genauso Wertsoff sein wie Alu usw.
Wer weiß, wie die Energieerzeugung in 50..100 Jahren aussieht?

Autor: IGBT (Gast)
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Offshore-Windparks und die Wüsten mit Solarpanels finde ich lästig.
Atomreaktormüll finde ich zu gefährlich.


... Über 25 Jahre lang war es meine Aufgabe, große und kleine 
Industrieanlagen zu reparieren. Auch die, die eigentlich nie kaputt 
hätten gehen dürfen. Für mich ist die Vorstellung zu abstrakt, dass es 
nie wieder zum GAU kommen könnte.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Um es nochmal ganz klar zu sagen, die DRECKSBRÜHE gehört nicht in die
> Umwelt. Punkt! Da braucht es keine Beschwichtigung und auch keine
> Verharmlosung.

Da bleibt nur zu hoffen, daß der Autor nicht mit Gas kocht. Und in einem 
Holzhaus lebt. Und natürlich nicht in großer Höhe, nicht in bestimmten 
Gebieten Indiens oder Brasiliens und fernab eines Kohle- oder 
Gaskraftwerks. Und daß er nicht aus gesundheitlichen Gründen gezwungen 
ist, sich mit nuklearmedizinischen Methoden untersuchen zu lassen. Des 
weiteren sollte er sich natürlich von Rauchern fernhalten, nicht 
fliegen, nicht in einer Stadt wohnen und nichts essen, was im Freien 
gewachsen ist.

Gibt sicher noch eine Menge mehr zu beachten, bevor die Nutzung der 
Atomenergie als letztes Strahlenproblem übrig bleibt ...

Nice week,
Zardoz

Autor: Thilo M. (Gast)
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>... Über 25 Jahre lang war es meine Aufgabe, große und kleine
>Industrieanlagen zu reparieren. Auch die, die eigentlich nie kaputt
>hätten gehen dürfen.

Industrieanlagen != Kernkraftwerke

Autor: Zardoz (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Da es hier nicht um Verharmlosung geht, mal eine Grafik der 
Strahlenbelastung durch Tschernobyl und die oberirdischen 
Atomwaffentests früherer Jahrzehnte.

Nice week,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Thilo M,

"Du glaubst doch nicht, dass deine Kinder und Kindeskinder einen Haufen
Silizium, Alu und Beton besser finden? "

1. Woher willst Du das jetzt schon wissen, wo doch in 100 Jahren alles 
anders ist.

2. Die toxikologische Bewertung von Beton, Alu, Silizium dürfte doch ein 
wenig anders sein, als von Plutonium, Uran etc.

Man kann zur Kernenergie stehen wie man will, aber das ungelöste 
Entsorgungsproblem des radioaktiven Abfalls ist eine ernsthafte 
Schwäche.
Im Unterschied zu chemischen Abfällen, die bei hohen Temperaturen 
weitgehend rückstandsfrei verbrannt werden können, sind radioaktive 
Abfälle nicht "abbaubar".

@Zardoz,

"Da bleibt nur zu hoffen, ..."

Von Dir hatte ich originelleres erwartet als das Argument "Sterben 
müssen wir alle 'mal".
Dann entsorgen wir doch einfach wieder wie früher die Briten und kippen 
das ganze Zeug ins Meer.
Zu Deiner Beruhigung sei gesagt, daß selbst die Sozialisten das 
Endlagerproblem nicht gelöst haben.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Von Dir hatte ich originelleres erwartet als das Argument "Sterben
> müssen wir alle 'mal".

Das wäre nun doch zu trivial. Es geht um die Radioaktivität, der wir 
sowieso ständig ausgesetzt sind:

| Radioaktivität aus verschiedenen Quellen umgibt uns überall. Im
| menschlichen Körper selbst laufen ständig radioaktive Zerfallsprozesse
| ab. Etwa 30 Millionen Atome pro Stunde zerfallen, das entspricht etwa
| 9000 Becquerel (die Maßeinheit der Radioaktivität). Die natürliche
| Strahlenexposition der Erde liegt bei einigen Millisievert (die
| Maßeinheit für Dosiswerte im Strahlenschutz). Diese Dosis entspricht
| normalerweise einem Hundertstel bis Tausendstel der Werte, die für
| Lebewesen gefährlich werden können. Wird der Körper einer Dosis von 200
| Millisievert auf einmal ausgesetzt, steigt die statistische
| Krebswahrscheinlichkeit um ein Prozent. Die Mitarbeiter in
| Atomkraftwerken kriegen täglich einige Mikrosievert (also Millionstel)
| ab. Beim Fliegen auf Reiseflughöhe liegt die aufgenommene Dosis bei
| circa fünf Mikrosievert pro Stunde.

http://www.welt.de/welt_print/article2138964/Die_s...

Nice week,
Zardoz

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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Könnte diese ganze Diskussion nicht Ausgangspunkt für ein neues Hobby- 
Selbstbauprojekt sein? zB. "Geigerzähler selberbauen" oder so? :P

Grüße
Jonny

Autor: HariboHunter (Gast)
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"Schau mal Dicki. Wir bauen uns ein Atomkraftwerk! Das sind Bäume, 
Häuser, Kühe und Menschen und die möchten gern ein schönes Atomkraftwerk 
haben." Zitat aus: Weihnachten bei den Hoppenstedts :)

Autor: gast (Gast)
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Hm, gerade hab ich zwei Vögel neben "unserer" (hässlichen und lärmenden) 
Windernergie-Maschiene gefunden. Sieht so aus als wären die erschlagen 
worden....  Wahrscheinlich von einem Brennstab!!

Gut, dass ich weiß wieviel Energie für ein Solarpanel nötig ist und wo 
die Energie herkommt! Morgen alle KKWs zu und wir haben in 100 Jahren 
noch nicht genug Solarpanels und Windanlagen. Woher auch dann die 
Energie dafür nehmen?

PS: lustige diskusion!

Autor: volkstrottel (Gast)
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wegen Endlager ...
mal nur so ne Frage ... was würde geschehen, würde man die Erde
durch den Mantel bohren und den Atommüll richtung
flüssigen Erdkern transportieren. Dort laufen ohnehin
permanent Spaltungsprozesse ab (einer der Gründe für die
Erdwärme)
Das Bohrloch könnt man sogar gleich noch als Erdwärmekraftwerk
verwenden ...

Autor: Wasser (Gast)
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>Gut, dass ich weiß wieviel Energie für ein Solarpanel nötig ist und wo
>die Energie herkommt! Morgen alle KKWs zu und wir haben in 100 Jahren
>noch nicht genug Solarpanels und Windanlagen. Woher auch dann die
>Energie dafür nehmen?

Keiner spricht von Morgen. Nur DU.

Autor: Wasser (Gast)
Datum:

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>mal nur so ne Frage ... was würde geschehen, würde man die Erde
>durch den Mantel bohren und den Atommüll richtung
>flüssigen Erdkern transportieren.

Die Erde würde auslaufen. <ggg>.

Autor: 3357 (Gast)
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>Die kommerzielle Nutzung der Atomenergie wurde ja nie subventioniert.

Was noch vergessen ging ... Das Risiko der gefaehrlichen Technologie 
wird stillschweigend uebernommen.

Autor: Zardoz (Gast)
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> Was noch vergessen ging ... Das Risiko der gefaehrlichen Technologie
> wird stillschweigend uebernommen.

Was geschieht, wenn jedes Risiko möglichst ausgeschlossen wird, kann man 
ja hierzulande im Bergbau bewundern: Die Förderung der Steinkohle wurde 
letztlich so teuer, daß sie nun aus Ländern importiert wird, in denen 
ihr Abbau für die Beschäftigten wesentlich weniger sicher ist.

Nice week,
Zardoz

Autor: Michael Wilhelm (Gast)
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>...daß sie nun aus Ländern importiert wird, in denen
>ihr Abbau für die Beschäftigten wesentlich weniger sicher ist.

Tagebau in Australien?

MW

Autor: Zardoz (Gast)
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> Tagebau in Australien?

Daher kamen 2006 aber nur ca. 13% der Importkohle. Größere Lieferanten 
sind die GUS, Südafrika und vor allem andere EU-Staaten.

Aber so richtig los geht es ja erst mit dem Ende der Subventionen in 
zehn Jahren.

Nice week,
Zardoz

Autor: Bewunderer (Gast)
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@Zardoz,

"Es geht um die Radioaktivität, der wir sowieso ständig ausgesetzt 
sind.."

Auch dies Erkenntnis ist nicht wirklich neu. Die Entdeckung der 
Radioaktivität durch Bequerel erfolgte 1896.
Noch früher lebte allerdings Paracelsus (um 1500), der Dir sicher 
bekannt ist (der mit der Dosis).
Oder ist der radioaktive Müll ungefährlich und könnte im Prinzip mit dem 
Hausmülll entsorgt werden.?

"Was geschieht, wenn jedes Risiko möglichst ausgeschlossen wird, kann 
man
ja hierzulande im Bergbau bewundern: Die Förderung der Steinkohle wurde
letztlich so teuer, ..."

Sind jetzt überzogene Sicherheitsvorschriften für die nicht mehr 
wirtschaftliche Förderung schuld?

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