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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 500 mA über USB: Verständnisfrage


Autor: Michael E. (Gast)
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Hallo

Ich entwickle im Moment eine kleine Schaltung deren Kommunikation 
ungefär so aussieht:

PC -> virtual com driver -> CP2102 -> AVR

Ich würde die Schaltung gerne über USB mit Strom versorgen. Die 
Schaltung wird aber vermutlich mehr als 100 mA ziehen. Das ist ja 
scheinbar kein Problem weil man nach Anmeldung bis zu 500 mA bekommen 
kann. Wie man das mit dem CP2102 macht habe ich soweit verstanden, nur 
eine Frage plagt mich noch:

Wie kriegt denn der AVR mit ob die 500 mA nun gestattet worden sind oder 
nicht? Muss man so eine Abfrage in der PC-Software implementieren? Oder 
kann man davon ausgehen dass wenn die Kommunikation zustande kommt, der 
Strom auch richtig zugeteilt wurde?

Grüsse,

Michael

Autor: Christian R. (supachris)
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Du musst die Suspend-Leitungen am CP2102 abfragen, erst dann daurfst du 
Strom ziehen. Die 500mA musst du aber noch im EEPROM des CP2102 
eintragen, default ist da erst mal 0x32 drin, also 100mA. Wenn der PC 
erlaubt, dir den Strom zu geben, dann geht das Suspend weg.

Autor: oszi40 (Gast)
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Hallo Micha,
... und wer garaniert Euch, daß an JEDEM PC diese 500mA noch übrig sind 
?

Man sollte damit rechnen, daß auch andere USB-Geräte wie z.B. Maus, 
Sticks, Tastatur, Festplatten, Kaffeewärmer usw. auch noch etwas Strom 
möchten/schon vorhanden sind.

"Großverbraucher" steigern nicht die Funktionszuverlässigkeit und 
Batterielaufzeit.

Interessant wäre auch evtl. die Frage der galvanischen Trennung.

Autor: Christian R. (supachris)
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Niemand garantiert das, und aus genau dem Grund gibts ja die 
Funktionalität, dass sich ein USB Gerät den Strom erst nehmen darf, wenn 
das Betriebssystem das freigegeben hat. Und daran sollte man sich als 
Hardware-Entwickler auch halten. Erst wenn der Strom freigegeben wird, 
gibts der USB-Controller die Hardware frei, bei FTDI klappt das bestens.

Wenn man natürlich Kaffeetassenwärmer usw. betreibt ist das ja eigene 
Dummheit. Irgendwann ist der Laptop-Akku halt alle. Wenn man aber schon 
die USB Hardware selber baut, dann sollte man sich an die Spec halten.

Galvanische Trennung ist bei USB extrem aufwendig (weil bidirektional), 
hatten wir schon mehrfach hier.

Autor: oszi40 (Gast)
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Ob der USB-Kaffeetassenwärmer auch der Spec entspricht, bleibt 
ungeklärt. :-)

Autor: Mike (Gast)
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Vielleicht braucht der Kaffeewärmer ja auch nur 100 mA, er hält dann den 
Kaffee 1-2 °C über Raumtemperatur :-)

Gruss
Mike

Autor: Guido Körber (Gast)
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Der Kaffeewärmer wie auch der Ventilator, die Lampe etc. entsprechen 
nicht dem Standard. Es gibt sogar diverse Teile die mehr als 500mA ohne 
zu fragen auf dem USB ziehen (oder es zumindest versuchen).

Die Krönung sind USB Hubs die sich als Self-Powered identifizieren (also 
angeblich eine eigene Stromversorgung haben), tatsächlich aber den Strom 
vom Bus ziehen. Damit kann dann also ein Hub der 500mA vom Bus bekommt 
2A weitergeben. So kann man die Energiekriese auch lösen...

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