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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Lastsprünge bei einem Schaltnetzteil


Autor: stephan (Gast)
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es handelt sich um einen Leistungs-DCDC Wandler als Tiefsetzsteller mit 
Trafo und einen aktiven Gleichrichter am Ausgang. Der Ausgang wird über 
Peak-Current-Mode regelt.
In der Simulation zeigt sich ein starkes Überschwingen am Ausgang wenn 
man die Last von niederohmig auf Leerlauf umschaltet. Ursache dafür ist 
die Ausgangsdrossel die zusammen mit dem Glättungskondensator im aktiven 
Betrieb einen Schwingkreis bildet. Dadurch dass vorher ein sehr hoher 
Strom geflossen ist, wird die Energie der Spule nun entladen.
Selbst wenn ich den Regler (PI) sehr schnell dimensioniere, bekommt man 
die Überschwinger kaum weg.

Kennt von euch jemand einen Trick ?

Ich habe versucht den negativen Strom beim Lastabwurf zu sperren, 
allerdings ist die Schaltung dadurch total unstabil geworden.
Man müsste die Energie aus der Spule in dem Moment irgendwie (langsam) 
rausziehen (Schwinkreis dämpfen).

Gruß

Autor: Wolfgang Mües (Gast)
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Schwingkreis bedämpfen, durch Widerstände parallel zu L und C.
Oder am besten die Spule entfernen. Dafür den Kondensator größer machen.

Mit einem LC-Filter am Ausgang wirst Du nicht so richtig glücklich....

Hast Du auch schon mal versucht, als Last einen DC/DC-Wandler 
anzuschliessen? Der hat nämlich einen negativen Innenwiderstand....noch 
schlimmer!

Autor: Tobi S. (Gast)
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Vielleicht würde ein Ansatz mit einer Z-Diode zu einem besseren 
Lastverhalten
führen. Ansonsten nochmal die LC-Kombination überdenken.

Autor: Wolf (Gast)
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Warum muß man so oft nach Infos bohren...
.."ein starkes Überschwingen am Ausgang"...
Sagt nicht viel, sagt nichts Genaues.
Außerhalb der Spezifikation?
.."bekommt man die Überschwinger kaum weg"..
L entfernen und C vergrößern, das Schaltungskonzept ist über den Haufen 
geworfen.

Autor: Schwurbl (Gast)
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Ein wenig Einfühlungsvermögen in das Problem des OPs sollte man schon 
haben. Woher soll der Fragesteller im Voraus ALLE Details kennen, die 
später für die Antwort norwendig sind? Man kann da auch einfach gezielt 
nachfragen.

Andererseits ist es schon so, dass der Glättungskondensator eben soweit 
vergrößert werden muss, dass die komplette gespeicherte Energie in der 
Spule einen tolerierbar kleinen Spannungsanstieg im Kondensator zur 
Folge hat. Also Kondensator vergrößern. Die Resonanzfrequenz sinkt und 
das Überschwingen verringert sich. Welche Werte haben denn L und C? Ein 
Schaltplan wäre natürlich hilfreich.

Autor: Tobi S. (Gast)
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Den Transient Response kannst du nie ganz weg bekommen, falls
du das meinst. Die überschüssige Feld-Energie in der Spule muss
nach dem Lastsprung eben irgendwie weg. Wenn du deiner Regelsrecke
keine Zeit gibst, wird dir das ganze eben mit einem
Spannungstransienten belohnt. Wie gesagt, du kannst
versuchen die überschüssige Energie in einem Nebenkreis
in Wärme umzusetzen oder die Lastsprünge zu verhindern (PT1 ???...)

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