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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stromverstärkung einer unbelasbaren Spannung


Autor: Der Albi (der-albi)
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Hallo.
Der Titel klingt etwas wirr.
Kurz mein Vorhaben: cCh habe einen Kopfhörerverstärker-IC für meinen 
Mp3-Player. Dieser hat Ausgangs-Entkoppelkondensatoren, wie man es 
gewoht ist. Diese müssen ja relativ groß sein, damit der Bass ordentlich 
wummern kann.
Groß bedeutet dick. Dick bedeutet DICK. Ich brauche es aber Flach :-)

Meine Idee: der IC hat ja einen Referenzspannungsausgang auf VCC/2. Das 
ist ja genau die Spannung, die Später die Kondensatoren abblocken 
sollten.
=>Diese Spannung verwende ich einfach anstatt der Masse am Kopfhörer.

Das sollte ja soweit gehen. Die Kondensatoren spare ich mir damit ein.
Problem die Referenzspannung ist meines wissens nach nicht sehr 
belastbar. Ich kann daraus also keinen Strom ziehen, wie es die 
Kopfhörer aber tun werden.
=> Ich rbauche also eine Spannungsquelle, die genau diese 
Referenzsspannung ausgibt und dafür - ich sage mal - beliebig viel Strom 
treiben kann.

Wie kann man das umsetzten und was haltet ihr von der Idee?

Achso.. nochwas! Das Teil soll ein Stromsparkünstler werden. Die 
Schaltung sollte nicht mehr als 0.5mA zusätzlichen Strom benötigen.. 
sonst werde ich sauer ;-)
Es geht um den Bereich von 3.3V/2 oder 4V/2...

Ich hab grade nochmal geschaut: die Spannung wird durch einen 
50K--0--50K Spannungsteiler erstellt. Dieswe gilt es so wenig wie 
mäglich zu belasten.

MFG
Albi.

Autor: Thomas Müller (thomas1123) Benutzerseite
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Spannungsfolger mal bei google eingeben

Autor: Arno H. (arno_h)
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Beliebig Strom ist aber deutlich mehr als 0,5mA.
Suchwort: Brückenverstärker.

Arno

Autor: Der Albi (der-albi)
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Mir geht es bei den 0.5mA um den Ruhestriom, der Zusätzlich benötigt 
wird.
Der Kopfhörer braucht den Strom den er braucht - das kann man nicht 
ändern -> aber der zusätzliche Stromaufwand sollte so gering wie möglich 
sein.

Autor: Andreas K. (a-k)
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Brückenverstärker verwenden, der braucht keinen Kondensator. Oder ein 
Verstärker-IC mit integrierte Ladungspumpe wie den MAX4410. Du bist ja 
nicht der einzige mit diesem Problem, folglich gibt es dafür fertig 
integrierte Lösungen.

Autor: Checker (Gast)
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geh zu conrad und kauf dir nen Verstärker ...  oder ein Buch von Tieze 
Schenk... das ist ja schon fast nicht mehr zu ertragen, so viel Unsinn. 
...Sonst werd ich gleich sauer....

Ich könnte ja auch mal versuchen es mit Deinen Worten zu formulieren....

Da nimmste nen kras guten OPAMP, den tuste dann an die VCC/2 dran. Ganz 
wichtig, Du must noch ne NPN- und ne PNP-Transe drankabeln, und dann 
noch Feedback-en auf den neg. Input. Schon funzt das ganze....

Autor: Timbo (Gast)
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Ne, dann gibts Verzerrungen Du Vollprofi.

Autor: Schwurbl (Gast)
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Naja, ganz so krass ist Der Albi doch gar nicht drauf :-)

Im Prinzip ist der Ansatz schon ok, nur würde ich statt der VCC/2 einen 
Tiefpass nehmen, der auf unter 10Hz dimensioniert ist und damit exakt 
das Ruhepotential des Verstärkers liefert. Dahinter den schon erwähnten 
Spannungsfolger. Wenn es nur um einen Kopfhörerverstärker geht, tut es 
evtl. ein simpler LM358.

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