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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Bascom-Programm in AVR Studio simulieren ?


Autor: Thommi (Gast)
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Hallo Gemeinde,

hab mit Bascom ein Progi geschrieben und auch erfolgreich simuliert. 
Leider ist es im Bascom Simulator nicht möglich Taster o.ä. einzubinden 
wie das z.B. mit Hapsim uder Stimuli möglich wäre.Jetzt versuch ich 
schon längere Zeit die obj. Datei von Bascom im AVR Studio laufen zu 
lassen. Aber irgendwie hängt der gelbe Pfeil immer am Anfang meines 
Listings fest. Auch F10 oder F11 bringt nichts. Ist es überhaupt möglich 
Basic geschriebenen Programme in AVR Studio zu simulieren ?

Gruß

Thomas

Autor: nasowas (Gast)
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im Bascom-Simulator gibt es so ein Fenster, wo Du LCD, ADCs und 
Output/Input-Ports simulieren kannst. Anschalten, Portpin (Input-Seite) 
anklicken und glücklich sein.

Autor: Thommi (Gast)
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Hallo !

ja. Damit hab ich mein Listing auch simulieren können. Leider kann ich 
hier nirgends eine Stimuli datei einbinden o.ä.

Deshalb versuche ich jetzt das Listing in AVR Studio 4 laufen zu lassen. 
Aber irgendwie funktioniert das nicht. Ich seh zwar mein Programm und 
den gelben Pfeil, aber der rührt sich nicht vom Fleck.

Hab eben grad mal ein ganz einfaches Listing probiert (LED einschalten) 
und auch hier bewegt sich nichts. Versteht AVR Studio mein obj. File 
nicht ? Es sind zb. keine Befehle blau hinterlegt.

Autor: nasowas (Gast)
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Ist ja interessant - was ist denn eine Stimuli-Datei?

Also was tut denn ein Taster anderes als einen Portpin mit Pullup=ON auf 
Masse zu ziehen? Warum kann man das nicht simulieren?

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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Autor: mr.chip (Gast)
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> Also was tut denn ein Taster anderes als einen Portpin mit Pullup=ON auf
> Masse zu ziehen? Warum kann man das nicht simulieren?

Weil vielleicht "etwas mehr" als ein paar Tastendrücke von Interesse 
sind? Gibt auch Leute, deren Programme gehen ein klein wenig über "Taste 
drücken -> LED geht an" heraus.

Autor: nasowas (Gast)
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naja kann sein, ich mach jedenfalls mit einem Taster nicht mehr als 
draufdrücken...? Wann und wie oft das passiert, sollte egal sein, wenn 
das Programm ordentlich entprellt.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Im Simulator von Bascom gibt es im Feld "Interrupts" die Möglichkeit, 
mittels eines "Impulsgenerators" automatisch eine Impulsfolge erzeugen 
zu lassen, die man dann in einen Timer "einspeisen" kann. Vielleicht 
nützt Dir das für Deinen Zweck etwas.

MfG Paul

Autor: Thommi (Gast)
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Hallo Leute,

Danke für die Diskussion.

Eigentlich wollt ich nur wissen ob ihr es schon mal hinbekommen habt 
eine obj. Datei die ja beim komp. in Bascom erzeugt wird im AVR Studio 
einzubinden  und zu simulieren.

Bis jetzt scheint es entgegen meiner Antwortsuche in Google (sehr 
spärlich) nicht so recht zu funktionieren. Lade ich die hex. datei läuft 
schon mal der Zeiger aber zum fehlersuchen ist das schon ziemlich 
kryptisch.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Thommi wrote:
> Hallo Leute,
>
> Danke für die Diskussion.
>
> Eigentlich wollt ich nur wissen ob ihr es schon mal hinbekommen habt
> eine obj. Datei die ja beim komp. in Bascom erzeugt wird im AVR Studio
> einzubinden  und zu simulieren.

Ja, das hat bereits geklappt. Es muss allerdings ein neues Projekt dafür 
angelegt werden.

>
> Bis jetzt scheint es entgegen meiner Antwortsuche in Google (sehr
> spärlich) nicht so recht zu funktionieren.

Nunja, wer mit dem AVR-Studio-Simulator, der recht gewöhnungsbedürftig 
ist, umgehen kann, der kann meist auch mit ASM umgehen und wird sich 
nicht für BASCOM (ebenfalls gewöhnungsbedürftig) interessieren.

> Lade ich die hex. datei läuft
> schon mal der Zeiger aber zum fehlersuchen ist das schon ziemlich
> kryptisch.

Naja, man sollte da mit Haltepunkten arbeiten. Und auch erstmal mit 
kleinen ASM-Programmen beginnen, um die Arbeitsweise und die 
Nutzungsmöglichkeiten zu verstehen.

...

Autor: Oliver (Gast)
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AVRStudio kennt kein Bascom (Es kennt eigentlich auch kein C, aber dafür 
gibt es ein zum WinAVR passendes plugin). Du wirst dich schon durchs 
Hexfile quälen müssen.

Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, mit C anzufangen, oder?

Oliver

Autor: Karl B. (gustav)
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Hallo,
 Atmel Studio4
Meldung:
no WinAVR plugin installed.
Also ich krieg nur Assembler Listings in Intel-Hexcode umgeformt zum 
Flashen. Sonst nichts.
Der Simulator im "Debugging" Menue hängt bei Zeitschleifen, bzw.
rast direkt durch, wenn nicht Lade-Werte über Hex85 eingegeben wurden.

Autor: Thommi (Gast)
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Danke für die Antworten !

@Hannes: Natürlich sind die Meinungen wieder geteilt ob Bascom, C oder 
Asm. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Einer der ab und an mal 
nen AVR mit einer einfachen Aufgabe betanken will wird sicher zu Bascom 
greifen, da kommt man schnell zum Ergebnis und das ist bei diesen meist 
kleinen Projekten ausschlaggebend.

Für C und Asm muss man sich schon mehr in die Materie knien und am 
besten beruflich oder auch privat mehr Zeit investieren um zum Ergebnis 
zu kommen. Sicher sind da die Projekte auch etwas umfangreicher und 
technisch perfekter gelöst. Aber das ist nur meine Meinung und soll hier 
nichts zur Sache tun.

Ich werd jetzt noch bischen mit AVR Studio experimentieren und dann das 
File einfach in die Schaltung flashen.

Danke und Gruß !

Thommi

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Thommi wrote:
> Danke für die Antworten !
>
> @Hannes: Natürlich sind die Meinungen wieder geteilt ob Bascom, C oder
> Asm.

Die Wahl der Programmiersprache ist nicht immer relevant, man kann in 
jeder Sprache guten oder schlechten Code schreiben.

> Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Einer der ab und an mal
> nen AVR mit einer einfachen Aufgabe betanken will wird sicher zu Bascom
> greifen, da kommt man schnell zum Ergebnis und das ist bei diesen meist
> kleinen Projekten ausschlaggebend.

Eine "einfache Aufgabe" ist auch in ASM einfach. Zu BASCOM greifen eher 
die Leute, die komplexere Aufgaben lösen wollen ohne sich mit den 
Einzelheiten befassen zu müssen, indem sie einfach ein paar 
vorgefertigte Bauklötze zusammenschieben. Das ist ansich ok, man lernt 
nur nichts dabei. Das merkt man spätestens dann, wenn mal ein Bauklotz 
fehlt. Allerdings hat man sich dann so schön auf den Baukasten 
eingeschossen, dass eigene Lösungen nicht mehr in Frage kommen.

>
> Für C und Asm muss man sich schon mehr in die Materie knien und am
> besten beruflich oder auch privat mehr Zeit investieren um zum Ergebnis
> zu kommen.

Das sollte man eigentlich bei BASCOM auch. Denn wenn man nicht versteht, 
was man da programmiert, dann sollte man es sein lassen.

> Sicher sind da die Projekte auch etwas umfangreicher und
> technisch perfekter gelöst. Aber das ist nur meine Meinung und soll hier
> nichts zur Sache tun.
>
> Ich werd jetzt noch bischen mit AVR Studio experimentieren

Gute Idee, Experimente sind immer gut.

> und dann das
> File einfach in die Schaltung flashen.

Auch eine gute Idee. Es soll übrigens Leute geben, die ihre Programme 
grundsätzlich durch Debuggen in der Zielschaltung entwickeln. So nach 
Versuch und Irrtum. Moderne Debugger (Dragon, ICE) machens möglich.

>
> Danke und Gruß !
>
> Thommi

...

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Hannes Lux wrote:
> Auch eine gute Idee. Es soll übrigens Leute geben, die ihre Programme
> grundsätzlich durch Debuggen in der Zielschaltung entwickeln. So nach
> Versuch und Irrtum. Moderne Debugger (Dragon, ICE) machens möglich.
Geht auch ohne Debugger nach dem 0/1-Prinzip (geht/geht nicht) :P

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Läubi Mail@laeubi.de wrote:
> Hannes Lux wrote:
>> Auch eine gute Idee. Es soll übrigens Leute geben, die ihre Programme
>> grundsätzlich durch Debuggen in der Zielschaltung entwickeln. So nach
>> Versuch und Irrtum. Moderne Debugger (Dragon, ICE) machens möglich.
> Geht auch ohne Debugger nach dem 0/1-Prinzip (geht/geht nicht) :P

Dann fehlt aber das Feedback (Anzeige aller Variablenwerte) und man muss 
den eigenen Grips wieder benutzen... 8<b

...

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