Wie funktioniert ein Bräungssensor

Gast #929237
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Liebe Toastfreunde,

habt ihr schon Erfahrungen mit Toastern, die einen Bräunungssensor 
haben, machen können?
Funktioniert dass auch mit Vollkorntoast genausogut wie mit Weißbrot?

Und was mir noch viel wichtiger ist, wie funktioniert dieser tolle 
Sensor?

Kollegiale Grüße
Toaster
Gast #929275
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@ Willi Wacker:
Und da stand etwas von Bräunungssensor auf der Verpackung?
Sowas würde ich ja umtauschen...

Jeder Toaster sollte sich nach einer einstellbaren Zeit (empirisch zu 
ermitteln) abschalten.
Ansonsten meldet dir der Rauchmelder unter der Decke den 
Bräunungszustand und der dürfte dann wohl kohlrabenschwarz sein ;-)

*duckundwech...
Gast #929435
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Infrarotsensor ist uns auch schon instinktiv in den Sinn gekommen, ist 
aber meiner Meinung zur Temperaturmessung zu teuer und macht auch 
irgendwie keinen Sinn (nach dem aufwärmen ändert sich die 
Toasttemperatur nicht mehr)

Wenn der Zustand des Toast über optische Eigenschaften (Farbe) gemessen 
wird, müsste der Sensor differentiell (vorher nachher vergleich 
arbeiten).

Keiner da der son Teil grad mal aufschrauben und mit ner Digicam Bilder 
machen kann?

knusprige Grüße von den
Toastern
#929451
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Der Philips HD 2580/02 Essence arbeitet so:

Text des Herstellers:
...Der Essence Toaster bietet einen automatischen Bräunungssensor, einen 
hochmodernen Infrarotsensor, der die Bräunungsstufe überwacht, damit Ihr 
Brot nie zu dunkel getoastet ist...

Ich vermute mal das dieser "hochmoderne" "Supersensor" nichts anderes 
ist wie eine Reflexlichtschranke, bei welcher der Reflektor das Toast 
selber ist, welches je nach Bräunungsgrad unterschiedlich stark ein 
darauf gestrahltes IR-Signal reflektiert.

Um ein Vollkornbrot nicht fälschlich als fertig zu messen, würde ich 
ganz einfach zu Anfang des Toastvorgangs kalibrieren und die 
"Startbräune" rausrechnen --> So wird nur die Bräunungsänderung beachtet 
(relative Bräunungsmessung)
Gast #929532
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jo, ich hab nen "elktronischen" toaster von philips...
im unterschied zu meinem alten primitiv-toaster ist jetzt toasten viel 
spannender:
der toast bei unveränderter einstellung is jedesmal anders...mal ein 
wenig heller...mal ein wenig dunkler
also im mittel perfekt...nur....naja...mehr unterhaltungswert :)
Gast #929618
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@ Toaster,

Mach ich auch manchmal:
Aufmachen, reinkucken, Aha-Effekt geniessen, zusammenschrauben,
Geht nicht, sich aergern, wegschmeissen.

Funktioniert der Braeunungs-Sensor auf dem Assi-Toaster genauso?
#929623
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Düsentrieb wrote:
> jo, ich hab nen "elktronischen" toaster von philips...
> im unterschied zu meinem alten primitiv-toaster ist jetzt toasten viel
> spannender:
> der toast bei unveränderter einstellung is jedesmal anders...mal ein
> wenig heller...mal ein wenig dunkler
> also im mittel perfekt...nur....naja...mehr unterhaltungswert :)

Da ist bestimmt zusätzlich ein Rauschgenerator drin, in der Hoffnung, 
daß damit die Auflösung des Bräunungssensors erhöht werden kann.
Gast #929689
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Ich war kurz davor mir son tollen Toaster mit innovativen 
Bräunungssensor zu kaufen. Aber bei dem Preis war mir auch klar dass da 
kein Gaschromatograph eingebaut sein kann.
Trotzdem faszinierend wie die es schaffen so einen Sensor in einen 20 
Euro Toaster einzubauen, wo man doch selber viel Erfahrung ( 
Expertensystem eingebaut ?) und subjektives Beurteilungsvermögen 
(Fuzzylogik integriert?) braucht um den perfekten Bräunungszustand, auf 
das bevorzugte Brot, einzustellen.

@ HariboHunter
Wenn man behutsam und fachgerecht vorgeht sollte der Toaster keine 
bleibenden Schäden davontragen. Natürlich kann sich der Alterungsprozess 
bei unsachgemäßer Montage stark beschleunigen (->kaputt).
Gast #930023
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Ja, das ist der wahre Erfindergeist. Sehr schön. Ich werde dann mein 
Gargut komplett ohne ausgeleuchtete Fläche bräunen. Da das Gargut auch 
ausgeleuchtet werden kann und die Bräunung anzeigt werde ich das wohl im 
dunkeln machen müssen. Danke du Geist !
Gast #930079
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@klc
Da steht nichts von der Funktionsweise eines Bräunungssensors.
Meiner Meinung nach wird da  ne Lichterorgel für Backofen und Toaster 
beschrieben, die sich vorteilhaft auf das Gemüt des Bedieners auswirken 
soll.

Es bleibt also nichts anderes übrig als mit ernsthaftem Reverse 
Engineering der Sache auf den Grund zu gehen.
(Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) Persönliche Seite #930197
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>ernsthaftem Reverse Engineering
Ich glaube mit einmal so einen Toaster aufschrauben und reingucken ist 
das "reverse engineering" schon beendet :-) So spannend wird es wohl 
nicht sein.

@Paul Baumann
>Das wäre dann ein BRAUN-OUT Detektor. ;-)

Der Thread mit den Witzen ist woanders :-) Aber gut war er!

Schöne Grüße,
Alex

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