Liebe Toastfreunde,
habt ihr schon Erfahrungen mit Toastern, die einen Bräunungssensor
haben, machen können?
Funktioniert dass auch mit Vollkorntoast genausogut wie mit Weißbrot?
Und was mir noch viel wichtiger ist, wie funktioniert dieser tolle
Sensor?
Kollegiale Grüße
Toaster
Bei meinem Toaster scheint das nur ein Zeitglied zu sein, nach einer
bestimmten Zeit, auch ohne Toast, schaltet der ab. Dieselbe Zeit wie mit
Weißbrot oder Vollkornbrot.
Also aufpassen! Nicht überall wo Sensor draufsteht ist auch Sensor drin
@ Willi Wacker:
Und da stand etwas von Bräunungssensor auf der Verpackung?
Sowas würde ich ja umtauschen...
Jeder Toaster sollte sich nach einer einstellbaren Zeit (empirisch zu
ermitteln) abschalten.
Ansonsten meldet dir der Rauchmelder unter der Decke den
Bräunungszustand und der dürfte dann wohl kohlrabenschwarz sein ;-)
*duckundwech...
Infrarotsensor ist uns auch schon instinktiv in den Sinn gekommen, ist
aber meiner Meinung zur Temperaturmessung zu teuer und macht auch
irgendwie keinen Sinn (nach dem aufwärmen ändert sich die
Toasttemperatur nicht mehr)
Wenn der Zustand des Toast über optische Eigenschaften (Farbe) gemessen
wird, müsste der Sensor differentiell (vorher nachher vergleich
arbeiten).
Keiner da der son Teil grad mal aufschrauben und mit ner Digicam Bilder
machen kann?
knusprige Grüße von den
Toastern
Der Philips HD 2580/02 Essence arbeitet so:
Text des Herstellers:
...Der Essence Toaster bietet einen automatischen Bräunungssensor, einen
hochmodernen Infrarotsensor, der die Bräunungsstufe überwacht, damit Ihr
Brot nie zu dunkel getoastet ist...
Ich vermute mal das dieser "hochmoderne" "Supersensor" nichts anderes
ist wie eine Reflexlichtschranke, bei welcher der Reflektor das Toast
selber ist, welches je nach Bräunungsgrad unterschiedlich stark ein
darauf gestrahltes IR-Signal reflektiert.
Um ein Vollkornbrot nicht fälschlich als fertig zu messen, würde ich
ganz einfach zu Anfang des Toastvorgangs kalibrieren und die
"Startbräune" rausrechnen --> So wird nur die Bräunungsänderung beachtet
(relative Bräunungsmessung)
jo, ich hab nen "elktronischen" toaster von philips...
im unterschied zu meinem alten primitiv-toaster ist jetzt toasten viel
spannender:
der toast bei unveränderter einstellung is jedesmal anders...mal ein
wenig heller...mal ein wenig dunkler
also im mittel perfekt...nur....naja...mehr unterhaltungswert :)
Daraus schließe ich dass das mit dem tollen Sensor noch nicht so
ausgereift ist?
Jetzt reiß dem Philips Teil mal den Arsch auf, ich will sehen was da
drinnen ist !
@ Toaster,
Mach ich auch manchmal:
Aufmachen, reinkucken, Aha-Effekt geniessen, zusammenschrauben,
Geht nicht, sich aergern, wegschmeissen.
Funktioniert der Braeunungs-Sensor auf dem Assi-Toaster genauso?
Düsentrieb wrote:
> jo, ich hab nen "elktronischen" toaster von philips...> im unterschied zu meinem alten primitiv-toaster ist jetzt toasten viel> spannender:> der toast bei unveränderter einstellung is jedesmal anders...mal ein> wenig heller...mal ein wenig dunkler> also im mittel perfekt...nur....naja...mehr unterhaltungswert :)
Da ist bestimmt zusätzlich ein Rauschgenerator drin, in der Hoffnung,
daß damit die Auflösung des Bräunungssensors erhöht werden kann.
Ich war kurz davor mir son tollen Toaster mit innovativen
Bräunungssensor zu kaufen. Aber bei dem Preis war mir auch klar dass da
kein Gaschromatograph eingebaut sein kann.
Trotzdem faszinierend wie die es schaffen so einen Sensor in einen 20
Euro Toaster einzubauen, wo man doch selber viel Erfahrung (
Expertensystem eingebaut ?) und subjektives Beurteilungsvermögen
(Fuzzylogik integriert?) braucht um den perfekten Bräunungszustand, auf
das bevorzugte Brot, einzustellen.
@ HariboHunter
Wenn man behutsam und fachgerecht vorgeht sollte der Toaster keine
bleibenden Schäden davontragen. Natürlich kann sich der Alterungsprozess
bei unsachgemäßer Montage stark beschleunigen (->kaputt).
Ja, das ist der wahre Erfindergeist. Sehr schön. Ich werde dann mein
Gargut komplett ohne ausgeleuchtete Fläche bräunen. Da das Gargut auch
ausgeleuchtet werden kann und die Bräunung anzeigt werde ich das wohl im
dunkeln machen müssen. Danke du Geist !
@klc
Da steht nichts von der Funktionsweise eines Bräunungssensors.
Meiner Meinung nach wird da ne Lichterorgel für Backofen und Toaster
beschrieben, die sich vorteilhaft auf das Gemüt des Bedieners auswirken
soll.
Es bleibt also nichts anderes übrig als mit ernsthaftem Reverse
Engineering der Sache auf den Grund zu gehen.
>ernsthaftem Reverse Engineering
Ich glaube mit einmal so einen Toaster aufschrauben und reingucken ist
das "reverse engineering" schon beendet :-) So spannend wird es wohl
nicht sein.
@Paul Baumann
>Das wäre dann ein BRAUN-OUT Detektor. ;-)
Der Thread mit den Witzen ist woanders :-) Aber gut war er!
Schöne Grüße,
Alex