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Forum: Offtopic Suche preiswerte CAD-Software


Autor: Chris (Gast)
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Nachdem ich Turbocad in der schon etwas älteren Version 10 Pro günstig 
erstehen konnte und mich endlich mal ein ganz klein wenig eingearbeitet 
habe bin ich nicht wirklich zufrieden.
Keine Frage, auch damit kann man schon sehr professionelle Zeichnungen 
hinbekommen, trotzdem muss man Dinge in Kauf nehmen, die bei einer 
CAD-Software mehrere Versionen nach der Einführung der 3D-Funktionalität 
nicht sein dürften (Das behaupte ich mal als Anfänger).

Extremstes mir bisher aufgefallenes Beispiel ist im Fall von Turbocad 10 
Pro wohl der Mangel, dass man die Punkte einer 3D-Polylinie nicht Stück 
für Stück durch Eingabe der Koordinaten setzen kann - ist das nicht eine 
Katastrophe ?

Kann mir denn jemand eine wirklich preiswerte CAD-Software (gerne auch 
in einer älteren Version) inkl. guter 3D-Funktionalität empfehlen ?

Oder ist das für unter 100,- Euro erhältliche Turbocad 12 Pro deutlich 
ausgereifter und einen Test wert, wenn man denn übnerhaupt irgendwo eine 
Demo bekommt?

Vielen Dank

Autor: Harry Up (harryup)
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hi,
eine 3d polylinie am stück ist schon 'ne echte herausforderung, das 
macht der inventor auch nicht, der gehört aber schon in die luxusliga. 
ich habe den mal wieder vom notebook runtergeschmissen, weil das proggi 
speichergefrässig ohne ende ist, hab mal versuchsweise designcad 3d max 
probiert, weils ja auch megabillig verkauft wird. wie auch beim inventor 
muss man halt jedes objekt extrudieren, wenn's 3d werden soll. aber das 
geht gut, richtiger mangel am design-cad ist das handbuch, das prog 
könnte ganz gut für einsteiger sein, wenn's ein gutes tutorial gäbe.
was ich mir wünschen täte, wäre wie beim illustrator ein 
koordinatenfenster, was objektabmessungen sowie lage-koordinaten 
darstellt.
vllt. gibt's das ja im turbo-cad?
grüssens, harry

Autor: Chris (Gast)
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Hi,

ähm, so eine Anzeige wegen der Lage und Position ist doch 
selbstverständlich. Beim Turbocad lassen sich für 2- und 3D - 
Auswahlwerkzeug getrennt die in der "Statusleiste" angezeigten und 
änderbaren Werte einstellen, d.h. sowas wie Position, Abmessungen, 
Drehung etc.

Weiss auch nicht, was jetzt daran zuviel verlangt ist, dass man bei der 
3D-Polylinie die Koordinaten pro Punkt direkt eingeben kann. Bei 2D 
geht´s schließlich auch, Textfelder x und y. Bei 3D wären es eben x, y 
und z, bestätigen und dann kann der nächste Punkt gesetzt werden.

Sicher geht es immer igendwie auch anders, aber der Aufwand ist einfach 
zu groß und ich finde es traurig, dass ein CAD-Programm in der xten 
Version das nicht schafft ...

Habe ich mich schlecht ausgedrückt oder kann der Inventor das 
tatsächlich auch nicht ?

Autor: Chris (Gast)
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Würde übrigens gerne mal die Turbocad V12 probieren, allerdings gibt es 
immer nur Trials der aktuellsten Version (14), und die ist in der 
Pro-Variante preislich für den Hobby-Bereich nicht wirklich interessant 
...

Autor: Chris (Gast)
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Sorry, habe mich vertan. Sehe gerade, dass bei der 2D-Polylinie Länge 
und Winkel angegeben werden. Gegen eine x,y,z-Angabe der Punkte spräche 
wohl trotzdem nichts.

Autor: dayton (Gast)
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Hallo Chris,
momentan teste ich gerade CoCreate von PTC.com Das ist komplett 
kostenlos und kann auf cocreate.de für herunter geladen werden.
Gruß Dayton

Autor: AC/DC (Gast)
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@Harry Up

>richtiger mangel am design-cad ist das handbuch

Auf der CD ist ein Referenzhandbuch(ca.510 Seiten)
und ist eine gute Dokumentation. Und das reicht nicht?
Man muß sich das nur ausdrucken.

Autor: Detlev T. (detlevt)
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Ich bin sehr zufrieden mit Becker-CAD. Man kann da zwar auch direkt mit 
3D-Koordinaten arbeiten, bequemer geht es aber mit den 
Konstruktionsebenen. Das sind Ebenen, die man in den 3D-Raum legt und 
die man als Basis für seine Elemente verwendet (Also z.B. für die 
Grundfläche eines Zylinders). Diese lassen sich in Bezug auf bestehende 
Elemente (Kanten, Flächen etc) definieren und nach belieben drehen und 
verschieben. Wenn man das Prinzip erst einmal kapiert hat, arbeitet es 
sich damit sehr flüssig.

Von diesem 3D-Modell kann man dann seine Ansichten ableiten, davon 
wiederum Schnitte. Das sind keine Momentaufnahmen, die Verbindung zum 
3D-Modell bleibt erhalten. Ändert man dort etwas, ändert es sich auch im 
2D-Bereich. Diese Verbindung kann man aber auch kappen, wenn man will.

Das Einbringen von Bemaßungen ist ziemlich gut gelöst. Die einzelnen 
Elemente sind automatisch auf den passenden Ebenen (nicht bei allen 
Programmen selbstverständlich). Das Normblatt ist ein eigenständiges 
Element, seine "Eigenschaften" (Maßstab, Material etc.) werden in den 
richtigen Feldern eingetragen und es wird bei Veränderungen des 
Maßstabes nicht mitskaliert (habe ich auch schon anders gesehen). Man 
kann auch auf demselben Blatt Dinge in einem anderen Maßstab darstellen 
(z.B. Vergrößerungen)

Insgesamt ein rundes Programm. Nachteilig emfinde ich nur die hohe 
Prozessorleistung, die benötigt wird. Abstürze gab es sehr selten, aber 
es gab sie.

Die Standard-Version gibt es für 89.90€ (wenn man sie herunterlädt.) Es 
gibt eine Demo-Version für 10 Tage.

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