Sichtbarmachung eines Tones von einem Lautsprecher

Gast #933135
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Sorry, für den "gestelzten" Betreff, hoffe das durch die Beschreibung 
die Sache klarer wird:

Unsere Arbeitgruppe forscht an diversen Mausmodellen die als Methode 
u.a. Fear conditioning vgl. 
http://en.wikipedia.org/wiki/Fear_conditioning beinhalten.
Die Reaktionen der Maus z.b. "Freezing", "Grooming" usw. wird dabei 
mittels Kamera zur späteren Auswertung aufgezeichnet. Der Versuchsaufbau 
besteht aus einer Plastikbox mit darüber angebrachten Lautsprecher 
ähnlich vgl. 
http://www.gmu.edu/depts/psychology/GMUBio/research/research_fear.jpg

Folgendes Problem: Am Lautsprecher liegt normalerweise ein sog. weißes 
Rauschen an, das wenn der Stimulus erfolgt durch einen Sinus-Ton mit 
einer Frequenz von 2 bis 20 kHz (normalerweise 8 kHz) ersetzt wird.
Diesen Sinus-Ton möchte ich durch eine LED vorzugsweise im IR-Bereich 
sichtbar machen, so daß er durch die Kamera die IR-empfindlich ist 
aufgenommen werden kann.
Ein Versuch eine IR-LED direkt parallel an die Lautsprecheranschlüsse 
anzuschließen war nicht erfolgreich, da die Spannung und auch gelieferte 
Stromstärke zu gering zum Betrieb der LED war d.h. es müsste eine 
Verstärkerschaltung wie z.B. http://www.elexs.de/kap5_1.htm sein, 
allerdings stelle ich mir die Frage wie man das Sinus-Signal dann vo 
weißen Rauschen unterscheiden soll?

Udo
Gast #933138
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Udo wrote:
> Folgendes Problem: Am Lautsprecher liegt normalerweise ein sog. weißes
> Rauschen an, das wenn der Stimulus erfolgt durch einen Sinus-Ton mit
mit wohl eher vernachlässigbarer amplitude.

> einer Frequenz von 2 bis 20 kHz (normalerweise 8 kHz) ersetzt wird.
normalerweise = im mittel?
> Diesen Sinus-Ton möchte ich durch eine LED vorzugsweise im IR-Bereich
> sichtbar machen, so daß er durch die Kamera die IR-empfindlich ist
> aufgenommen werden kann.
> Ein Versuch eine IR-LED direkt parallel an die Lautsprecheranschlüsse
> anzuschließen war nicht erfolgreich, da die Spannung und auch gelieferte
> Stromstärke zu gering zum Betrieb der LED war d.h. es müsste eine
die billig-boxen von conrads hausmarke raveland machen genau das

> Verstärkerschaltung wie z.B. http://www.elexs.de/kap5_1.htm sein,
> allerdings stelle ich mir die Frage wie man das Sinus-Signal dann vo
> weißen Rauschen unterscheiden soll?
bandpass. aber bei dem amplitudenunterschied...
Gast #933146
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nachtrag:
du kannst auch eine frequenzdemodulation mit verstimmtem 
parallelschwingkreis ansetzen, mit einem "träger" bei deinem mittel von 
8kHz. das google-stichwort dazu ist flankendiskriminator.
Gast #933908
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Rauschen doch eher mit geringer Amplitude. Sinuston dann mit 
ordentlicher Amplitude läßt sich doch gut detektieren.
Dazu das Signal hochohmig abgreifen, auf (gegebenenfalls 
Präzisions)gleichrichter geben, TP dahinter und mit Komparator 
(einstellbar vergleichen). Ausgang des Komp auf Vorwiderstand und dann 
die IR-LED - > geht!

guude

ts
Gast #934367
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Udo,
Oder soll die IR-Diode als Marker dienen?

klodeckel,
"Rauschen" muß nicht auf minimale Amplitude hinauslaufen und der Sinus 
darf nicht ordentlich sein, die Mäuse bekämen sonst Gehörschaden, ganz 
piano ist da angesagt.
Gast #936522
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Sorry für die Verzögerung, arbeite in Honolulu und habe viel um die 
Ohren.....

Ja die IR-LED soll als Marker dienen, damit man zugleich das Verhalten 
der Maus sieht und weiß okay ab jetzt kommt der Ton (eine Kollegin hatte 
auch schon mal Mäuse die schwerhörig waren; dauerte dann etwas bis sie 
da drauf kam und feststellte daß die Daten dann nichts taugen).
Ich hätte vor das Teil direkt in der Box anzubringen, deshalb auch die 
IR-LED damit die Maus es nicht wahrnimmt.

Schaltung sollte recht einfach sein....


Udo
#936664
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>Woher kannst Du sicher sein, dass die Maeuse das IR nicht wahrnehmen?

Indem er mit einer 2. und 3. Kontrollgruppe nur die IR-LED per Zufall 
einschaltet ohne Töne über den Lautsprecher zu geben. Dabei wurde die 3. 
Kontrollgruppe entgegen der 2. schon mit dem alten Verfahren 
konditioniert.

Gruß Hagen

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