welches oszi für folgende Anwendungen

Gast #935040
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Hallo,
ich hätte gerne mal Eure Meinung zur Oszi-Auswahl/Kauf gehört ;)
so ganz grob geht es um folgende Rahmenbedingungen:

Kameraprojekt mit CCD-Sensor, d. h. Auslesen der Steuersignale für den 
CCD (timing/clocks/etc.)
Im Mainboard ist ein ATMega128 enthalten (evtl. von Bedeutung?)

Ich hatte mir zuerst überlegt, ein DSO zuzulegen...später kam mir dann 
der Gedanke an ein Mixed-Gerät in den Sinn.
Allerdings glaube ich mittlerweile, daß eine Investition für ein SOLCHES 
Gerät sehr teuro sein muß, bzw. daß man eine für die meisten Anwendungen 
ein "günstigeres" analoges besserer Qualität bekommt.
Daher meine Frage: ist tatsächlich ein DSO für die o. g. Anwendungen 
erforderlich? Dazu sei noch angemerkt, daß ich ohnehin mit dem Gedanken 
spiele, mir früher oder später zusätzlich ein LA anzuschaffen...

Danke für Eure Antworten!

Gruß Markus
Gast #935050
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die Schmerzgrenze liegt iwo bei 700-800 Euros...da gehts glaub im 
Digitalen Bereich erst langsaaaaam los ;)
also eig. für ein analoges 500-600.
PS: hatte vergessen: wie hoch sollte denn die Bandbreite für die 
Anwendungen sein? Müßte ja kein HF-taugliches Gerät sein, oder?
#935062
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@ elektrosalome (Gast)

>die Schmerzgrenze liegt iwo bei 700-800 Euros...da gehts glaub im
>Digitalen Bereich erst langsaaaaam los ;)

Kauf dir ein gebrauchtes TDS mit 60 MHz und zwei Kanälen. Mit einem 
Analogen würde ich heute nicht mehr anfangen.

MfG
Falk
Gast #935083
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> Daher meine Frage: ist tatsächlich ein DSO für die o. g. Anwendungen
> erforderlich? Dazu sei noch angemerkt, daß ich ohnehin mit dem Gedanken
> spiele, mir früher oder später zusätzlich ein LA anzuschaffen...

Ein billiges DSO ist murks. Dazu gehoeren z.B auch die keinen Teks mit 
ihrem unertraeglichen CCD-Rauschen und ihrem schlechten LCD. Mit den 
Teilen vergeht die jede Freude an der Arbeit.

Ein gutes Tek, HP usw in der 3kEuro Klasse und darueber ist da was ganz 
anderes.

Wenn man selbst entwickelt kommt man in den meisten Faellen auch ohne 
DSO aus weil du es ja selber in der Hand hast dir vernuenftige 
Triggerpunkte zu setzen und Sachen zu wiederholen die nicht richtig 
laufen. Wenn also die Kohle begrenzt ist dann ist ein gutes Analoges 
besser.

Ein billiges DSO hat gegenueber einem guten Analogen dann seine 
Berechtigung wenn man Reverseenginering bei der Konkurenz betreibt, oder 
es wichtig ist viel zu dokumentieren. Oder auch wenn man selber nichts
neues schafft und nur fremde Schaltungen repariert.

Olaf
Gast #935085
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Schau Dir mal ein gebrauchtes Hameg 507 an. Das ist sowohl Analog- als 
auch Digitaloszi in einem. Die Analogfunktion möchte ich echt nicht mehr 
missen und benutz die auch ca. 50% der Zeit. Im Digitalmodus ist es mir 
bei dem und auch bei anderen, zum Teil sehr viel teureren Oszis 
passiert, dass das Mist anzeigt. Da wird dann aus einem Hochfrequenten 
Signal plötzlich ein niederfrequentes wenn die Abtastparameter gerade 
bissl blöd eingestellt sind. Schaltet man dann mal fix auf analog, 
erkennt man ob das Oszi bescheissen will oder nicht ;-)

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