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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wie lesen Profis Schaltpläne?


Autor: Maxim S. (maxim) Benutzerseite
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Ich bin kein Neuling aber ich habe immer wieder Probleme, Schaltpläne zu 
verstehen/zu lesen. So ziemlich alles, was ich über analoge Technik 
weiß, habe ich selber erlernt oder mein Vater hat es mir beigebracht.

Oft verliert man sich in einem Schaltplan. Schwierig sind auch 
Kreuzungen, man weiß einfach nicht mehr, welches Bauteil wie das andere 
beeinflusst. Ich versuche ja immer möglichst die Versorgungsspannung 
oder andere definierte Punkte zu finden und mich von dort aus weiter 
vorzuarbeiten.

Wichtig ist es wahrscheinlich bestimmte Baugruppen zu erkennen. Z.B. 
einen Spannungsteiler oder einen Tiefpassfilter. Ist das vielleicht 
sogar der ganze Unterschiedn zwischen einem Profi und einem 
Hobbybastler?

Gibt es eine Taktik, die gelehrt wird oder eignet sich diese Fähigkeit 
jeder selber an?

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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sicherlich sollte man viele baugruppen und deren funktion (auch in 
kombination miteinander) kennen, ich denke, was einen profi ausmacht, 
wär zum einen dies und zum anderen einfach erfahrung, erfahrung und 
nochmal erfahrung

Autor: Roland Praml (pram)
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also bei mir wird der Schaltplan während dem "Lesen" im Gehirn mehr oder 
weniger "simuliert"

Natürlich muss man dazu die wichtigsten Grundschaltungen kennen, z.B:

Emiterschaltung: In die Basis muss "Plus" rein dass der NPN 
durrchsteuert
Spannungsfolger: An B und E liegt etwa die gleiche Spannung an
Operationsverstärker: Die negative Rückkopplung sorgt dafür, dass in- = 
in+
usw...

hat aber wohl jeder seine eigene Technik, welche man aber wohl nur durch 
Erfahrung bekommt

Gruß
Roland

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Erfahrung bring dich definitiv weiter...
Auch wichtig ist wie der Schaltplan gezeichnet worden ist... Habe 
Schaltplaene in A2 gesehen, alles auf ein Blatt geballert, super zu 
lesen .. (Ironie) und wer ihn gezeichnet hat... Manche sind fast 
selbsterklaerend und mit viel Liebe zum Detail, andere einfach 
dahingerotzt...

Wahrscheinlich spielt auch der Background eine Rolle... Ein Bastler wird 
wahrscheinlich anders zeichnen als ein Ingenieur... Im Studium wurde uns 
z.B. beigebracht stark "blockdiagramartig" zu denken, was sich sicher 
auf meine Art Schaltplaene zu zeichen auswirkt. Aehnliches habe ich auch 
im Softwarebereich erlebt...

Gruesse

Autor: Ich (Gast)
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Ich habe bei der Simulation der Schaltpläne im Kopf immer ein Problem, 
sobald es grösser wird und sich die Schaltung verzweigt, also wenn z.B. 
ein Transistor durchschaltet und dabei andere Transistoren beeinflusst 
(z.b. Basis von anderem Transistor an Emitter etc).
Da wird das Ganze irgendwann mal so kompliziert, dass ich nicht mehr 
durchblick.

Autor: Mainzelmännchenbeisser (Gast)
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Du kannst ja mal ein paar der Grundschaltungen aufbauen, damit 
experimentieren, abwandeln und erweitern. Dabei bekommst Du so viel 
Übung, daß Du Schaltungsteile sofort erkennst. Es kann aber auch sehr 
komplizierte Schaltungen geben, deren Funktionsweise sich nicht sofort 
erschließt (z.B. Schaltplan eines Monitors). Du könntest da Jahre lang 
Übung ansammeln.

Autor: Mensch_Z (Gast)
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eine Schaltung ist wie ein Fluss

ich schaue wo der Eingang einer Baugruppe ist und wo der Ausgang (das 
findet doch jeder) ......das Ausgangssignal geht auf einen neuen Eingang 
(Eingaenge)....bis zum letzten aktiven Punkt !
Damit klaert sich jedes elektronische Mysterium

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