Platine ätzen klappt nicht

Gast #936244
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Hallo,

ich habe versucht eine Platine zu ätzen. Ihr seht die Vorlage und das 
Ergebnis im Anhang.

Wie auf dem Foto zu sehen ist, sind einige wenige Teile recht gut 
gelungen, dass meiste allerdings nicht.


Für die Belichtung habe ich eine UV-A Lampe benutzt, als Entwickler 
Natriumhydrockid.

Geätzt habe ich fast 15 Minuten lang, für Bewegung hat ein 
Aquariumlüfter gedient.


Woran kann es liegen, dass am Rand das Kupfer weggeätzt wird und 
besoinders in der Mitte gar nicht?

Vielen Dank,
Thomas
#936258
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Jochen Müller wrote:
> @IGOR,
>
>>>Was ist denn ein Aquariumlüfter?
> Das war jetzt aber nicht ernst gemeint?
>
> Jochen Müller

Doch. Kenn ich nicht. Pusten die aufs Wasser oder für was braucht man 
das. Ich frag, weil ich auch noch ne automatisierte Methode für 
Ätzmittel-Verwirbelungen brauche ;-)
Gast #936267
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Danke für die schnellen Antworten.

Ein Aquariumlüfter ist z.B. das:
http://www.aquaristik-kallenbach.de/images/luefter.jpg Aus dem gelber 
Ding vorne kommt Luft raus.

Zwischen der Platine und der Lampe war eine Plexiglasscheibe, der 
Abstand betrug vll. 20-30cm.

DIe FOlie ist nicht wirklich so unscharf.


Was heiße Belichtung zu ungleichmäßig? Ich habe die Lampe während der 
Belichtung nicht ausgemacht, wenn du das meinst. :-)


Ich werde morgen mal eine Belichtungsreihe machen, dann werde ich weiter 
sehen.

Thomas
Gast #936268
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Beim Entwickeln helfe ich mit vorsichtig-sanftem Fingerreiben, daß sich 
der fast nicht sichtbare Lack-Schleier schneller und vor allen Dingen 
vollständig löst. Dann gibt es solche Placken nicht. Nicht dauerhaft 
anzuwenden, weil Haut angegriffen wird.
#936272
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Igor,

Ok, dann nehme ich das zurück.
Das sind diese ganz normalen Pumpen die Du ab 5 Euro in jedem 
Zoogeschäft bekommst. Die blasen eben Luft in das Wasser, Du kennst doch 
bei Aquarien diese kleinen Bläschen, die da aufsteigen. Zur 
Sauerstoffversorgung des Wassers, beim Ätzen allerdings eher zur 
Umwälzung des Wassers genutzt.

Jochen Müller
#936276
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Plexi-Glas ist nicht besonders geeigent, da dieses Material das UV-Licht 
sehr stark dämpft. Eine normale Glasplatte (z.B. vom Bilderrahmen) ist 
viel besser geeignet. Mit Plexi musst du die Beleuchtungsdauer 
hochsetzen.
Mit ner Glasplatte reichen 120s bei deinem Abstand.

@Jochen Müller:
Danke - jetzt hat klick gemacht ;) . Ich glaube so etwas wäre genau das 
richtige für mich. Werd mal durch die Tierhandlung laufen...
#936278
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Thomas,

aber es kann ja gut sein, dass der Lichtkegel der Lampe eben nicht 
gleichmäig ist. Das ist aber bei fast jeder Lampe unregelmäßig, es wird 
eben lange genug belichtet dann fällt das nicht mehr so ins Gewicht.
Natürlich geht das dann wieder nur, wenn die Folie lichtdicht genug ist.
Manche Lampen erzeugen aber einen sehr, sehr unregelmäßig 
ausgeleuchteten Lichtkegel.

Plexiglas ist als Abdeckplatte übrigens sehr schlecht. Fast völlig 
ungeeignet. Es sperrt das wichtige UV sehr viel mehr als Glas.


Jochen Müller
Gast #936757
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du hast ja geschrieben das du 15 min lang geätzt hast. Sofern die 
Temperatur vom NaPs ~50°C war ist das ein bisschen lang. Daher muss es 
ja am Belichtungs/Etnwicklungs Vorgang liegen. Es kann sein das deine 
Belichtungszeit schon ok war aber das entwicklen nicht so gut.

Welchen entwickler nimmst du? Und welches Basismaterial?

Nach dem Entwickeln wasch ich meine Platinen immer mit Wasser ab, dabei 
reibe ich mit einem Finger über die Platine. Da geht dann noch Einiges 
weg (sieht man daran das die stellen dann heller werden). Klingt jetzt 
vielleicht etwas grob aber funktioniert Spitzenmäßig. Sofern es daran 
liegt.

haves
#936815
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Jörg wrote:
> Gibt's auch UV-geeignetes Plexigas/Kunststoffglass? Ich frage deshalb
> weil Kunststoff einfacher zu bearbeiten ist.

Das gibt es natürlich - siehe Solarium.
Das Problem dürfte aber in der Beschaffung liegen. Für die meisten Fälle 
ist die UV Undurchlässigkeit eher ein Vorteil.

Glas kann man übrigens auch vom Glaser bearbeiten lassen, wenn man es 
sich selbst nicht zutraut.

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