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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Trafo und Sicherung - Rechnung richtig?


Autor: BastiHH (Gast)
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Nabend :)

wollte eigentlich nur kurz Fagen ob meine Rechnung richtig ist?
Also, ich habe ein Printtrafo prim: 230V Sec. 2x6V 2x834mA. 10VA

Nun muss ich den Trafo ja absichern(über den Primärkreis)

Also sieht meine Rechnung so aus:

6V * 834mA = 5,004W
5,004W * 2 (da 2-Wicklung-Tafo) = 10,008W
10,008W / 230V = 0,0435A

Also muss ich dafür eine mittelträge Feinsicherung nehmen die 45mA 
"aushält"?
Wäre nett, wenn Ihr als Profis mal eure Meinung dazu äußern könntet und 
mich ggfs. berichtigen.

grüße Basti

Autor: Vorname Nachname (logout-name)
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Das ist zu spitz gerechnet...
Ich würde meinen so ca. 60 mA
Du kannst es versuchen mit dieser Sicherung, es kann aber gut sein (v.a. 
wenn du auf der sek-Seite einen Diodengleichrichter mit Elkos hast) dass 
die Sicherung fliegt. Dann nimmst du die nächst grössere bis sie nicht 
mehr abraucht...
Das ist (ständige Überlastung des Trafos durch die Schaltung 
ausgenommen) kein Problem...

Autor: Dennis (Gast)
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Ich glaube das ist immer noch zu knapp. Da kommt ja auch noch der 
Blindstrom des Trafos dazu.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Das kannst du nicht so einfach rechnen. Der kritische Punkt, ausser dem 
Kurzschluss, ist der Einschaltmoment. Die Belastung zu diesem Zeitpunkt 
ist Z.B. vom Trafotyp, Ladekondensatoren... Pauschal würde ich das 
2..4-fache ansetzen.

MfG Spess

Autor: BastiHH (Gast)
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Dankeschön für die schnelle Antwort.
Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass tatsächlich an den beiden sek. 
Seiten jeweils ein Gleichrichter mit Spannungsregler (LM317) etc. steht.

Naja Sicherung kaufen und Testen kann man ja machen, nur mich 
interessiert mehr die Theorie die dahinter steht.
Sprich wie ich optimal eine Sicherung für einen jeweiligen Trafo 
ermitteln bzw. ausrechnen kann ohne diese "Testreihe" ;)

Bzw. welchen hintergrund haben deine 60mA? Kommen die evtll anhand des 
mit einberechnetem Wirkungsgrades des jeweiligen Trafos zustande?

Wäre nett wenn Ihr mich aufklären könntet *g

Grüße Basti

Autor: BastiHH (Gast)
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ups sry. zu Spät gepostet somit die ganzen neuen Antworten nicht gelesen

Autor: BastiHH (Gast)
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sry für das 3 fach Post =/ soll auch nicht wieder vorkommen.

Also, wenn ich es richtig verstanden habe, ist meine Rechn ung nicht so 
verkehrt d.h:

So wie ich gerechnet habe, kommen dann noch Variablen hinzu wie last 
beim Einschaltmoment  etc. die dann quasi mein Ergebnis aufs 2 - 4 fache 
multiplizieren. Also bei 45mA * 4 = 180mA?

Wie wird der Wirkungsgrad eigentlich mit berücksichtigt?

Grüße Basti

Autor: crazy horse (Gast)
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und eigentlich brauchst du das alles gar nicht, wenn der Trafo nicht 
gerade Asbach uralt ist (oder Billigstware aus China)
Schau mal aufs Typenschild, dort wirst du (höchstwahrscheinlich) das 
Symbol für eine Thermosicherung entdecken, die mittlerweile in allen 
Kleintrafos steckt. Externe Sicherung kann entfallen.
Passend dimensioniert (also wirklich den Trafo vor Überlast schützend) 
macht sie nur Probleme durch Einschaltströme und damit verbundene 
Alterung. Irgendwann ist sie "einfach so" kaputt. Und dann baut man die 
nächst grössere ein, die dann nicht mehr in der Lage ist, den Trafo zu 
schützen - kommt erst, wenn irreparabler Wicklungsschaden vorliegt...

Autor: BastiHH (Gast)
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Mhhh naja bei Reichelt usw. finde ich oft Trafos mit der Angabe "nicht 
kurzschlußfest" von daher dachte ich immer das diese keine solche 
Sicherung haben?!

Wollte das eigentlich nur so wissen, sollte ich mal sowas verwenden 
wollen, das ich auch ja nach Norm arbeite bzw. es von anfang an richtig 
machen.

Trotzdem vielen vielen dank euch allen!

Autor: crazy horse (Gast)
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kurzschlussfest kenn ich nur von Klingel- und Schweisstrafos 
(Streufeldtrafos). "Normale" Trafos sind niemals kurzschlussfest.
Auch Trafos mit Thermosicherung sind nicht kurzschlussfest, da die 
Thermoauslösung irrversibel ist, und auch ein Ersetzen ist, wenn 
überhaupt möglich, nicht ratsam.
Jetzt hat man die Qual der Wahl:
1. Bau ich mir eine zus. Fehlerquelle (Sicherung) ein, die im 
Zweifelsfall gerade noch rechtzeitig den Trafo rettet, aber das Gerät 
kommt sowieso in den Schrott oder muss aufwändig repariert werden - 
nehme aber in Kauf, dass  50% der Ausfälle dieses Geräts durch eben 
diese Sicherung erfolgt?
2. Will ich dieses rel. wertlose Teil mit aufwändiger Technik vor 
Folgeschäden aus Defekten nachfolgender Elektronik schützen?
3. Belass ich es bei einer billigen, aber zuverlässigen Methode, 
grössere Folgeschäden (Brand) zu verhindern?

Das wird wohl immer in Richtung Punkt 3 ausgehen.

Autor: Karl B. (gustav)
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