Board ohne Anschlüsse irgendwie testen?

Gast #940155
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Hi
ich plane eine kleine Platine wo ich eine 2 x 20 Pin Stiftleiste 
vorsehe. Allerdings will ich die noch nicht einlöten, weil später immer 
andere rein kommen. Wie kann ich denn jetzt das Board und die Ports 
prüfen wenn noch keine Stiftleiste drin ist. Gibts irgendwelche 
Prüfklemmen die man auf so eine Platine stecken kann oder wie machen das 
die Firmen die Boards immer ohne eingelötete Kontakte ausliefern. Die 
müssen das doch auch irgendwie testen. Bei den winzigen SMD teilen kann 
ja immer mal Lötfehler auftreten
Gast #940166
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Firmen kennen das Stichwort ICT (In-Circuit-Test). Da werden auf dem 
Board an jedem Netz Testpunkte in Form von 1,5-2mm großen runden Pads 
untergebracht, die mit einem 'Nadelkissen' mit federnden Nadel-Kontakten 
kontaktiert werden können und so zu einem Tester geführt werden. Darüber 
kann das Board mit Strom versorgt werden und Signale bzw. Bauelemente 
gemessen werden.
Natürlich könnten so auch nur einige ausgewählte Signale kontaktiert 
werden.
Diese Methode ist nicht ganz billig und die Nadeln sind mir bei den 
einschlägigen Hobby-Lieferanten noch nicht begegnet.

Dem Link von 'gast' folgend, meint ich diese:
http://www.testprobe.com/pages/probes/probes-data/rm800.html
#940452
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wie willst du 20 pins gleichzeitig messen?
wenn du ein gerät dafür hast, dann sollte wohl das zusatzteil, das die 
platine mit den messspitzen verbindet kein allzu großes problem mehr 
darstellen.

ansonsten bleibt nur mehr z.b. ein multimeter mit zwei anschlüssen und 
evtl. noch eine spannungsversorgung. diese könnte man evtl. mit 
irgendwelchen spezial-prüfköpfen anklipsen, in welchem preislichen 
rahmen sich das ganze dann bewegt weiß ich aber nicht.
Gast #940478
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Also Prüfspitzen gibt es z.B. bei RS-Components.

Wir benutzen Epoxy-Platten in die wir die Bohrungen für die Prüfspitzen 
machen und diese dann einkleben (also die Hülsen, die eigentliche 
Prüfspitze sollte ja nur eingesteckt werden um sie austauschen zu 
können). Auf der Unterseite werden dann die überstehenden Hülsen an die 
Prüfvorrichtung angelötet.

Die Platine erhält ein paar Führungsbohrungen, am Prüfadapter werden 
Stifte dafür vorgesehen und die Platine dann mit einem Spannhebel 
fixiert und auf die Prüfstifte gedrückt.

Ja nach Landefläche muss man unterschiedliche Prüfspitzenprofile 
verwenden. Bei durchkontaktierten Bohrungen ist eine Kegelspitze i.A. 
gut geeignet.
Gast #940493
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Normalerweise wird dafür eine Prüfbox gebaut.
Du bohrst in ein Holzbrett oder besser Plexiglas im richtigen Abstand 
Löcher, in die die Probes eingeklebt werden. An die Probes lötest du 
Kabel, die dann fest verdrahtet zu deiner Prüfelektronik gehen.
Due brauchst dann noch eine Führung und Fixierung für dein Board, damit 
es präzise auf die (einfedernden) Probes gedrückt wird.
So hast du auf allen 20 Probes ein Signal.
Gast #940635
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Aha, jetzt hab ichs verstanden. Somit muss ich selber Prüfadapter 
basteln, ich dachte es gäbe für bestimmte Standardkontakte schon fertige 
Kombinationen.
Das ganze kommt dann aber recht teuer, ich glaube bei RS habe ich was 
von 10 Euro pro Spitze gelesen.
#940895
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AvrBastler wrote:
> Aha, jetzt hab ichs verstanden. Somit muss ich selber Prüfadapter
> basteln, ich dachte es gäbe für bestimmte Standardkontakte schon fertige
> Kombinationen.
> Das ganze kommt dann aber recht teuer, ich glaube bei RS habe ich was
> von 10 Euro pro Spitze gelesen.

na ganz so schlimm wird es nicht werden - such mal bei farnell nach 
'feinmetall'

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