Guten Tag,
ich möchte gerne aus meinen ganzen alten PC Netzteilen ein GROSSES
Netzteil bauen. Ich brauch aber nur 15V aber dafür 600W ( 40A ).
Ich möchte gerne eine Autobatterie laden, deshalb müssen die 15V nicht
so genau sein.
Gibt es da einen fertigen Bauplan ??
Ich möchte nämlich keine Störungen auf das Versorgungsnetz geben und
keine elektro-magnetische Felder abstrahlen.
Leider habe ich bisher nur kleine step down Regler gefunden.
Vielen Dank
@ Benshee (Gast)
>ich möchte gerne aus meinen ganzen alten PC Netzteilen ein GROSSES>Netzteil bauen. Ich brauch aber nur 15V aber dafür 600W ( 40A ).
Kann man machen, wird aber eher aufwändig. 40A sind keine Pappenstil.
>Ich möchte gerne eine Autobatterie laden, deshalb müssen die 15V nicht>so genau sein.
Denkst DU! Die müssen schon einigermassen genau sein, sonst überlädst du
deine Batterie mit unschönem Ergebnis.
>Gibt es da einen fertigen Bauplan ??
Keine Ahnung. Aber für den Umbau eines PC-Netzteils eher nicht.
>Ich möchte nämlich keine Störungen auf das Versorgungsnetz geben und>keine elektro-magnetische Felder abstrahlen.
Warum nicht? Kleines Sensibelchen? ;-)
Ich glau kaum, dass so ein Projekt in deiner Reichweite liegt. Denn der
12V Zweig in PC-Netzteilen ist auf weentlich weniger Strom ausgelegt.
Und das kann man ncit einfach durch Drehen an drei Potis ändern, da hat
vor allem der Trafo ein gehöriges Wort mitzureden.
MFG
Falk
mehrere PC Netzteile parallel schalten und hoffen das es klappt ;)
Müsste doch eigentlich machbar sein, wenn man die ausgänge mehrerer
netzteile nimmt und über schotky dioden auf eine kleine Elko Bank
zusammen schaltet.
Ich habe hier ein 550W ATX-Netzteil rumzuliegen, wenn ich nur die 12V
Leitung mit 3A belaste sinkt die Spannung von 12 auf 7.5V !
Angeblich kann das Netzteil ja 14A auf der 12V Leitung liefern, aber
wenn der 5V Zweig geregelt wird und dort KEINE Last dran hängt bricht
die Spannung im 12V Zweig zusammen.
Bei deinem Fall ist eher ein FlyBack Konverter angebracht.
Es gibt da aber noch andere SNT-Sorten die besser dafür geeignet sind.
Ich behaupte einfach mal dass man sowas mit nem PC-Netzteil vergessen
kann. Und mit sowas sollte man auch nicht rumspielen ohne das noetige
Wissen. Kauf Dir ein entsprechendes Ladegeraet und gut is. Du kannst es
ja als Bausatz kaufen inkl. Schaltplan dann haste auch nen Lerneffekt ;)
@ Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
>Bei deinem Fall ist eher ein FlyBack Konverter angebracht.
Kaum. Bei 40A will man das nicht wirklich, denn dazu braucht man einen
riesigen Kern. Der Flusswandler ist dein Freund.
>Es gibt da aber noch andere SNT-Sorten die besser dafür geeignet sind.
Eben.
MfG
Falk
Ein Flybackwandler bei 600W ist erst recht nichts für einen Anfänger. Im
Vergleich dazu ist der Durchflusswandler aus einem PC Netzteil fast wie
Kindergarten.
Benshee wrote:
> Gibt es da einen fertigen Bauplan ??
Das ist mein Lieblingssatz, der eigentlich nichts anderes heißt wie "Ich
habe keine Ahnung".
Ist nicht böse gemeint, aber lass es lieber bleiben (außer du hast eine
Kiste voller PC Netzteile bei denen es nicht schlimm ist wenn die Hälfte
davon erstmal kaputtgeht bei den ersten Versuchen die umzubauen).
Prinzipiell ist es möglich, aber eine Parallelschaltung würde ich eher
nicht machen, denn das kann schnell instabil werden oder ein Netzteil
überlasten, denn die Regelung der Netzteile arbeitet dann teilweise
etwas gegeneinander.
Von daher wäre es vielleicht auch besser 3x 5V Netzteile in Reihe zu
schalten.
Wenn man in Google was sucht, dann werden einem erst einmal tausende
Verkaufseiten gezeigt. Jeder will da was verkaufen.
Ich habe ein Netzteil aus einem Drucker gebaut, das wird sehr einfach
über die Ausgangsspannung geregelt. Die Primärspule wird per PWM
versorgt. Vom Sekundärkreis zur Ansteuerung des MOS-FET (Primärseite)
läuft alles über einen Optokoppler und 3 kleine Transistoren und paar
Widerstände und Kondensatoren.
Bauen und basteln kann man vieles aber im Detail steckt die Tücke. Ich
studiere jetzt im 6. Semester Elektrotechnik (Automatisierungstechnik),
wenn ich da nicht viels aus Büchern erfahren hätte und würde versuchen
alles neu zu testen und zu Entwickeln dann hätte ich die Scheine für
mein 1. Semester noch nicht zusammen. Die Zeiten sind vorbei wo mann
hier ein bischen und da ein bischen.... usw.
Damit es wenig Verlustwärme und keine Unfälle oder Störungen gibt muss
man einfach auf BESTEHENDES zurückgreifen, andernfalls lohnt es nicht
mehr, für die Berechnungen, zeichnen des Platinenlayout und testen,
vergeht soviel Zeit das das Ladegerät dann 500 Euro kostet.
Vielen Dank
Ich hatte ein ähnliches Problem, als ich versucht habe mir eine Art
"Online USV" zu bauen.
Fertige SNT sind entweder wirklich nur "Billig" oder wirklich gut und
sauteuer.
Dann habe ich mit einer Mischung aus Google und mehreren
englischsprachigen und deutschen Büchern über SNT-Technik angefangen,
das Problem anzugehen.
Nach etwa 2 Wochen, von denen die ersten 5 Tage nur Lesen, Rechnen, nach
Bauteilen und Datenblättern suchen waren und der Rest dann mehr aus
Spulenwickeln, Tests und Fehlersuchen bestand, habe ich dann aufgegeben.
Es sind einfach zu viele Parameter bei einem SNT zu beachten und auch
der Aufbau, sowie die Auslegung des SNT sind einfach zu komplex, um es
als Anfänger "einfach mal so" zu versuchen.
Benshee wrote:
> Gibt es da einen fertigen Bauplan ??
Ist nach meinem Dafürhalten keine Aussage, das ich keinen Plan / keine
Ahnung habe ...
Es fiel mir leichter, meine ersten Versuche mit einem SNT zu machen, das
ich bei Pollin gekauft hatte und wo ein einigermaßen kompletter Plan
dabei war.
Allein schon die Gleichrichtung und die HF-Entstörung am Eingang nach
Formeln aus den Büchern zurückzurechnen und dann durch Messen
festzustellen, das man da richtig liegt, ist schon Etwas wert.
Auch die ersten kleinen Modifikationen, die man dann mit vorhandenen
Plänen an einem fertigen Konzept mal Testen kann sind ohne ein
funktionierendes Grundkonzept nicht möglich.
Also warum das Rad immer wieder neu erfinden, wenn man es nur
modifizieren muß ???
Mein Rat an den Threadopener:
Wenn Du Dich mit Elektronik auskennst und min. 1 Oszi zuhause hast, dann
besorge Dir genug Unterlagen und Literatur und fange mit einfachen
Step-Up und Step-Down Wandlern (Keine mit Netzspannung zuerst einmal)
an.
Wenn Du da nacheinander funktionierende Sachen zusammenbringst, dann
fange ruhig mal an, den Schritt 311 Volt DC (Aus 230 V gleichgerichtet)
in 12 Volt mit 600 Watt umzuformen.
Du wirst schon allein bei der Sekundärwicklung Deines Wandlers Dein
blaues Wunder erleben. Ganz abgesehen von den Schwierigkeiten, einen
Kern zu finden, der solche Leistungen überträgt.
Als Nächstes kommt dann der Spaß mit dem Anschwingen. Wenn Du ein
Konzept bauen willst, das ohne Mindestlast nicht "durchgeht" dann mache
Dich auch da auf eine Menge kleinerer bis schwer lösbarer Probleme
gefasst.
Nun viel Spaß beim Design
Der Bücherwurm
@ avion23 (Gast)
>Benutzt den keiner mehr google?
;-)
>http://www.sprut.de/electronic/switch/12vsnt/12vsnt.html (gut!)
Da hätte der gute Mensch mal besser ein wenig nachgedacht. Wenn er
maximalen Strom aus der Kiste holen will, muss er den 5V Ausgang tunen,
und NICHT rausreissen und auf die 12V Schiene verpflan zen. Denn die 5V
Schiene ist auf
20A ausgelegt, Trafo + Drossel + Gleichrichter. Dort müsste man nur den
Spannungsteiler für die Reglung ändern und hätte sofort 12V@20A. Das
sollte hoffentlich auch den Controller nicht aus dem Tritt bringen, denn
der muss jetzt ca. das 2,5 fache Tastverhältnis fahren. Wenns aber ein
Weitbereichsnetzteil ist (85..260V) dann sollte das gehen.
>http://www.janson-soft.de/amateurfunk/Netzteilumbau.pdf
Na wenigstens wird hier mal ehrlich gesat, dass die dicken Amperes nicht
wirklich so einfach zu haben sind und es bei 17A nach kurzer Zeit schon
Essig ist.
>wenn die 12V vorher nur 10A liefern konnten, können sie das auch nach>einem Umbau maximal.
Eben, und sind damit weit weg von 40A.
MFG
Falk
4x100Ah von einem Mais-hex-ler ;-) (häckseln) und das gleiche bei 2
Mähdreschern. Das macht dann 12x100Ah.
Was ist denn hier das maximale an Ampere was hier so bekannt ist?
Ich wollte halt einfach mal was mit den alten Bauteilen von den ganzen
SNT`s was anfangen und da ich gerade Semesterferien habe, würde ich
gerne eine fertiges Platinenlayout ätzen und die ausgeschlachteten
Bauteile (und neue Bauteile, IC`s) einlöten. Bei der Fehlersuche werde
ich schon genug lernen.
Alte SNT`s (80er Jahre) habe ich schon ein paar repariert aber bei den
neueren, mit Leistungsfaktormessung (Blindstromkompensation) ist es dann
auch mit einfachen Reparierversuchen vorbei.
Wenn jemand mal was Selbstgebautes mit einem fertigen Layout hat der
kann sich ja mal melden.
Wenn alle Striccke reißen dann flansche ich einen 12V Generator
(Lichtmaschine) an einen 220V Eletromotor und dann habe ich auch 40A
oder 80A oder 100A oder........
>...40A...>...mit einem fertigen Layout...
Da ist das Layout nur die Hälfte der Wahrheit, denn solche Ströme können
nicht sinnvoll auf einer Leiterbahn gehandhabt werden (siehe Bild,
Aussage eines LP-Herstellers). Du bist also in Grenzbereichen unterwegs,
und Grenzbereiche brauchen Erfahrung, da kann man sich schnell mal (im
wahrsten sinne des Wortes) die Finger verbrennen.
D.h. es muss dazu eine Freiverdrahtung der Hochstrom-Pfade geben. Ganz
wichtig ist der Übertrager und die genauen Wickeldaten (Litzenaufbau,
Schirmung, Isolation). Solche Hochstrom-Geräte sind nicht nur deswegen
so teuer, weil der Hersteller sich eine goldene Nase verdienen will,
sondern weil viel Aufwand (Redesigns, Prüfungen...) und teure Bauteile
dahinterstecken.
Fazit: Wenn du nur 1 solches Gerät brauchst,
dann kauf es fertig aufgebaut und getestet.