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Forum: Platinen Vergeblicher Versuch eine Platine zu Ätzen, nichtmal annähernd zufriedenstellend! Hilfe!


Autor: Daniel Cagara (Gast)
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Schaut euch mal bitte angehängtes Foto an, wieso bin ich dermaßen 
deutlich am Entwickeln gescheitert?

Ich habe wie im Foto zu sehen ein Layout gedruckt auf höchster 
Einstellung!
Dann habe ich das ganze mit Pflanzenöl transparent gemacht auf die 
Fotobeschichte Platine gelegt und für 40 minuten in die Pralle Sonne 
gelegt zum belichten.

Dann ging es SOFORT ab ins Entwicklungsbad (Habe den Bungardentwickler 
verwendet)


Und was dabei raus kam ist INAKZEPTABEL!


Was habe ich denn jetzt falsch gemacht, ich fühle mich irgendwie im 
Recht.

Könnt ihr mir eventuell Helfen?

Autor: Michael H* (Gast)
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falls sich noch wer fragt, was der dunkle kastn unten links ist: das is 
die platine ^^

ich würd mal drauf tippen, dass du nach 40min in der prallen sonne alles 
belichtet hast und was du da auf deiner platine siehst sind flecken vom 
ranzigen öl, das sich in der hitze wohl lustig an die platine klebt.

du brauchst was gscheids zum belichten. ich hab auch mal mit nem 
fernlicht vom auto belichtet, hatte dafür aber ne transparentfolie.
aber sonne halte ich für nie reproduzierbar.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Hehe :D Damit waere mal der Beweis erbracht wie gut man mit Sonnenlicht 
belichten kann. Du brauchst eine anstaendige Belichtungsvorlage 
(Normalpapier und Oel oder sogar Pausklar brachten bei mir nie 
zufriedenstellende Ergebnisse) und natuerlich auch einen anstaendigen 
UV-Belichter.

Gruss,
Michael

Autor: Sebastian (Gast)
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Ziemlich fleckig, das ganze. Leider nichts vom gewünschten 
Leiterbahnenbild zu sehen, weder in den hellen, noch in den dunklen 
bereichern, sehe ich das richtig?
Ich habe zwar mit dem Belichten in der Sonne keine Erfahrung - halte das 
auch für einen schlecht reproduzierbaren Prozeß - aber da unter einer 
Fotolampe bereits etwa 20 Minuten ausrrichen, sollte es eigentlich nicht 
an zuwenig Licht scheitern. Überbelichtet wäre auch denkbar, aber es ist 
ja noch recht viel Fotolack drauf, so wie das aussieht.
Vielleicht verhindern Ölreste den Kontakt mit dem Entwickler? Ist der 
Entwickler brauchbar, das Basismaterial nicht zu alt? Entwickler gut 
bewegt?

Mein Tip: Belichtungsreihe: Einen Streifen Leiterplattenmaterial in die 
Sonne legen, bis auf einen kleinen Streifen lichtundurchlässig bedecken 
und dann alle paar Minuten den lichtundurchlässigen Gegenstand 
weiterschieben, bis am Ende die Leiterplatte freiliegt. Jeder n-te 
Streifen ist dann "Belichtungszeit mal n", und im Entwickler sollte man 
sehen, bis wo sich der Fotolack ablöst. Diese zeit ist dann ein 
Anheltspunkt für die nächste Belichtung.

Autor: Sebastian (Gast)
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Ach ja, ehe ich's vergesse: Das Belichten mit durchsichtig gemachtem 
Papier klappt, wenn überhaupt, nur, wenn _die bedruckte Seite zur 
Leiterplatte zeigt_. Sonst ist das erhaltene Ergebnis erwartungsgemäß.

Autor: Michael H* (Gast)
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ahja: alles über 10min halte ich für viel zu viel, wenn du von praller 
sonne sprichst.
nimm lieber nen halogenfluter, das klappt einigermaßen.

Autor: Warren Spector (jcdenton)
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hey,

ich belichtet mit nem ebay gesichtsbräuner, 10€ ....

normalpapier geht einwandfrei, öl aber weglassen.

mach ne belichtungsserie und teste erstmal aus, so auf anhieb wird das 
nie was.

den entwickler genau abgewogen ? (Ebay drogenwaage) sonst wird das auch 
zum glücksspiel.

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Du solltest die Platine während des Belichtungsvorganges einen Lüfter 
kühlen.

Wenn du die Platine stark erhitzt wird die Lackschicht beschädigt.

Autor: Ohje (Gast)
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Der ersta April ist doch lange vorbei.... Du brauchst einen 10 kW 
Strahler wenn du durch die Schutzfolie belichten willst. Kann es sein 
das das Rauchen doch schädlicher ist als man denkt?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Ohje wrote:
> Du brauchst einen 10 kW
> Strahler wenn du durch die Schutzfolie belichten willst.

Hehehe! Die sollte man natürlich vorher entfernen ;)

Autor: Michael H* (Gast)
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Ohje wrote:
> Der ersta April ist doch lange vorbei.... Du brauchst einen 10 kW
> Strahler wenn du durch die Schutzfolie belichten willst. Kann es sein
> das das Rauchen doch schädlicher ist als man denkt?

Simon K. wrote:
> Hehehe! Die sollte man natürlich vorher entfernen ;)

wenn ich mir das rot von der gaulois packung so anschau, könnte die 
farbe der platine schon richtung kupfer gehn. zumindest siehts mir nicht 
nach dem schwarz einer schutzfolie aus.

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Die Folie ist blau oder schwarz und besteht aus einer Schicht Alu und 
Plastikfolie. Da würde ich mit einem 300 Watt Laser durchkommen ... 
vielleicht.

Autor: AC/DC (Gast)
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die Schutzfolie muß natürlich erst mal runter bevor man belichtet
Die ist aber aus Papier, Alu wäre mir neu.
Isert => schwarz
Bungard  =>blau
(Irrtum vorbehalten)
Der Lack ist dunkel-violett und kratzempfindlich.
Mit einer Glasplatte <6mm dick sollte man die Vorlage zum Belichten
auf das Basismaterial drücken um ein gute Randschärfe zu erreichen.
Nach dem erfolgreichen Belichten kann man einen leichten
Farbunterschied zwischen den belichteteten/unbelichtetetn Stellen
erkennen. Beim Entwickeln vorsichtig mit einem Finger(nicht mit
dem Fingernagel) nachhelfen und den Restschleier vorsichtig abreiben,
dann spülen und gleich ätzen. Sonst fängt das Kupefer an zu
oxidieren was aber das ätzen nicht stört. Sieht nur unschön aus.
Sollten Leitungen nicht sauber geätzt werden, kann das an einem nicht
ganz wegentwickelten Fotolackschleier liegen (schlecht sichtbar).

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Ich hab da mal schwarze Folie+Alu von einer Platine abgezogen. 100 
prozentig

Das blaue Material von Bungard hab ich auch noch, mach das jetzt aber 
mit der Direkt-Toner-Methode :)

Autor: AC/DC (Gast)
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>Das blaue Material von Bungard hab ich auch noch, mach das jetzt aber
>mit der Direkt-Toner-Methode :)

ist auch billiger mit dem Tonertransferverfahren.

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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Ja ... genau so nennt sich das.

Autor: Иван (Iwan) (Gast)
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Hallo Daniel,

> Schaut euch mal bitte angehängtes Foto an, wieso bin ich dermaßen
> deutlich am Entwickeln gescheitert?

Die Entwicklung an sich ist bei Dir nicht gescheitert, sofern ich das an 
dem Foto beurteilen kann. Normalerweise sollte sich  (zumindest bei den 
von mir verwendeten Basismaterialien*) der unbelichte Lack - die 
Leiterbahnen also - beim chemischen Entwicklungsprozess dunkel 
verfärben. Bei Dir ist alles dunkel - Ergo: Deine Platine ist komplett 
unterbelichtet.

> ...ich das ganze mit Pflanzenöl transparent gemacht auf die
> fotobeschichte Platine gelegt und für 40 Minuten in die pralle Sonne
> gelegt zum belichten.

Die Oel-Methode habe ich noch nicht probiert, sollte aber funktionieren. 
Overheadfolie ist mir zu teuer. Uneingeschränkt empfehlen kann ich Dir 
Transparentpapier - das ist gut und günstig. Und du kannst Dir damit die 
Fettpinselei sparen.

Die Sonne als Belichtungsquelle kannst Du jedenfalls vergessen. Oder 
probiers mal versuchsweise mit zwei Stunden Belichtungszeit in der 
Mittagssonne. Um ein ordentliches Belichtungsgerät wirst Du jedenfalls 
nicht herumkommen.
Mein Tipp: Schau morgen am Vormittag in den Baumarkt deines geringsten 
Mißtrauens und besorg' Dir UV-Lampen. Gibt's in verschidenen Groeßen, 
liegen dort bei den elektrischen Insektenvernichtern als Ersatzlampen. 
Stück kostet so ungefähr 5-8 Euro. Drossel(n) und Serienstarter dazu, 
alles in ein altes Scannergehäuse einbauen -> Fertig ist die 
Belichtungsmaschine.

Hab ich mir auch gebaut, 4 Röhren je 8 Watt, 2 Drosseln je 18 Watt und 4 
serientaugliche Starter. Belichtungzeit: ca. 2 Minuten und 15 Sekunden.

> Könnt ihr mir eventuell Helfen?

hth, Иван

*= Ich bevorzuge fotobeschichtetes Basismaterial von Rademacher. 
Funktioniert bei mir noch besser als das hier so hochgelobte Bungard.

Autor: Gerd G. (elektrikser)
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Rademacher ist ja auch nicht schlecht. Ich habe Schwierigkeiten mit 
Proma gehabt. Bungard und Rademacher funktionierten auf Anhieb.

Autor: AC/DC (Gast)
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>Rademacher
Webadresse?

Autor: DerWarze (Gast)
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Warum immer so umständlich.
Normalpapierausdrucke als Belichtungsvorlage sind ungeeignet, ist an der 
falschen Stelle gespart.

Ich nehm für Tintendrucker geeignete Overheadfolie aus dem Kaufhaus. 
Muss nicht das teuere Zeug von Conrad etc. sein.
Gedruckt wird mit einen Canon Tintenspritzer wobei in den 
Druckeinstellungen auf höchste Druckqualität, Folie und 'nur Schwarz 
verwenden' gestellt wird.
Die Folien sind nicht nur für feine Strukturen geeignet sondern auch so 
lichtdicht das eine Belichtung mit der doppelten normalen Blichtungszeit 
noch einwandfri zu verarbeiten war.
Belichtet wird mit einen uralten UV-Gesichtsbräuner ca 8Min.
Wichtig ist das die Folie MIT DER BEDRUCKTEN SCHICHTSEITE auf der 
Platine ohne Luftblasen fest aufliegt (geht bei mir mit eine einfachen 
Konstruktion aus 2 Glasscheiben)
Entwickelt wird mit dünner Natronlauge, ein paar NAOH-Plätzchen werden 
in 1L Wasser aufgelöst. Die genaue Konzentration ist nach meiner 
Erfahrung nicht sehr kritisch. Weis nicht ob man heutzutage noch 
NaOH-Plätzchen in der Drogerie bekommt, Hab noch 2 Kg aus einer 
Drogerieauflösung das reicht Ewig.
Geätzt wird mit H2O2 und HCL, ohne aufwendige Küvetten in einer 
Fotoschale (Guter Luftabzug ist wichtig).

Mit diesen einfachen System sind Strukturen bis 0.2mm kein Problem bei 
sorgfältigen Arbeiten geht es auch feiner.

Autor: Michael H* (Gast)
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Иван (Iwan) wrote:
> Die Sonne als Belichtungsquelle kannst Du jedenfalls vergessen. Oder
> probiers mal versuchsweise mit zwei Stunden Belichtungszeit in der
> Mittagssonne.
stunden? nie im leben...

Autor: DerWarze (Gast)
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Hier mal ein Beispiel. Eine Platine die so entstanden ist und gerade 
getestet wird (ist schon einiges rumgelötet worden, also nict über die 
Lötstellen meckern).

Autor: Gerd G. (elektrikser)
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>>Rademacher
>Webadresse?

www.rademacher.de

Wird unter anderem von csd-electronics verkauft...

Autor: Иван (Iwan) (Gast)
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Hallo AC/DC, die Webadresse von Rademacher lautet 
http://www.rademacher.de/. Das lieferbare Programm an Platinenmaterial 
(Katalog von 2007 ist nach wie vor gueltig) kannst Du mit folgendem URL 
aufrufen: 
http://rademacher.de/intabox/medienarchive/produkt...

Hallo DerWarze, du schrubst:
> Normalpapierausdrucke als Belichtungsvorlage sind ungeeignet, ist an der
> falschen Stelle gespart.

Sehe ich genauso.

> Ich nehm für Tintendrucker geeignete Overheadfolie aus dem Kaufhaus.

Was kostet die? Ich nehm' Transparentpapier, das funktioniert auch ganz 
gut, dennoch suche ich günstige Overheadfolie (für bestimmungsgemaeszen 
Einsatz ;-))

Hallo -holli-, wie lang' glaubst Du denn?

Dichtiges Wochenende
wuenscht euch Иван

Autor: Michael H* (Gast)
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ich würd alles über 15min für den lack als tödlich einschätzen. ich hab 
schon mal mit dem fernlicht von nem auto belichtet und bin da keine 
10min davorgestanden.
angenehmes rauschverhältnis,
holli

Autor: Иван (Iwan) (Gast)
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Hallo -holli-,

wird vermutlich auch von Material zu Material unterschiedlich sein. Ich 
hab meine ersten drei Versuche - als ich noch jung und schoen war - auch 
mit der Sonnenlichtmethode versucht. Erstes mal 10 Minuten - Nix. 
Zweites Mal 20 Minuten - Auch Nix. Also hab ich beim Dritten die Volle 
Stunde probiert - und siehe Da: man hat nach dem Entwickeln sogar etwas 
gesehen. Das Gesamtergebnis war zwar trotzdem unbrauchbar, aber immerhin 
hat man was gesehen.

Ich bin dann auf Baustrahler umgestiegen, hat auch einiges an 
Platinenmaterial gekostet. Anfangs war der Abstand zu gering, Lack hat 
blasen bekommen. Abstand erweitert und Belichtungszeit erhöht: Vorlage 
verschmort. Mit 20cm Abstand und 15 Minuten Belichtungszeit hats dann so 
einigermassen funktioniert. Deinen Fernlicht-Tipp hät' ich damals gut 
gebrauchen können ;-)

Später hab' ich dann denn (in diesem Faden schon beschriebenen) 
UV-Belichter zusammengebastelt, damit gehts ganz gut.

Die letzten zwei Monate hab ich ziemlich viel mit Direct Inkjet2PCB 
experimentiert. Zwei Epson D92 und ein HP Deskjet sind dabei 
draufgegangen.
Ätzresistente Tinte hab' ich nämlich, aber dem Epson verstopft es die 
Piezodüsen sehr schnell. Dann braucht man noch Spezialpatronen mit 
Auto-Reset-Chip, das kostet auch. Im Endeffekt wars für die Katz'.
Den HP Bubblejet hab ich zwar noch dazu bringen können die Tinte zu 
verspritzen, jedoch wird der Druck nicht wirklich scharf. Jetzt habe ich 
Ink2PCB aufgegeben, dabei möchte ich so gern auf 4 mil kommen.

Mitte des Monats werde ich mal Tonertransfer probieren. Kauf' mir dazu 
einen 1200x1200 S/W-Laser. Mal sehen, wie weit ich damit runterkomm.

> angenehmes rauschverhältnis

Danke, wuensch ich Dir ebenfalls.
LG, Iwan

Autor: DerWarze (Gast)
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@ Michael, due wirst dich totlachen aber gerade diese Platine ist die 
welche ich versehentlich 18Min belichtet habe. Das war schon jahrealtes 
Bungard Material das noch als Schnipsel rumgelegen hatte (mache selten 
einseitige Platinen).

Die Overheadfolie war gar nicht teuer, glaube noch unter 8€ für die A4 
10 Blatt Packung, die reicht schon eine Weile. Ich schneide die nicht 
bedruckten  Teile ab und verwende sie beim Nächsten mal weiter. Kleine 
Stückemit Tesa auf Papier kleben geht auch, wenn auch nicht mit jedem 
Drucker. Die Tonerverdichter die oft empfohlen werde bringen meiner 
Erfahrung nach hier nichts da die Tinte verläuft.
Die Folie war irgend ein Nonameprodukt im Müller-Drogeriemarkt, ich 
glaube das die meissten der heutigen Folien, sofern sie für 
Tintenspritzer geeignet sind, funktionieren. Ich nehne übrigens immer 
die Originaltinten da ich mit den Austauschprodukten sehr schlechte 
Erfahrungen gemacht habe.
Hier läuft auch ein Thread wo einer einfache Folien mit Haarspray 
Tintendrucker tauglich macht, recht interessant. Habe es aber nicht 
selbst ausprobiert ob es was bringt.
Transparentpapier hab ich auch mal erprobt war aber mit den Ergebnissen 
nicht zufrieden da die Tinte zu stark verlaufen ist, kommt dabei wohl 
sehr auf das Papier an.

Autor: Michael H* (Gast)
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@ivan:
mit baustrahler hatte ich bei bungard knapp 4min mit ner glasplatte 
dazwischen.
das mit ner stunde in der sonne kann ich mir irgendwie gar ned 
vorstellen... vielleicht sollte ich angst vor meinem uv-belichter 
bekommen ^^
4 mil is schon recht ordentlich. die kleinste struktur, die ich bisher 
rausgeätzt hab, waren 72µm - laut eagle. hab die platine gescannt und 
irgendwas zwischen 75 und 80µm rausgemessen. das war aber nur eine 
stelle an der platine, keine längere strecke. die kleinste leiterbahn 
bei mir waren bisher 0,17mm. das klappt recht gut. ich schwör dabei auf 
meinen deskjet F380, auf dem ich durch zufall bei nem kumpel gedruckt 
hab, weil mein drucker hin war. das teil druckt richtig viel tinte raus, 
das auch noch gut scharf. bei gelegenheit probier ich einfach mal 0,1mm 
leiterbahnen.

@warze:
okay, altes basismaterial kenn ich nicht. hab mich immer davor gehütet 
und ich bestell eh alle paar wochen beim reichelt ^^
ich hab auch vor ner zeit mal n bisschen geld in relativ teure avery 
folien investiert, aber ich finde, die sind ihr geld wert. waren 28eur 
für 50 folien und wenn man die gut zuschneidet, halten die ne gute zeit.

Autor: Torsten (Gast)
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>Die Tonerverdichter die oft empfohlen werde bringen meiner
>Erfahrung nach hier nichts da die Tinte verläuft.

Das Zeuch heisst auch *TONER*verdichter und nicht *TINTEN*verdichter....

oh no ....

Autor: Franke Michael (appletree)
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Ääääähhhmmmm.
Sagt mal ,wenn man Öl nimmt um das Papier durchsichtig zu machen dann 
bleibt doch bestimmt auch ein wenig auf der Platine übrig.
Nunja ich frage nur weil doch der Entwickler in Wasser gelöst ist.
Verträgt denn die Photobeschichtung  denn den Alkohol um die Fläche 
wider zu entfetten????

Autor: AC/DC (Gast)
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Kannste auch trocken abwischen mit nem Küchentuch oder Tempo.
Auf dem Fotolack bleibt davon kaum was haften weil der so glatt ist.
Mit einigen kohlenwasserstoffhaltigen Substanzen kannste den
Lack entfernen. Ist eben auch organische Chemie.

Autor: Michael H* (Gast)
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Franke Michael wrote:
> Verträgt denn die Photobeschichtung  denn den Alkohol um die Fläche
> wider zu entfetten????
nein, die wird recht gut gelöst.

Autor: Sebastian (Gast)
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Angeregt durch diesen Thread habe ich gestern nachmittag ausprobiert, ob 
und wie man mit Sonnenlicht belichten kann. Bei entsprechend sonnigem 
Wetter habe ich einen Schnipsel Bungard-Material mit einer Vorlage aus 
Transparentpapier (bedruckt mit HP-Tintenstrahldrucker) in einem kleinen 
Belichtungsrahmen mit Glasabdeckung fixiert und in einem Winkel 
aufgestellt, in dem das Sonnenlicht die Platine fast senkrecht trifft. 
Ergebnis: 45 Minuten sind eindeutig zuviel, jedoch wird selbst bei 
dieser Zeit das Leiterbahnenbild nicht vollständig zerstört, zumindest, 
wenn man nicht gerade minutenlang entwickelt. Die richtige Zeit dürfte 
am Nachmittag bei etwa einer halben Stunde liegen.

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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IMHO ist das ganze Gerede mit Sonnenlicht für die Katz. Der Fotolack ist 
empfindlich für UV-Licht um die 400nm. Mit Sonnenlicht hat man nie die 
gleichen Parameter für eine erfolgreiche Entwicklung. Selbst wenn 
scheinbar die gleiche Sonnenintensität vorherscht (wie messen?) muss das 
nicht bedeuten, das der gleiche UV-Anteil vorhanden ist. Dazu genügt 
schon der Staub in der Luft oder Smog. Und was macht man, wenn es 
bewölkt ist?
Es fehlt grad noch, das man vor dem Belichten den Wetterbericht einholen 
muss.

Autor: AC/DC (Gast)
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>(wie messen?)

Lichtspektrometer
Wäre für den einen oder anderen ein interessantes Projekt für den
Wettbewerb der hier grade läuft.
Im Prinzip braucht man nur einen optischen Filter, ein Prisma und
einen CCD-Zeilensensor und ne Auswerte/Anzeigemöglichkeit.
Zum  Kalibrieren könnte ich mir UV Leuchtmittel (UV-LED)
mit definierter Wellenlänge vorstellen.

Damit müßte sich das UV-Spektrum des Sonnenlichts relativ genau
ermitteln lassen.
Wem das zu aufwändig ist, bleibt nur einen Belichter mit UV-Röhren
oder UV-LED zu bauen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Eigentlich ist die Spektrometer-Idee genial. Wenn man dann noch auf die 
Empfindlichkeit des Leiterplattenmaterials kalibriert - und die sollte 
bei Markenware reproduzierbar sein - hat man eine Art Belichtungstimer 
für Leiterplatten in der Sonne. Das wäre wirklich etwas für den 
Wettbewerb. Leider ist CCD-Auslesen nicht ganz trivial, und ich selber 
traue mir die mechanische Konstruktion einer solchen Anordnung mit 
ausreichender Genauigkeit nicht zu. Aber für einen mechanisch etwas 
vesierteren Bastler sollte es machbar sein.

Autor: Jörn Paschedag (jonnyp)
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Vorschlag: Macht zu der Spektrometer-Idee einen neuen thread auf, damit 
alle was davon haben.

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