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Forum: PC Hard- und Software IOMEGA ZIP-Laufwerk / DrDos


Autor: Jürgen (Gast)
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Hallo,

von einem alten DrDos-Rechner möchte ich rund 150 MByte kopieren. Dazu 
habe ich ein IOMEGA ZIP-Laufwerk angeschlossen. Das Programm GUEST.EXE 
von IOMEGA soll den Zugriff auf das Laufwerk gewähren. Das Programm 
startet zwar, aber außer der Ausgabe der Version passiert nichts weiter. 
Den Rechner muß ich dann neu booten. Probiert habe ich neben die alte 
Version und auch die aktuelle GUEST.EXE. Ich vermute, dass es mit dem 
DrDos zusammenhängt.

Hat jemand einen Tipp für mich?

Jürgen

Autor: Plain DOS (Gast)
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Die Kiste mit einer MS-DOS-Diskette booten...

Autor: Jürgen (Gast)
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Danke für die Antwort: funktioniert leider nicht.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wie ist denn das Laufwerk an den PC angeschlossen? ZIP-Laufwerke gab es 
mit SCSI, USB und Parallelportanschlüssen. Und was ist das ein PC? Ist 
--wenn denn USB genutzt wird-- die USB-Schnittstelle überhaupt im BIOS 
aktiviert? Wird denn der von guest.exe benötigte USB-Treiber geladen 
(wenn ich mich recht erinnere, heißt der entweder usbehci oder 
usbohci.sys)?

Autor: Jürgen (Gast)
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Das ZIP-Laufwerk ist mit der LPT-Schnittstelle verbunden. Der PC ist 
etwas älter. BIOS 1990!

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Dann schau mal dass die Einstellungen fuer den parport im BIOS passen.

Autor: Jürgen (Gast)
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Im BIOS ist kein Punkt für Einstellungen des Parallelports?!

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Dann muß das so funktionieren, im schlimmsten Fall ist es ein LPT der 
allerersten Version, dann kann die Übertragung dauern, Stichwort 
4-Bit-Übertragung. Der Hänger kann aber in der Tat mit DrDOS zutun 
haben, der ZIP-Treiber benötigt mindestens MS-DOS/PC-DOS 4.00, ältere 
Dosse können schlicht nicht mit 100MByte-Laufwerken umgehen. ist es ein 
250er oder ein 750MByte-Laufwerk, so ist MS-DOS6.2 notwendig. 
Theoretisch wäre es noch möglich, daß der LPT eine total inkompatible 
Eigenkonstruktion ist, war bei manchen der ersten Laptops und einigen 
Schneider/Amstrad-Computern der Fall.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jürgen (Gast)
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@Jadeclaw: kann ich über das DrDos einfach MSDOS 6.1 installieren - oder 
bekomme ich da Probleme?

Autor: Plain DOS (Gast)
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Wenn es mit einer MS-DOS-Boot-Diskette vom 6.1 nicht funktioniert,
wird die Installation auch nicht viel bringen.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Jürgen: Drüberinstallieren geht, was auf der Platte drauf ist, ist dann 
aber weg, weil der MS-DOS-Installierer die Zielfestplatte komplett 
putzt. Inklusive aller Partitionen. Der Guest-Treiber geht aber auch, 
wenn man MS-DOS von Diskette bootet und dann die Diskette mit dem 
Guest.exe einlegt und dieses startet. Achja, die Guest.exe braucht im 
gleichen Verzeichnis auch die Guest.ini sowie die ganzen 
ASPI*.SYS-Dateien, fehlen diese, hängt das Teil.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jürgen (Gast)
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@Jadeclaw: Danke für Deine umfangreichen Informationen. Wenn ich von 
MSDOS 6.1 von Diskette boote, komme ich nicht mehr an das Laufwerk C.

Habe mich jetzt notgedrungen entschlossen die Daten mit Disketten vom 
Rechner zu holen.

Sonnigen Sonntag

Jürgen

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Wenn ich von MSDOS 6.1 von Diskette boote, komme ich nicht
> mehr an das Laufwerk C.

Das lässt darauf schließen, daß das auf der Festplatte installierte 
DrDos irgendwelche Devicetreiber verwendet, um auf die Festplatte 
zuzugreifen. Oder vielleicht die aus DOS-Zeiten als "troublespace" 
bekannte Datenkompression.

Mal in die config.sys/autoexec.bat des DrDos gesehen?

Autor: Daniel F. (df311)
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wie wärs, wenn du einfach die ganze festplatte spazierenträgst?
so habe ich daten ausgetauscht wenns mehr als 2,8 mb waren und ich 
keinen bock auf null-modem hatte ;-)

Autor: Jupp (Gast)
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Trete doch endlich mal dein DR-DOS in die Tonne, und nimm das DOS von 
der Kompetenzfirma Microsoft. Fertig, die Sache rennt...komplette 
Bootdisketten sind mit einer Suchmaschine deiner Wahl im Internet 
problemlos zu finden.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das muss wie gesagt nicht funktionieren, wenn beispielsweise das 
"troublespace"-Äquivalent von DrDos eingesetzt wird. Bevor man in so 
einem Fall ein anderes DOS installiert, sollte man tunlichst alle Daten 
vom komprimierten Laufwerk runterholen, denn sonst ist kaum oder gar 
nicht mehr an die 'ranzukommen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Bei 150 MByte wäre Plan B  evtl.

-Laplinkkabel
-Netzwerkverbindung oder
-HD woanders einlesen besteht weniger Hoffnung bei komprimierter 
DRDOS-HD, wäre aber einen Versuch wert ehe ich 100 Disketten beschreiben 
würde.

-Wer verbietet mir eine zusätzliche KLEINE HD als Slave anzustecken ?

Autor: Jürgen (Gast)
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Vielen Dank für Eure Tipps, Hinweise und Ratschläge. Die letzten beide 
Tage habe ich die Daten per Disketten kopiert und bin jetzt fertig!

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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> Die letzten beide Tage habe ich die Daten per Disketten
> kopiert und bin jetzt fertig!

Sowohl so als auch so, nehme ich an. Meines Mitgefühles kannst Du Dir 
sicher sein.

Autor: oszi40 (Gast)
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Letzte Frage: Konntest Du die 100 Disketten denn gesund einlesen?

Meine geerbte Diskettenkiste mit älteren Markendisketten (ca. 20 kg) 
enthielt > 20% Nieten mit dauerhaften Schreib-Lesefehlern!

Autor: Jürgen (Gast)
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@Rufus: & @oszi40 : beim Kopieren (HD-Disketten) habe ich keine Probleme 
gehabt. Es waren auch 'nur' 12 Disketten, deren Inhalt gleich auf einem 
Zweitrechner gesichert wurden.

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