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Forum: Offtopic Stromkosten des Stromzählers


Autor: Max (Gast)
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Hallo,

ich weiß eine blöde Frage, aber:

Wer bezahlt eigentlich den Strom, der ein Stromzähler verbraucht? Der 
Verbraucher oder der Anbieter?

Max

Autor: Energieler (Gast)
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Übliche Stromzähler haben pro Phase eine "Spannungspule" parallel zum 
Netzstrang "ganz vorne" und danach eine "Stromspule" in Reihe 
geschaltet. Grundlagen der elektrischen Messtechnik: Es handelt sich 
also um eine "stromrichtige" Messung.
Das EVU bezahlt den Verbrauch der Spannungsspule ( der näherungsweise 
konstant ist ).
Der Kunde bezahlt den Verbrauch der Stromspule ( der quadratisch mit dem 
fliessenden Effektivstrom wächst ).

Gruss

Autor: FRAGENSTELLER (Gast)
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egal, bei den strompreisen zahlst du auf jeden fall d'rauf.

Autor: Schwurbl (Gast)
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Nunja, es könnte aber auch bedeuten, dass der Verbraucher weniger 
Spannung bekommt (weniger Spannung -> weniger Strom) und infolge dessen 
auch weniger Energie benötigt. Wenn das kein Beitrag zum Energiesparen 
ist!

Gut - der Wasserkocher/die Herdplatte läuft dann halt länger. 
Schaltnetzteile regeln das auch aus. Aber eine zusätzliche Glühlampe 
wird deswegen nicht installiert.

Theorie: Die Umstellung von 220 auf 230 Volt erfolgte lediglich zur 
Gewinnmaximierung.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Theorie: Die Umstellung von 220 auf 230 Volt erfolgte lediglich zur
>Gewinnmaximierung.

Eher nicht. Meines Wisens geschah das, um Leitungsverluste zu verringern 
und die garantierte Midestspannung beim Verbraucher halten zu können.

Autor: Spötter (Gast)
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"Die Umstellung von 220 auf 230 Volt erfolgte lediglich zur
Gewinnmaximierung."

=> Die offizielle Begründung war seinerzeit, europaweit eine 
einheitliche Netzspannung einzuführen; die Engländer hatten 240V.

Daher traf man sich in der "Mitte" ( H. Kohl war ungefähr zu jener Zeit 
im Zenit seiner Karriere angekommen, und die von ihm gesponsorte Lady 
Th. auch ), und einigte sich auf 230V.
(Wie das mit der Netzfrequenz war, ist mir jetzt mal egal, zum Glück 
sind die 50Hz bei uns geblieben.)

Das ganze war bestimmt ähnlich sinnvoll, wie der unbedingt notwendige 
EURO ... ?

Ergebnis: Wir HABEN 230V UND den Euro, die Tommies haben das Pfund UND 
240V !!!

In einem Merkblatt der Handwerkskammer für München und Oberbayern findet 
man dazu noch bemerkenswertes:

"Netzspannung und Steckernorm in europäischen Ländern
Netzspannung:

Die Netzspannung liegt in fast ganz Europa bei 230 Volt mit einer 
Frequenz von 50 Hertz. Die häufig noch angegebenen 220 Volt sind 
veraltet. Bis 1987 betrug die Netzspannung in Deutschland 220 V
mit einer Toleranz von ±10 %. Danach erfolgte zunächst eine stufenweise 
Umstellung auf 230 V. Ab 2009 darf die Netzspannung von 230 V um ±10 % 
abweichen.

Durch die Toleranz ist eine Benutzung von älteren Geräten mit einer
******************************************************************* 
Spannung von 220 V ohne Probleme möglich. ... "
*****************************************

Das ist mir neu:

Betreibe ich also ein altes 220V-Gerät an genau 230V, geht's u.U. nicht 
...

Lasse ich hingegen eine Toleranz der Netzspannung von ( 207 ... 253 )V 
zu, gibt es überhaupt keine Probleme mehr ???

=> Dann sollte man konsequenterweise die unteren Toleranzgrenze auf 12V 
festlegen, dann kann auch der Halogenstrahler und die Märklin-Eisenbahn 
unkompliziert direkt an Netzspannung betrieben werden !
Megatonnen an Transformatoren-Kupfer könnte so gespart werden, 
Trafo-Standby-Verluste fielen völlig weg !


- Auf allen möglichen Steckern, Schaltern usw. steht doch irgendwas von 
250V, mache ich mich nun strafbar, wenn ich bei 253V mein VDE-geprüftes 
Gerät betreibe ?

---

Aber im Ernst, die Elektroindustrie ( zumindest die 
Glühlampen-herstellende ) hatte gegen die Erhöhung der Netzspannung 
wenig einzuwenden !

Gruss

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