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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Platine belichten/ätzen


Autor: Nils S. (fitec) Benutzerseite
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Hallo,
anfangs ahbe ich meine Platinen mit der Tonertransfermethode 
hergestellt, bis ich das dann aufgegeben habe wegen schlechter 
Ergebnisse. Gestern ahbe ich eine Platine belichtet. Es ist ein 
Testreifen, der in 14 Bereiche unterteilt ist. Beim Belichten wurde dann 
jede Minute ein feld mehr aufgedeckt um die optimale Belichtungszeit 
herauszufinden.
Belichtet habe ich mit einem 500W Halogenstrahler in einem Abstand von 
25cm.
Ich habe das Layout mit einem Tintenstrahldrucker auf normales Papier 
ausgedruckt. Dann hab  ich es auf die Platine gelegt. Anschließend habe 
ich Pausklar von reichelt auf das Layout gesprüht. Eine Glasplatte habe 
ich nicht mehr genommen, weil das Papier dank Pausklar ganz gut gehaftet 
hat. Ich bin mir noch nicht so im klaren inwiefern das Layout 
durchsichtig werden sollte, kann vielleicht jemand ein Bild posten mit 
einem Layout mit Pausklar?
Entwickelt habe ich dann etwa 1min bis 1,5min. klappte sehr gut. Nach 
wenigen Sekunden wurde die Entwicklerlösung(Natriumhydroxid) bräunlich 
und man hat das Layout erkennen können.
Mein Zweites Problem ist das Ätzen:
Als ich die Toner-Methode benutzt habe ging das Ätzen trotz niedriger 
temperatur relativ flott, die belichtete Platine aber braucht ewig.
Woran liegt das?

Gruß Nils

Autor: Carsten (Gast)
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Platine vor dem Ätzen gründlich mit Seifenwasser waschen!
(siehe Gebrauchsanweisung)

Gruß Carsten

Autor: Nils S. (fitec) Benutzerseite
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Hallo,
oh, klingt logisch. Ih wollte eben nochmal eine Platine herstellen. Ich 
habe sie 10 min belichtet und dann ins Entwicklerbad. Das Wasser war 
wohl noch etwas warm. Zudem hatte ich versehentlich etwas zu viel 
Entwickler reingetan. Ergebnis:
Nach 1s im Entwicklerbad war das komplette Layout zu erkennen!
Sofort bildeten sich lila Schleier und ich hatte keinen Pinsel zur Hand.
Insgesamt wurde die Platine 30s entwickelt, aber als ich sie 
rausgenommen hab, war der gesamte Fotolack weg. Muss ich besser 
aufpassen.

Autor: Marcus (Gast)
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Platinen von Bungard nehmen, die haben einen sehr guten Photolack, dann 
den Entwickler genau so anrühren wie es angegeben ist und dann unter 
Schwenken der Schale solange entwickeln bis absolut keine Schleier mehr 
auf der Platine zu sehen sind. Der Lack sollte es bis zu 20 Minuten im 
Entwickler aushalten wenn er nicht belichtet wurde.

Autor: Carsten (Gast)
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@ Marcus

wenn der Lack 20 min im Entwickler aushält (unbelichtete Stellen),
dann ist entweder der Entwickler zu dünn, die Belichtungszeit
zu kurz oder die Temp. des Entwicklers zu niedrig!

Vernünftige Entwicklungszeiten bertragen 120 ... 240s.

Wenn mann es mit Basismat. von verschiedenen Herstellern und Alter
(bei Händlern) zu tun hat, sollte man, auch wenn es Zeit kostet, einige
cm2 opfern, um die "opt." Belichtungszeit zu ermitteln.
Wenn eine Platte doch mal nicht so will, wie ich, helfe ich mit einem
weichen, in Entwickler getränktem Schwamm nach und spüle die Platte
nochmal im Entwickler nach.

Nichts ist ärgerlicher, als eine versaute Platine wenn man auf
die nächste Lieferung von XY eine Woche warten muß!

mein Tip:

- Material möglichst immer bei ein und dem selben kaufen
  (wenn Qualität stimmt)
- nicht jede Platine einzeln bestellen
  (hält sich bei dunkler und kühler Lagerung > 1a)

Gruß Carsten

Autor: Carsten (Gast)
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Bitte an einen der Moderatoren, "verschieben" nach Platinen.

Gruß Carsten

Autor: Nils S. (fitec) Benutzerseite
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Hallo,
habe soeben nochmals eine Platine belichtet und auch entwickelt was 
jetzt gut klappte. Allerdings waren Teile es Fotolacks total weg und 
andere teile supergut erhalten. Solangsam hab ich meine Zweifel an 
diesem "Pausklar".

Gruß Nils

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